Lebensdaten
1899 bis 1950
Geburtsort
Alzey (Pfalz)
Sterbeort
Karlsruhe
Beruf/Funktion
Schriftstellerin
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 11856949X | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Hoffmann, Elisabeth (verheiratete)
  • Langgässer, Elisabeth
  • Hoffmann, Elisabeth (verheiratete)
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Zitierweise

Langgässer, Elisabeth, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd11856949X.html [18.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Eduard (1846–1909), Baurat, Architekt, S d. Handelsmaklers Coloman in Mainz u. d. Barbara Lebrecht;
    M Eugenie Maria Pauline (1859–1942), T d. Obergerichtssekr. Paul Dienst in Mainz u. d. Maria Anna Rauch;
    Berlin 1935 Wilhelm Hoffmann (1899–1967), Dr. phil., Dozent am Germersheimer Inst. d. Univ. Mainz;
    4 T.

  • Leben

    Die Familie zog 1909 nach dem Tod des Vaters nach Darmstadt, wo L. zur Schule ging und das Abitur ablegte. Nach einjähriger pädagogischer Ausbildung war sie bis 1928 Lehrerin an verschiedenen hess. Schulen, 1929/30 Dozentin an der Sozialen Frauenschule in Berlin, wo sie auch nach ihrem Ausscheiden als freie Schriftstellerin ihren dauernden Wohnsitz nahm. L. gehörte zu den Mitarbeitern der Zeitschrift „Die Kolonne“ (1929-32) gemeinsam mit Peter Huchel, Günter Eich und dem Ehepaar Oda Schaefer/Horst Lange, mit dem sie bis zu ihrem Tod eine tiefe Freundschaft verband. Als Halbjüdin wurde ihr 1936 von der Reichsschrifttumskammer jegliche schriftstellerische Tätigkeit untersagt. Trotz ihrer 1942 ausbrechenden Erkrankung (multiple Sklerose) wurde sie 1944 als Fabrikarbeiterin dienstverpflichtet. Ihre älteste Tochter Cordelia, die einer früheren Verbindung entstammte und als Volljüdin galt, wurde im selben Jahr zunächst in das Konzentrationslager Theresienstadt, später nach Auschwitz verschleppt; sie kehrte 1946 zurück. 1948 übersiedelte L. mit der Familie nach Rheinzabern.

    Die Dichtung L.s lebt aus der Spannung vielfältiger Kräfte, die der Dichterin aus ihrer rheinhess. Herkunft, dem jüd. Familienerbe und einem lebenslangen Bekenntnis zum kath. Glauben zuwuchsen. Bestimmendes Thema ihres dichterischen Werkes, das Anregungen von den Künstlern des „Renouveau Catholique“, vor allem von Claudel und Bernanos empfing, war die den Menschen verwandelnde Macht der Gnade, die ihn befreit aus dem ewigen Kreislauf des Naturkosmos zur Existenz unter dem christlichen Telos. In der Lyrik fand L. ihre genuine poetische Ausdrucksweise. Selbst von ihren großen Romanen bekennt sie in einem Brief vom 7.9.1947 an Wilhelm Lehmann, der ihr zeitlebens Vorbild blieb, daß sie „überhaupt nicht in Prosa geschrieben, sondern angehaltener Rhythmus“ seien. Ihre erste Schaffensperiode ist denn auch ganz der Lyrik gewidmet. Im Mittelpunkt steht der 1924 veröffentlichte Zyklus „Der Wendekreis des Lammes, Ein Hymnus der Erlösung“. Sie setzt darin der paradoxen Widersprüchlichkeit der Schöpfung mit ihrer Gefährdung des Menschen durch chthonischtellurische Mächte das Bekenntnis zur christlichen Botschaft entgegen und versucht eine Lösung der Unvereinbarkeit von Natur und Glauben im „Kirchen-Jahr“, dessen Sonntage und Feste sie hymnisch feiernd begleitet. Auch das Zentrum der zweiten Schaffensperiode bildet ein lyrischer Zyklus, „Die Tierkreisgedichte“, in denen „die Natur mit sich allein“ erscheint (Brief an Wilhelm Hoffmann, Sommer 1934) und alle Wesen, dem Untergang geweiht, nach Erlösung seufzen. In enger thematischer Verbindung mit diesem Gedichtkreis – alle Romane und Erzählungen L.s gruppieren sich jeweils um einen der lyrischen Zyklen – steht das für das Verständnis der Dichtung L.s wichtige, als „Kindheitsmythe“ bezeichnete Prosawerk „Proserpina“ (1933; Urfassung veröffentlicht 1949). Es trägt autobiographische Züge und stellt, das eigene kindhafte Sein mit der mythischen Gestalt Proserpinas verwebend, urbildhaft das ewig sich wiederholende Schicksal der Frau dar, in dem sich der Kreislauf von Werden und Vergehen, von Geburt und Tod spiegelt. – Während in der etwa zeitgleich entstandenen Prosasammlung „Triptychon des Teufels, Ein Buch von dem Haß, dem Börsenspiel und der Unzucht“ (1932) und hier vor allem in der Novelle „Mars“ der Mensch sich den aus dunklen Tiefen aufquellenden dämonischen Naturmächten hingibt und in orgiastischem Taumel untergeht, deutet sich in dem 1936 erschienenen, die zweite und dritte Schaffensperiode verklammernden Roman „Der Gang durch das Ried“ (21953, 1981) insofern ein tiefgreifender Wandel an, als der Mensch hier die Möglichkeit einer Erlösung von den chthonischen Numina zu erahnen beginnt: Auf der Suche nach seiner Identität findet der – negative – Held des Romans mit dem beziehungsreichen Namen Aladin, der sein Erinnerungsvermögen verloren hat und unter einer frühen, ihm nur dunkel bewußten Schuld leidet, durch die ihn begnadende Begegnung mit Geschöpfen, die seiner Zuwendung bedürftig sind, zu tätiger Liebe und damit zu einer neuen Sinngebung seiner Existenz.

    Das in diesem Roman erstmals anklingende Motiv einer „Metamorphose zur christlichen Existenz“ (W. Hoffmann) hat seine Wurzel in der Lebensgeschichte und künstlerischen Entwicklung L.s und wird zum bestimmenden Thema einer um 1936 beginnenden, bis 1945 reichenden dritten Schaffensperiode, die wiederum mit einem lyrischen Werk einsetzt, dem Jahreskreis „Der Laubmann und die Rose“ (veröffentlicht erst 1947), über den sie in einem Brief an Lehmann vom 24.11.1942 berichtet: „Aber seit den ‚Tierkreisgedichten' ist ein entscheidender Umbruch bei mir geschehen. Meine neuen Verse sind rein religiöse; es sind Mysteriengedichte, die in und mit den Bildern der Natur jene geheimnisvolle Mitte umkreisen, die das Dogma der ‚unbefleckten Empfängnis' meint … Dieser ‚rosa mystica-Maria' steht die unerlöste Natur als ‚Laubmann' gegenüber.“ Je mehr sie ihr Werk als Medium der „Ausbreitung des Erlösungsgeschehens“ (23.11.1935) begriff, gewannen für sie Strukturprobleme moderner christlicher Dichtung an Bedeutung. So entwickelt sie in der Lyrik eine neue Gattungsform, „das christliche Mysteriengedicht als christliches Naturgedicht“ (an Erich Fried, Nov. 1947). Analog dazu will sie auch den Roman „Das unauslöschliche Siegel“ (1946, 1979), den sie unter qualvollen Bedingungen vornehmlich während des Krieges schrieb und der ihr zu Recht den Ruf der bedeutendsten deutschen christlichen Dichterin eintrug, als christliche „Mysteriendichtung“ verstanden wissen, als „etwas vollkommen Neuartiges in Form und Inhalt“ (2.11.1943). Die lediglich ein Motiv, das heilsgeschichtliche, in immer neuen Ansätzen entfaltende Handlung des Romans – an dem Juden Lazarus Belfontaine, der sich in der Taufe für Gott entscheidet, erweist sich unter den vielfältigen Versuchungen des Satanischen die Unauslöschlichkeit der gnädigen Zuwendung Gottes im Taufsakrament – belegt die Absage L.s an die traditionelle Fabel, die bei ihr lediglich Explikation der Heilsgeschichte sein kann: „Wie sich das Individuum im Kampf zwischen Gott und Satan verhält, wie es in ihr Bezugssystem seinsmäßig und durchaus nicht providentiell hineingerät, das bildet die sogenannte Fabel“ (Möglichkeiten christlicher Dichtung – heute, 1948).

    Folgerichtig verzichtet L. in ihrem Roman bei der Darstellung ihres zentralen Themas, der Wiedergeburt des gefallenen Menschen,|auch auf die Darlegung rationaler Gründe und psychologischer Entwicklungen, so daß ihre Personen eher Archetypisches repräsentieren. Der Leser – ihm gilt die Widmung „Commystis committo“ – wird über das „bloße Begreifen“ hinaus in den Kampf zwischen Gott und Satan hineingezogen und so zum Mitvollzug des Heilsgeschehens veranlaßt.

    Ein wesentliches Element von L.s Ringen um den „neuen Zustand von Freiheit und Erlösung“ (28.7.1948) stellt ihre Auseinandersetzung mit den Ereignissen der Kriegsjahre, mit Judenverfolgung, Bombenkrieg und Zwangsarbeit in einer Reihe von teilweise autobiographische Züge tragenden Kurzgeschichten dar. Einige der in den Sammlungen „Der Torso“ (1947) und „Das Labyrinth“ (1949) vereinigten, von herber Realistik geprägten Erzählungen sind als Muster literarischer Vergangenheitsbewältigung zum festen Bestandteil heutiger Schullektüre geworden; so etwa „Saisonbeginn“, „Untergetaucht“ und „Die getreue Antigone“. Hier wie auch im Gedicht „Frühling 1946“, in dem sie – mythisch verklärt – der Heimkunft ihrer lange in Auschwitz verschollenen Tochter Cordelia bewegten Ausdruck verleiht, bekennt sich die Dichterin zur Vergebung des erlittenen Unrechts. Bestimmendes Thema ihres dichterischen Werkes, das Anregungen von den Künstlern des „Renouveau Catholique“, vor allem von Claudel und Bernanos empfing und dessen Gestaltreichtum von L.s intensiven Bemühungen um neue, dem modernen Weltbild adäquate poetische Ausdrucksformen des Christlichen zeugt, blieb auch in ihrem letzten Lebensabschnitt die den Menschen verwandelnde Macht der Gnade, die ihn befreit aus dem ewigen Kreislauf des Naturkosmos zur Existenz unter dem christlichen Telos. So wertet L. ihr Gedicht „Daphne an der Sonnenwende“, das ihrer unvollendet gebliebenen letzten Lyriksammlung „Metamorphosen“ (1951) zugehört. Als eine „vollkommen neue Stufe meiner Entwicklung“, als ihr erstes wirklich „christliches Naturgedicht“, insofern es ihr darin gelang, „den christlichen Kosmos in meine antike Naturwelt einzubeziehen; vielmehr diese Natur durch den Blick des Christen zu verwandeln“ (Briefe v. 28.7. u. 25.8.1948). Das hier verfolgte Anliegen einer Versöhnung von antikem Mythos und christlicher Wahrheit – L. deutet etwa die Sonnenwende als den gemeinsamen Kairos Johannes des Täufers und Apollos – ist auch in ihrem letzten Werk, dem Roman „Märk. Argonautenfahrt“ (1950, 1981), spürbar, der den Aufbruch des schuldigen Menschen zum Ort der entsühnenden Erlösung zeigt: Sieben Personen, jeweils in eine schwere Sünde verstrickt, finden sich scheinbar zufällig im Sommer 1945 auf dem Weg aus dem zerstörten Berlin zum Kloster Anastasiendorf und bezeugen gleichermaßen in ihrem Scheitern wie in der Erfüllung ihres Weges den heilsgeschichtlichen Sieg der Gnade Gottes über das Reich des Widersachers. Das Werk zeigt die gänzlich unorthodoxe dichterische Umsetzung christlicher Glaubensgehalte besonders deutlich, die Ursache für die teilweise vehemente Kritik an ihrem Werk war und – im Fall des Romans „Das unauslöschliche Siegel“ – sogar die Gefahr einer Indizierung seitens der katholischen Kirche mit sich brachte. L. vollendete den Roman wenige Wochen vor ihrem Tod. – Lit.preis d. dt. Staatsbürgerinnen-Verbandes (1931); Büchner-Preis (1950, postum); Mitgl. d. Ak. d. Wiss. u. Lit. in Mainz (1950).

  • Werke

    Weitere W Ges. Werke 1959 ff.;
    Geist in d. Sinnen behaust, 1951 (P; Erzz., Lyrik, Aufsätze aus d. Nachlaß)
    ;
    Mithras, hrsg. v. O. F. Best, mit e. Essay v. L. Rinser, 1959 (Lyrik- u. Prosaausw.);
    Glück haben, 1968 (Erzz.);
    Ausgew. Erzählungen, mit Nachwort v. H. Krüger, 1979;
    Ausgew. Erzz., 1980. -
    Grenze: Besetztes Gebiet, 1932;
    Amalie Dietrich, Sturz durch d. Erdzeitalter, Flandr. Herbst, Sterne üb. d. Palatin, 1933 (Hörspiele);
    Ahnung u. Gegenwart, 1934 (Hörspiel);
    Herz zum Hafen, Frauengedichte d. Gegenwart, hrsg. unter Mitwirkung v. I. Seidel, mit Einl. v. E. L., 1933;
    Rettung am Rhein, 1938;
    Köln. Elegie, 1948;
    Das Christliche in d. christl. Dichtung, Vorträge u. Briefe, 1961. - Briefe:
    … soviel berauschende Vergänglichkeit (Briefe 1926–50), hrsg. v. W. Hoffmann, 1954 (P), 1981;
    Der Briefwechsel zw. E. L. u. Hermann Broch, hrsg. v. W. Hoffmann, in: Lit.wiss. Jb. NF 5, 1964, S. 297-326. - Bibliogr.:
    A. W. Riley u. B. Grüttner-Hoffmann, Das Werk E. L.s, in: Lit.wiss. Jb. NF 9, 1968, S. 333-62;
    dies., Der Nachlaß E. L.s, ebd. 10, 1969, S. 351-71.

  • Literatur

    A. W. Riley, Die Lit. üb. E. L., in: Lit.wiss. Jb. NF 8, 1967, S. 265-87. -
    M. L. Kaschnitz, Ber. zu e. Gedicht, in: Mein Gedicht ist mein Messer, hrsg. v. H. Bender, 1955, 1961, S. 18-22;
    E. Horst, Christl. Dichtung u. moderne Welterfahrung, Zum epischen Werk E. L.s, Diss. München 1957 (W, ungedr.);
    E. Augsberger, E. L., Assoziative Reihung, Leitmotiv u. Symbol in ihren Prosawerken, Diss. Erlangen 1962;
    R. Tosin, Dämonie u. Gnade in E. L.s Roman „Das unauslöschl. Siegel“, Diss. Graz 1967 (ungedr.);
    R. K. Angress, The Christian surrealism of E. L., in: The vision obscures 1970, S. 187-200;
    A. Lukomska-Woroch, E. L. üb. ihre Poetik d. Romans, in: Studia Germanica Posnaniensia 1, 1971, S. 79-83;
    dies., Zwei sinnprägende Strukturen d. „Märk. Argonautenfahrt“ v. E. L., 1972 (W, L);
    E. Stutz, Spuren d. Mystik b. E. L., in: Studi di lett. rel. tedesca, 1972, S. 629-67;
    J. P. J. Maassen, Die Schrecken d. Tiefe, Unterss. z. E. L.s Erzz., 1973;
    H. Meyer, Die frühen Erzz. E. L.s, Dichtung zw. Mythos u. Logos, Diss. Köln 1973;
    H. Urner, Barock - heute, Zu E. L.s neuem Werk „Das unauslöschl. Siegel“, in: Weg u. Gemeinschaft 1976, S. 166-73;
    E. Bahr, Metaphys. Zeitdiagnose: Hermann Kasack, E. L. u. Thomas Mann, in: Gegenwartslit. u. Drittes Reich, 1977, S. 133-62;
    E. Berlet, E. L., e. biogr. Skizze, in: 700 J. Alzey, 1977;
    ders., Mythe u. Kindheit, Eine lokalhistor.-biogr. Unters. d. Erz. „Proserpina“ v. E. L., in: Bll. d. C.-Zuckmayer-Ges. 5, 1979, S. 21-31;
    H. Schirmbeck, Schönheit u. Schrecken, Zum Humanismusproblem in d. modernen Lit., 1977;
    J. P. Dolan, The Tierkreisgedichte of E. L. in historial context, in: Seminar 14, 1978, S. 215-29;
    V. Bolduan, Radikale Sensibilität, Die Geistesverwandschaft E. L.s mit Hildegard v. Bingen, in: Bll. d. C.-Zuckmayer-Ges. 5, 1979, S. 40-46;
    K. Krolow, Rausch u. Gnade, Zum 80. Geb.tag E. L.s, ebd., S. 18-20;
    E. Rotermund, Die andere L.: „Das Triptychon des Teufels“, ebd., S. 32-39;
    R. Wilhelm, E. L., zum 80. Geb.tag, in: Alzeyer Gesch.-bll., H. 14, 1979, S. 43-57;
    Kunisch;
    Kindlers Lit.-Lex. IV, S. 3768, VII, S. 5896, XI, S. 9722;
    Lit.-Lex. 20. Jh., hrsg. v. H. Olles, 1971;
    Lex. dt.-sprachiger Schriftsteller, 21974.

  • Autor/in

    Rüdiger Frommholz
  • Empfohlene Zitierweise

    Frommholz, Rüdiger, "Langgässer, Elisabeth" in: Neue Deutsche Biographie 13 (1982), S. 596-599 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11856949X.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA