Lebensdaten
1878 – 1941
Geburtsort
Berlin
Sterbeort
bei Saratow/ Wolga (Gefängnislager)
Beruf/Funktion
Schriftsteller ; Herausgeber ; Musiker ; Kritiker ; Publizist ; Dramatiker ; Komponist
Konfession
jüdisch?
Normdaten
GND: 118770950 | OGND | VIAF: 24745197
Namensvarianten
  • Lewin, Georg (eigentlich)
  • Sturm, Walter (Pseudonym)
  • Bimini (Pseudonym)
  • mehr

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Zitierweise

Walden, Herwarth, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118770950.html [30.05.2024].

CC0

  • Genealogie

    Aus jüd. Fam.;
    V Viktor Lewin, Dr. med., Facharzt f. Harn-, Blasen- u. Nierenkrankheiten in B., Sanitätsrat;
    M Emma Rosenthal;
    B Hans Lewin (* 1888), emigrierte 1938 in d. USA, Schw Gertrud Lewin (* 1883, Henning Schlasberg, 1874–1950, Untern. in Landskrona, Schweden);
    1) 1903 1912 Else Schüler (1869–1945, 1] Bert[h]old Lasker, 1860–1928, Arzt, Schriftst., Schachmeister), Dichterin (s. NDB 13; W), 2) 1912 1924 Nell (1887–1975, 2] Hans Heimann, 1942 Ghetto Riga, Arzt in B., 3] Hannes Urech, 1895–1963, Lehrer in d. Schweiz), Malerin, Musikerin, Schriftst., Galeristin, Kunstsammlerin, zuletzt in Bern, schwed. Vasa-Orden 1. Kl. 1967, Gr. BVK 1968) (s. Svenskt kvinnobiografiskt lex.; SIKART; Qu, L, P),
    T d. Frithiof Roslund (1852–1933), Mil.pfarrer in Karlskrona (Schweden), später Vikar in Landskrona, u. d. Hilda Smith (1861–1947), aus schott. Fam., 3) 1929 Mila|N. N. ( 1930), aus Rußland, 4) 1932 Ellen Bork (1912–n. 2000), aus B., Sekr. W.s, Übers.;
    1 T aus 4) Signe (Sina) (* 1933), Jur., Fernseh- u. Buchautorin in München u. Italien, Tierrechtlerin, 1973 Goldene Kamera;
    Gvm d. 2. Ehefrau Carl Smith (1822–95), Kaufm. Reeder in Trelleborg (Schweden);
    N Dagmar Schlasberg ( Folke Wennerberg, 1892–1971, schwed. Dipl.).

  • Biographie

    W. besuchte das Königstädter und das Leibniz-Gymnasium in Berlin, absolvierte 1896 / 97 ein Klavier- und Kompositionsstudium am Berliner Konservatorium bei Conrad Ansorge (1862–1930) und erhielt danach 1897 / 98 ein Liszt-Stipendium in Florenz. Über Ansorge kam W. um 1899 in den Dichterkreis um Richard Dehmel, wo er die Lyrik der Frühexpressionisten vertonte und seine spätere Frau Else Lasker-Schüler kennenlernte. Von ihr erhielt er den Namen Herwarth Walden (nach der zivilisationskritischen Schrift „Walden“ von Henry D. Thoreau), vermutlich gemeinsam mit dem Schriftsteller Peter Hille erdacht. 1901 veranstaltete W. zusammen mit Lasker-Schüler und Hille das „Teloplasma, Cabaret für Höhenkunst“, eine wenig geglückte Zusammenführung von Dichtung, Musik und Malerei. 1904 gründete er den „Verein für Kunst“, der neben literarisch-musikalischen Abendveranstaltungen die junge Dichtergeneration förderte, und trat als Pianist in der „Neuen Gemeinschaft“, bei den „Kommenden“ und im „Neopathetischen Cabinet“ auf. Kurzzeitig arbeitete er bei den Zeitschriften „Nord und Süd“, „Morgen“ (1908) sowie „Das Theater“ und „Der neue Weg“ (1909).

    W.s wichtigster Beitrag zum Durchbruch der Moderne war die Zeitschrift „Der Sturm, Wochenschrift für Kultur und die Künste“ (Berlin, März 1910 – März 1932), mit Redaktionsbüros anfangs auch in Wien und Paris (Mai 1913 – Aug. 1914). Zu den prägenden Mitarbeitern der ersten Jahrgänge gehörten Alfred Döblin, Albert Ehrenstein, Salomo Friedlaender, Karl Kraus, Else Lasker-Schüler und Paul Scheerbart. Mit Oskar Kokoschka war eine maßgebliche literarisch-künstlerische Doppelbegabung (Porträtzeichnungen der Sturmdichter) vertreten; ab 1911 protegierte W. mit Originalgraphik von Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff auf den Titelseiten nachdrücklich die expressionistische Bildkunst.

    Im März und April 1912 veranstaltete W. in der Gilka-Villa am Tiergarten erste Ausstellungen; mit dem Blauen Reiter und den ital. Futuristen holte er die damals modernsten Strömungen nach Berlin. Ab Mai 1912 führte er die Sturm-Galerie mit Einzelausstellungen von Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Sonia und Robert Delaunay, Paul Klee, Marc Chagall, Gino Severini und Ausstellungen moderner Gruppen.

    Auf dem Ersten Dt. Herbstsalon 1913 präsentierte W. mit über 360 Werken von ca. 80 Künstlern und Künstlerinnen aus zwölf Ländern die Strömungen des Expressionismus, Kubismus und Futurismus als gesamteurop. Bewegung. In der Sturm-Zeitschrift erschienen die Manifeste der Futuristen, Texte von Guillaume Apollinaire, Blaise Cendrars, Delaunay und Kandinsky sowie philosophische Traktate zu Friedrich Nietzsche und Henri Bergson. Damit machte W. den geistigen Umbruch jener Zeit deutlich und verwies auf das Zusammenspiel der Einzelkünste. Mit Sentenzen wie „Kunst ist Gabe nicht Wiedergabe“ stellte er die Abbildtheorie grundsätzlich in Frage und trat für das nach reinen Formgesetzen errichtete Kunstwerk ein. Galerie, Verlag und Redaktion des „Sturm“ befanden sich ab Juni 1913 in der Potsdamer Straße; von hier gingen die Ausstellungen in viele dt. Städte, in die Niederlande, Slowakei und USA, nach Belgien, Frankreich, Japan, Polen, Skandinavien, Tschechien und Ungarn.

    Neben Ausstellungskatalogen veröffentlichte W. als einer der ersten Bücher und Mappenwerke zur Avantgarde: 1913 das Album Robert Delaunay, die Kandinsky-Monographie und die Kokoschka-Mappe, 1914 Scheerbarts „Glas-Architektur“. Während des 1. Weltkriegs folgten Veröffentlichungen der Sturmdichter und -schriftsteller August Stramm, Peter Baum, Franz Richard Behrens, Kurt Heynicke und Adolf Knoblauch sowie Dramen Kokoschkas und Lothar Schreyers und kunsttheoretische Abhandlungen von Rudolf Blümner und Albert Gleizes. 1916 eröffnete W. die interdisziplinäre Sturm-Kunstschule für expressionistische Kunst der Bühne (Lehrer: Lothar Schreyer), der Schauspiel- und Vortragskunst (Lehrer: Rudolf Blümner), der Malerei (Lehrer: Georg Muche, Jacoba van Heemskerck, Rudolf Bauer, Heinrich Campendonk, Paul Klee), der Dichtung und der Musik (Lehrer: W.). 1918 / 19 edierte W. die „Sturmbühne, Jahrbuch des Theaters der Expressionisten“ mit Beiträgen von Blümner, Heynicke, Schreyer, Kurt Schwitters und William Wauer. Zudem gab er die Sturm-Bilderbücher heraus: über Chagall (1917), Archipenko (1917), Klee (1918), Schwitters (1920) sowie Maler des Expressionismus (2 Bde., 1921 / 24).

    Auf Anraten W.s gründeten die Berliner Sturm-Künstler unter Leitung von Oskar Nerlinger und Wauer 1919 die „Internationale Vereinigung der Expressionisten, Kubisten und Futuristen“, die sich ab 1926 „Die Abstrakten“ und ab 1931 „Die Zeitgemäßen“ nannte. W. selbst trat der Kommunistischen Partei (KPD) bei und überschrieb die Sturm-Kunstsammlung seiner Frau Nell.

    In den 1920er Jahren förderte W. die konstruktivistischen und abstrakten Tendenzen. Einer seiner engsten Mitarbeiter war 1919–27 Kurt Schwitters, der im Sturm seine Merz-Kunst als Wort-, Bild- und Bühnenkunst proklamierte. Eine Neuerung waren die Ausstellungen und Manifeste der mittelosteurop. Avantgarde: W. zeigte 1921 den aus St. Petersburg emigrierten Iwan Puni, ab 1922 die ungar. Konstruktivisten der Gruppe MA, 1923 die poln. Gruppe Blok, 1924 die serb. Zenitisten, 1926 den slowen. Club der Jungen. Gleichzeitig orientierte sich W. mit regionalen Themenheften an der Literatur und Kunst der jungen Generation in Italien, Frankreich und Belgien. Beiträge und Ausstellungen insbesondere zum russ. Theater der Avantgarde belegen sein Engagement für das Gesamtkunstwerk, das er als Zusammenklang weitgehend abstrahierter Elemente aus Farbe, Ton und Bewegung verstand.

    Nach der Trennung von seiner Frau Nell 1924 in finanziellen Schwierigkeiten, verkaufte W. 1926 einen Teil seiner umfangreichen Korrespondenz mit Künstlern und Schriftstellern an die preuß. Staatsbibliothek Berlin. 1928 erfolgte der Umzug in kleinere Räume am Kurfürstendamm. Zu seinem 50. Geburtstag unterzeichneten 340 Künstler, Theaterschaffende und Schriftsteller den Aufruf zu seiner Würdigung, darunter Hugo Scheiber aus Budapest, Adolf Loos aus Wien, Filippo T. Marinetti aus Rom, Chagall aus Paris und Alexander Archipenko aus New York.

    Im Frühjahr 1930 gab W. das Sturmsonderheft „Sowjet-Union“ heraus. Auf seinen Reisen dorthin hatte er seine dritte Ehefrau Mila kennengelernt, nach deren Tod 1930 an Tuberkulose er sich für die Bekämpfung dieser Krankheit engagierte und 1932 die internationale Monatsschrift „Der Durchbruch“ herausgab. Neben Medizinern publizierten hier auch Sturm-Dichter wie Otto Nebel. 1931 nahm W. am IX. PEN-Kongreß in Den Haag teil. Im Auftrag der sowjet. Handelsvertretung hatte W. die organisatorische Leitung des sowjet. Ausstellungsbereichs auf der Internat. Hygiene-Ausstellung 1930 in Dresden und auf der Leipziger Messe, wobei er mit Naum Gabo und El Lissitzky zusammenarbeitete. Im Juni 1932 emigrierte er nach Moskau, arbeitete als Herausgeber für den Dt. Staatsverlag in Engels und publizierte in der von Bertolt Brecht und Lion Feuchtwanger edierten Emigrantenzeitschrift „Das Wort“. In der Expressionismusdebatte sprach er sich 1938 für die Stützung der künstlerischen Avantgarde aus. Am 13. 3. 1941 wurde W. unter dem Vorwand der Spionage in Moskau verhaftet und kam in das Straflager Saratow/ Wolga, in dessen Krankenstation er verstarb. 1966 erfolgte die Rehabilitierung.

  • Auszeichnungen

    |Ver. f. Kunst (Gründungsmitgl. u. Vorstand 1904);
    Ges. d. Sturmfreunde (Mitgl. u. Vorstand);
    Bund d. Freunde d. Sowjetunion (Mitgl. 1924);
    PEN (Mitgl. 1928, Schriftführer 1932);
    – Gedenktafel f. E. Lasker-Schüler u. W., Berlin-Halensee, Katharinenstr. 5 (Wohnung 1909–11) (1991).

  • Werke

    W Komp.: Dann, Vergeltung, Verdammnis, Dichtung Else Lasker-Schüler, Komp. f. Gesang u. Klavier, 1902;
    Entbietung, Dichtung Richard Dehmel, f. Gesang u. Klavier, 1903;
    Der Glühende, Dichtung Alfred Mombert, f. Gesang u. Klavier, 1909;
    Die vier Toten der Fiametta, Musik-Pantomime n. Pordes Milo, 1910;
    Heeresmarsch, f. August Stramm, f. Klavier, 1914;
    Die Judentochter, Dichtung aus Des Knaben Wunderhorn, f. Gesang u. Klavier, 1915;
    Schwertertanz, f. Klavier, 1917;
    Schrr.: Erster Dt. Herbstsalon, Vorrede im Kat., 1913, S. 5–8;
    Das Buch d. Menschenliebe, Roman, 1916;
    Umberto Boccioni, in: Der Sturm, 1916, H. 6, S. 70 f.;
    Künstler, Volk u. Kunst, ebd., 1919, H. 1, S. 10–13;
    Expressionismus, ebd., 1926, H. 1, S. 2–12;
    Theater, ebd., 1926, H. 2, S. 34–44;
    Einblick in Kunst, Expressionismus, Futurismus, Kubismus, 1917;
    Die neue Malerei, Einf. in d. Expressionismus, 1918;
    Expressionismus, Die Kunstwende, 1918;
    Die Gegenwart d. dt. Bühne – die Zukunft d. dt. Bühne, in: Sturmbühne, F. 1, o. S., 1918;
    Vulgär-Expressionismus, in: Das Wort, 1938, H. 1, S. 89–100;
    Nachlässe: Berlin. Gal., Berlin;
    Gabriele Münter- u. Johannes Eichner-Stiftung, Städt. Gal. München;
    Sturm-Archiv, Staatsbibl. Berlin;
    Nell Walden Collection, Landskrona mus.

  • Quellen

    |H. W., Gesammelte Schrr., 1916; Nell Walden u. L. Schreyer, Der Sturm, Ein Erinnerungsb. an H. W. u. d. Künstler aus d. Sturmkreis, 1954 (P); W. Gebhardt, Das Sturm-Archiv H. W.s, Sonderdr. aus d. Jb. d. Dt. Schillerges. II, 1958; Nell Walden, H. W., Ein Lb., 1963 (P); H. W., Wegbereiter d. Moderne, hg. v. F. Mülhaupt, 1991 (P u. Archivalien d. Berlin. Gal.); Feinde in Scharen, Ein wahres Vergnügen dazusein, Karl Kraus – H. W., Briefwechsel 1909–1912, hg. v. G. C. Avery, 2002; Correspondance Guillaume Apollinaire, H. W. 1913–1914, Archives des lettres moderns, hg. v. P. Rehage, 2007; Kandinsky, Münter, W., Briefe u. Schrr. 1912–1914, hg. v. K. Bilang, 2012; „Sehr verehrter Herr Walden …“, Briefe aus d. Sturm-Archiv, hg. M. Lailach u. J. Weber, 2014.

  • Literatur

    L H. M. Wingler, Der Sturm, 1955;
    Der Sturm, H. W. u. d. europ. Avantgarde Berlin 1912–32, hg. v. L. Reidemeister, Kat. Schloß Charlottenburg Berlin 1961;
    H.-J. Schmitt (Hg.), Die Expressionismusdebatte, Materialien zu e. marxist. Realismuskonzeption, 1973 (mit den in „Das Wort“ erschienenen Aufsätzen);
    G. Brühl, H. W. u. „Der Sturm“, 1983 (P, mit Verz. d. Schrr. Ws., Künstlerverz. u. Chronol. d. Gästebuches);
    K. Möser, Lit. u. d. „Große Abstraktion“, Kunsttheorie, Poetik u. „abstrakte Dichtung“ im „Sturm“ 1910–1930, 1983;
    V. Pirsich, Der Sturm, Eine Monogr., 1985;
    P. Sprengel, Institutionalisierung d. Moderne, H. W. u. Der Sturm, in: ZDP, 110, 1991, S. 247–81;
    Der Sturm – Chagall, Feininger, Jawlensky, Kandinsky, Klee, Kokoschka, Macke, Marc, Schwitters u. viele andere im Berlin d. zehner J., Bd. I: Kat., hg. v. B. Alms, Städt. Gal. Delmenhorst 2000 (P);
    W. Koljasin, Künstler als Opfer d. stalinist. Terrors, Anmm. zu tragischen Zeitdokumenten, in: Tauwetter, Eiszeit u. gelenkte Dialoge, hg. v. K. Eimermacher u. A. Volpert, 2006, S. 355–90;
    M. Bressan, Der Sturm e il Futurismo, 2010;
    Der Sturm, Bd. II: Aufss., hg. v. A. v. Hülsen-Esch u. G. Finckh, von der Heydt-Mus. Wuppertal 2012 (Bibliogr.);
    K. Bilang, Frauen im „Sturm“, Künstlerinnen d. Moderne, 2013 (auch zu Nell Walden, P);
    H. W. u. d. Erbe d. dt. Expressionismus, hg. v. V. Koljazin, 2014 (russ. 2014);
    Der Sturm, Lit., Musik, Graphik u. d. Vernetzung in d. Zeit d. Expressionismus, hg. v. H. Herwig u. A. v. Hülsen-Esch, 2015;
    Sturm-Frauen, Künstlerinnen d. Avantgarde in Berlin 1910–1932, hg. v. I. Pfeiffer u. E. Hollein, Ausst.kat. Schirn Kunsthalle Frankfurt 2015 (P);
    Nell Walden & Der Sturm, hg. v. J. S. Skrubbe u. a., 2015;
    K. Bilang, H. W. u. d. russ. Avantgarde (im Druck) (Qu, L, P);
    Riemann mit Erg.bd.;
    Lex. d. Kunst Bd. 5, hg. v. L. Alscher, G. Feist u. a., 1978;
    Juden in Berlin(P);
    BHdE II (W, L);
    Dict. of Art;
    Internet: Themenportal H. W. u. Der Sturm, www.arthistoricum.net.

  • Porträts

    |O. Kokoschka, Öl/ Lw., 1910 (Staatsgal. Stuttgart);
    ders., Menschenköpfe: H. W., Feder, 1910, in: Der Sturm, 1. Jg., 1910, Nr. 22, S. 175;
    A. Macke, H. W., Bleistift (Skizzenbuch Nr. 55), 1913 (LWL-Mus. f. Kunst u. Kultur, Macke-Archiv, Münster);
    W. Wauer, Bronzebüste, 1917 (Berlin. Gal.);
    R. Delaunay, Öl/ Lwd., 1923 (Staatl. Mus. Preuß. Kulturbes., Nat.gal.);
    B. Kadar, Zeichnung, in: Der Sturm, 15. Jg., 1924, Nr. 3, S. 150 (Titels.);
    E. Kesting, Holzschnitt, 1928, u. Mischtechnik, 1932 (beide Berlin. Gal.);
    ders., H. W., Photogr., Mehrfachbelichtung, um 1929 (Gerda Kesting, Murnau) u. zahlr. weitere Photogrr. (Staatl. Mus. Preuß. Kulturbes., Staatsbibl. Berlin, Sturm-Archiv;
    Nell-Walden-Archiv Landskrona).

  • Autor/in

    Karla Bilang
  • Zitierweise

    Bilang, Karla, "Walden, Herwarth" in: Neue Deutsche Biographie 27 (2020), S. 296-299 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118770950.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA