Usener, Hermann

Lebensdaten
1834 – 1905
Geburtsort
Weilburg (Nassau)
Sterbeort
Bonn
Beruf/Funktion
Klassischer Philologe ; Religionswissenschaftler ; Philologe ; Theologe
Konfession
evangelisch-lutherisch
Normdaten
GND: 118763946 | GND-Explorer | OGND | VIAF
Namensvarianten

  • Usener, Hermann Carl
  • Usener, Hermann
  • Usener, Hermann Carl
  • Usener, H.
  • Usener, Hermann Karl
  • Usener, Hermann K.
  • Usener, Hermannus
  • Usener, Karl Hermann
  • Usenerus, Hermannus
  • Usenerus, H.
  • Uzener, German
  • Vsener, Hermannvs
  • Vsenervs, Hermannvs
  • Vsenervs, H.
  • Usener, Carl Hermann

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Zitierweise

Usener, Hermann, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/gnd118763946.html#indexcontent [09.07.2026].

CC0

  • Usener, Hermann Carl

    1834 – 1905

    Klassischer Philologe, Religionswissenschaftler

    Hermann Usener zählt zu den bedeutendsten deutschen Klassischen Philologen an der Wende zum 20. Jahrhundert. Usener war vergleichend tätig, wandte Verfahren der Volkskunde an und interessierte sich für die Überlieferungsgeschichte. Als sein Hauptwerk gilt „Das Weihnachtsfest“ (1889), worin er diesen Festtag auf die Übernahme eines heidnischen Sonnenfests am 25. Dezember zurückführte. Usener begründete eine einflussreiche Schule, die seine Ansätze bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts erfolgreich fortführte.

    Lebensdaten

    Geboren am 23. Oktober 1834 in Weilburg (Nassau)
    Gestorben am 21. Oktober 1905 in Bonn
    Grabstätte Alter Friedhof in Bonn
    Konfession evangelisch-lutherisch
    Hermann Usener, ULB Bonn (InC)
    Hermann Usener, ULB Bonn (InC)
  • 23. Oktober 1834 - Weilburg (Nassau)

    1844 - 1853 - Weilburg (Nassau)

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Gymnasium Philippinum

    1853 - 1858 - Heidelberg; München; Göttingen; seit 1857 Bonn

    Studium der Philosophie und Klassischen Philologie (Abschluss: Erstes Staatsexamen für das Lehramt)

    Universität

    1857/58 - Bonn

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität

    1858 - 1861 - Berlin

    Adjunkt

    Joachimsthaler Gymnasium

    7.5.1861 - 1863 - Bern

    außerordentlicher Professor für Klassische Philologie

    Universität

    1863 - 13.6.1902 - Greifswald; seit 1866 Bonn

    ordentlicher Professor für Klassische Philologie (1874/75 Dekan)

    Universität

    1882 - 1883 - Bonn

    Rektor

    Universität

    21. Oktober 1905 - Bonn

    Usener besuchte seit 1844 das Gymnasium Philippinum in Weilburg, wo ihn Alfred Fleckeisen (1820–1899) in Latein unterrichtete und seine Begeisterung für die Antike weckte. Sein Halbbruder Karl Usener (1821–1892) machte ihn mit Veröffentlichungen von Theologen der sog. Kritischen Tübinger Schule bekannt.

    Nach dem Abitur 1853 studierte Usener bis 1858 an den Universitäten Heidelberg, München, Göttingen und Bonn Philosophie und Klassische Philologie. In dieser Zeit entwickelte er sein lebenslanges Interesse an antiker Rhetorik. In Bonn machte ihn Friedrich Gottlieb Welcker (1784–1868) auf religiöse Mythen und Bräuche aufmerksam und vermittelte ihm die vergleichende Methode. Von Christian August Brandis (1790–1867) auf die Überlieferungsgeschichte philosophischer Texte aufmerksam gemacht, weckte Usener das Interesse hierfür bei seinem Schüler Hermann Diels (1848–1922), der 1903 die wissenschaftsgeschichtlich bedeutenden „Fragmente der Vorsokratiker“ edierte.

    1857/58 wurde Usener in Bonn bei Friedrich Ritschl (1806–1876) und Brandis mit der Arbeit „Analecta Theophrastea“ zum Dr. phil. promoviert. Nach Tätigkeit als Adjunkt am Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin seit 1858 erhielt er 1861 ein Extraordinariat an der Universität Bern und lehrte zudem an der örtlichen Kantonsschule, ehe er 1863 als ordentlicher Professor für Klassische Philologie nach Greifswald berufen wurde. Von 1866 bis zu seiner Emeritierung 1903 war er als Nachfolger Ritschls an der Universität Bonn tätig. Enge Freundschaften verbanden ihn mit seinen Schwägern Wilhelm Dilthey (1833–1911) und Carl Dilthey (1839–1907) sowie mit Franz Bücheler (1837–1908), der seit 1870 ebenfalls in Bonn lehrte. Mit diesem zog Usener zahlreiche Studenten der Klassischen und Patristischen Philologie an seine Universität, von denen neben Diels u. a. Albrecht Dieterich (1866–1908), Georg Kaibel (1849–1901), Friedrich Leo (1851–1914), Hans Lietzmann (1875–1942), Eduard Norden (1868–1941), Walter F. Otto (1874–1958) und Eduard Schwartz (1858–1940) seine Schüler waren.

    Seit den späten 1860er Jahren konzentrierte sich Usener auf griechische und römische Mythologie, wobei er dem Paradigma verhaftet blieb, Mythen aus Naturphänomenen zu erklären. In diesen frühen Arbeiten, etwa der Studie „Italische Mythen“ (1875), maß er der Etymologie eine große Rolle bei, ohne den Ansichten der Junggrammatiker zu folgen. Vergleiche zwischen antiken Festen und modernem Volksbrauchtum blieben ein wiederkehrendes Merkmal seines Zugangs zu antikem Mythos und Ritual. Gleichzeitig beschäftigte sich Usener zunehmend mit antiker Astronomie und Astrologie, worüber er seit 1876 Studien und Editionen veröffentlichte und womit er Franz Boll (1867–1924) und Franz Cumont (1868–1947) beeinflusste.

    1877 legte Usener seine Editionen des „Anecdoton Holderi“, eines wichtigen Zeugnisses der Spätantike, und 1881 der Schriften seines Heidelberger Lehrers Karl Ludwig Kayser (1806–1872) sowie 1885 seines Bonner Kollegen Jacob Bernays (1824–1881) vor. Das bekannteste Werk dieser Zeit ist seine Rektoratsrede „Philologie und Geschichtswissenschaft“ (1882), in der er sich von August Boeckh (1785–1867) distanzierte, zugleich aber eine vergleichende historische Kulturwissenschaft forderte – stets im Zusammenhang mit der Textinterpretation. Useners Interesse an einer Erforschung „der menschlichen Natur selbst“ führte ihn zu einem vergleichenden, ethnologischen Ansatz, den u. a. Max Weber (1864–1920), Aby Warburg (1866–1929), Johan Huizinga (1872–1945), Ernst Cassirer (1874–1945) und Walter Benjamin (1892–1940) rezipierten.

    1887 veröffentlichte Usener seine Edition und Kommentierung der „Epicurea“, Texte und Zitate des Epikur (um 341–271/70 v. Chr.), die er durch ein Glossarium ergänzte, das erst 1977 publiziert wurde. 1889 folgte sein Hauptwerk „Das Weihnachtsfest“, in dem er diesen Feiertag auf die Übernahme eines heidnischen Sonnenfests am 25. Dezember zurückführte. Useners These war bis in die jüngere Zeit allgemein anerkannt, obwohl Adolf von Harnack (1851–1930) ihn dafür heftig angriff. Das Buch resultierte aus Useners Beschäftigung mit Kalenderfragen – schon 1871 hatte er die wichtigsten Überreste antiker Menologien gesammelt – und seinen Studien zum Leben frühchristlicher Heiliger, wie Pelagia von Antiochia (1877) und Tychon von Zypern (1907), die er als Umwandlungen heidnischer Gottheiten deutete. Zwar wurden seine Deutungen bald widerlegt, doch zeigen sie Useners Absicht nachzuweisen, dass die katholische Kirche voll heidnischer Überreste sei und die christliche Kirche auf Grundlage des protestantischen Glaubens wiedervereinigt werden sollte. Dieses hintergründige theologische Programm wurde von Zeitgenossen wie Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff (1848–1931) als solches erkannt und abgelehnt.

    Ein weiteres Produkt dieser theologischen Zielsetzung war Useners Schrift „Götternamen“ (1896), in der er versuchte, die Gesetze religiöser Entwicklung zu erkennen, um zwischen Vergänglichem und Bleibendem Heilsgeschichte und Dogma zu unterscheiden. Zu diesem Zweck untersuchte er den Ursprung des Polytheismus, indem er die Namen der Götter – die ältesten Zeugnisse religiöser Begriffsbildung – analysierte. Das u. a. von Diels und Wilamowitz kritisierte Werk enthält Beobachtungen zu griechischer und römischer, aber auch zu thrakischer und makedonischer Religion und beeinflusste den französischen Sinologen Marcel Granet (1884–1940) sowie den Althistoriker Louis Gernet (1882–1962).

    Auf großes wissenschaftliches Interesse stieß Useners Aufsatz „Über vergleichende Sitten- und Rechtsgeschichte“ (1902), der Heinrich Schurtz (1863–1903) zu seinem bahnbrechenden Werk „Altersklassen und Männerbünde“ (1902) inspirierte, das die Grundlage moderner Studien zu antiken Initiationsriten bildete. In seinem letzten bedeutenden Aufsatz „Heilige Handlung“ (1904) analysierte Usener modernes Volksbrauchtum, um Kämpfe zwischen Nachbarschaften und Stadtvierteln zu erläutern. Mit dem Text knüpfte er an den „Ritual Turn“ der Jahrhundertwende an, wie ihn Jane Ellen Harrison (1850–1928) und James George Frazer (1854–1941) vertraten. Hatte Usener bislang das Ritual aus dem Mythos abgeleitet, skizzierte er nun auch den umgekehrten Prozess.

    Usener war ein Pionier der Analyse von Volkskunde, Ritual, frühem Christentum und der Überlieferung philosophischer Lehren. Die Anwendung moderner Volkskunde zur Erklärung antiker Bräuche wurde von seinem Schüler Dieterich und dessen Nachfolgern Ludwig Deubner (1877–1946), Hugo Hepding (1878–1959), Eugen Fehrle (1880–1957), Friedrich Pfister (1883–1967) und Otto Weinreich (1886–1972) fortgeführt. Diese Tradition war äußerst produktiv, erwies sich jedoch als anfällig gegenüber der nationalsozialistischen Ideologie.

    1887 korrespondierendes Mitglied der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen (seit 1899 auswärtiges Mitglied) (weiterführende Informationen)
    1888 auswärtiges Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München (weiterführende Informationen)
    4.6.1891 korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften, Berlin (weiterführende Informationen)
    1897 Mitglied des Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste (weiterführende Informationen)
    1902 Dr. h. c. theol., Universität Bonn
    1904 Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst
    Geheimer Regierungsrat

    Nachlass:

    Sammlungen Universitäts- und Landesbibliothek Bonn. (weiterführende Informationen) (Nachlassverzeichnis als Onlineressource)

    Monografien und Sammelbände:

    Quaestiones Anaximeneae, 1856, Wiederabdr. in: Kleine Schriften, Bd. I, 1912, S. 1–49.

    Analecta Theophrastea, 1859. (ungedr. Diss. phil.)

    Alexandri Aphrodisiensis quae fertur problematorum liber III et IV, 1859.

    Scholia in Lucani bellum civile, Bd. 1, 1869, Nachdr. 1967.

    Syriani in metaphysica commentaria, 1870.

    Anecdoton Holderi, 1877, Nachdr. 1969.

    Acta S. Timothei, 1877.

    Stephani Alexandrini quod fertur opusculum apotelesmaticum, 1879.

    Legenden der Pelagia, 1879.

    Acta S. Marinae et S. Christophori, 1886.

    Altgriechischer Versbau, 1887.

    Epicurea, 1887, Nachdr. 1966, ital. 2002.

    Religionsgeschichtliche Untersuchungen, 1889, erw. Ausg. hg. v. Hans Lictzmann, 1911, Nachdr. 1969, 1972.

    Dionysii Halicarnassensis librorum de imitatione reliquiae epistulaeque criticae duae, 1889.

    Das Weihnachtsfest. Religionsgeschichtliche Untersuchungen, 1. T. Kapitel I bis III, 1889, 31969.

    Der heilige Theodosios, 1890.

    Acta M. Anastasii Persae, 1894.

    Götternamen. Versuch einer Lehre von der religiösen Begriffsbildung, 1896, Nachdr. 1929, 31948.

    Die Sintfluthsagen, 1899, Nachdr. 1972.

    Ludwig Radermacher/Hermann Usener, Dionysii Halicarnasei Opuscula, Bd. 1, 1899.

    Der heilige Tychon, 1907.

    Vorträge und Aufsätze, 1907, 21914.

    Kleine Schriften, 4 Bde., 1912–1914.

    Glossarium Epicureum edendum, hg. v. Marcello Gigante/Wolfgang Schmid, 1977.

    Aufsätze und Beiträge:

    Über vergleichende Sitten- und Rechtsgeschichte [1893], in: Hessische Blätter für Volkskunde 1 (1902), S. 195–228, Wiederabdr. in: Vorträge und Aufsätze, 1907, 21914, S. 103–148.

    Heilige Handlungen, in: Archiv für Religionswissenschaft 7 (1904), S. 281–339.

    Herausgeberschaften:

    Karl Ludwig Kayser, Homerische Abhandlungen, 1881.

    Jacob Bernays, Gesammelte Abhandlungen, 1885.

    Rheinisches Museum für Philologie, 1899–1905. (Mitherausgeber)

    Korrespondenz:

    Usener und Wilamowitz. Ein Briefwechsel 1870–1905, hg. v. Hermann Dieterich/Friedrich Hiller von Gaertringen, 1934.

    Briefwechsel Hermann Diels – Hermann Usener – Eduard Zeller, hg. v. Dietrich Ehlers, 2 Bde., 1992.

    Wilt Aden Schröder, Der Altertumswissenschaftler Eduard Norden (1868–1941). Das Schicksal eines deutschen Gelehrten jüdischer Abkunft. Mit den Briefen Eduard Nordens an seinen Lehrer Hermann Usener aus den Jahren 1891 bis 1902, 1999.

    Bibliografie:

    Jan N. Bremmer, Hermann Usener, in: Ward W. Briggs/William M. Calder III (Hg.), Classical Scholarship. A Biographical Encyclopedia, 1990, S. 462–478.

    Klaus-Gunther Wesseling, Art. „Usener, Hermann Carl“, in: Traugott Bautz (Hg.), Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. 12, 1997, S. 969–979.

    Hans Joachim Mette, Nekrolog einer Epoche. Hermann Usener und seine Schule. Ein wirkungsgeschichtlicher Rückblick auf die Jahre 1856–1979, in: Lustrum 22 (1979/80), S. 5–106.

    Monografien und Sammelbände:

    Eduard Schwartz, Rede auf Hermann Usener. Gehalten in der öffentlichen Sitzung der Kgl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen am 5. Mai 1906, 1906. (Onlineressource)

    Graziano Arrighetti (Hg.), Aspetti di Hermann Usener, filologo della religione, 1982.

    Roland Kany, Mnemosyne als Programm. Geschichte, Erinnerung und die Andacht zum Unbedeutenden im Werk von Usener, Warburg und Benjamin, 1987.

    Antje Wessels, Ursprungszauber. Zur Rezeption von Hermann Useners Lehre von der religiösen Begriffsbildung, 2003.

    Michel Espagne/Pascale Rabault-Feuerhahn (Hg.), Hermann Usener und die Metamorphosen der Philologie, 2011.

    Aufsätze und Beiträge:

    Albrecht Dieterich, Hermann Usener, in: Archiv für Religionswissenschaft 8 (1905), S. I–XI. (P)

    Hans Herter, Die Klassische Philologie seit Usener und Bücheler, in: Bonner Gelehrte. Philosophie und Altertumswissenschaft, 1968, S. 165–211.

    Arnaldo Momigliano, Premesse per una discussione su Hermann Usener, in: ders., Settimo Ccntributo alla storia degli studi classici e del mondo antico, 1984, S. 201–214.

    Renate Schlesier, Kulte, Mythen und Gelehrte, 1994, S. 193–241.

    Renate Schlesier, „Arbeiter in Useners Weinberg“. Anthropologie und Antike Religionsgeschichte in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg, in: Hellmut Flashar (Hg.), Altertumswissenschaft in den 20er Jahren. Neue Fragen und Impulse, 1995, S. 329–380.

    Günter Bader, Hermann Usener (1834–1905), in: Reinhard Schmidt-Rost/Stephan Bitter/Martin Dutzmann (Hg.), Theologie als Vermittlung. Bonner evangelische Theologen des 19. Jahrhunderts im Portrait, 2003, S. 148–158.

    Roland Kany, Hermann Usener as Historian of Religion, in: Archiv für Religionsgeschichte 6 (2004), S. 159–176.

    John Scheid/Jesper Svenbro, Les Götternamen de Hermann Usener. Une grande théogonie, in: Nicole Belayche/Pierre Brulé/Gérard Freyburger/Yves Lehmann/Laurent Pernot/Francis Prost (Hg.), Nommer les dieux, 2005, S. 93–102.

    Ilaria Sforza, Alle origini dell’antropologia storica. Louis Gernet lettore di Hermann Usener, in: Anabases 13 (2011), S. 131–156.

    Ignacio Uribe, Hermann Usener y el arte de la denominación en Walter Benjamin, in: Filosofia Unisinos 12 (2011), S. 241–252.

    Giancarlo Magnano San Lio, Storia e Geisteswissenschaften. Hermann Usener e il rinnovamento della filologia, in: Archivio di storia della cultura 25 (2012), S. 479–498.

    C. Philipp E. Nothaft, The Origins of the Christmas Date. Some Recent Trends in Historical Research, in: Church History 81 (2012), S. 903–911.

    Sotera Fornaro, Art. „Usener, Hermann“, in: Peter Kuhlmann/Helmuth Schneider (Hg.), Geschichte der Altertumswissenschaften. Biographisches Lexikon, 2012, Sp. 1241–1243.

    Michael Konaris, Ancient Polytheisms and Modern Antagoniosms: Hermann Usener 's Theory of Sondergoetter, in: ders., The Greek Gods in Modern Scholarship, 2016, S. 180–194.

    Hugo Treiber, Max Weber unter Anhängern des Altphilologen Hermann Usener. Religionswissenschaft auf philologischer Basis im Heidelberger Gelehrtenkränzchen „Eranos“ 1904–1909, 2021.

    Marmor-Herme mit Bronzebüste, Grabmal, Alter Friedhof, Bonn.

    zwei Bronzebüsten v. Hans Everding (1876–1914) u. Walter Lobach (1863–1926), beide 1904, Altphilologisches Seminar der Universität Bonn.

  • Autor/in

    Jan N. Bremmer (Groningen)

  • Zitierweise

    Bremmer, Jan N., „Usener, Hermann“, in: NDB-online, veröffentlicht am 01.07.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118763946.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA