Honecker, Erich
- Lebensdaten
- 1912 – 1994
- Geburtsort
- Neunkirchen an der Saar
- Sterbeort
- Santiago de Chile
- Beruf/Funktion
- Politiker ; SED-Generalsekretär ; DDR-Staatsratsvorsitzender ; Staatsoberhaupt
- Konfession
- evangelisch, später konfessionslos
- Normdaten
- GND: 118553399 | GND-Explorer | OGND | VIAF
- Namensvarianten
-
- Honecker, Erich Ernst Paul
- Fritz Molter / Deckname/Parteiname seit 1930
- Herbert / Deckname 1934
- Herbert Jung / Deckname 1934
- Marten Tjaden / Deckname 1935
- Honecker, Erich
- Honecker, Erich Ernst Paul
- Fritz Molter / Deckname/Parteiname seit 1930
- Herbert / Deckname 1934
- Herbert Jung / Deckname 1934
- Marten Tjaden / Deckname 1935
- Honecker, E.
- Choneker, Erich
- Chonekker, Ėrich
- Hōnekkā
- Fritz Molther / Deckname/Parteiname seit 1930
Vernetzte Angebote
- * Kalliope-Verbund
- Archivportal-D
- * Deutsches Literaturarchiv Marbach - Kallías
- * Personen im Personenverzeichnis der Fraktionsprotokolle KGParl [1949-]
- CDU - Bundesvorstands-Protokolle
- EGO European History Online
- Diplomatische Dokumente der Schweiz 1848-1975 (via metagrid.ch) [2019]
- * Filmothek des Bundesarchivs [2015-]
- * Historisches Lexikon Bayerns
- * Nachlassdatenbank beim Bundesarchiv
- Katalog des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB)
- * Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB)
- Deutsche Digitale Bibliothek
- Archivportal - D
- Normdateneintrag des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB)
- * Deutsches Literaturarchiv Marbach - Kallías
- Österreichischer Bibliothekenverbund (OBV)
- Gemeinsamer Verbundkatalog (GBV)
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie (NWBib)
- * Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin
- Personen im Fachinformationsdienst Darstellende Kunst
- Sächsische Bibliographie
- Index Theologicus (IxTheo)
- * Jahresberichte für deutsche Geschichte - Online
- Katalog des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB)
- * Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB)
- Deutsche Digitale Bibliothek
- Archivportal - D
- Archivportal-D
- Normdateneintrag des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB)
- * Deutsches Literaturarchiv Marbach - Kallías
- Österreichischer Bibliothekenverbund (OBV)
- Gemeinsamer Verbundkatalog (GBV)
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie (NWBib)
- * Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin
- Personen im Fachinformationsdienst Darstellende Kunst
- Sächsische Bibliographie
- Index Theologicus (IxTheo)
- * Jahresberichte für deutsche Geschichte - Online
Verknüpfungen
Personen in der NDB Genealogie
Personen im NDB Artikel
Personen in der GND - familiäre Beziehungen
- NDB 22 (2005), S. 541 in Artikel Schaffran (Schaffran, Gerhard)
- NDB 24 (2010), S. 457-458 in Artikel Sindermann
- NDB 24 (2010), S. 464 in Artikel Singer
- NDB 25 (2013), S. 442 in Artikel Stoph (Stoph, Willi)
- NDB 25 (2013), S. 509 in Artikel Strauß (Strauß, Franz Josef)
- NDB 26 (2016), S. 300 in Artikel Tisch
- NDB 26 (2016), S. 558 in Artikel Ulbricht
- NDB 26 (2016), S. 765 in Artikel Verner (Verner, Paul)
- NDB 27 (2020), S. 31 in Artikel Vogel (Vogel, Wolfgang Heinrich)
- NDB 27 (2020), S. 497 (Weber, Hermann Ludwig Leo)
- NDB 27 (2020), S. 558 (Wehner, Richard Herbert)
- NDB 27 (2020), S. (Wehner, Richard Herbert)
- NDB 28 (2024), S. 273 in Artikel Winzer (Winzer, Otto Max)
- NDB 28 (2024), S. 493 in Artikel Wollweber (Wollweber, Fritz Karl Ernst (Tarnname unter anderem Stein, Behrend))
- Axen, Hermann (NDB-online)
- Becker, Jurek (NDB-online)
- Fischer, Oskar (NDB-online)
- Fischer, Oskar (NDB-online)
- Gysi, Klaus (NDB-online)
- Hacks, Peter (NDB-online)
- Halbritter, Walter (NDB-online)
- Hermlin, Stephan (NDB-online)
- Honecker, Margot (NDB-online)
- Honecker, Margot (NDB-online)
- Kant, Hermann (NDB-online)
- Kelly, Petra (NDB-online)
- Kohl, Helmut (NDB-online)
- Koziolek, Helmut (NDB-online)
- Kuczynski, Jürgen (NDB-online)
- Limbach, Jutta (NDB-online)
- Mielke, Erich (NDB-online)
- Mittag, Günter (NDB-online)
- Schmidt, Helmut (NDB-online)
- Schürer, Gerhard (NDB-online)
Orte
Symbole auf der Karte
Geburtsort
Wirkungsort
Sterbeort
Begräbnisort
Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.
-
Honecker, Erich Ernst Paul
Deckname/Parteiname seit 1930: Fritz Molter; Deckname 1934: Herbert, Herbert Jung; Deckname 1935: Marten Tjaden
1912 – 1994
Politiker, SED-Generalsekretär, DDR-Staatsratsvorsitzender
Erich Honecker, von 1933 bis zu seiner Verhaftung 1935 im kommunistischen Widerstand, wurde nach 1945 einer der mächtigsten Repräsentanten des Staatssozialismus in der sowjetischen Hemisphäre. Er schuf sich seit 1945 als Gründungsvorsitzender der FDJ, dann in Zentralkomitee und Politbüro der SED eine gesicherte Machtbasis, bevor er 1971 Walter Ulbricht (1893–1973) als Parteichef ablöste. Während seiner zunehmend autokratischen Herrschaft erlangte die DDR internationale Gleichberechtigung, geriet aber in den 1980er Jahren in eine Existenzkrise, die im Herbst 1989 zu Honeckers Entmachtung und zum Ende des SED-Regimes führte.
Lebensdaten
Erich Honecker, Imago Images (InC) -
Autor/in
→Martin Sabrow (Berlin)
-
Zitierweise
Sabrow, Martin, „Honecker, Erich“, in: NDB-online, veröffentlicht am 01.07.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118553399.html#dbocontent
Jugend, politische Tätigkeit und Haft bis 1945
Honecker besuchte von 1918 bis 1926 die Grund- und Volksschule in Wiebelskirchen (heute Neunkirchen an der Saar), arbeitete bis 1928 als Landarbeiter in Pommern und brach eine anschließend in Wiebelskirchen begonnene Dachdeckerlehre 1930 ab. Seit 1922 Mitglied in kommunistischen Jugendorganisationen und zwischen 1929 und 1931 Mitglied der KPD, machte er sich bereits vor 1933 als sozialistischer Agitator einen über seinen Heimatbezirk hinausreichenden Namen. Mehrfach besuchte Honecker parteikommunistische Schulungen, die ihn 1930/31 bis nach Moskau und Magnitogorsk (Ural, Sowjetunion) führten. 1933/34 erwies er sich in der Organisation des Jugendwiderstands gegen den Nationalsozialismus im Ruhrgebiet und dann als Gehilfe Herbert Wehners (1906–1990) im Abstimmungskampf um die Saar als verlässlicher Nachwuchskader der in die Illegalität gedrängten KPD. Deren Pariser Auslandsleitung entsandte Honecker 1935 nach Berlin, wo er noch im selben Jahr der Gestapo in die Hände fiel und anschließend vom Volksgerichtshof zu einer zehnjährigen Zuchthausstrafe verurteilt wurde, die er anfänglich in Einzelhaft verbrachte.
Politische Nachkriegskarriere
Im Anschluss an seine Befreiung aus dem Zuchthaus Brandenburg-Görden im April 1945 schloss Honecker sich der sog. Gruppe Ulbricht an und wurde mit der Gründung der Freien Deutschen Jugend (FDJ) beauftragt, die er bis 1955 leitete. Sein rascher Aufstieg war, ungeachtet der von Honecker bewiesenen Loyalität und Einsatzbereitschaft, nicht selbstverständlich, da er nicht der aus der Sowjetunion remigrierten Führungsreserve angehörte und in seiner Haftzeit von allen Verbindungen zur parteikommunistischen Erfahrungswelt und ihrem Netzwerk abgeschnitten gewesen war. Er genoss das Vertrauen Walter Ulbrichts (1893–1973), dem er in allen parteiinternen Auseinandersetzungen und in der Herrschaftskrise des Juniaufstands 1953 loyal zur Seite stand.
Honecker erfuhr aufgrund seiner im Parteiapparat wegen der geringen Attraktivität der FDJ kritisch gesehenen Jugendpolitik und seiner als anstößig empfundenen Eheverhältnisse zeitweilige Zurücksetzung, ging aber aus parteiinternen Auseinandersetzungen in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre gestärkt hervor. Die von ihm verantwortete Organisation des Berliner Mauerbaus 1961 empfahl ihn für höhere Aufgaben. In der Folge avancierte Honecker im Politbüro wie im Sekretariat des Zentralkomitees (ZK) der SED zum informellen Nachfolgekandidaten Ulbrichts und war als ZK-Sekretär für Sicherheitsfragen auch für den Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze verantwortlich.
Die antizipierte Nachfolgeregelung geriet ins Wanken, als Honecker Mitte der 1960er Jahre auf konservativen Gegenkurs zu den ökonomischen Reformanstrengungen Ulbrichts ging und auf einer ZK-Tagung im Dezember 1965 eine Phase neuerlicher kultureller Unterdrückung in der DDR einleitete. Der daraus resultierende Machtkampf zog sich über Jahre hin; erst 1971 gelang es dem sich auf eine Mehrheit im Politbüro stützenden Honecker, Ulbricht zu entmachten und sich als Erster Sekretär des ZK der SED an dessen Stelle zu setzen.
Innenpolitik: Repräsentant des Realsozialismus
Während seiner Amtszeit als Parteichef und Staatsratsvorsitzender seit 1976 wandte sich der von der Außenwelt als farblos und uncharismatisch angesehene Honecker von seiner anfänglich propagierten Rückkehr zu einem kollektiven Politikstil rasch ab und entwickelte sich zu einem autokratischen Machthaber, der Leitungsfunktionen bevorzugt mit vertrauten FDJ-Funktionären besetzte und Entscheidungswege in den Führungsgremien bürokratisierte und formalisierte. In der Zeit seiner Stellung als Erster Sekratär bzw. Generalsekretär der SED und in enger Zusammenarbeit mit Günter Mittag (1926–1994) und Erich Mielke (1907–2000) entwickelte sich die unter Ulbricht ausgeprägte Erziehungs- zu einer Fürsorgediktatur, die die offene Repression durch einen forcierten Ausbau des Überwachungsstaats in Verbindung mit umfänglichen sozialpolitischen Zugeständnissen in den Hintergrund treten ließ. In der Kulturpolitik kam es unter Honeckers programmatischer Äußerung vom Dezember 1971, dass es „auf dem Gebiet von Kunst und Literatur keine Tabus geben“ könne, wenn „man von der festen Position des Sozialismus ausgeht”, zunächst zu einer Liberalisierung. Des Weiteren gelang Honecker eine Annäherung zwischen SED-REgime und evangelischer Kirche, die sich nunmehr als "Kirche im Sozialimus" verstand.
Außenpolitik: Anerkennung der DDR
Zugleich erzielte Honecker deutliche Erfolge in der Stabilisierung der DDR nach außen. Gestützt durch eine erneuerte enge Bindung an die Sowjetunion unter Leonid Breschnew (1906–1982), entwickelte sich die DDR schrittweise zu einem auf politischer Ebene gleichrangigen Gegenüber der Bundesrepublik, was sich im 1972 geschlossenen Grundlagenvertrag zwischen beiden deutschen Staaten und deren Aufnahme in die UNO 1973 ebenso ausdrückte wie im entwicklungspolitischen Wettbewerb mit Bonn auf dem afrikanischen Kontinent und seinen Höhepunkt in Honeckers mehrtägiger Reise in die Bundesrepublik 1987 fand.
Auf dem Weg in die Krise
Der Systemwettbewerb überforderte den von Honecker repräsentierten „Realsozialismus“ in materieller wie ideeller Hinsicht. Die von ihm verfolgte „Einheit von Sozial- und Wirtschaftspolitik“, die sich in einem ehrgeizigen Wohnungsbauprogramm niederschlug, trieb die DDR zunehmend in die Verschuldung und wurde durch die Kürzung der sowjetischen Rohöllieferungen bei gleichzeitiger Ölpreiserhöhung schon 1973 vor kaum noch zu bewältigende Herausforderungen gestellt. Bereits Ende der 1970er Jahre war die DDR bei westlichen Staaten so hoch verschuldet, dass Zahlungsunfähigkeit drohte, noch bevor die Sowjetunion ihre Öllieferungen 1982 weiter drosselte. Dies verminderte die durch Weiterverkauf veredelten Rohöls erzielten Exporterlöse und stürzte die DDR in eine Energiekrise, die zur Umstellung auf die stark umweltbelastende Braunkohle zwang.
Ein 1983 in einer Phase verschlechterter deutsch-deutscher Beziehungen von dem bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß (1915–1988) und dem Chef der Abteilung Kommerzielle Koordinierung im Ministerium für Außenhandel der DDR, Alexander Schalck-Golodkowski (1932–2015), ausgehandelter Milliardenkredit der Bundesrepublik schob den Wirtschaftsbankrott der DDR hinaus, beseitigte aber nicht die planwirtschaftlichen und sozialpolitischen Ursachen ihres wachsenden Rückstands in der an der ost-westlichen Nahtstelle des Kalten Kriegs ausgetragenen Systemkonkurrenz. Zugleich untergrub die von Honecker verfolgte Politik der internationalen Integration zunehmend die ideologische Festigkeit der SED-Herrschaft. Zwar hatte Honecker die von ihm angestoßene kulturpolitische Lockerung schon in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre zurückgenommen, aber angesichts zunehmender Reiseerleichterungen und deutsch-deutscher Partnerschaften gelang es der SED-Führungsschicht im Politbüro, in dem neben Honecker und Mittag Hermann Axen (1916–1992), Kurt Hager (1912–1998), Erich Mückenberger (1910–1998), Alfred Neumann (1909–2001) und Horst Sindermann (1915–1990) im achten Lebensjahrzehnt standen, immer weniger, das ideologische Fundament ihrer Herrschaft zu sichern und vor der Herausforderung durch die zunehmende mediale Globalisierung zu schützen.
Der in den 1980er Jahren entstandenen Bürgerrechtsbewegung, die durch die sowjetische Reformbewegung im Zeichen von Perestroika und Glasnost weiter Auftrieb gewann, hatte der krankheitsbedingt 1989 zeitweilig handlungsunfähige Honecker in der finalen Krise der DDR kein Konzept mehr entgegenzusetzen, zumal sein persönliches Verhältnis zu Michail Gorbatschow (1931–2022) zerrüttet war. Im Herrschaftsapparat der im Inneren von einer rasch wachsenden Ausreise- und Demonstrationsbewegung erschütterten und außenpolitisch zunehmend isolierten sowie finanziell zerrütteten DDR formierte sich im Herbst 1989 eine parteiinterne Reformergruppe, die Honecker im Oktober 1989 zum Rücktritt von allen Ämtern zwang.
Nach dem Sturz
Honecker, der in den Folgewochen politisch jeden Einfluss verlor und im Januar 1990 auf Anordnung des DDR-Generalstaatsanwalts unter der Anschuldigung des „Machtmissbrauchs“ kurzzeitig verhaftet wurde, erhielt Schutz durch die sowjetische Führung, die ihn erst in einem Militärhospital bei Berlin unterbrachte und später nach Moskau ausflog. Mit dem raschen Zerfall der Sowjetunion verlor Honecker dort sein Aufenthaltsrecht und wurde im Juli 1992 nach Deutschland rücküberstellt. Ein anschließend gegen ihn wegen Totschlags in 68 Fällen und Vertrauensmissbrauchs geführter Strafprozess vor dem Berliner Landgericht wurde angesichts der fortschreitenden Krebserkrankung des Angeklagten im Januar 1993 eingestellt. Unmittelbar nach seiner Haftentlassung reiste Honecker, der noch im Dezember 1992 die gegen ihn erhobenen Vorwürfe in einer selbstbewussten Erklärung zurückgewiesen hatte, zu seiner mittlerweile in Chile ansässigen Familie, wo er im Mai 1994 starb, ohne politisch nochmals hervorgetreten zu sein.
| 1955 | Vaterländischer Verdienstorden in Gold (Ehrenspange 1965) |
| 1958 | Ernst-Grube-Medaille des Deutschen Turn- und Sportbunds |
| 1958 | Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945 |
| 1959 | Verdienstmedaille der DDR |
| 1960 | Banner der Arbeit (erneut 1964) |
| 1968 | Ehrennadel für besondere Leistungen im Jagdwesen der DDR in Gold (erneut 1971) |
| 1969 | Karl-Marx-Orden (erneut 1972, 1977, 1982, 1987) |
| 1970 | Ehrenmitglied des Vereins Schalmeienkapelle 1867 Wiebelskirchen |
| 1972 | Orden Georgi-Dimitroff, Bulgarien (erneut 1982) |
| 1972 | Lenin-Orden, Sowjetunion (erneut 1982, 1987) |
| 1974 | Orden vom jugoslawischen Groß-Stern |
| 1974 | Scharnhorst-Orden |
| 1977 | Orden der Oktoberrevolution, Sowjetunion |
| 1982 | Held der Arbeit |
| 1982 | Held der DDR (erneut 1987) |
| 1982 | Held der Sowjetunion und Goldener Stern |
| 1982 | Klement-Gottwald-Orden, Tschechoslowakei |
| 1981 | D. h. c., Nihon-Universität, Tokio |
| 1981 | Ehrenbürger von Mexiko-Stadt |
| 1985 | Olympischer Orden in Gold (IOC) |
| 1989 | Ehrenmedaille zum 40. Jahrestag der DDR |
| 2008 | Rubén Diario, Nicaragua (postum) |
| 1954–1987 | zahlreiche weitere Auszeichnungen u. a. aus Polen, Rumänien, Nordkorea, Bulgarien, Griechenland, Ungarn, Nordvietnam, Tschechoslowakei |
Nachlass:
Bundesarchiv, Berlin-Lichterfelde, NY 4167. (Zugangsbeschränkung)
Weitere Archivmaterialien:
Bundesarchiv, Berlin-Lichterfelde, DY 30 (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands); BILDY 10/3152 ff. (Biografische Fotosammlung).
Landesarchiv Berlin, D-Rep 258-02. (Zugangsbeschränkung)
Gedruckte Quellen:
Reinhold Andert/Wolfgang Herzberg, Der Sturz. Erich Honecker im Kreuzverhör. Interview, 1990, 31991, Neuaufl. 2016.
Persönliche Erklärung von Erich Honecker vor dem Berliner Landgericht am 3. Dezember 1992, in: Blätter für deutsche und internationale Politik 38 (1993), Nr. 1, S. 118–126.
Moabiter Notizen. Letztes schriftliches Zeugnis und Gesprächsprotokolle vom BRD-Besuch 1987 aus dem persönlichen Besitz Erich Honeckers, 1994, 21994, Neuaufl. mit e. Geleitwort v. Margot Honecker 2010, vietnames. 2011, türk. 2013, franz. 2019. (P)
Erich Honecker/Eva Ruppert, Liebe Eva. Erich Honeckers Gefängnisbriefe, 2017.
Reden und Aufsätze, 12 Bde., 1975–1988.
Aus meinem Leben, 1980, 141989, engl. 1981, span. 1981 u. 2013, russ. 1982, griech. 1985.
Zur Jugendpolitik der SED, 2 Bde., 1985.
Erich Honecker zu dramatischen Ereignissen, mit e. Nachw. v. Wolfgang Runge, 1992, Neuaufl. 2012, griech. 1992, schwed. 1992.
„… da brauche ich nichts zu korrigieren“. Ein Gespräch mit Paul Oestreicher in der Haftanstalt, in: epd-Dokumentation, H. 6a, 1993, S. 1–12.
Letzte Aufzeichnungen. Für Margot, hg. v. Frank Schumann, 2012, 32012. (zugangsbeschränkte Onlineressource)
Peter Przybylski, Tatort Politbüro, 2 Bde., 1991/92.
Uwe Wesel, Der Honecker-Prozess. Ein Staat vor Gericht, 1994.
Thomas Kunze, Staatschef a. D. Die letzten Jahre des Erich Honecker, 2001.
Jan N. Lorenzen, Erich Honecker. Eine Biographie, 2001.
Norbert F. Pötzl, Erich Honecker. Eine deutsche Biographie, 2002.
Ulrich Völklein, Honecker. Eine Biographie, 2003.
Thomas Grimm/Ed Stuhler, Die Honeckers privat. Liebespaar und Kampfgemeinschaft, 2005.
Martin Sabrow, Der führende Repräsentant. Erich Honecker in generationsbiographischer Perspektive, in: Zeithistorische Forschungen 10 (2013), H. 1, S. 61–88.
Martin Sabrow, Erich Honecker. Das Leben davor. 1912–1945, 2016.
Lexikonartikel:
Monika Kaiser/Helmut Müller-Enbergs, Honecker, Erich, in: Wer war wer in der DDR? Hg. v. Helmut Müller-Enbergs/Jan Wielgohs/Dieter Hoffmann/Andreas Herbst/Ingrid Kirschey, 52010. (Onlineressource)
Dokumentarfilme:
Dokumentarfilme, Beiträge in der Kino-Wochenschau „Der Augenzeuge“ u. DDR-Magazin, 1946–1989, in: Filmportal. (weiterführende Informationen)
Honeckers Flucht. Das Ende eines deutschen Kommunisten, MDR 2002, Regie: Thomas Grimm. (weiterführende Informationen)
Die Honeckers privat, MDR 2003, Drehbuch und Regie: Thomas Grimm/Ed Stuhler. (weiterführende Informationen)
Der Sturz. Honeckers Ende, NDR 2012, Regie: Eric Fiedler, Drehbuch: Eric Fiedler/Silke Schütze.
Honeckers letzte Reise, MDR 2019, Regie: Thomas Grimm/Thomas Kunze. (weiterführende Informationen)
Spielfilme:
Wer zu spät kommt. Das Politbüro erlebt die deutsche Revolution, WDR 1990, Regie: Jürgen Flimm, Drehbuch: Cordt Schnibben.
Willkommen bei den Honeckers, 2016, Regie: Philipp Leinemann.
Vorwärts immer!, 2017, Regie: Francis Meletzky.
Thomas Grimm/Mario Sporn, Die Honeckers. Die private Geschichte, ZDF-History 2017. (Onlineressource)
Honecker und der Pastor, ZDF 2022, Regie: Jan Josef Liefers.
Briefmarke der DDR, 25 Jahre Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft, 1972, Entwurf: Joachim Rieß (geb. 1937).
Erich Honecker Generalsekretär der ZK der SED, Vorsitzender des Staatsrates, Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates der DDR, Fotografie, Fotograf unbekannt, 9.8.1976, Bundesarchiv Bild 183–R1220–401. (Onlineressource)
Dreifachporträt von Breschnew, Honecker und Krenz v. Alfred Krajewski (1913–2007), 1981, Haus der Geschichte der Bundesrepublik, Bonn.
Erich Honecker und Nicole Ceausescu v. C. F. Lefter, 1985, Bundesamt für zentrale Dienste und Vermögensfragen.
Wandteppich, Bundesamt für zentrale Dienste und Vermögensfragen.
Wandbild Brüderlicher Kuss zwischen Breschnew und Honecker mit Untertitel „Mein Gott, hilf mir, diese tödliche Liebe zu überleben“ v. Dimitrij Wrobel (1960–2022), 1990, Eastside Gallery Berlin.
Satirische Bronzeskulptur auf dem Lehrpfad der unholdigen Personen im Wald des Gutshauses Klein Strömkendorf in der Gemeinde Am Salzhaff an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern. (Künstler und Entstehungsdatum unbekannt)
Fotografien, 1915–1989, Digitales Bildarchiv des Bundesarchivs. (Onlineressource)