Hollaender, Friedrich

Lebensdaten
1896 – 1976
Geburtsort
London
Sterbeort
München
Beruf/Funktion
Komponist ; Schriftsteller ; Pianist ; Dirigent ; Theaterleiter ; Kabarettist ; Musiker ; Schauspieler
Konfession
jüdisch
Normdaten
GND: 118706489 | OGND | VIAF: 46941299
Namensvarianten

  • Hollander, Frederick
  • Hollaender, Friedrich
  • Hollander, Frederick
  • Hollaender, Frdr.
  • Hollaender, Friedrich Maurice
  • Hollaender, Frederick Maurice
  • Holländer, Fred
  • Hollander, Fred
  • Holländer, Frederick
  • Holländer, Friedrich
  • b31

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Zitierweise

Hollaender, Friedrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118706489.html [03.04.2026].

CC0

  • Hollaender, Friedrich

    Namensvariante: Frederick Hollander

    1896 – 1976

    Komponist, Schriftsteller, Pianist, Dirigent, Theaterleiter

    Friedrich Hollaender war wegen seiner Vielseitigkeit als Komponist, Dirigent und Regisseur sowie Autor von Liedtexten und Romanen ein Ausnahmekünstler. In amüsanten Schlagern und politisch kritischen Chansons fing er den Geist der 1920er Jahre ein, v. a. in seiner Musik zum Ufa-Film „Der blaue Engel“ (1930) mit Marlene Dietrich (1901–1992). 1933 in die USA emigriert, komponierte er in Hollywood bis 1955 die Musik zu über 40 Kinofilmen.

    Lebensdaten

    Geboren am 18. Oktober 1896 in London
    Gestorben am 18. Januar 1976 in München
    Grabstätte Ostfriedhof, Grab Nr. 60-1-20 in München
    Konfession jüdisch
    Friedrich Hollaender, Imago Images (InC)
    Friedrich Hollaender, Imago Images (InC)
  • 18. Oktober 1896 - London

    1899 - Berlin

    Übersiedlung der Familie

    1906 - 1913 - Charlottenburg (heute Berlin)

    Schulbesuch (ohne Abschluss)

    Mommsen-Gymnasium

    1908 - 1913 - Berlin

    Studium von Klavier, Kontrapunkt und Harmonielehre

    Stern’sches Konservatorium

    1912 - USA, New York City

    Reise

    1913 - 1915 - Berlin

    Besuch der Meisterklasse für Komposition bei Engelbert Humperdinck (1854–1921)

    Königliche Akademie der Künste

    1915 - 1917 - Prag

    Korrepetitor

    Landestheater

    1917 - 1918 - u. a. Cambrai (Département Nord, Frankreich)

    Militärdienst; Dirigent in der Truppenbetreuung

    Deutsches Theater

    1919 - 1920 - Berlin

    musikalischer Leiter mit Werner Richard Heymann (1896–1961)

    Schall und Rauch (Kabarett)

    1921 - Berlin

    u. a. Komposition des Programms „Lieder eines armen Mädchens“

    Kabarett Wilde Bühne

    1925 - München

    musikalischer Leiter

    Kabarett-Theater Bonbonniere

    1926 - 1929 - Berlin

    Komponist von „Revuetten“ und Kabarett-Revuen

    u. a. Renaissance-Theater; Theater am Kurfürstendamm; Deutsches Künstlertheater

    1929 - 1930 - Berlin; Potsdam

    Komponist der Filmmusik zu „Der blaue Engel“

    Ufa

    1931 - 1933 - Berlin

    Gründer mit Georg Hugo Will (um 1898–1965); Direktor

    Tingel-Tangel-Theater

    Ende Februar 1933 - Paris; Los Angeles (Kalifornien, USA)

    Emigration

    1934 - Los Angeles

    (Neu-)Gründer; Direktor

    Tingel-Tangel-Theatre

    1933 - 1955 - Los Angeles (Hollywood)

    Komponist der Musik zu über 40 Filmen

    u. a. 20th Century Fox; RKO Pictures; Paramount

    1952 - Bundesrepublik Deutschland

    Reise

    1955 - 1961 - München

    Remigration; Arbeiten für das Kabarett

    u. a. Kleine Freiheit

    1961 - 1976 - München

    Schriftsteller

    Kindler-Verlag, Verlag R. S. Schulz

    18. Januar 1976 - München

    alternativer text
    Friedrich Hollaender (links), BSB / Bildarchiv / Fotoarchiv Timpe (InC)

    Jugend und Studium

    Hollaender wuchs in London auf, ehe seine Familie 1899 nach Berlin zurückkehrte, wo sein Vater mit Operetten und Musik zu den Jahres-Revuen des Metropoltheaters populär wurde. Parallel zum Besuch des Mommsen-Gymnasiums in Charlottenburg (heute Berlin) studierte er Klavier, Kontrapunkt und Harmonielehre am Stern’schen Konservatorium in Berlin, das von seinem Onkel Gustav Hollaender (1855–1915) geleitet wurde. In dieser Zeit komponierte er erste Lieder und veröffentlichte sein Opus 1, „Zwei Kinderlieder“. Von 1913 bis 1915 war Hollaender Stipendiat in Engelbert Humperdincks (1854–1921) Meisterklasse an der Königlichen Akademie der Künste. 1912 reiste er mit seinem Vater nach New York City, wo er Al Jolson (1886–1950) und Irving Berlin (1888–1989) begegnete. Seit 1915 Korrepetitor am Landestheater Prag, wurde er 1917 zum Kriegsdienst eingezogen, den er im Rahmen der Truppenbetreuung als Dirigent beim Deutschen Theater an der Westfront verbrachte.

    Kabarett-Karriere in der Weimarer Republik

    1918 kehrte Hollaender nach Berlin zurück und veröffentlichte „Sechs Lieder für Singstimme und Klavier“, ehe er sich der Unterhaltungsmusik zuwandte. Er schrieb die Bühnenmusik zu Else Lasker-Schülers (1869–1945) Drama „Die Wupper“ (Uraufführung im Verein „Junges Deutschland“, 27.4.1919) und dirigierte eine Revue seines Vaters. 1919 wurde er mit Werner Richard Heymann (1896–1961) musikalischer Leiter des Kabaretts „Schall und Rauch“ im Großen Schauspielhaus Max Reinhardts (1873–1943). Dort arbeitete er mit Schriftstellern wie Kurt Tucholsky (1890–1935), Klabund (1890–1928) und Walter Mehring (1896–1981) und fand in Blandine Ebinger (1899–1993) seine ideale Interpretin und spätere Ehefrau. Für sie schrieb und komponierte er 1921 den Zyklus „Lieder eines armen Mädchens“, zarte Balladen um die proletarische Hinterhofgöre Lieschen Puderbach, die in ihrer bittersüßen Sozialkritik einen neuen Ton in das Kabarett brachten. Im Gegensatz zu seinen Textern hatte er jedoch kaum Berührungspunkte zur KPD. 1920 verließ Hollaender das „Schall und Rauch“ und komponierte für Konkurrenzbühnen, Rosa Valettis (1876–1937) „Rakete“ und „Größenwahn“ sowie die „Wilde Bühne“ von Trude Hesterberg (1892–1967), u. a. das Antikriegslied „Die Trommlerin“, Schlager wie „Johnny, wenn du Geburtstag hast“ und politische Chansons wie „Rote Melodie“ auf einen Text von Tucholsky.

    Daneben schrieb Hollaender Bühnen- und Ballettmusiken und seine einzige Operette „Die Fromme Helene“, die 1923 im Großen Schauspielhaus Berlin allerdings wegen des wirren Librettos durchfiel. Zwei Jahre später übernahm er die musikalische Leitung der Münchner „Bonbonniere“, wo er die Kabarett-Revue „Der! Die! Das!“ herausbrachte. In Berlin verfeinerte er dieses zeittypische Hybridgenre zwischen Kabarett und Revue zur Revuette, u. a. „Laterna Magica“ und mit Marcellus Schiffer (1892–1932) „Hetärengespräche“ (beide 1926) sowie „Bei uns um die Gedächtniskirche rum“ (1927). Für Claire Waldoff (1884–1957) schrieb Hollaender 1926 das politisch bissige Couplet „Raus mit den Männern aus dem Reichstag“. Seine Musik zum Ufa-Film „Der blaue Engel“, v. a. das von Marlene Dietrich (1901–1992) gesungene Lied „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, machte ihn 1930 schlagartig berühmt, so dass er ein Jahr später mit dem „Tingel-Tangel-Theater“ eine eigene Bühne im Souterrain des Theaters des Westens gründen konnte. Dort führte er zeitkritische Revuen, v. a. „Spuk in der Villa Stern“ und „Höchste Eisenbahn“, auf, die er am Klavier begleitete. Einer der Stars war Hedi Schoop (1906–1995), seine zweite Ehefrau.

    Emigration in Hollywood

    Als Jude auch wegen seiner satirischen Chansons wie „An allem sind die Juden schuld“ (1931) von Verfolgung bedroht, flüchtete Hollaender mit seiner Ehefrau Ende Februar 1933 nach Paris und folgte drei Monate später von dort aus einem von Erich Pommer (1889–1966) vermittelten Angebot der 20th Century Fox zur Übersiedlung nach Hollywood, um die Musik zum Film „I Am Suzanne“ mit Lilian Harvey (1906–1968) zu schreiben. Seine Vorschläge dafür wurden jedoch weitgehend abgelehnt, so dass Hollaender versuchte, sein „Tingel-Tangel-Theater“ in Los Angeles (Kalifornien, USA) wiederauferstehen zu lassen. Nach anfänglichen Erfolgen gab er auf, da die Sprachbarrieren und Mentalitätsunterschiede zu groß waren. Er verfasste seinen Emigrantenroman „Those Torn From Earth“ (erschienen 1941) und komponierte zwischen 1934 und 1955 Musik zu über 40 Filmen, darunter Klassiker wie Frank Borzages (1893–1962) „Desire“ (1936), Ernst Lubitschs (1892–1947) „Angel“ (1937) sowie „A Foreign Affaire“ (1948) und „Sabrina“ (1954) von Billy Wilder (1906–2002). 1943 und 1954 wurde er in der Kategorie beste Filmmusik für den Oscar nominiert und 1938 und 1949 in der Kategorie bester Filmsong, mit dem Texter Leo Robin (1900–1984).

    Remigration nach Deutschland und Nachwirkung

    1952 reiste Hollaender in die Bundesrepublik Deutschland, wo er u. a. das Konzentrationslager Dachau besuchte. 1955 kehrte er dauerhaft in die Bundesrepublik zurück und ließ sich in München nieder, wo er mit Kabarett-Revuen in Trude Kolmans (1904–1969) „Kleiner Freiheit“ und Musicals vergeblich an alte Erfolge anzuknüpfen versuchte. 1961 verabschiedete er sich mit der Revue „Futschikato“ von der Bühne sowie im selben Jahr mit einem Cameo-Auftritt als Hoteldirigent in Wilders Komödie „One, Two, Three“ vom Film und widmete sich fortan der Schriftstellerei. Seine Memoiren „Von Kopf bis Fuß. Mein Leben mit Text und Musik“ (1965) und das Fernsehporträt „Spötterdämmerung“ (1973, Regie: Rainer Bertram) zeigen den melancholisch-ironischen, politischen Clown, als den sich Hollaender gesehen hatte.

    Hollaenders Schlager und Chansons wurden seit den späten 1970er Jahren u. a. von Milva (1939–2021) und Brian Ferry (geb. 1945) adaptiert; heute werden sie z. B. von Patricia Kaas (geb. 1966) und Ute Lemper (geb. 1963) gesungen.

    1938 Nominierung für den Academy Award of Merit (Oscar) in der Kategorie bester Filmsong für „Wispers in the Dark“ (in: „Artists and Models“, 1937)
    1943 Nominierung für den Academy Award of Merit (Oscar) in der Kategorie beste Filmmusik für „The Talk of the Town” (1942)
    1949 Nominierung für den Academy Award of Merit (Oscar) in der Kategorie bester Filmsong für „This is the Moment“ (in: „That Lady in Hermine“, 1948)
    1954 Nominierung für den Academy Award of Merit (Oscar) in der Kategorie beste Filmmusik für „The five thousand Fingers of Dr. T.” (1953)
    1956 Bundesfilmpreis
    1956 Filmband in Gold
    1960 Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    1972 Schwabinger Kunstpreis für Musik
    2004 Stern der Satire auf dem Walk of Fame des Kabaretts, Mainz (weiterführende Informationen)
    2009 Gedenktafel am Wohnhaus Cicerostraße 14, Berlin-Halensee (weiterführende Informationen)
    2010 Gedenktafel am Haus Seestraße 41, Heringsdorf (Usedom) (weiterführende Informationen)
    2012 Friedrich-Hollaender-Platz, Berlin-Wilmersdorf (weiterführende Informationen)
    Friedrich-Hollaender-Straße, Filmpark Potsdam-Babelsberg

    Nachlass:

    Friedrich Hollaender-Archiv, Archiv der Akademie der Künste, Berlin. (weiterführende Informationen)

    Archiv Melodie Hollander, Los Angeles (Kalifornien, USA). (u. a. Fotografien)

    Weitere Archivmaterialien:

    Walter A. Berendsohn-Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur, Hamburg, PWJ I 1447-3. (Zeitungsauschnittsammlung, v. a. Berichte, Nachrufe, Rezensionen, 1956–1996) (weiterführende Informationen)

    Entschädigungsbehörde Berlin, Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Aktenzeichen 263.941, 263.942. (Entschädigungsakten)

    Gedruckte Quelle:

    Von Kopf bis Fuß. Mein Leben mit Text und Musik, 1965, Lizenzausg.1967, Neuausg. hg. v. Volker Kühn, 1996. (Autobiografie) (P)

    Schriften und Editionen:

    Those Torn from Earth, 1941, dt. u. d. T. Menschliches Treibgut. Mit einem Vorw. v. Thomas Mann, Nachw. v. Volker Kühn, 1995. (Roman)

    Lieder und Chansons für Blandine Ebinger. Mit Zeichnungen v. Claus Arnold, 1957.

    „…und sonst gar nichts!“ Das Friedrich-Hollaender-Chanson-Buch, hg. v. Volker Kühn, 1996. (P)

    Mitherausgeberschaft:

    Heinz Barger/Friedrich Hollaender/Wieland Herzfelde (Hg.), Neue Jugend. Eine Zeitschrift für moderne Kunst und jungen Geist 1 (1914)–11/12 (1917).

    Lieder:

    Zwei Kinderlieder, op. 1, 1913.

    Wenn der alte Motor wieder tackt, 1919.

    Johnny, wenn du Geburtstag hast, 1920.

    Rote Melodie, 1920.

    Berlin, dein Tänzer ist der Tod, 1920.

    Lieder eines armen Mädchens, 1921. (Liederzyklus)

    Raus mit den Männern aus dem Reichstag, 1926.

    Zwei dunkle Augen, zwei Eier im Glas, 1927.

    Die hysterische Ziege, 1927.

    Wiener Schmarrn (Ratttengift her), 1927.

    Die Trommlerin, 1928.

    Guck doch nicht immer nach dem Tangogeiger hin, 1929.

    Sex-Appeal, 1929

    Das Nachtgespenst, 1930.

    Ich mache alles mit den Beinen, 1930.

    Die Kleptomanin, 1931.

    Wenn ich mir was wünschen dürfte, 1931.

    An allem sind die Juden schuld, 1931.

    Stroganoff, 1958.

    Spötterdämmerung, 1958.

    Die Zwanjer, die Zwanjer, 1961.

    Operette:

    Die Fromme Helene, 1923.

    Kabarett-Revuen:

    Der! Die! Das!, 1925.

    Hetärengespräche, 1926.

    Bei uns um die Gedächtniskirche rum, 1927.

    Spuk in der Villa Stern, 1931.

    Allez-Hopp!, 1931.

    Höchste Eisenbahn, 1932.

    Es war einmal, 1933.

    Es ist angerichtet!, 1958.

    Filmsongs:

    Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt, 1929/30. (in: Der blaue Engel, Regie: Josef von Sternberg)

    Ich bin die fesche Lola, 1929/30. (in: Der blaue Engel, Regie: Josef von Sternberg)

    Ich lass mir meinen Körper schwarz bepinseln, 1930. (in: Einbrecher, Regie: Hanns Schwarz)

    Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre, 1932. (in: Stürme der Leidenschaft, Regie: Robert Siodmak)

    Moonlight and Shadows, 1936. (in: The Jungle Princess, Regie: Wilhelm Thiele)

    Wispers in the Dark, 1937. (in: Artists and Models, Regie: Raoul Walsh)

    This is the Moment, 1948. (in: That Lady in Ermine, Regie: Ernst Lubitsch)

    Illusions, 1948. (in: A Foreign Affair, Regie: Billy Wilder)

    Tonträger:

    Wenn ich mir was wünschen dürfte, 1996. (8 CDs u. Begleitbuch)

    Ich bin von Kopf bis Fuss auf Musik eingestellt, 2005. (4 CDs u. Begleitbuch)

    Werkverzeichnisse:

    „Bei uns um die Gedächtniskirche rum…“. Friedrich Hollaender und das Kabarett der zwanziger Jahre, hg. v. d. Stiftung Archiv der Akademie der Künste Berlin, 1996, S. 48–69.

    Volker Kühn, Spötterdämmerung. Vom langen Sterben des großen kleinen Friedrich Hollaender, 1996, S. 143–168.

    Monografien und Sammelbände:

    Volker Kühn, Spötterdämmerung. Vom langen Sterben des großen kleinen Friedrich Hollaender, 1996. (W, L, P)

    Karin Ploog, Friedrich Hollaender, in: dies., … als die Noten laufen lernten …. Kabarett-Operette-Revue-Film-Exil Unterhaltungsmusik bis 1945, Bd. 1, T. 1, 2015, S. 390–449.

    Karin Ploog, Friedrich Hollaender mit seinem Tingel-Tangel-Theater, in: dies., … als die Noten laufen lernten …. Kabarett-Operette-Revue-Film-Exil Unterhaltungsmusik bis 1945, Bd. 2, 2015, S. 295–298.

    Aufsätze und Beiträge:

    Volker Kühn, „Bei uns um die Gedächtniskirche rum…“. Friedrich Hollaender und das Kabarett der 20er Jahre, in: „Bei uns um die Gedächtniskirche rum…“ Friedrich Hollaender und das Kabarett der zwanziger Jahre, hg. v. d. Stiftung Archiv der Akademie der Künste Berlin, 1996, S. 9–43.

    Alan Lareau, „Du hast ja eine Träne im Knopfloch“. Friedrich Hollaender and the Kabarett-Chanson, in: Sigrid Bauschinger (Hg.), Literarisches und politisches Kabarett von 1901 bis 1999. Die freche Muse, 2000, S. 111–130.

    Peter Petersen, Neues zu den Hollaenders. Mit einer Familienchronik aus dem Jahr 1957 von Gabriele Tergit, in: mr-Mitteilungen 90 v. August 2016, S. 3–12.

    Lexikon- und Handbuchartikel:

    N. N., Art. „Hollaender, Friedrich“, in: Frithjof Trapp/Werner Mittenzwei/Henning Rischbieter/Hansjörg Schneider (Hg.), Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933–1945, Bd. 2, 1999, S. 431 f.

    Thomas L. Gayda, Art. „Hollaender, Friedrich”, in: Stanley Sadie/John Tyrrell/George Grove (Hg.), The New Grove. Dictionary of Music and Musicians, Bd. 11, 22001, S. 621 f.

    Kay Weniger, Art. „Friedrich Hollaender“, in: ders., Das große Personenlexikon des Films, Bd. 4, 2001, S. 28–30. (W)

    Volker Kühn, Hollaender, Friedrich, auch Frederick Hollander, in: Ludwig Finscher (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik, Personenteil, Bd. 9, 22003, Sp. 211–215. (zugangsbeschränkte Onlineressource)

    Volker Kühn, Art. „Friedrich Hollaender“, in: Claudia Maurer Zenck/Peter Petersen (Hg.), Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen in der NS-Zeit, 2007. (Onlineressource)

    N. N., Art. „Hollaender, Friedrich“, in: Ingrid Bigler Marschall (Hg.), Deutsches Theater-Lexikon. Biographisches und Bibliographisches Handbuch, Nachtragsbd. 2, 2014, S. 313 f.

    Dokumentarfilm:

    Spötterdämmerung. Gespräche mit Friedrich Hollaender, 1973, Regie: Rainer Bertram. (Onlineressource)

    Ausstellungskatalog:

    „Bei uns um die Gedächtniskirche rum…“. Friedrich Hollaender und das Kabarett der zwanziger Jahre, hg. v. d. Stiftung Archiv der Akademie der Künste Berlin, 1996. (W, L, P)

    Fotografien, um 1900, 1922, 1932 u. um 1933, Akademie der Künste, Fotoarchiv, Berlin, Abbildung in: Volker Kühn, Spötterdämmerung. Vom langen Sterben des großen kleinen Friedrich Hollaender, 1996, S. 9, 13, 88 u. 92.

    Fotografie, 1973, Archiv Rainer Bertram, Abbildung in: Volker Kühn (Hg.), „…und sonst gar nichts!“. Das Friedrich-Hollaender-Chanson-Buch, 1996, S. 129.

  • Autor/in

    Stefan Frey (München)

  • Zitierweise

    Frey, Stefan, „Hollaender, Friedrich“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.04.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118706489.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA