Lebensdaten
1928 – 2003
Geburtsort
Breslau (heute Wrocław, Polen)
Sterbeort
Groß Machnow (Brandenburg)
Beruf/Funktion
Dramatiker ; Lyriker ; Essayist ; Kinderbuchautor ; Schriftsteller ; Übersetzer ; Erzähler ; Librettist ; Dramaturg
Konfession
keine
Normdaten
GND: 118544330 | OGND | VIAF: 110219609
Namensvarianten
  • Ernst Eylt
  • Salomon Fink
  • Konrad Fobisch; Saul OʼHara; Pasiphaë; Bogumil Schmid (mit James Krüss); K. Ph. Senger; Wilfred Siebener; Arthur Turm
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Zitierweise

Hacks, Peter, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118544330.html [04.02.2023].

CC0

  • Peter Hacks gilt als einer der bedeutendsten Dramatiker der DDR. 1955 von München nach Berlin-Ost übergesiedelt, stieg der überzeugte Kommunist Anfang der 1970er Jahre zum meistgespielten lebenden Bühnenautor in beiden Teilen Deutschlands auf. Der einer klassischen Ästhetik in Orientierung an Goethe und Hegel verpflichtete Hacks trat auch als Verfasser von Gedichten, Essays und Kinderbüchern hervor.

    Peter Hacks, Imago Images (InC)
    Peter Hacks, Imago Images (InC)
  • Lebensdaten

    Geboren am 21. März 1928 in Breslau (heute Wrocław, Polen)
    Gestorben am 28. August 2003 in Groß Machnow (Brandenburg)
    Grabstätte Französischer Friedhof II in Berlin-Mitte
    Konfession keine
  • Lebenslauf

    21.·März 1928 - Breslau (heute Wrocław, Polen)

    1934 - 1937 - Breslau (heute Wrocław, Polen)

    Schulbesuch

    Weinhold-Schule

    1937 - 1943 - Breslau

    Schulbesuch

    Horst-Wessel-Oberschule

    1943 - 1945 - Breslau

    Schulbesuch (Abschluss: Notabitur)

    Herzog-Heinrich-Oberschule

    1946 - Wuppertal

    Abitur

    Carl-Duisburg-Oberschule

    1946 - 1951 - München

    Studium der Literatur- und Theaterwissenschaft, Soziologie und Philosophie

    Universität

    1951 - München

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität

    1955 - Berlin-Ost

    Stipendiat; Übersiedlung

    Deutsche Akademie der Künste (DDR)

    1955 - 1958 - Berlin-Ost

    Mitglied des Redaktionsbeirats

    Theater der Zeit

    1960 - 1963 - Berlin-Ost

    Dramaturg

    Deutsches Theater

    1963 - 2003 - Berlin-Ost

    freier Schriftsteller

    1973 - Groß Machnow (Brandenburg)

    Erwerb und Ausbau eines Sommerhauses (Fenne) (Zweitwohnsitz)

    28.·August 2003 - Groß Machnow (Brandenburg)
  • Genealogie

    Vater Karl Hacks 1896–1950 Dr. iur., Rechtsanwalt und Notar in Breslau (heute Wrocław/Polen), nach 1945 Amtsgerichtsrat in Dachau
    Großvater väterlicherseits Jacob Hacks 1863–1920 Dr. phil., Oberschuldirektor in Kattowitz (heute Katowice/Polen)
    Mutter Elly Hacks, geb. Hermann 1896–1972 Kindergärtnerin
    Bruder Jakob Hacks 1920–2003 Dr. Ing., Ingenieur
    Heirat 23.2.1955 in München
    Ehefrau Anneliese (Anna Elisabeth) Ingeborg Hacks, geb. Wiede 1928–2009 Schriftstellerin, Übersetzerin
    Schwiegervater Max Wiede 1882–1959
    Schwiegermutter Frieda Wiede, geb. Knopf 1901–1975
    Kinder keine
  • Biografie

    alternativer text
    Peter Hacks (rechts), BSB / Bildarchiv / Fotoarchiv Timpe (InC)

    Hacks wuchs in Breslau (heute: Wrocław, Polen) in einer sozialistischen Familie auf. Nach dem Versuch, sich dem Kriegsdienst zu entziehen, wurde er im Februar 1945 zum Reichsarbeitsdienst überstellt und geriet in US-amerikanische Gefangenschaft. 1946 legte er in Wuppertal sein Abitur ab und studierte anschließend Literatur- und Theaterwissenschaft, Soziologie und Philosophie in München. Hier wurde er 1951 mit der Arbeit „Das Theaterstück des Biedermeier“ bei Hans Heinrich Borcherdt (1887–1964) zum Dr. phil. promoviert. Neben zahlreichen Arbeiten für Kabarett und Rundfunk verfasste er erste dramatische Texte. Mit der erkennbar an Bertolt Brecht (1898–1956) orientierten Komödie „Die Eröffnung des indischen Zeitalters“ hatte er 1955 an den Münchner Kammerspielen seine erste Bühnenaufführung. Im selben Jahr erhielt Hacks mit Brechts Unterstützung die Erlaubnis zur Übersiedlung in die DDR.

    In Berlin-Ost arbeitete Hacks für das Berliner Ensemble und übersetzte mit seiner Ehefrau John Millington Synges (1871–1909) „Der Held der westlichen Welt“ (1956). Seine eigenen historischen Komödien „Die Schlacht bei Lobositz“ (1955) und „Der Müller von Sanssouci“ (1957) wurden am Deutschen Theater aufgeführt, dessen Intendant Wolfgang Langhoff (1901–1966) Hacks 1960 als Dramaturgen einstellte. Mit Heinar Kipphardt (1922–1982) setzte sich Hacks in den späten 1950er Jahren in Anlehnung an Brecht für ein „dialektisches Theater“ ein, polemisierte gegen das aristotelische Drama und forderte eine „Polit-Dramaturgie“. Sein Produktionsstück „Die Sorgen und die Macht“ (1959/61) geriet wegen „falscher“ Darstellung von Sozialismus und SED in die Kritik und wurde nach erheblichem kulturpolitischem Druck im Januar 1963 vom Spielplan genommen. Zur selben Zeit feierte Hacks mit der Aristophanes-Bearbeitung „Der Frieden“ (1962), die die Genüsse des Sozialismus als Ergebnis kollektiver gesellschaftlicher Arbeit betonte, einen großen, lang anhaltenden Bühnenerfolg. 1966 wurde im Anschluss an das 11. Plenum des Zentralkomitees der SED mit der Komödie „Moritz Tassow“ (1962) ein weiteres Stück von Hacks aufgrund politischer Kritik abgesetzt.

    Zu Beginn der 1960er Jahre löste sich Hacks ästhetisch vom Vorbild Brechts und wandte sich historischen und mythischen Stoffen zu, denen er eine größere Eignung für Poesie und Realismus beimaß. Mit „Die schöne Helena“ (1964), „Amphitryon“ (1967), „Omphale“ (1969), „Adam und Eva“ (1972), „Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern“ (1973) und „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“ (1974) stieg er zum meistgespielten zeitgenössischen Dramatiker im deutschsprachigen Raum auf. Die Königs- und Staatsdramen „Margarete in Aix“ (1966), „Prexaspes“ (1968) und „Numa“ (1971), in denen er die politische Entwicklung der DDR im Kontext von Walter Ulbrichts (1893–1973) gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Reformpolitik reflektierte, waren weniger erfolgreich.

    Hacks entwickelte seine Ästhetik seit Ende der 1950er Jahre in Essays, in denen er das Programm einer den Bedingungen des Sozialismus angepassten Klassik entwarf: Kunst solle das Verhältnis der Utopie zur Realität ausloten, indem sie „Unbefriedigendes auf zufriedenstellende Weise“ abbilde; das Drama beanspruche gesellschaftliche Totalität und operiere mit handlungsmächtigen Helden. Waren die 1960er Jahre von der Entwicklung der „sozialistischen Klassik“ gekennzeichnet, so war Hacks‘ Schaffen in den 1970er Jahren von Richtungskämpfen bestimmt: der Kritik an ästhetischer Moderne und politischer Romantik. Der Streit mit Heiner Müller (1929–1995) über die Ausrichtung einer sozialistischen Dramenästhetik führte zum vollständigen Bruch. Als 1976 Wolf Biermann (geb. 1936) ausgebürgert wurde, positionierte Hacks sich gegen den Liedermacher und seine Unterstützer, in denen er eine romantische, antisozialistische Opposition erblickte.

    In den späten 1970er Jahren zog sich Hacks aus der Öffentlichkeit zurück, blieb aber produktiv, auch als erfolgreicher Kinderbuchautor (Liebkind im Vogelnest, 1984; Kinderkurzweil, 1986). Mit seinen den Niedergang des DDR-Sozialismus unter Erich Honecker (1912–1994) reflektierenden Stücken „Die Vögel“ (1973), „Rosie träumt“ (1974), „Die Fische“ (1975), „Senecas Tod“ (1977), „Musen“ (1979), „Pandora“ (1979), „Die Binsen“ (1981), „Fredegunde“ (1984) und „Jona“ (1986) konnte er nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen; ebenso wenig mit den Nachwendedramen „Fafner, die Bisam-Maus“ (1991), „Der Geldgott“ (1991), „Genofeva“ (1993) und den „Russenstücken“ „Bojarenschlacht“, „Tatarenschlacht“ und „Der falsche Zar“ (alle 1996). In den 1990er Jahren trat Hacks mit politischer Lyrik (Tamerlan in Berlin, 2002) sowie umfangreichen kulturkritischen Essays hervor.

    Hacks galt lange Zeit als „enfant terrible“ des DDR-Dramas. Seine Rezeption verlief in Ost- und Westdeutschland kritisch. Die an Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) und Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) orientierte Ästhetik stieß seit den 1970er Jahren auf weitgehende Ablehnung und wurde von großen Teilen des westdeutschen Feuilletons wie der Literaturwissenschaft als literarische Weltflucht interpretiert; neuere Arbeiten haben dieses Urteil korrigiert. Die Polemik gegen Biermann 1976 führte zu einer scharfen öffentlichen Verurteilung in der Bundesrepublik. In der DDR fand Hacks erst zu Beginn der 1970er Jahre öffentliche Anerkennung, blieb aber stets ein Außenseiter. Während seine Stücke heute nur wenig gespielt werden, erlebte Hacks nach seinem Tod als traditionsbewusster Lyriker, scharfsinniger Essayist und unkonventioneller Theoretiker des Sozialismus (Marxistische Hinsichten, 2018) eine Renaissance.

  • Auszeichnungen

    1945 Erster Preis beim Wettbewerb für junge Dramatiker der Stadt München
    1955 Mitglied im Deutschen Schriftstellerverband bzw. Schriftstellerverband der DDR
    1956 Mitglied im PEN-Zentrum Ost und West bzw. PEN-Zentrum DDR
    1956 Lessing-Preis (DDR)
    1961 Plakette des Ungarischen PEN-Zentrums
    1965 F.-C.-Weiskopf-Preis der Akademie der Künste der DDR
    1971 Deutscher Kritikerpreis für Literatur des Verbands der deutschen Kritiker e. V.
    1972 Mitglied der Deutschen Akademie der Künste bzw. Akademie der Künste der DDR
    1974 Nationalpreis II. Klasse der DDR
    1977 Nationalpreis I. Klasse der DDR
    1981 Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR
    1993 Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste
    1998 Deutscher Jugendliteraturpreis des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    • Quellen

      Nachlass:

      Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar.

    • Werke

      Werke:

      Das Theaterstück des Biedermeier (1815–1840). Versuch einer Gesamtdarstellung, 1951, u. d. T. Das Theater des Biedermeier (1815–1840), hg. v. Peter Schütze, 2011. (Diss. phil.)

      Einige Gemeinplätze über das Stückeschreiben, in: neue deutsche literatur 4 (1956), H. 9, S. 119–126.

      Das realistische Theaterstück, in: neue deutsche literatur 5 (1957), H. 10, S. 90–104.

      An einige Aristoteliker, in: Theater der Zeit 13 (1958), H. 5, S. 23–28.

      Über Lieder zu Stücken, in: Sinn und Form 14 (1962), H. 3, S. 421–425.

      Über den Stil in Thomas Manns „Lotte in Weimar“, in: Sinn und Form 17 (1965), Sonderheft Thomas Mann, S. 240–254.

      Heiraten ist immer ein Risiko. Komödie in einem Vorspiel und drei Akten. Von Saul O’Hara (Peter Hacks), 1967.

      Der Held der westlichen Welt. Stück in drei Akten. Deutsch von Anna Elisabeth Wiede und Peter Hacks, in: John Millington Synge, Stücke, 1972, S. 65–127.

      Lieder, Briefe, Gedichte, 1974.

      Oper, 1975.

      Essais, 1984.

      Die Maßgaben der Kunst. Gesammelte Aufsätze 1959–1994, 1996. (P)

      Die späten Stücke, 2 Bde., 1999.

      Die Gedichte, 2000.

      Tamerlan in Berlin. Gedichte aus der DDR, 2002.

      Pasiphaë (Peter Hacks), Was ist das hier? 130 Anekdoten über Peter Hacks und dreizehn anderweitige, 2003. (P)

      Das Hemd der Königin, auf Wunsch gekürzt. Drei Dramoletts, 2004.

      Shakespeares König Heinrich der Vierte. Für einen Abend bearbeitet und teilweise neu übersetzt. Nach dem deutschen Text von August Wilhelm Schlegel, hg. von Gunther Nickel, 2012.

      Marxistische Hinsichten. Politische Schriften 1955–2003, hg. v. Heinz Hamm, 2018. (Qu)

      Briefe:

      Ronald M. Schernikau, Dann hätten wir noch eine Chance. Briefwechsel mit Peter Hacks. Texte aus dem Nachlaß, 1992.

      André Müller sen./Peter Hacks, Nur daß wir ein bißchen klärer sind. Der Briefwechsel 1989 und 1990, 2002.

      Peter Hacks/Heinar Kipphardt, Du tust mir wirklich fehlen. Der Briefwechsel, hg. v. Uwe Naumann, 2004.

      Am Ende verstehen sie es. Politische Schriften 1988 bis 2003. Nebst dem Briefwechsel mit Kurt Gossweiler 1996 bis 2003, hg. v. André Thiele/Johannes Oehme, 2005.

      Verehrter Kollege. Briefe an Schriftsteller, hg. v. Rainer Kirsch, 2006.

      Peter Hacks/Hans Heinz Holz, Nun habe ich Ihnen doch zu einem Ärger verholfen. Briefe, Texte, Erinnerungen, hg. v. Arnold Schölzel, 2007. (P)

      Der Briefwechsel zwischen Peter Hacks und André Thiele 1997–2003, hg. v. Felix Bartels, 2012.

      Eva-Maria Hagen/Peter Hacks, Liaison amoureuse, 2013.

      Peter Hacks schreibt an „Mamama“. Der Familienbriefwechsel 1945–1999, hg. v. Gunther Nickel, 2013.

      Der junge Hacks, Bd. 5.: Briefe und Lebensdokumente, hg. v. Gunther Nickel, 2018. (Qu, P)

      Woher kommt die viele Dummheit auf die Welt? Briefe an Hansgeorg Michaelis 1944–1998, hg. v. Gunther Nickel, 2021.

      Gespräche:

      Sieben Fragen zum Thema. Ein fiktives Gespräch, in: Revolution gegen den Staat? Die außerparlamentarische Opposition – die neue Linke. Eine politische Anthologie, hg. v. Hans Dollinger, 1968, S. 83–150.

      Fröhliche Resignation. Interview, Briefe, Aufsätze, Texte, hg. v. Gottfried Fischborn, 2007.

      Gespräch zwischen Hans Bunge, Peter Hacks und Anna Elisabeth Wiede über Brecht, 17.2.1958, bearb. v. Bernadette Grubner, in: Brecht-Jahrbuch 2008, H. 33, S. 235–249.

      Berlinische Dramaturgie. Gesprächsprotokolle der von Peter Hacks geleiteten Akademiearbeitsgruppen, hg. v. Thomas Keck/Jens Mehrle, 5 Bde., 2010.

      „Ich bin an Freiheit absolut uninteressiert“. Protokoll des Gesprächs von Frank Tichy und Peter Hacks im November 1992 in Berlin, hg. v. Felix Bartels/Ronald Weber, in: Hacks-Jahrbuch 2016, S. 259–306.

      Werkausgaben:

      Werke, 15 Bde., 2003.

      Der junge Hacks, 5 Bde., hg. v. Gunther Nickel, 2018. (Qu, W, P)

      Bibliografien:

      Ronald Weber, Peter-Hacks-Bibliographie. Verzeichnis aller Schriften von und zu Peter Hacks 1948 bis 2007, 2008.

      ARGOS. Mitteilungen zu Leben, Werk und Nachwelt des Dichters Peter Hacks (1928 –2003), hg. v. André Thiele, H. 7–9 v. Gunther Nickel, 2008–2012.

      Hacks-Jahrbuch, hg. v. Kai Köhler, 2016 ff.

    • Literatur

      Peter Schütze, Peter Hacks. Ein Beitrag zur Ästhetik des Dramas, 1976. (P)

      Judith R. Scheid, „Enfant terrible“ of Contemporary East German Drama. Peter Hacks in his Role as Adaptor and Innovator, 1977.

      Gertrud Schmidt, Peter Hacks in BRD und DDR. Ein Rezeptionsvergleich, 1980.

      Christoph Trilse, Das Werk des Peter Hacks, 1980.

      Andrea Jäger, Der Dramatiker Peter Hacks. Vom Produktionsstück zur Klassizität, 1986.

      Thomas Di Napoli, The Children’s Literature of Peter Hacks, 1987.

      Margo Ruth Bosker, Sechs Stücke nach Stücken. Zu den Bearbeitungen von Peter Hacks, 1994.

      Frank Stucke, Die Aristophanes-Bearbeitungen von Peter Hacks, 2002.

      André Thiele (Hg.), In den Trümmern ohne Gnade. Festschrift für Peter Hacks, 2003.

      Heidi Urbahn de Jauregui, Zwischen den Stühlen. Der Dichter Peter Hacks, 2006. (P)

      André Müller sen., Gespräche mit Hacks, 2008.

      Frank Schirrmacher, Er denkt also, wie er will, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 10.3.2008.

      André Müller sen., Gott hält viel aus. Zweihundert Anekdoten über Peter Hacks, 2009.

      Felix Bartels, Leistung und Demokratie. Genie und Gesellschaft im Werk von Peter Hacks, 2010, 22021.

      Dietmar Dath, Wohin willst du denn schänden? Peter Hacks erklärt sich die Kunst vor Publikum, in: Peter Hacks, Die Maßgaben der Kunst, 2010, S. 1241–1272.

      Vorsicht, Hacks! Der Dichter in der „jungen Welt“. 1999–2009, hg. von Stefan Huth, 2010. (Qu)

      Bernd Leistner, In Sachen Peter Hacks. Studien und Kritiken aus zwei Jahrzehnten, 2011.

      Kai Köhler, Die Schule der Staatskunst. Zu Peter Hacks’ „russischer“ Dramentrilogie: „Bojarenschlacht“, „Tatarenschlacht“, „Der falsche Zar“, in: junge Welt v. 2.12.2014, S. 12 f.

      Ronald Weber, Peter Hacks, Heiner Müller und das antagonistische Drama des Sozialismus. Ein Streit im literarischen Feld der DDR, 2015.

      Bernadette Grubner, Analogiespiele. Klassik und Romantik in den Dramen von Peter Hacks, 2016.

      André Thiele/Felix Bartels/Annette Lose, Art. „Hacks, Peter“, in: Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG) Online, 2017. (zugangsbeschränkte Onlineressource)

      Ronald Weber, Peter Hacks. Leben und Werk, 2018. (P)

      Periodika:

      ARGOS. Mitteilungen zu Leben, Werk und Nachwelt des Dichters Peter Hacks (1928–2003), hg. v. André Thiele, ab H. 7 von Gunther Nickel, 2008–2012.

      Hacks-Jahrbuch, hg. v. Kai Köhler, 2016 ff.

    • Onlineressourcen

    • Porträts

  • Autor/in

    Ronald Weber (Berlin)

  • Zitierweise

    Weber, Ronald, „Hacks, Peter“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.10.2022, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118544330.html#dbocontent.

    CC-BY-NC-SA