Lebensdaten
1862 bis 1954
Geburtsort
Salzwedel (Altmark)
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Historiker
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118580140 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Meinecke, Friedrich
  • Meinecke, F.
  • Mejneke, Fridrich

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Zitierweise

Meinecke, Friedrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118580140.html [23.10.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Friedrich Ludwig (1810–97), aus Quedlinburg, 1850-70 Postdir. in S., dann Postbeamter in B., S d. Ernst Ludwig (1771–1862), Postmeister in Quedlinburg u. S., u. d. Henriette Schubring (1773–1852) aus Dessau;
    M Sophie Julie (1821–92), T d. Joh. Samuel Heinemann (1769–1848) aus Erfurt, Feldprediger in Tilsit u. Pfarrer in Grünhayn, u. d. Charlotte Moeller (1782–1848) aus Schmoditten (Ostpreußen); Vorfahren Sam. Rodigast (1649–1708), geistl. Dichter (s. ADB 33), Bernhard Gabriel ( 1741). Aktuarius in Krumke b. Osterburg; Verwandter Rudolf (1817–1905), Unterstaatssekr. im preuß. Finanzmin.;
    Berlin 1895 Antonie (1875–1971), T d. Karl Wilh. Delhaes (1843–1912), Dr. med., Geh. Sanitätsrat in B., u. d. Joh. Mathilde Kisker (1849–1925);
    4 T, u. a. Ursula (* 1900), Berufsfachschuldir. in B., Sabine (* 1903, ⚭ Carl Rabl, * 1894, Orthopäde in Saarbrücken);
    E Mechthild (⚭ Peter Classen, 1924–80, Prof. f. Geschichte in Heidelberg), Roswitha (⚭ Carl Joachim Classen, * 1928, Prof. f. Klass. Philol. in Göttingen).

  • Leben

    M.s Jugend in Salzwedel und Berlin wurde von preuß. und prot. Traditionen, von der allgemeinen Begeisterung für die Reichsgründung und von den durch das aufgeschlossene Elternhaus und die Schule (Köllnisches Gymnasium) vermittelten Bildungsgütern geprägt. Ein in der Gymnasialzeit aufgetretener Sprachfehler (Stottern) hat ihm auch nach erfolgreicher Behandlung zuweilen Schwierigkeiten bereitet. Nach dem Abitur 1882 studierte er in Berlin und Bonn Germanistik, Geschichte und Philosophie. Zu seinen Lehrern gehörten der Germanist Wilh. Scherer, die Philosophen Friedr. Paulsen und Wilh. Dilthey, die Historiker Joh. Gustav Droysen, Heinr. v. Treitschke, in Bonn Moriz Ritter und Karl Lamprecht. Reinhold Koser (Berlin) regte die Dissertation über das sog. Stralendorffsche Gutachten an, das M. auf 1610 datierte und – Felix Stieve bestätigend – als Fälschung erwies (1886). Vorübergehend wirkte er als Hauslehrer auf dem meckl. Rittergut Altvorwerk (Familie v. Oertzen). Seit April 1887 Hilfsarbeiter im preuß. Geh. Staatsarchiv, seit 1892 etatmäßiger Archivar, erfreute er sich der Protektion der Archivdirektoren Heinr. v. Sybel und Koser. Die Früchte dieser ersten Jahre waren mehrere Aufsätze zur brandenburg. Geschichte und die Mitarbeit an Sybels „Begründung des Deutschen Reiches“. Sybel regte M. 1889 an, eine Monographie über Hermann v. Boyen zu schreiben („Das Leben des Generalfeldmarschalls Hermann v. Boyen“, 2 Bde., 1896/99). 1893 betraute er ihn auch mit der Redaktion der Historischen Zeitschrift (HZ), deren Herausgeber M. 1896 nach Sybels und Treitschkes Tod wurde und bis 1935 blieb. Mit dem ersten Band der Boyen-Biographie wurde M. – noch auf Vorschlag Treitschkes – ohne mündliches Kolloquium von der Philosophischen Fakultät Berlin habilitiert. 1901 wurde er o. Professor in Straßburg, 1905-14 war er Professor in Freiburg – „die glücklichsten (Jahre) meines Lebens“ –, befreundet u. a. mit Georg v. Below, mit dem zusammen er seit 1903 das „Handbuch zur mittleren und neueren Geschichte“ herausgab und der auch M.s Berufung nach Freiburg betrieben hatte. In Freiburg entstand sein berühmtestes Werk, „Weltbürgertum und Nationalstaat“ (1908). 1914 folgte M. einem Ruf nach Berlin; hier wurde er noch im selben Jahr Mitglied der Akademie der Wissenschaften. Freundschaftlich verbunden war er mit den Berliner Kollegen Otto Hintze, Ernst Troeltsch und Hans Delbrück.

    Ursprünglich konservativ-monarchisch mit zunehmend liberalem Einschlag, fand M. später Gefallen am Linksliberalismus Friedr. Naumanns und an einem Wahlbündnis der Nationalliberalen mit der SPD (Freiburg 1912). Während des Ersten Weltkriegs verschob sich seine anfänglich betont nationale Haltung (Siegfrieden, Ausbau des Kolonialreiches) seit 1915 rasch zur Befürwortung eines Verständigungsfriedens (Status quo ante). Ohne Zögern stellte sich M. nach der Kapitulation als „Vernunftrepublikaner“ auf die Seite der Republik. Im Ersten Weltkrieg und danach nahm er publizistisch u. a. gegen den uneingeschränkten U-Bootkrieg (1916), gegen den Bolschewismus (Aufsatzsammlung „Nach der Revolution“, 1919), gegen die Zerstörung der Weimarer Demokratie durch Rechts- und Linksradikalismus (1930) Stellung; 1918/19 schrieb er Denkschriften für die Regierung zur Verfassungsfrage („Ersatzkaisertum“) und zu den Friedensverhandlungen (Rechtsansprüche des Reiches auf alle seine linksrhein. Gebiete). Das Dritte Reich lehnte der schon über 70jährige Emeritus von Anfang an konsequent ab. Es bestanden persönliche Kontakte zu Regimegegnern (auch Männern des 20. Juli), ohne daß M. in den aktiven Widerstand einbezogen|wurde. In „Die deutsche Katastrophe“ (1946) gab er sich und anderen über die geschichtlichen Wurzeln des Dritten Reiches Rechenschaft. 1948 wurde M. der erste (Ehren-) Rektor der neugegründeten Freien Universität Berlin. Er hielt auch noch Vorlesungen. Das Historische Seminar der FU wurde 1951 nach ihm benannt; anläßlich seines 90. Geburtstags wurde er Mitglied des Ordens „Pour le mérite“.

    M. hat die Geschichtswissenschaft nicht nur als ein Bündel von Fachfragen, sondern als philosophische Disziplin von existentieller Bedeutung, als unersetzbares Bildungsgut und als politische Verantwortung verstanden. Aus dieser Grundposition ergaben sich zwingende Konsequenzen sowohl bezüglich der Vorliebe für bestimmte Themen und Zeiten als auch für Methode und Stil, die sich letztlich nicht nachahmen ließen. M. hat keine Schule gebildet – trotz vieler, auch namhafter Schüler. Seine Lebensleistung lag, abgesehen von einer ausgedehnten historischpolitischen Publizistik und seiner Lehr- und Vortragstätigkeit, in literarischer und organisatorischer Wissenschaftsverwaltung (Herausgeber der HZ und eines Handbuches, Vorsitzender der Historischen Reichskommission), in weitgesteckter Rezensionstätigkeit und in einer Reihe von bedeutenden Monographien und Aufsätzen (rund 400 Titel).

    M.s wissenschaftliche Arbeiten gruppieren sich um zwei Schwerpunkte: das deutsche Nationalschicksal seit der Mitte des 18. Jh. (z. B. „Das Zeitalter der deutschen Erhebung (1795–1815) “, 1906) sowie das Thema „Vom geschichtlichen Sinn und vom Sinn der Geschichte“ (so der Titel einer Aufsatzsammlung von 1939). Kristallisationskern der ersten Themengruppe war die Boyen-Biographie von 1896/99, an die sich in der Freiburger Zeit die Monographie „Radowitz und die deutsche Revolution“ (1913) und vor allem „Weltbürgertum und Nationalstaat, Studien zur Genesis des deutschen Nationalstaates“ (1908, 71928; ital., japan. u. amerikan. Überss.) anschlossen. Nach dem Ersten Weltkrieg erschienen die „Geschichte des deutsch-engl. Bündnisproblems 1890-1901“ (1927) und 1946 „Die deutsche Katastrophe“. Auch die historisch-politische Publizistik gehört in diesen Themenkreis. Höhepunkt und Abschluß des zweiten Themenkreises bildeten sein Werk „Die Entstehung des Historismus“ (1936, 21946; span., ital., engl. Überss.) und die Aufsatzsammlungen „Vom geschichtlichen Sinn und vom Sinn der Geschichte“ (1939) und „Schaffender Spiegel“ (1948). M.s Werk „Die Idee der Staatsräson in der neueren Geschichte“ (1924, 31929; ital., engl., span., franz. Überss.) nimmt chronologisch-genetisch und systematisch eine Zwischenstellung zwischen den beiden genannten Themenkreisen ein; einerseits waren durch die machtpolitischen Erschütterungen des 20. Jh. Macht und Ethik neu zur Debatte gestellt, andererseits führte die Frage nach der „Staatsräson“ hin auf die Räson der Staaten, d. h. deren Individualität und Entwicklung und damit ihren ideengeschichtlichen, geistigen Seinsgrund.

    In der Krise des Historismus hat M. wissenschaftstheoretisch vor allem in der Lebensphilosophie Wilh. Diltheys, im Neukantianismus und der Wertphilosophie Wilh. Windelbands und Heinr. Rickerts sowie im Rückgriff auf die Weimarer Klassik, besonders auf Goethes Pantheismus und Persönlichkeitsbegriff, Rat und Hilfe gefunden. Für sein historisches Denken wurden konstitutiv die von Dilthey, Windelband und Rickert vollzogene – heute so nicht mehr akzeptable – prinzipielle Unterscheidung der („idiographischen“) Geisteswissenschaften von den („nomothetischen“) Naturwissenschaften und die Verteidigung ihrer methodischen Eigenständigkeit (Erleben, Verstehen). Die „geschichtstheoretische Bewegung“ Windelbands und Rickerts „hat uns den individuellen und singulären Charakter des historischen Geschehens tiefer verstehen gelehrt und durch ihre Lehre von den Kulturwerten wiederum die geistigen Bindeglieder uns gezeigt, die die verstreuten Einzelheiten des geschichtlichen Lebens zu geistiger Einheit zusammenfassen.“ Dieser Satz (Nachruf auf Windelband, in: HZ 115, 1916, S. 471) enthält die Methode und das Programm der Historiographie M.s. Die von Windelband entwickelte problemgeschichtliche bzw. ideengeschichtliche Methode wurde zum Ausgangspunkt der drei großen ideengeschichtlichen Monographien M.s („Weltbürgertum und Nationalstaat“, „Die Idee der Staatsräson“, „Die Entstehung des Historismus“).

    M. betonte (nicht ohne gelegentliche Einschränkungen) „den Primat der Geistesgeschichte“. Er meinte damit nicht nur den Vorrang von Philosophie und Dichtung, mit denen er sich gerne beschäftigte („Zur Entstehungsgeschichte des Historismus und des Schleiermacherschen Individualitätsgedankens“, 1939; „Schillers ,Spaziergang'“, 1938; „Lebenströster, Betrachtungen über zwei Goethesche Gedichte“, 1954, entstanden 1945/46), vor anderen Bereichen des geschichtlichen Lebens, sondern auch – ganz|idealistisch – in der politischen Geschichte selbst, wofür ihm die Rankesche Geschichtsauffassung und insbesondere dessen postulierter „Primat der Außenpolitik“ mitsamt der zugrundeliegenden Räson und Theologie Vorbild waren.

    Andererseits ermöglichte die geistesgeschichtliche Methode M., Einheit in die Konzeption einer empirisch-analytisch arbeitenden Historiographie zu bringen und von einem empirischen Faktenbestand aus bis in die Bereiche der Metaphysik und Religion, ja bis zu einem zu erahnenden „Sinn der Geschichte“ vorzudringen. Doch das allem Idealismus anhaftende Dilemma, unterscheiden zu müssen zwischen uneigentlichem und eigentlichem Sein und Sinn, blieb auch für M. bestehen. Solcher Dualismus verrät sich u. a. in den häufig begegnenden Antithesen von positiv bewertetem „innen“ gegen „außen“, „geistig“ gegen „stofflich“ usw.; der Gegensatz „fein“ und „grob“ zeigt, daß in der Werteskala auch ästhetische und erzieherische Vorstellungen, die Sehnsucht nach Harmonie und Schönheit mitschwingen.

    Noch folgenreicher war, daß M. bei aller Klarheit, Anschaulichkeit und Prägnanz seiner Sprache in der Abwehr nomothetischen und positivistischen Denkens vor „Begriff“ und „Definition“ zurückscheute und dem „Ahnen“, „Schauen“, „Betrachten“ vor dem „Wissen“ den Vorzug gab. Es zeigt sich darin eine an Sokrates und Lessing erinnernde Vorstellung von offener Erkenntnis und das Bemühen, das Individuelle zu be- oder umschreiben, ohne es zu beschneiden in seiner Unendlichkeit („Individuum est ineffabile“). Auf diesem Wege lauerte allerdings die Gefahr der Irrationalität und Nichtnachvollziehbarkeit (atmosphärische Wertungen wie „Zauber“, „Wunder“ oder Wertungsgrade „höchst“, „rein“, „tiefer“ usw.). M. nennt als die beiden wichtigsten Elemente des Historismus, „der großen deutschen Bewegung“ (wie er ihn etwas zu eng beschreibt), den „Individualitälsgedanken“ und den „Entwicklungsgedanken“. Beidem will er gerecht werden, indem er sich nicht auf kausale („äußere“, „mechanische“) Erklärung beschränkt, sondern zum „inneren“, „lebendigen“ Verstehen vorzudringen sucht, das die irrationalen Seelenkräfte (Phantasie, Intuition. Empfindung, Mitgefühl, Liebe) miteinbezieht.

    Solange M. sich auf menschliche Individuen, deren Relation zu einem Allgemeineren (z. B. Staat) und deren Entwicklung bezieht, ist für das Verstehen immerhin ein analoges biologisches, psychologisches und soziologisches Fundament vorhanden. Problematisch werden Verstehen und Entwicklungsgedanke jedoch bei der Anwendung auf historische Phänomene, die sich als bloße quantitative oder qualitative Funktionen, Syndrome, Abstraktionen darstellen. So begreift M. hypostasierte Abstrakta (wie „die geschichtliche Welt“, „Antlitz der geschichtlichen Menschheit“ usw.) häufig als handelnde Subjekte, wenngleich er sich der Aporie mitunter bewußt ist. Um in das drohende Chaos beliebiger historischer Individualitäten Ordnung zu bringen, hebt er – in der Nachfolge Rankes – Staaten und Völker als besondere Individualitäten hervor, wobei er deren metaphysische Begrifflichkeit abschwächt zugunsten einer psychologischen („Seele des preuß. Staates“ usw.). M. war der letzte namhafte Vertreter des idealisüschen Historismus in der deutschen Geschichtswissenschaft und selbst wo seine Forschungsergebnisse überholt sind, bleiben sie als Bekenntnisse einer wahrhaften und lauteren Persönlichkeit bestehen. Seine Werke „geben uns eine aus voller Anschauung aller Seiten des Kulturlebens Schöpfende, aber kraftvoll auswählende, urteilende und gestaltende Ideengeschichte“, sind „Werke einer ebenso festen wie feinen Künstlerhand“ (M. einst über Windelband)|

  • Auszeichnungen

    Dr. iur. h.c., Dr. lit. h.c.

  • Werke

    Weitere W Werke, 9 Bde., hrsg. v. H. Herzfeld, C. Hinrichs, W. Hofer, E. Kessel u. G. Kotowski, 1957-79. |

  • Nachlaß

    Nachlaß im Dt. Zentralarchiv II, Merseburg u. im Geh. Staatsarchiv Preuß. Kulturbes., Berlin.

  • Literatur

    F. Chabod, in: Nuova Rivista Storica 11, 1927, S. 592-94;
    H. Holborn, Vfg. u. Verw. d. Dt. Rep., Ein Vfg.entwurf F. M.s aus d. J. 1918, in: HZ 147, 1933, S. 115-28;
    B. Croce, La storia come pensiero e come azione, 1938 (dt.: Die Gesch. als Gedanke u. als Tat, 1944);
    W. Hofer, Gesch.schreibung u. Weltanschauung, Gedanken z. Werke F. M.s, 1950;
    ders., Gesch. zw. Philos. u. Pol., Stud. z. Problematik d. modernen Gesch.denkens, 1956;
    H. Rothfels, F. M., Ein Rückblick auf s. wiss. Lebenswerk, Trauerrede, 1954;
    J. Droz, in: Revue Historique 212, 1954, S. 412-15;
    E. Spranger, in: Universitas 9, 1954, S. 825-32;
    H. Herzfeld, Ausgew. Aufsätze, 1962, S. 26-49;
    ders., M.-Renaissance im Ausland? in: Festschr. f. H. Heimpel I, 1971, S. 42-62;
    C. Hinrichs, Der Historismus als e. Lebensproblem F. M.s, in: ders., Preußen als hist. Problem, Ges. Abhh., 1964, S. 360-97;
    G. Masur, in: J. Weiss, The Origins of Modern Consciousness, 1965, S. 133-48;
    E. Schulin, in: H.-U. Wehler (Hrsg.), Dt. Historiker I, 1971, S. 39-57;
    ders., F. M.s Stellung in d. dt. Gesch.wiss., in: HZ 230, 1980, S. 3-29;
    R. A. Pois, F. M. and German Politics in the Twentieth Century, 1972;
    W. Bußmann, Wandel u. Kontinuität in Pol. u. Gesch., Ausgew. Aufsätze, 1973, S. 421-47;
    S. Volkov, in: Jb. d. Inst. f. dt. Gesch. Tel-Aviv 5, 1976, S. 383-418;
    P. E. Rosenblüth, F. M. u. d. Problem d.|Macht, ebd. 6, 1977, S. 385-419;
    J. Hessing, F. M.s Naturbegriff u. Goethebild, ebd. 12, 1983, S. 317-51;
    F. Gilbert, in: History, Choice and Commitment, 1977, S. 67-87;
    M. Erbe, in: Mitt. d. Ver. f. d. Gesch. Berlins 75, 1979, S. 26-33;
    ders. (Hrsg.), F. M. heute, Ber. üb. e. Gedenk-Colloqium zu s. 25. Todestag am 5. u. 6. April 1979, 1981 (W-Verz. S. 201-42, Verz. d. Überss. v. M.s W S. 232-36, L S. 243-58);
    H. Bögeholz, Berliner Zeitgenossenschaft, Erll. zu d. Briefen v. Ernst Troeltsch an F. M., in: Troeltsch-Stud., hrsg. v. H. Renz u. F. W. Graf, 1982, S. 145-72;
    E. Schilly, F. M. u. d. Saarfrage 1919, in: Saarbrücker Hh. 54, 1983, S. 21-55;
    B. Wilms, Weltbürgertum u. Nat.staat: Thomas Hobbes, F. M. u. d. Möglichkeit d. Gesch.philos. im 20. Jh., in: Staat 22, 1983, S. 499-519;
    G. di Costanzo, Tragicità e senso della storia, M. tra Ranke e Burckhardt, 1986;
    H. Klueting., Vernunftrepublikanismus“ u. „Vertrauensdiktatur“, F. M. in d. Weimarer Republik, in: HZ 242, 1986, S. 69-98;
    Rhdb. (P).

  • Portraits

    Zeichnung v. E. F. M. Aders (im Bes. d. Fam. M.s), als Frontispiz abgeb. in: M. Erbe (Hrsg.), F. M. heute, 1981;
    Phot. u. a. in: HZ 177, 1954, n. S. 224 u. in: C. Maillard, Ahnentafeln berühmter Deutscher 127, in: Genealog. Jb 5, 1965.

  • Autor/in

    Heinz Dollinger
  • Empfohlene Zitierweise

    Dollinger, Heinz, "Meinecke, Friedrich" in: Neue Deutsche Biographie 16 (1990), S. 657-660 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118580140.html#ndbcontent

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