Dates of Life
1870 bis 1944
Place of birth
Darkehmen (Ostpreußen)
Place of death
Berlin
Occupation
Reichskanzler
Religious Denomination
keine Angabe
Authority Data
GND: 118507281 | OGND | VIAF
Alternate Names
  • Bauer, Gustav Adolf
  • Bauer, Gustav
  • Bauer, Gustav Adolf
  • more

Relations

Outbound Links from this Person

Life description (NDB)

The links to other persons were taken from the printed Index of NDB and ADB and additionally extracted by computational analysis and identification. The articles are linked in full-text version where possible. Otherwise the digital image is linked instead.

Places

Map Icons
Marker Geburtsort Place of birth
Marker Wirkungsort Place of activity
Marker Sterbeort Place of death
Marker Begräbnisort Place of interment

Localized places could be overlay each other depending on the zoo m level. In this case the shadow of the symbol is darker and the individual place symbols will fold up by clicking upon. A click on an individual place symbol opens a popup providing a link to search for other references to this place in the database.

Citation

Bauer, Gustav, Index entry in: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118507281.html [19.06.2019].

CC0

  • Genealogy

    V Gustav Bauer, Gerichtsvollzieher;
    M Henriette Groß;
    2.10.1911 Hedwig Moch aus Cottbus.

  • Life

    B. arbeitete als Bürogehilfe bei einem Anwalt in Königsberg. 1895 gründete er den Verband der Büroangestellten, war bis 1908 dessen Vorsitzender und redigierte das Fachblatt „Der Büroangestellte“. 1903 wurde er mit der Leitung des Zentral-Arbeiter-Sekretariats der Freien Gewerkschaften in Berlin betraut. 1908-18 war er zweiter Vorsitzender der Generalkommission der Gewerkschaften in Deutschland. 1912 für die Sozialdemokratie in Breslau in den Reichstag gewählt, wurde B. im Oktober 1918 von Prinz Max von Baden zum Staatssekretär des Reichsarbeitsamtes berufen und 1919 als Reichsarbeitsminister in die Regierung Scheidemann übernommen. Als diese im Juni 1919 zurücktrat, bildete B. ein neues Kabinett, und Hermann Müller sowie Johannes Bell unterschrieben den Versailler Friedensvertrag. Von März 1921 bis November 1922 gehörte er den Kabinetten Hermann Müller, Konstantin Fehrenbach und Joseph Wirth als Reichsschatzminister und Vizekanzler an. Er war Mitglied der Nationalversammlung von 1919 und 1920-28 Reichstagsabgeordneter für Magdeburg. Im Zusammenhang mit dem Barmat-Prozeß wurde er wegen seiner persönlichen Beziehungen zu dem Angeklagten aus seiner Partei ausgeschlossen, später aber rehabilitiert.

  • Literature

    Ph. Scheidemann. Memoiren eines Sozialdemokraten, 2 Bde., 1928;
    P. Schmidhenner, Weltgesch. v. Frankfurter Frieden bis z. Gegenwart, 1933, S. 606 (P mit anderen);
    Reichstagshdb. 1912–24;
    Wi. IX, 1928.

  • Portraits

    in: Dt. Sozialpolitik 1918-1928, 1928.

  • Author

    Paul Mayer
  • Citation

    Mayer, Paul, "Bauer, Gustav" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 638 [online version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118507281.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA