Hoegner, Wilhelm
- Lebensdaten
- 1887 – 1980
- Geburtsort
- Neuhausen (heute München)
- Sterbeort
- München-Harlaching
- Beruf/Funktion
- Jurist ; Politiker ; Landgerichtsrat ; Minister ; Staatsanwalt ; Richter
- Konfession
- römisch-katholisch, seit 1918 konfessionslos
- Normdaten
- GND: 118551922 | GND-Explorer | OGND | VIAF
- Namensvarianten
-
- Hoegner, Wilhelm Johann Harald
- Urs Liechti / Pseudonym
- Georg Ritter / Pseudonym
- Hans Ritter / Pseudonym
- Rudolf Ritter / Pseudonym
- Hoegner, Wilhelm
- Hoegner, Wilhelm Johann Harald
- Urs Liechti / Pseudonym
- Georg Ritter / Pseudonym
- Hans Ritter / Pseudonym
- Rudolf Ritter / Pseudonym
- Engelhardt
- Ritter, Hans
- Hoegner, W.
- Ritter, Garibaldi
- Liechti, Urs
- Bertschi
- b12
- b13
- b14
- b15
- b16
- Georg Ritther / Pseudonym
- Hans Ritther / Pseudonym
- Rudolf Ritther / Pseudonym
- Ritther, Hans
- Ritther, Garibaldi
Vernetzte Angebote
- Biografien im NS-Dokumentationszentrum München [2024-]
- Abgeordnete des Bayerischen Parlaments seit 1819 - Biogramme [2005-]
- Verbannte und Verbrannte. Die Liste der im Nationalsozialismus verbotenen Publikationen und Autoren. [2013]
- * Filmportal [2010-]
- * Historisches Lexikon der Schweiz (HLS) [2001-2014] Autor/in: Hermann Wichers (2009)
- * Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik online [2006-2007]
- * Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867 - 1938 [1867-1938]
- * Kalliope-Verbund
- Archivportal-D
- * Deutsches Literaturarchiv Marbach - Kallías
- * Personen im Personenverzeichnis der Fraktionsprotokolle KGParl [1949-]
- Pressemappe 20. Jahrhundert
- CDU - Bundesvorstands-Protokolle
- Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911–1952)
- EGO European History Online
- * Filmothek des Bundesarchivs [2015-]
- * Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867 - 1938 [1867-1938]
- * Historisches Lexikon Bayerns
- * Nachlassdatenbank beim Bundesarchiv
- * Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1945-1954
- Katalog des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB)
- * Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB)
- Deutsche Digitale Bibliothek
- Archivportal - D
- Normdateneintrag des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB)
- * Deutsches Literaturarchiv Marbach - Kallías
- Österreichischer Bibliothekenverbund (OBV)
- Gemeinsamer Verbundkatalog (GBV)
- * Personen in Bavarikon [2013-]
- * Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin
- Personen im Fachinformationsdienst Darstellende Kunst
- Index Theologicus (IxTheo)
- * Historisches Lexikon der Schweiz (HLS) [2001-2014] Autor/in: Hermann Wichers (2009)
- Biografien im NS-Dokumentationszentrum München [2024-]
- * Filmportal [2010-]
- Abgeordnete des Bayerischen Parlaments seit 1819 - Biogramme [2005-]
- Verbannte und Verbrannte. Die Liste der im Nationalsozialismus verbotenen Publikationen und Autoren. [2013]
- * Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik online [2006-2007]
- * Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867 - 1938 [1867-1938]
- * Historisches Lexikon Bayerns
- Katalog des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB)
- * Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB)
- Deutsche Digitale Bibliothek
- Archivportal - D
- Archivportal-D
- Normdateneintrag des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB)
- * Deutsches Literaturarchiv Marbach - Kallías
- Österreichischer Bibliothekenverbund (OBV)
- Gemeinsamer Verbundkatalog (GBV)
- * Personen in Bavarikon [2013-]
- * Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin
- Personen im Fachinformationsdienst Darstellende Kunst
- Index Theologicus (IxTheo)
- * Personen im Personenverzeichnis der Fraktionsprotokolle KGParl [1949-]
- Pressemappe 20. Jahrhundert
- CDU - Bundesvorstands-Protokolle
- Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911–1952)
- EGO European History Online
- * Filmothek des Bundesarchivs [2015-]
- * Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik online [2006-2007]
- * Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867 - 1938 [1867-1938]
- * Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1945-1954
Verknüpfungen
Personen in der NDB Genealogie
Personen im NDB Artikel
Personen in der GND - familiäre Beziehungen
Orte
Symbole auf der Karte
Geburtsort
Wirkungsort
Sterbeort
Begräbnisort
Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.
-
Hoegner, Wilhelm Johann Harald
Pseudonyme: Urs Liechti; Georg Ritter; Hans Ritter; Rudolf Ritter
1887 – 1980
Jurist, Politiker
Wilhelm Hoegner war als SPD-Mitglied seit 1919 und Landtagsabgeordneter seit 1924 ein entschiedener Gegner der erstarkenden NSDAP und musste 1933 aus Deutschland fliehen. 1945/46 und von 1954 bis 1957 war er der einzige sozialdemokratische Ministerpräsident im Nachkriegs-Bayern. Der Verfassungsjurist Hoegner gilt als Vater der Bayerischen Verfassung von 1946. Mit seinen föderalistischen Positionen war er Außenseiter in der SPD.
Lebensdaten
Wilhelm Hoegner, Imago Images (InC) -
Autor/in
→Oliver Braun (München)
-
Zitierweise
Braun, Oliver, „Hoegner, Wilhelm“, in: NDB-online, veröffentlicht am 01.07.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118551922.html#dbocontent
Ausbildung und politische Tätigkeit vor 1933
Hoegner besuchte seit 1898 das Humanistische Gymnasium Burghausen (Oberbayern), seit 1904 das Münchner Ludwigsgymnasium, an dem er 1907 das Abitur erhielt. Anschließend studierte er Rechtswissenschaften in Berlin, München und Erlangen, wo er 1911 bei Philipp Allfeld (1852–1940) mit einer strafrechtlichen Arbeit zum Dr. iur. promoviert wurde und 1914 das Erste juristische Staatsexamen ablegte; das Zweite juristische Staatsexamen absolvierte er 1917 in München. Am Ersten Weltkrieg nahm Hoegner, der sich als Freiwilliger gemeldet hatte, wegen Untauglichkeit nicht teil. Nach der Anwaltszulassung 1918 und anschließender Tätigkeit als Rechtsanwalt in München trat er 1920 als III. Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft München I in den bayerischen Justizdienst ein, zuletzt war er bis zu seiner Entlassung am 1. Mai 1933 Landgerichtrat am Landgericht München I.
Als Mitglied der SPD seit 1919, bayerischer Landtagsabgeordneter von 1924 bis 1932, kurzzeitig auch 1933, sowie als Reichstagsabgeordneter von 1930 bis 1933 profilierte sich Hoegner als scharfer Kritiker und Gegner des Nationalsozialismus. Maßgeblich auf seine Initiative erfolgte 1924 die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses des Bayerischen Landtags zur Aufarbeitung des Hitlerputsches und des Hitler-Prozesses. Unzufrieden mit den Ergebnissen und den beschönigenden Tendenzen des offiziellen Untersuchungsberichts, legte Hoegner 1928 anonym die vom bayerischen SPD-Landesausschuss herausgegebene Gegendarstellung „Hitler und Kahr. Die Napoleonsgrößen von 1923“ vor, worin quellengestützt der bayerischen Justiz Rechtsversagen und Rechtsbruch im Umgang mit Adolf Hitler (1889–1945) attestiert und die Verflechtungen zwischen Militär, Polizei, Justiz und Rechtsextremismus aufgezeigt wurden.
Exil 1933 bis 1945
Seit dem 9. März 1933 von den NS-Machthabern per Haftbefehl gesucht, ging Hoegner in den Untergrund, floh im Juli 1933 nach Innsbruck, wo er als Sekretär der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei arbeitete, und reiste im Februar 1934 in die Schweiz. 1938 wurde die Familie Hoegner ausgebürgert. Im schweizerischen Exil, wo er ohne offizielle Arbeitserlaubnis nur als Journalist, Schriftsteller und Übersetzer arbeiten durfte, war Hoegner im Austausch mit dem ebenfalls emigrierten Münchner Staats- und Verfassungsrechtler Hans Nawiasky (1880–1961) und Politikern wie Otto Braun (1872–1955), Joseph Wirth (1979–1956) und Heinrich Brüning (1885–1970) sowie mit US-amerikanischen Geheimdienstkreisen. In diesen Jahren verfasste er zahlreiche verfassungsrechtliche Gutachten, Gesetzentwürfe, den Entwurf einer neuen Reichsverfassung sowie Pläne für eine künftige Neugestaltung eines föderalen Deutschlands. Nach seiner Rückkehr nach München Anfang Juni 1945 wurde Hoegner von dem am 28. Mai 1945 von der US-amerikanischen Militärregierung zum vorläufigen Ministerpräsidenten ernannten Fritz Schäffer (1888–1967) mit dem Wiederaufbau der bayerischen Justizverwaltung beauftragt, gleichzeitig wurde er Senatspräsident am Oberlandesgericht München. Am 28. September 1945 setzte die Militärregierung Schäffer ab und Hoegner als neuen Ministerpräsidenten ein, der seit Oktober 1945 zusätzlich bayerischer Staatsminister der Justiz war.
Politik nach 1945
Hoegners politische Agenda nach 1945 basierte auf seiner Erfahrung mit der Schweizer Kantonsverfassung und ihren basisdemokratischen Elementen, weshalb er sich zu einem überzeugten Föderalisten gewandelt hatte. Mit seinen konzeptionellen verfassungs- und staatsrechtlichen Vorarbeiten erlangte Hoegner maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung der Bayerischen Verfassung vom 8. Dezember 1946: Nach dem Auftrag der Militärregierung zur Ausarbeitung einer Verfassung vom 8. Februar 1946 konzipierte er einen „Vorentwurf einer Verfassung des Volksstaates Bayern“, der Beratungsgrundlage für den unter Hoegners Vorsitz vom 8. Mai bis 24. Juni 1946 tagenden Vorbereitenden Verfassungsausschuss und die Tätigkeit der am 30. Juni 1946 gewählten Verfassunggebenden Landesversammlung wurde. Hoegners föderal-demokratische Haltung wurde zur Basis einer modernen Verfassung, die u. a. die Staatlichkeit Bayerns prägte, den basisdemokratischen Volksentscheid einführte, die kommunale Selbstverwaltung stärkte und dem Naturschutz und der Bewahrung des bayerischen Kulturguts Verfassungsrang einräumte. Die Rechte der Kirchen, insbesondere im Schulsektor, blieben erhalten und die Wirtschaftsbestimmungen der Verfassung weitestgehend frei von sozialistischen Elementen. Daneben waren Hoegners Hauptaufgaben während seiner ersten Amtszeit die Entnazifizierung nach dem am 5. März 1946 in der US-Zone eingeführten Befreiungsgesetz sowie die Durchführung der ersten demokratischen Wahlen im Nachkriegsbayern.
Nach Annahme der Bayerischen Verfassung und der ersten Landtagswahl am 1. Dezember 1946 wurde Hoegner in einer Koalitionsregierung aus CSU, SPD und Wirtschaftlicher Aufbau-Vereinigung (WAV) stellvertretender Ministerpräsident und Justizminister. Auf Druck weiter Teile der SPD-Parteibasis in Bayern, die durch diese Koalitionsbeteiligung ihr sozialdemokratisches Profil geschwächt sah, sowie auf Betreiben der SPD-Parteizentrale in Hannover und Kurt Schumachers (1895–1952) persönlich wurde diese Koalition gegen Hoegners erklärten Willen am 15. September 1947 von der SPD aufgekündigt.
Zwischenzeitlich erneut Senatspräsident am Oberlandesgericht und Generalsstaatsanwalt beim Bayerischen Obersten Landesgericht, wurde Hoegner nach der Landtagswahl vom 26. November 1950 Staatsminister des Innern und stellvertretender Ministerpräsident im III. Kabinett des Ministerpräsidenten Hans Ehard (1887–1980), einer Großen Koalition aus CSU, SPD und dem Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE). Hoegners Schwerpunkte als Innenminister lagen auf der demokratischen Reform des Kommunalrechts (Gemeindeordnung v. 25.1.1952, Landkreisordnung v. 16.2.1952, Bezirksordnung v. 27.7.1953), einer umfassenden Gesetzesbereinigung zur Verringerung der Zahl sämtlicher seit 1802 erlassenen und noch gültigen bayerischen Rechtsvorschriften, der Polizeigesetzgebung (Polizeiaufgabengesetz v. 16.10.1954), dem Kampf gegen verfassungsfeindliche Bestrebungen sowie auf politischer und staatsbürgerlicher Bildung.
Diese Prioritäten setzten sich in Hoegners zweiter Amtszeit als Ministerpräsident seit dem 14. Dezember 1954 fort. Die überraschend nach der Landtagswahl vom November 1954 gebildete Viererkoalition aus SPD, Bayernpartei, FDP und BHE leitete unter Hoegners Führung ein umfassendes Modernisierungsprogramm für den Freistaat ein, u. a. die grundlegende Reform der Volksschullehrerausbildung und die Stärkung der politischen Bildungsarbeit durch Gründung der bayerischen Landeszentrale für Heimatdienst 1955 und der Akademie für politische Bildung in Tutzing 1957. 1955 wurde der Einstieg in die Kernforschung und friedliche Nutzung der Kernenergie beschlossen, 1956 ein 10-Jahresplan zur Förderung von Wissenschaft und Forschung vorgelegt und die bereits unter der Vorgängerregierung begonnene Ausarbeitung eines Landesplanungsgesetzes zur Entwicklung von Industrie und Infrastruktur in Bayern vorangetrieben. Nach dem Sieg der Unionsparteien und dem Absturz der Kleinparteien in der Bundestagswahl vom 15. September 1957 traten am 8. Oktober 1957 die Kabinettsmitglieder von GB/BHE und Bayernpartei aus der Regierung aus, Hoegner erklärte am selben Tag seinen Rücktritt. Bis 1962 blieb er als Parlamentarier der SPD im Bayerischen Landtag und dem Bundestag tätig.
Hoegner spielte innerhalb der bundesdeutschen Sozialdemokratie eine Sonderrolle. Er hatte nur von 1945 bis 1947 als bayerischer SPD-Landesvorsitzender ein Parteiamt inne, von 1958 bis 1962 war er SPD-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag. Visionäre Politikkonzepte blieben ihm weitgehend fremd, die Parteiarbeit stieß bei ihm auf nur verhaltenes Interesse. Mit seinen föderalistischen Überzeugungen, die auch zu seiner Kritik am Grundgesetz im Mai 1949 führten, dem er letztlich aber zustimmte, sowie mit seiner pragmatischen Koalitionspolitik und seinem ausgeprägten bayerischen Identitäts- und Geschichtsbewusstsein blieb Hoegner der straff zentral organisierten SPD, insbesondere Schumacher, Erich Ollenhauer (1901–1963) und Waldemar von Knoeringen (1906–1971), suspekt.
| 1948 | Bayerischer Staatsrat |
| 1952 | Ehrenbürger der Stadt Vohburg an der Donau |
| 1953 | Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland |
| 1956 | Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik |
| 1957 | Bayerischer Verdienstorden |
| 1957 | Großes Silbernes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich |
| 1957 | Ehrenbürger der Stadt München |
| 1957 | Ehrenbürger der Stadt Burghausen |
| 1957 | Medaille Bene merenti in Gold der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München |
| 1961 | Bayerische Verfassungsmedaille in Gold |
| 1981 | Wilhelm-Hoegner-Straße, München-Neuperlach |
| 1981 | Wilhelm-Hoegner-Weg, Regensburg |
| 1987 | Wilhelm-Hoegner-Preis der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag (jährlich) |
Nachlass:
Archiv des Instituts für Zeitgeschichte, München, ED 120.
Weitere Archivmaterialien:
Bayerisches Hauptstaatsarchiv, München, StK 11 649, StK 19 977, MJu 26 802, StK BVO 1.
Staatsarchiv München, Polizeidirektion München 17 941, Gymnasium Burghausen 78–83.
Stadtarchiv München, DE 1992, PMB H 145 Hoegner Georg Michael, DE 1992 Standesamt München II Nr. 1086 (Sterbebucheintrag Hoegner Wilhelm), De 1992 Standesamt München I Nr. 1357 1918 (Heiratsbucheintrag Hoegner), DE 992 Standesamt München-Neuhausen Nr. 267 1887 (Geburtenbucheintrag Hoegner Wilhelm).
Universitätsarchiv München, E II 1754 (Personalakte des Senats), L TX 26. (Personalakte der Fakultät)
Archiv des Bayerischen Landtags, München, Abgeordnetenakten 236.
Stadt und Stiftsarchiv Aschaffenburg, Nachlass Jean u. Rudi Stock, NL 77–19 u. 77–173. (Hinweise zur Familie)
Gedruckte Quellen:
Die Protokolle des Vorbereitenden Verfassungsausschusses in Bayern (8. März–24. Juni 1946), eingel. u. komm. v. Karl-Ulrich Gelberg, 2004. (Onlineressource)
Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Verfassungs-Ausschusses der Bayerischen Verfassunggebenden Landesversammlung, Bd. 1: 1.–12. Sitzung, 16. Juli 1946– 5. August 1946 (Onlineressource), Bd. 2: 13.–24. Sitzung, 7. August 1946–28. August 1946 (Onlineressource), Bd. 3: 25.–37. Sitzung, 29. August 1946–13. November 1946. (Onlineressource).
Verhandlungen der Bayerischen Verfassunggebenden Landesversammlung 15. Juli bis 30. November 1946. (Onlineressource)
Die Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1945–1954. Das Kabinett Hoegner I 28. September 1945 bis 21. Dezember 1946, hg. v. der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften u. der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, bearb. v. Karl-Ulrich Gelberg, 2 Bde., 1997. (Onlineressource)
Die Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1945–1962. Das Kabinett Hoegner II 14. Dezember 1954 bis 8. Oktober 1957, Bd. 1 15.12.1954–27.12.1955, hg. v. der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften u. der Generaldirektion der Staatlichen Archive, bearb. v. Oliver Braun, 2025. (Onlineressource)
Die bedingte Strafaussetzung nach dem Vorentwurf (verglichen mit der bedingten Begnadigung), 1911. (Diss. iur.)
[Anonym], Hitler und Kahr. Die Napoleonsgrößen von 1923. Ein im Untersuchungsausschuß des Bayerischen Landtags aufgedeckter Justizskandal, hg. v. Landesausschuß der SPD in Bayern, 2 T., 1928.
Wodans Wiederkunft. Ein lustiger Reisebericht aus einer traurigen Zeit, 1936. (Roman, publiziert unter dem Pseudonym Urs Liechti) (zugangsbeschränkte Onlineressource)
Vorentwurf einer Verfassung des Volksstaates Bayern, in: Karl-Ulrich Gelberg (Bearb.), Quellen zur politischen Geschichte Bayerns in der Nachkriegszeit, Bd 1, 2002, S. 80–95.
Lehrbuch des Bayerischen Verfassungsrechts, 1949. (zugangsbeschränkte Onlineressource)
Leitfaden für Staatsbürgerkunde, 1951, 51961.
Die verratene Republik. Geschichte der deutschen Gegenrevolution, 1958, Neuausg. u. d. T. Die verratene Republik. Deutsche Geschichte 1919–1933, 1979.
Der schwierige Außenseiter. Erinnerungen eines Abgeordneten, Emigranten und Ministerpräsidenten, 1959, 21975.
Flucht vor Hitler. Erinnerungen an die Kapitulation der ersten deutschen Republik, 1977.
Monografien:
Albrecht Graf Montgelas/Carl Nützel, Wilhelm Hoegner. Eine Lebensbeschreibung, 1957. (P)
Franz Josef Baumgärtner, Wilhelm Hoegner, 1957. (P)
Peter Kritzer, Wilhelm Hoegner. Politische Biographie eines bayerischen Sozialdemokraten, 1979. (W, P)
Bernhard Taubenberger, Licht übers Land. Die bayerische Viererkoalition 1954–1957, 2002.
Aufsätze:
Gerhard A. Ritter, Wilhelm Hoegner (1887–1980), in: Ferdinand Seibt (Hg.), Gesellschaftsgeschichte. Festschrift für Karl Bosl zum 80. Geburtstag, Bd. II, 1988, S. 337–360.
N. N., Art. „Hoegner, Wilhelm“, in: Die CSU 1945–1948. Protokolle und Materialien zur Frühgeschichte der Christlich-Sozialen Union, hg. im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte v. Barbara Fait/Alf Mintzel unter Mitarb. v. Thomas Schlemmer, Bd. 3, 1993, S. 1880 f.
Karl-Ulrich Gelberg/Michael Stephan, Ministerpräsident Wilhelm Hoegner (18. September 1945 bis 21. Dezember 1946 und 14. Dezember 1954 bis 16. Oktober 1957), in: „Das schönste Amt der Welt“. Die bayerischen Ministerpräsidenten von 1945 bis 1993, hg. v. der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, 1999, S. 44–68.
Hildegard Kronawitter, Bayerischer Patriot, Gefühlssozialist und erfolgreicher Ministerpräsident. Wilhelm Hoegner, in: Einsichten und Perspektiven. Bayerische Zeitschrift für Politik und Geschichte 1 (2005), H. 2, S. 34–57. (Onlineressource)
Hermann Rumschöttel, Wilhelm Hoegner (1887–1980), in: Katharina Weigand (Hg.), Große Gestalten der bayerischen Geschichte, 2012, S. 441–459.
Oliver Braun, …ein Bundesverfassungsgericht brauche man hier in Bayern nicht. Wilhelm Hoegner (1887–1980). Föderalist, Patriot, Sozialdemokrat, in: Rebellen – Visionäre – Demokraten, hg. v. Haus der Bayerischen Geschichte, 2013, S. 152–154.
Hermann Rumschöttel, Wilhelm Hoegner. Mit Leidenschaft für ein demokratisches, gerechtes und modernes Bayern, in: Rainald Becker/Christof Botzenhart (Hg.), Die Bayerischen Ministerpräsidenten 1918–2018, 2024, S. 199–217.
Lexikonartikel:
N. N., Art. „Hoegner, Wilhelm“, in: Werner Röder/Herbert A. Strauss (Hg.), Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933, Bd. 1, 1980, S. 306.
Oliver Hochkeppel, Art. „Hoegner, Wilhelm“, in: nsdoku.lexikon, hg. v. NS-Dokumentationszentrum München, 2025. (P) (Onlineressource)
Fotografien, 1945–1970, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, München, StK-Fotos.
Fotografien, 1946–1966, Archiv des Bayerischen Landtags, München, Bildarchiv.
Fotografien, 1952–1967, Bayerische Staatsbibliothek, München, Bildarchiv. (Onlineressource)