Lebensdaten
1899 bis 1974
Geburtsort
Dresden
Sterbeort
München
Beruf/Funktion
Schriftsteller
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118559206 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Bürger, Berthold ((Pseudonym))
  • Kästner, Erich
  • Bürger, Berthold ((Pseudonym))
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Zitierweise

Kästner, Erich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118559206.html [13.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Emil (1867–1957), Sattlermeister, dann Arbeiter;
    M Ida Augustin (1871–1951); ledig.

  • Leben

    K.s Entwicklung wurde nahezu ausschließlich von der Mutter bestimmt. Die enge Bindung zu ihr hielt er lebenslang aufrecht; sie beeinflußte wesentlich Grundhaltung und Motive seines Werks. Der Vater, vom selbständigen Sattlermeister zum Arbeiter in einer Kofferfabrik deklassiert, als Ehemann geachtet, aber nicht geliebt, spielte als Erzieher keine Rolle. Sein Lohn reichte nicht aus, die Familie zu ernähren. So mußte die Mutter untervermieten und durch Heimarbeit als Näherin, dann als Friseuse (sie setzte noch im Alter von 35 Jahren eine verkürzte, ordentliche Lehre durch) den Unterhalt der Familie und die Ausbildung des Sohnes zum Volksschullehrer sichern. K. besuchte nach Absolvierung der Bürgerschule seit 1913 das Frhrl. v. Fletschersche Lehrerseminar in Dresden, dessen Atmosphäre und Ausbildungsmethoden er später mit denen einer Kaserne verglich. 1917 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, bei dem er sich einen lebenslangen Herzschaden zuzog. Nach Kriegsende besuchte er 1918 den Abschlußkurs am Strehlerschen Lehrerseminar in Dresden, gab jedoch das Ziel, Lehrer zu werden, auf: Drill in jeder Form war ihm jetzt gründlich verhaßt. So erwirkte er von Kultusministerium und Mutter die Erlaubnis, zu studieren, holte als Hospitant am König-Georg-Gymnasium in Dresden das Abitur mit Auszeichnung nach, erhielt dafür das „Goldene Stipendium der Stadt Dresden“ und studierte damit seit WS 1919/20 Philosophie, Geschichte, franz. Literaturgeschichte, vor allem aber Germanistik bei A. Köster in Leipzig, in Rostock, Berlin und wieder in Leipzig. Die Inflation zwang ihn, als Werkstudent und als Journalist zu arbeiten. 1920 bereits mit Beiträgen in der Sammlung „Dichtungen Leipziger Studenten“ aufgefallen, erhielt er 1923 nach der Veröffentlichung einer Satire auf die Inflation als Lokalspitze im „Leipziger Tageblatt“ (später „Neue Leipziger Zeitung“) die Stelle eines Redakteurs für die 3 Magazine des Zeitungsverlags. Er rückte bald zum 2. Feuilleton-Redakteur und Theaterkritiker der „Neuen Leipziger Zeitung“ auf und dehnte seine journalistische Tätigkeit auch auf auswärtige Blätter aus (Berliner Tageblatt, Vossische Zeitung, Dresdner Neue Nachrichten, Weltbühne u. a.). Seine Dissertation über „Die Erwiderungen auf Friedrich des Großen Schrift, De la littérature allemande'“ schrieb K. während eines 4monatigen Urlaubs von der Redaktion (Promotion 1925). Die Arbeit, 1972 als noch gültige Studie über Aspekte des literarischen Selbstverständnisses während der Epoche der Spätaufklärung und des „Sturm und Drang“ neu herausgegeben, repräsentiert in ihrer präzisen und knappen Ausarbeitung und ihrer klaren, „ungermanistischen“ Sprache die beste Tradition geistesgeschichtlich orientierter Literaturgeschichtsschreibung.

    1927 führte eine national-konservative Kampagne wegen einer lyrisch-erotischen Travestie K.s anläßlich Beethovens 100. Todestag zu seiner Entlassung als Redakteur. Er ging nach Berlin, wo er schnell als Theaterkritiker, freier Mitarbeiter zahlreicher Zeitungen, vor allem aber als Verfasser des wöchentlichen Gedichts des „Montag Morgen“ (Hrsg. Leopold Schwarzschild) bekannt wurde. 1928 erschienen diese und andere Gedichte gesammelt unter dem Titel „Herz auf Taille“. Diese „Gebrauchslyrik“, wie sie K. selber nannte, weil sie für den Tag, die Befriedigung alltäglicher Bedürfnisse alltäglicher Bürger ohne elitären Kunstanspruch geschrieben wurde, rückte ihn mit einem Schlag in die Reihe der politisch-satirischen Lyriker W. Mehring, Ringelnatz und Tucholsky. Noch im gleichen Jahr erschien jenes Buch, das ihm – bei einer anderen Leserschicht – noch größeren und andauernden Ruhm eintrug: der „Roman für Kinder“: „Emil und die Detektive“, mit dem er eine neue Art von Jugendliteratur durchsetzte, die den jungen Leser als Partner des Autors ernst nimmt und versucht, die Eigenwelt des Kindlichen nicht zu trennen von der Kindern und Erwachsenen gemeinsamen sozialen Realität. Es folgte für K. eine Zeit konzentrierter Produktivität mit weiteren Gedichtbänden (Lärm im Spiegel, 1929; Ein Mann gibt Auskunft, 1930; Gesang zwischen den Stühlen, 1932) und erfolgreichen Kinderbüchern (Pünktchen und Anton; Der 35. Mai, beide 1931; Das fliegende Klassenzimmer, 1933) und vor allem mit dem Roman „Fabian“ (1931). In kaum 5 Jahren war er zu einem der bekanntesten linksliberalen Schriftsteller der späten Weimarer Republik geworden. Sein unbedingter Pazifismus, seine Warnungen vor der heraufkommenden faschistischen Diktatur und vor einem neuen Krieg sowie seine Rolle als Spießer- und Bürgerschreck führten dann folgerichtig zu Beginn der Nazi-Herrschaft zur Verbrennung seiner Bücher (10.5.1933) und zum Publikationsverbot im Deutschen Reich. K. ging dennoch nicht in die Emigration – er wollte, wie er nach 1945 mitteilte, Augenzeuge bleiben und das Schicksal seines Volkes teilen – hat sich aber über Dauer und Ausmaß der faschistischen Diktatur getäuscht. Er durfte zunächst noch im Ausland veröffentlichen, eine Zeitlang lief auch noch die Verfilmung von „Emil und die Detektive“ (1930) in Deutschland, und erst 1942, nachdem er zum Ufa-Jubiläum das Drehbuch zu deren „Münchhausen“-Film geschrieben hatte, erhielt er totales Publikations- und Schreibverbot. Versuche der nazistischen Kulturpropaganda, K. für ihre Zwecke im Ausland einzuspannen, konnte er ebenso klug zurückweisen wie er 2 Gestapo-Verhöre glimpflich überstand. Das Kriegsende erlebte er als (illegales) Mitglied eines Filmteams im Zillertal (Österreich). Das Überleben in ständiger Gefährdung mußte K. damit bezahlen, daß er während 12 Jahren nur harmlos-leichte Unterhaltungsliteratur (Drei Männer im Schnee, 1934; Georg und die Zwischenfälle, später u. d. T. Der kleine Grenzverkehr, 1938 u. a.) veröffentlichen und auch für die „Schublade“ nichts Gewichtiges und damit Kompromittierendes schreiben konnte.

    1945 stellte er sich für einen demokratischen Neubeginn in Deutschland als Journalist zur Verfügung, wurde Feuilletonchef der von der amerikan. Besatzungsmacht gegründeten „Neuen Zeitung“ (bis 1947) in München, gab 1946-48 die Jugendzeitschrift „Pinguin“ heraus und gründete in München die Kabaretts „Die Schaubühne“ (1945) und „Die kleine Freiheit“ (1951). Literarische Erfolge hatte er vor allem wieder als Kinderbuchautor (u. a. Buch und Film Das doppelte Lottchen, 1949 bzw. 1952; Als ich ein kleiner Junge war, Kindheitserinnerungen, 1957) und mit satirischen Kabarett-Versen und zeitkritischen Epigrammen, während er als politisch-analytischer Dramatiker mit dem Stück „Die Schule der Diktatoren“ (1956, Uraufführung: Kammerspiele München, 1957) und als beschreibend philosophierender Lyriker (Die dreizehn Monate, 1955) Kritik und Leser enttäuschte. Über den politisch diagnostizierenden, für den „Tagesbedarf“ stark engagierten Schriftsteller ging die politische Entwicklung nach 1948 im Zeichen des „Kalten Krieges“ und der Restauration in der Bundesrepublik Deutschland hinweg. Er blieb zwar – vor allem als Jugendbuchautor – beliebt und wurde viel gelesen, als „Moralist“, als der er sich verstand, als Satiriker und aktiver Pazifist (Teilnahme an Kampagnen gegen „Atomtod“, Wiederaufrüstung und Notstandsgesetzgebung) konnte er jedoch nicht annähernd die Aufmerksamkeit erreichen wie 1928-33.

    K. zeigte sich als Schriftsteller in dreierlei Gestalt: als melancholisch bitterer Gesellschaftskritiker mit Gedichten, Stücken und einem Roman, als harmlos-heiterer Unterhaltungsromancier und als Kinderbuchautor. Doch sind diese Genres bei ihm nicht radikal getrennt; ihnen ist die Absicht K.s gemeinsam, auf seine Leser moralisch-erzieherisch einzuwirken, ohne daß diese Absicht penetrant durchscheint und verstimmt. Er verstand sich stets als Moralist im Sinne des aufgeklärten 18. Jh., der schreibt, um verbessern und ändern zu helfen, indem er erfreut. In erster Linie ist ihm dabei die Änderung jedes einzelnen Voraussetzung für|gesellschaftliche Verbesserungen. Von sozialer Revolution oder Umsturz von oben erwartet er nur Unheil und Diktatur. So erscheint er gleichsam als Moral-Arzt (wie der Titel einer Gedichtauswahl andeutet: Dr. Erich Kästners lyrische Hausapotheke, 1936), der nach kritischer Diagnose und bitterer Medizin, wie sie in den Vorkriegsgedichten und im Roman „Fabian“ dominiert, seinem „Patienten Zeitgenosse“ heitere Ruhe und Entspannung bei leicht belehrender Kost verordnet, Besserung, aber kaum völlige Genesung erhoffend. Präventiv-therapeutisch wird er dann tätig für Kinder und Jugendliche, die er durch das eigene Vorbild des guten und zugleich realitätstüchtigen armen Kindes zu ermutigen und zu erheitern sucht. Die Zeitgenossen sahen kaum dieses „positive“ Programm K.s. Sie schockierte er mit flüssig geschriebenen, elegant-bissigen, politisch-melancholischen und leichtherzig-erotischen Versen im Chanson- und Volksliedton und mit dem Roman „Fabian“, mit dem er in einer locker gereihten Revue überpointierter Sittenbilder aus dem Außen- und Innenleben eines krisenverstörten, arbeitslosen Akademikers vor der heraufkommenden (faschistischen) Katastrophe warnte. Sie sahen in dem leicht verstörten Menschen- und Kinderfreund nur den Kritiker von Wilhelminismus, Krieg, Bürokratie und Obrigkeitshörigkeit, den „Asphalt-Literaten“, der allzu frei erotische Wünsche und Wirren darstellte und noch dazu jedes politische Partei-Engagement relativierte. Sie sahen nicht was er war: „Halb ein Bürgerschreck, halb ein verschreckter Bürger“ (so der Parodist R. Neumann) oder, wie es wesentlich schärfer W. Benjamin formulierte: ein Dichter der „Zwischenschicht-Agenten, Journalisten, Personalchefs“, der nicht imstande sei, „mit seinen rebellischen Akzenten die Depossedierten, wie mit seiner Ironie die Industriellen zu treffen“, der aus seiner Zwischenstellung Profit ziehe, indem er „revolutionäre Reflexe, soweit sie am Bürgertum auftraten, in Gegenstände der Zerstreuung, des Amüsements, die sich dem Konsum zuführen ließen“, umsetzte. In der Tat war K. kein revolutionärer Dichter. Die klassenversöhnende, auf moralisch-aufklärerischer Menschenbesserung beruhende Haltung, auch in den Vorkriegsgedichten und im „Fabian“ deutlich genug, ist durchgängige Tendenz der Unterhaltungsromane nach 1933 und auch der Nachkriegsdichtungen. Schließlich durchzieht sie die Kinderbücher K.s, die sämtlich auf Versöhnung sozialer Gegensätze zielen, wie sie durch liebenswerte, lebenstüchtige und durch Armut zur Vernunft und Liebe zu den Eltern (der Mutter insbesondere) erzogenen Kindern im Erleben spannender Alltagsabenteuer erreicht wird. Die Anziehungskraft dieser Kinderbücher liegt so einerseits in ihrer realitäts- und konfliktbezogenen Darstellung kindlicher Wünsche, Leiden und Taten und andererseits in ihrer Widersprüche aufhebenden Imagination. K.s optimistisch-naive Hoffnung auf sozialen und politischen Ausgleich kraft einsehender Vernunft und guten Willens zeigt sich auch darin, daß er seine Nachkriegsgeschichte „Die Konferenz der Tiere“ (1949), in der er die Lösung des beginnenden „Kalten Krieges“ und die Verhinderung eines neuen „heißen“ Krieges um der Kinder willen durch die Tiere erzwingen läßt, für Kinder und Erwachsene zugleich als hoffnungsvolles Märchen konzipierte. Die notwendigen Enttäuschungen, die er mit dieser illusionären Haltung besonders nach 1948 erleiden mußte, mögen – neben der erzwungenen Einschränkung 1933-45 – ein wichtiger Grund für das Schwinden seiner schöpferischen Kraft gewesen sein. Gleichwohl wird K. als Autor des „Fabian“, einiger satirisch-kabarettistischer Gedichte (u. a. Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühn; Große Zeiten; Marschlied 1945) und als Kinderbuchautor einen achtbaren Platz in der deutschen Literaturgeschichte beanspruchen können.|

  • Auszeichnungen

    Kunstpreis d. Stadt München (1955), Büchner-Preis (1957), Hans-Christian-Andersen-Medaille d. Internat. Kuratoriums f. d. Jugendbuch (1960), Kultureller Ehrenpreis d. Stadt München (1970); Mitgl. d. Ak. d. Wiss. u. Lit. Mainz, d. Dt. Ak. f. Sprache u. Dichtung, d. Bayer. Ak. d. Schönen Künste.

  • Werke

    Weitere W Ges. Schrr., 8 Bde., 1957 (Bde. 7 u. 8: Romane f. Kinder);
    Ges. Schrr. f. Erwachsene, 8 Bde., 1909 (Kurzbiogr., W, L in VIII);
    - außerdem Kinderbücher: Der kleine Mann, 1963;
    Der kleine Mann u. d. Miß, 1967.

  • Literatur

    W. Benjamin, Linke Melancholie, Zu E. K.s neuem Gedichtbuch, in: Die Ges. 8, I, 1931, wieder in: ders., Angelus Novus, Ausgew. Schrr. II, 1966;
    R. Neumann, Ein Sohn, etwas frühreif, schreibt an Frau Großhennig, nach E. K., in: ders., Unter falscher Flagge, Parodien, 1932, wieder in: ders., Mit fremden Federn I, 1950 u. ö.;
    H. Mayer, Beim Wiederlesen d. „Fabian“ v. E. K., in: St. Hermlin u. ders., Ansichten üb. einige Bücher u. Schriftsteller, 1947, wieder in: ders., Dt. Lit. u. Weltlit., Reden u. Aufsätze, 1957;
    P. Michelsen, Die Trauer d. Utopisten, Zur Gebrauchslyrik E. K.s, in: Dt. Univ.ztg. 7, 1952;
    J. Winkelmann, E. K. and Social Criticism, in: Mhh., Wisconsin, 44, 1952;
    ders., Social Criticism in the Early Works of E. K., in: Univ.|of Missouri Studies 25, Nr. 4, 1953;
    ders., The Poetic Style of E. K., 1957;
    J. Klein, Humorist. Lyrik, in: Welt u. Wort 9, 1954;
    E.-Ch. Breul, Die Jugendbücher E. K.s, in: Stud. z. Jugendlit. 4, 1958;
    H. Kesten, Meine Freunde d. Poeten, 1969, S. 353-90;
    K. A. Horst, E. K.;
    Naivität u. Vernunft, in: Merkur 13, 1959;
    F. Rodrian, Notizen zu E. K.s Kinderbüchern, in: Neue Dt. Lit. 8, 1960;
    A. Endler, Provokator, Notizen üb. e. Gebrauchslyriker, ebd. 11, 1963;
    L. Enderle, K., Eine Bildbiogr., 1960 (P);
    dies., E. K., in Selbstzeugnissen u. Bilddokumenten, 1966 (W, L, P);
    E. K., Leben u. Werk Ausstellungskat., München 1964 (W, L, P);
    G. Seidel, Links v. Möglichen, Zur Lyrik E. K.s, in: Sinn u. Form 20, 1968;
    E. Schwarz, Die strampelnde Seele, E. K. in s. Zeit, in: Die sog. 20er J., hrsg. v. H. Grimm u. J. Hermand, 1970;
    H. Wagener, E. K., 1973 (W, L, P a. d. Titelbl);
    R. Benson, E. K., Stud. zu s. Werk, 1973;
    Kosch, Lit.-Lex.;
    G. v. Wilpert, Literatur in Bildern, Dt. Dichterlex., 1963;
    Kunisch;
    Eppelsheimer I-XII.

  • Autor/in

    Martin Glaubrecht
  • Empfohlene Zitierweise

    Glaubrecht, Martin, "Kästner, Erich" in: Neue Deutsche Biographie 10 (1974), S. 737-740 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118559206.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA