Lebensdaten
1811 – 1878
Geburtsort
Berlin
Sterbeort
Frankfurt am Main-Sachsenhausen
Beruf/Funktion
Schriftsteller ; Zeitschriftenredakteur ; Dramaturg ; Mitgründer der Schillerstiftung ; Journalist ; Dramatiker ; Erzähler ; Publizist ; Philologe
Konfession
evangelisch-lutherisch
Normdaten
GND: 118543830 | OGND | VIAF: 54189710
Namensvarianten
  • Gutzkow, Karl Ferdinand
  • Leonhard Falk
  • Gutzkow, Karl
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Zitierweise

Gutzkow, Karl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118543830.html [30.11.2022].

CC0

  • Kritische Würdigung

    Karl Gutzkow war einer der ersten deutschen Berufsschriftsteller und eine bedeutende Figur im literarischen Leben des 19. Jahrhunderts. Der streitbare liberale Publizist und produktive Autor, u. a. multiperspektivischer Großromane, setzte sich durch seine Journale und seine Tätigkeit in der Schillerstiftung als Förderer zeitgenössischer Literatur ein. Nach dem Ersten Weltkrieg vergessen, erfährt sein vielseitiges Schaffen inzwischen eine neue Bewertung.

    Lebensdaten

    geboren am 17. März 1811 in Berlin
    gestorben am 16. Dezember 1878 in Frankfurt am Main-Sachsenhausen
    Grabstätte Hauptfriedhof in Frankfurt am Main
    Konfession evangelisch-lutherisch
    Karl Gutzkow, BSB / Bildarchiv (InC)
    Karl Gutzkow, BSB / Bildarchiv (InC)
  • Lebenslauf

    17.·März 1811 - Berlin

    1818 - 1822 - Berlin

    Schulbesuch

    Klippschule

    1822 - 1829 - Berlin

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Friedrichs-Werdersches Gymnasium

    1829 - 1832 - Berlin

    Studium der Evangelischen Theologie, Philologie und Philosophie

    Universität

    Januar 1831 - September 1831 - Berlin

    Herausgeber

    Forum der Journal-Literatur

    November 1831 - April 1832 - Stuttgart

    Reise nach Stuttgart zu Wolfgang Menzel (1798–1873); Mitarbeit an dessen „Literatur-Blatt“ zum „Morgenblatt für gebildete Stände“ (bis 1834) und an weiteren Blättern Cottas

    Sommer 1832 - Jena

    Promotion als Externer (Dr. phil.)

    Universität

    September 1832 - Juli 1833 - Heidelberg; München

    Zusatzstudium der Rechtswissenschaft

    Universität

    August 1833 - September 1833 - Österreich; Oberitalien

    Januar 1834 - März 1834 - Leipzig

    Aufenthalt im Freundeskreis Laubes

    Mai 1834 - Dezember 1834 - Hamburg; Stuttgart

    Aufenthalte

    Ende 1834 - Frankfurt am Main

    Übersiedlung

    Januar 1835 - August 1835 - Frankfurt am Main

    Herausgeber

    Literatur-Blatt zur Zeitschrift Phönix

    November 1835 - Februar 1836 - Mannheim

    Inhaftierung; im Januar 1836 Verurteilung zu einem Monat Gefängnis

    September 1836 - Januar 1837 - Frankfurt am Main

    Mitherausgeber (als ungenannter Redakteur)

    Frankfurter Börsen-Zeitung

    1837 - Frankfurt am Main

    Herausgeber (als ungenannter Redakteur)

    Frankfurter Telegraph

    Oktober 1837 - November 1837 - Weimar; Berlin; Hamburg

    Reise; Übersiedlung

    1838 - 1843 - Hamburg

    Herausgeber (bis 1841 als ungenannter Redakteur)

    Telegraph für Deutschland

    März 1842 - Mai 1842 - Paris

    Aufenthalt

    Juni 1842 - Frankfurt am Main

    Übersiedlung

    März 1846 - Mai 1846 - Paris

    Aufenthalt

    Dezember 1846 - September 1861 - Dresden

    Übersiedlung

    Januar 1847 - Juli 1849 - Dresden

    Dramaturg

    Hoftheater

    19./23.3.1848 - Berlin

    Rede vor Demonstranten und Leitung einer Volksversammlung

    Mai 1852 - Juni 1852 - Paris; Interlaken (Berner Oberland, Schweiz)

    Reise

    Oktober 1852 - Dezember 1862 - Dresden

    Herausgeber

    Unterhaltungen am häuslichen Herd (Familienzeitschrift)

    April/Mai 1855 - Dresden

    Mitgründer

    Schillerstiftung

    1857 - 1858 - Paderborn; Münster; Rheinland; Augsburg; München; Florenz; Rom; Neapel; Pompeji; Genua; Venedig; Wien

    Studienreisen für den Roman „Der Zauberer von Rom“

    Oktober 1859 - Dresden

    Wahl in den Verwaltungsrat der formell gegründeten Schillerstiftung (Generalsekretär 1861–1864)

    Schillerstiftung

    Oktober 1861 - Ende 1864 - Weimar

    Übersiedlung

    Oktober 1863 - Süddeutschland; Augsburg

    Studienreise für den Roman „Hohenschwangau“

    13.1.1865 - 25.12.1865 - Friedberg (Hessen); St. Gilgenberg bei Bayreuth

    Suizidversuch; Aufenthalt in der Heilanstalt

    Ende 1865 - 30.4.1866 - Vevey (Kanton Waadt)

    Aufenthalt am Genfer See

    Juni 1866 - Kesselstadt bei Hanau

    Übersiedlung

    April 1869 - September 1869 - Bregenz (Vorarlberg)

    Aufenthalt am Bodensee

    Oktober 1869 - November 1873 - Berlin

    Übersiedlung

    März 1872 - Juli 1872 - Wiesbaden; Boppard; Holland

    Reise

    November 1873 - März 1874 - Venedig; Genua; Nizza; Lyon

    Reise

    Mai - 1874 - Wieblingen bei Heidelberg

    Übersiedlung

    Oktober 1875 - Heidelberg

    Übersiedlung

    Oktober 1877 - Frankfurt am Main-Sachsenhausen

    Übersiedlung

    16.·Dezember 1878 - Frankfurt am Main-Sachsenhausen
  • Genealogie

    Vater Karl August Gutzkow 1777–1845 Maurer; Pferdepfleger und Zureiter des Wilhelm Prinz von Preußen (1783–1851); seit 1821 Kanzleidiener im preußischen Kriegsministerium
    Großvater väterlicherseits N. N. Gutzkow früh verstorben Patrimonialgerichtsschreiber; Schulmeister in Pommern
    Mutter Sophie Charlotte Gutzkow, geb. Berg gest. 1845
    Großvater mütterlicherseits N. N. Berg Siedemeister in Berlin
    Bruder August Gutzkow geb. um 1799 Soldat, dann Kreisgendarm in Forst (Lausitz)
    Schwester Caroline Gutzkow um 1802–1856 in 1. Ehe verh. mit dem Berliner Wundarzt H. C. Bungenstab; in 2. Ehe verh. mit dem Architekten August Dieckhoff (1804–1891)
    1. Heirat 1836 in Frankfurt am Main
    Ehefrau Amalie Gutzkow , geb. Klönne 1818–1848
    Schwiegervater Friedrich August Klönne 1789–1819 Kaufmann in Frankfurt am Main
    Stief-Schwiegervater Georg Friedrich Freinsheim 1774–1852 königlich schwedischer und norwegischer Generalkonsul in Frankfurt am Main
    Schwiegermutter Anna Elisabetha (Elise) Freinsheim, verw. Klönne, geb. Meidinger 1791–1882 Tochter des Johann Valentin Meidinger (1756–1822), Sprachlehrer in Frankfurt am Main und Verfasser einer Grammatik des Französischen
    Sohn Hermann Gutzkow 1837–1909 Chemiker in Frankfurt am Main
    Sohn Fritz Gutzkow geb. 1839 1864 in die USA ausgewandert, Hüttenexperte in San Francisco
    Sohn Emil Gutzkow 1842–1920 Verlagsbuchhändler in Stuttgart
    Schwager Hermann Joseph Meidinger 1842–1898 Verlagsbuchhändler in Berlin
    Schwägerin Caroline Antonie (Tony) Meidinger 1836–1919 verh. mit Hermann Meyer (1826–1909), Leiter des Bibliographischen Instituts in Hildburghausen
    2. Heirat 1849 in Frankfurt am Main
    Ehefrau Bertha Johanne Charlotte Gutzkow, geb. Meidinger 1829–1909 Kusine der ersten Ehefrau
    Schwiegervater Johann Valentin Meidinger 1797–1851 Verlagsbuchhändler in Frankfurt am Main; Sohn des Grammatikers Johann Valentin Meidinger und Bruder von Elise Freinsheim
    Schwiegermutter Philippa Jakobine Bruère 1801–1852
    Tochter Clara Gutzkow, verh. Osius 1850–1939
    Tochter Selma Gutzkow, verh. Wunderly 1853–1932
    Tochter Elisabeth (Lilly) Gutzkow geb. 1857
  • Biografie

    alternativer text
    Karl Gutzkow, BSB / Bildarchiv (InC)

    Stimmführer des Jungen Deutschland

    Gutzkow wuchs als Sohn pietistischer Eltern im Dienstbotenmilieu eines prinzlichen Stalls in Berlin auf. Die Förderung eines Gönners ermöglichte ihm von 1822 bis 1829 eine Gymnasialbildung. Er studierte von 1829 bis 1832 Evangelische Theologie, Philosophie und Philologie an der Universität Berlin, u. a. bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) und Friedrich Schleiermacher (1768–1834). Noch als Student gab er das „Forum der Journal-Literatur“ heraus und arbeitete von 1831 bis 1834 am Stuttgarter „Literatur-Blatt“ Wolfgang Menzels (1798–1873) mit, dessen politisierte Literaturkritik ihn beeinflusste. Menzel vermittelte den Kontakt zu Julius Campe (1792–1867), der Gutzkows anonym erscheinende – in Preußen aus politischen Gründen verbotene – „Briefe eines Narren an eine Närrin“ (1832) verlegte. Das Werk wurde u. a. von Ludwig Börne (1786–1837) im 5. Band seiner „Briefe aus Paris“ (1834) begeistert aufgenommen. Die 1833 beginnende Freundschaft mit Heinrich Laube (1806–1884) entfremdete Gutzkow der literaturfeindlichen Kritik Menzels.

    Als Redakteur des „Literatur-Blattes“ zum Frankfurter „Phönix“ verkündete Gutzkow Anfang Januar 1835 das Ende der anti-ästhetischen Kritik und den Beginn einer neuen schaffenden Literatur, für die er mit scharfen Urteilen eintrat. Dies machte ihn zum Stimmführer des „Jungen Deutschland“. Durch seine Fürsprache und mit seinen der Zensur zuvorkommenden Eingriffen in den Text erschien 1835 das Drama „Danton’s Tod“ des noch unbekannten Georg Büchner (1813–1837), dem er eine enthusiastische Besprechung widmete. Seinen Plan einer Büchner-Biografie realisierte Gutzkow nicht, ließ aber Teile aus dem Nachlass des Autors im „Telegraph für Deutschland“ drucken, darunter 1839 den einzigen erhaltenen Textzeugen der Erzählung „Lenz“. Einige wichtige Briefe Büchners sind nur dank Gutzkows Veröffentlichung in seinem Nachruf auf diesen überliefert, den er in die Sammlung „Götter, Helden, Don Quixote“ (1838) aufnahm.

    Als Herausgeber von Schleiermachers frühromantischen „Vertrauten Briefen über die Lucinde“ (1835) provozierte Gutzkow, der gegen „Prüderie“ und für einen Umgang der Geschlechter ohne Ehezwang eintrat, den preußischen Protestantismus, publizistisch angeführt durch die „Evangelische Kirchen-Zeitung“ des Theologen Ernst Wilhelm Hengstenberg (1802–1869). Auseinandersetzungen mit der religiösen Orthodoxie bildeten das Thema von Gutzkows Erzählung „Der Sadducäer von Amsterdam“ (1834). Gutzkow entfaltete seine Religionskritik weiter im Roman „Wally, die Zweiflerin“ (1835), der wegen der Schilderung einer Nacktszene und Kritik an der christlichen Offenbarungsreligion einen Skandal hervorrief. Auslöser war eine denunziatorische Kritik Menzels an Gutzkow und der jungdeutschen Literaturbewegung, die im Dezember 1835 zum Verbotsbeschluss des Bundestags gegen die Schriften des „Jungen Deutschland“ und zu einer Gefängnisstrafe für Gutzkow führte. Ein mit Ludolf Wienbarg (1802–1872) geplantes Zeitschriftenprojekt, eine enzyklopädistische „Deutsche Revue“ nach westeuropäischem Vorbild, wurde so verhindert und Gutzkows Existenz als freier Schriftsteller auf Jahre erschwert.

    „Telegraph“-Redakteur und Dramatiker

    Im Gefängnis verfasste Gutzkow Schriften für eine literaturpolitische Neubewertung Johann Wolfgang von Goethes (1749–1832) (Ueber Göthe im Wendepunkte zweier Jahrhunderte, 1836) und für eine Befreiung von Hegels System (Zur Philosophie der Geschichte, 1836). 1837 folgte unter dem Decknamen des englischen Erfolgsschriftstellers Edward Lytton Bulwer (1803–1873) die monumentale protosoziologische Studie „Die Zeitgenossen“. Anonym redigierte Gutzkow die Kulturzeitschrift „Frankfurter Telegraph“, aus der 1838 der in Hamburg – zunächst auch anonym herausgegebene – „Telegraph für Deutschland“ hervorging. Dieser wurde zum Sammelpunkt vormärzlicher Schriftstellertalente, darunter Friedrich Engels (1820–1895), Georg Herwegh (1817–1875) und Max Stirner (1806–1856). Auch Friedrich Hebbel (1813–1863) zählte zu den Mitarbeitern. Gutzkows Biografie „Börne’s Leben“ (1840) war die erste, die sich mit dem Pionier des deutschen Journalismus befasste. In dem sich aufheizenden politischen Klima des Vormärz polarisierte Gutzkow, indem er gegen die – für ihn doktrinär beschränkten – linkshegelianischen „Hallischen Jahrbücher“ polemisierte und sich mit seinen einstigen jungdeutschen Gesinnungsgenossen überwarf, so mit Heinrich Heine (1797–1856). Im Streit des preußischen Staats mit der katholischen Kirche nahm Gutzkow für Preußen Stellung (Die rothe Mütze und die Kapuze, 1838).

    In den 1840er Jahren war Gutzkow als Dramatiker tätig und gab die Redaktion des „Telegraphen“ auf. Mit seinen Stücken, in denen er die Selbstfindung des Individuums angesichts sozial konfligierender Liebesbindungen, die Durchsetzungskraft von liberalen Überzeugungen und die Macht von Medien und Institutionen thematisierte, brachte er die reformatorischen Anliegen der jungdeutschen Avantgarde publikumswirksam auf die Bühne, was ihm zu einer Anstellung als Dramaturg am Dresdener Hoftheater verhalf. Im Repertoire deutschsprachiger Bühnen des 19. Jahrhunderts hielten sich unter anderem „Zopf und Schwert“ (1844), „Das Urbild des Tartüffe“ (1845) und „Der Königsleutenant“ (1849). Gutzkows Tragödie „Uriel Acosta“ (1846) wurde zum andauernden Erfolg auch beim jüdischen Publikum, da sie die Ambivalenz der Emanzipation hinsichtlich der kulturellen Identität des Judentums beleuchtete.

    Liberaler in Revolution und Nachmärz

    Während der Revolution 1848 setzte sich Gutzkow für eine Verteidigung der revolutionären Errungenschaften ein. In „Deutschland am Vorabend seines Falles oder seiner Größe“ (1848) behandelte er die Chancen zur nationalen Einigung. Die nachmärzlichen Verhältnisse und die Notwendigkeit, den Unterhalt seiner Familie zu sichern, führten in den 1850er Jahren zu einer enormen Produktivität. Im Kontrast zum Poetischen Realismus weitete Gutzkow den Erzählhorizont auf großstädtische bzw. europäische Panoramen mit einer freiheitlichen Perspektive. Seine Großromane „Die Ritter vom Geiste“ (9 Bde., 1850/51) und „Der Zauberer von Rom“ (9 Bde., 1858–61) stellen durch Stoffwahl, Technik und Umfang einen völlig eigenständigen Beitrag zur deutschen Erzählliteratur des 19. Jahrhunderts dar. Mit Kurzprosa und Kritik versorgte Gutzkow von 1852 bis 1862 seine „Unterhaltungen am häuslichen Herd“, die erste deutsche Familienzeitschrift und Organ bürgerlicher Bewusstseinsbildung.

    Kämpfer auf unzeitgemäßem Posten

    Gutzkow betrachtete die Literatur als Gipfel des nationalen Geisteslebens und trat seit 1855 als Mitgründer, von 1861 bis 1864 als Generalsekretär der Schillerstiftung für die Unterstützung bedürftiger Autoren hervor. Seine Vorstellungen zur Satzung der Stiftung stießen auf einen ihn zermürbenden Widerstand. Seine Fehde mit den Poetischen Realisten Julian Schmidt (1818–1886) und Gustav Freytag (1816–1895) hatte bereits paranoide Ängste in ihm geschürt. Gelähmt in seinem Schaffen und finanziell verschuldet, versuchte er sich das Leben zu nehmen und verbrachte das Jahr 1865 in der Heilanstalt St. Gilgenberg bei Bayreuth.

    Obwohl ein Befürworter der nationalen Einigung unter preußischer Führung, sah Gutzkow sich durch die Verhältnisse der Gründerzeit desillusioniert („Die neuen Serapionsbrüder“, 1877). Trotz seiner nach wie vor mächtigen literarischen Geltung trugen die Memoiren „Rückblicke auf mein Leben“ (1875) den Stempel einer Selbstrechtfertigung, ganz im Gegensatz zu den anschaulichen Erinnerungen „Aus der Knabenzeit“ (1852), einer Schilderung der Berliner Kindheit.

    Gutzkows Ruhm erlosch nach postumen Werkausgaben um 1910. Seit den 1970er Jahren lösten Neuerscheinungen autobiografischer, kritischer und erzählerischer Texte ein neues Interesse an seinem Werk aus. Kulturhistorische Akzentuierungen in der Literaturwissenschaft haben seitdem zu einer lebhaften Gutzkow-Renaissance geführt, zu der die 2001 begonnene „Kommentierte digitale Gesamtausgabe“ seiner Werke und Briefe beiträgt.

  • Ehrungen, Auszeichnungen und Mitgliedschaften

    1830 Goldmedaille (erster Preis), Philosophische Fakultät der Universität Berlin
    1854 Ritterkreuz des Falkenordens 1. Klasse, Sachsen-Weimar-Eisenach
    1864 Ehrenmitglied im Freien Deutschen Hochstift, Frankfurt am Main
    nach Gutzkow benannte Straßen in Berlin-Schöneberg, Dresden-Südvorstadt, Frankfurt-Sachsenhausen, Greifswald (nicht mehr existent), Hamburg-Othmarschen, Hanau-Kesselstadt, München-Laim, Nürnberg-Boxdorf, Waltershausen (Thüringen); Gutzkowplatz in Wien-Hietzing
    • Quellen

      Nachlass:

      Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt am Main. (über 9000 Briefe von und an Gutzkow; etwa 700 Originalbriefe Gutzkows und mehr als 6000 Briefabschriften; Bildnisse)

      Teilnachlässe:

      Heinrich-Heine-Institut, Düsseldorf. (Ehebriefwechsel Gutzkows aus Familienbesitz)

      Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar. (Nachlass des Cotta-Verlags)

      Goethe- und Schiller-Archiv – Klassik Stiftung Weimar. (Briefe an Georg Büchner, Karl Frenzel, Ernst Keil, Franz Liszt und andere)

    • Werke

      Monografien:

      Briefe eines Narren an eine Närrin, 1832.

      Maha Guru. Geschichte eines Gottes, 2 Bde., 1833.

      Novellen, 2 Bde., 1834.

      Oeffentliche Charaktere, 1835.

      Wally, die Zweiflerin. Roman, 1835, Studienausg. mit Dokumenten zum zeitgenössischen Literaturstreit, hg. v. Günter Heintz, 1975, 21983.

      Zur Philosophie der Geschichte, 1836.

      Ueber Göthe im Wendepunkte zweier Jahrhunderte, 1836.

      Beiträge zur Geschichte der neuesten Literatur, 2 Bde., 1836.

      Die Zeitgenossen. Ihre Schicksale, ihre Tendenzen, ihre großen Charaktere. Aus dem Englischen des E. L. Bulwer, 2 Bde., 1837.

      Seraphine. Roman, 1837.

      Die rothe Mütze und die Kapuze. Zum Verständniß des Görres’schen Athanasius, 1838.

      Götter, Helden, Don-Quixote. Abstimmungen zur Beurtheilung der literarischen Epoche, 1838.

      Börne’s Leben, 1840.

      Vermischte Schriften, 4 Bde., 1842–1850.

      Briefe aus Paris, 2 Bde., 1842.

      Ansprache an das Volk, 1848.

      Deutschland am Vorabend seines Falles oder seiner Größe, 1848.

      Imagina Unruh, Leipzig 1849, zuerst in Urania, 1847.

      Die Ritter vom Geiste. Roman, 9 Bde., 1850/51, Neuausg. hg. v. Thomas Neumann, 3 Bde. u. Materialienbd. (P), 1998.

      Aus der Knabenzeit, 1852, Neuausg. hg. v. Peter Hasubek, 2013.

      Die Diakonissin. Ein Lebensbild, 1855.

      Die kleine Narrenwelt, 3 T., 1856/57.

      Der Zauberer von Rom. Roman, 9 Bde., 1858–1861.

      Hohenschwangau. Roman und Geschichte, 1867/68.

      Lebensbilder, 3 Bde., 1870–1872.

      Rückblicke auf mein Leben, 1875.

      Die neuen Serapionsbrüder. Roman, 3 Bde., 1877.

      Werkausgaben und postume Textsammlungen:

      Dramatische Werke, 9 Bde., 1842–1857.

      Gesammelte Werke, 13 Bde., 1845–1852.

      Dramatische Werke, 20 Bde., 1862/63.

      Gesammelte Werke, 12 Bde., 1873–1876.

      Ausgewählte Werke in zwölf Bänden, hg. v. Heinrich Hubert Houben, [1908].

      Werke. Auswahl in zwölf Teilen, hg. v. Reinhold Gensel, [1910].

      Werke, 4 Bde., hg. v. Peter Müller, [1911].

      Unter dem schwarzen Bären, hg. v. Fritz Böttger, 1959, 21971.

      Liberale Energie, hg. v. Peter Demetz, 1974.

      Berlin – Panorama einer Residenzstadt, hg. v. Wolfgang Rasch, 1995.

      Die Selbsttaufe. Erzählungen und Novellen, hg. v. Stephan Landshuter/Wolfgang Lukas, 1998.

      Schriften, hg. v. Adrian Hummel, 2 Bde. u. Materialienbd. (P), 1998.

      Werke und Briefe. Kommentierte digitale Gesamtausgabe, hg. v. Editionsprojekt Karl Gutzkow, seit 2001, als Druckausg. seit 2002. (P) (Onlineressource)

      Briefe und Skizzen aus Berlin (1832–1834), hg. v. Wolfgang Rasch, 2008.

      Briefausgaben:

      Werner Vordtriede (Hg.), Therese von Bacheracht – Karl Gutzkow, Unveröffentlichte Briefe, 1971.

      William H. McClain/Liselotte E. Kurth-Voigt, Karl Gutzkows Briefe an Hermann Costenoble, in: Archiv für Geschichte des Buchwesens 13 (1973), S. 1–236, Nachtrag, hg. v. Gerhard K. Friesen, in: Archiv für Geschichte des Buchwesens 33 (1989), S. 319–332.

      Gerhard K. Friesen, „Es ist eine schwere Sache mit der Belletristik“. Karl Gutzkows Briefwechsel mit Otto Janke 1864–78, in: Archiv für Geschichte des Buchwesens 22 (1981), Sp. 1–206.

      Gerhard K. Friesen, „Der Verleger ist des Schriftstellers Beichtvater“. Gutzkows Briefe mit dem Verlag F. A. Brockhaus 1831-78, in: Archiv für Geschichte des Buchwesens 28 (1987), S. 1–213.

      Georg Büchners Briefwechsel. Kritische Studienausgabe v. Jan-Christoph Hauschild, 1994.

      Gerhard K. Friesen, „Zählen Sie immer auf mich, wenn es sich um Verstandenwerden handelt.“ Briefe von Louise Otto-Peters an Karl Gutzkow, in: Internationales Jahrbuch der Bettina-von-Arnim-Gesellschaft 6/7 (1994/95), S. 80–106.

      Gerhard K. Friesen, „Wir können alle gar nicht Respect genug vor Ihnen haben.“ Der Briefwechsel zwischen Karl Gutzkow und Luise Büchner 1859-1876, in: Internationales Jahrbuch der Bettina-von-Arnim-Gesellschaft 8/9 (1996/97), S. 75–138.

      Der Briefwechsel zwischen Karl Gutzkow und Levin Schücking, hg. v. Wolfgang Rasch, 1998.

      Wolfgang Rasch, Karl Gutzkow und Charlotte Birch-Pfeiffer. Eine Affäre in Briefen, in: Immermann-Jahrbuch 8 (2007), S. 97–129.

      Bibliografie:

      Wolfgang Rasch, Bibliographie Karl Gutzkow (1829–1880), 2 Bde., 1998.

    • Literatur

      Monografien und Sammelbände:

      Heinrich Hubert Houben, Gutzkow-Funde, 1901.

      Joseph Dresch, Gutzkow et la jeune Allemagne, 1904.

      Eduard Metis, Karl Gutzkow als Dramatiker, 1915.

      Ludwig Maenner, Karl Gutzkow und der demokratische Gedanke, 1921.

      Harry Iben, Karl Gutzkow als literarischer Kritiker. Die jungdeutsche Periode, 1928.

      Klemens Freiburg-Rüter, Der literarische Kritiker Karl Gutzkow. Eine Studie über Form, Gehalt und Wirkung seiner Kritik, 1930.

      Margarete Schönfeld, Gutzkows Frauengestalten. Ein Kapitel aus der literarhistorischen Anthropologie des 19. Jahrhunderts, 1933.

      Peter Hasubek, Karl Gutzkows Romane „Die Ritter vom Geiste“ und „Der Zauberer von Rom“. Studien zur Typologie des deutschen Zeitromans im 19. Jahrhundert, 1964.

      Eitel Wolf Dobert, Karl Gutzkow und seine Zeit, 1968.

      Peter Bürgel, Die Briefe des frühen Gutzkow 1830–1848. Pathographie einer Epoche, 1975.

      Rainer Funke, Beharrung und Umbruch 1830–60. Karl Gutzkow auf dem Weg in die literarische Moderne, 1984.

      Erwin Wabnegger, Literaturskandal. Studien zur Reaktion des öffentlichen Systems auf Karl Gutzkows Roman „Wally, die Zweiflerin“ (1835–1848), 1987.

      Joachim Jendretzki, Karl Gutzkow als Pionier des literarischen Journalismus, 1988.

      Gert Vonhoff, Vom bürgerlichen Individuum zur sozialen Frage. Romane von Karl Gutzkow, 1994.

      Erich Fritscher, Karl Gutzkow und das klassizistische Historiendrama des 19. Jahrhunderts, 1996. (Qu)

      Roger Jones/Martina Lauster (Hg.), Karl Gutzkow. Liberalismus – Europäertum – Modernität, 2000.

      Gustav Frank/Detlev Kopp (Hg.), Gutzkow lesen! Beiträge zur Internationalen Konferenz des Forum Vormärz Forschung vom 18. bis 20. September 2000 in Berlin, 2001.

      Ute Promies, Karl Gutzkow – Romanautor und kritischer Pädagoge, 2003.

      K. Scott Baker, Drama and „Ideenschmuggel“. Inserted Performance as Communicative Strategy in Karl Gutzkow’s Plays 1839–1849, 2008.

      Joachim Grimm, Karl Gutzkows Arrivierungsstrategie unter den Bedingungen der Zensur (1830–1847), 2010.

      Gert Vonhoff (Hg.), Karl Gutzkow and His Contemporaries. Karl Gutzkow und seine Zeitgenossen, 2011.

      Wolfgang Rasch (Hg.), Karl Gutzkow. Erinnerungen, Berichte und Urteile seiner Zeitgenossen, 2011. (Qu, P)

      Wolfgang Lukas/Ute Schneider (Hg.), Karl Gutzkow (1811–1878). Publizistik, Literatur und Buchmarkt zwischen Vormärz und Gründerzeit, 2013.

      Corinna Meinold, Der Fall als Schreibweise zwischen Literatur und Wissen. Normalisierung in Karl Gutzkows „Unterhaltungen am häuslichen Herd“, 2016.

      Aufsätze:

      Eberhard Galley, Heine im literarischen Streit mit Gutzkow. Mit unbekannten Manuskripten aus Heines Nachlaß, in: Heine-Jahrbuch 1966, S. 3–40.

      Peter Hasubek, Geschichtsphilosophie und Erzählkunst. Bemerkungen zu Karl Gutzkow und Hermann Broch, in: Études Germaniques 22/4 (1967), S. 515–537.

      Volkmar Hansen, „Freiheit! Freiheit! Freiheit!“ Das Bild Karl Gutzkows in der Forschung, in: Alberto Martino (Hg.), Literatur in der sozialen Bewegung, 1977, S. 488–542.

      Gerhard K. Friesen, Karl Gutzkow und der Buchhandel: Zu seiner Auffassung vom Schriftstellerberuf und seinen Honoraren, in: Archiv für die Geschichte des Buchwesens 19 (1978), Sp. 1493–1616.

      Hartmut Steinecke, Gutzkow, die Juden und das Judentum, in: Hans Otto Horch/Horst Denkler (Hg.), Conditio Judaica. Judentum, Antisemitismus und deutschsprachige Literatur, T. 2, 1989, S. 118–129.

      Fritz Mende, „Schufterle“ in der „Livree der Tagesidee“. Zum Streit Heine – Gutzkow, in: Heine-Jahrbuch 1991, S. 187–192.

      Bettina Plett, Zwischen „gemeinem Talent“ und „Anempfindungskunst“. Zwiespalt und Übergang in Gutzkows Erzählungen, in: Hans Esselborn/Werner Keller (Hg.), Geschichtlichkeit und Gegenwart. Festschrift für Hans Dietrich Irmscher zum 65. Geburtstag, 1994, S. 267–296.

      Wolfgang Rasch, Zur Geschichte des „Telegraph für Deutschland“ 1838–1843, in: Jahrbuch Forum Vormärz Forschung 1 (1995), S. 131–160.

      Gustav Frank, Extreme Verwirklichung realistischer Basisannahmen: Karl Gutzkows „Der Zauberer von Rom“ (1858-61), in: ders., Krise und Experiment. Komplexe Erzähltexte im literarischen Umbruch des 19. Jahrhunderts, 1998, S. 373–461.

      Dietrich Naumann, Zeitungsroman und Zeitroman: Karl Gutzkows „Die Ritter vom Geiste“, in: Monika Hahn (Hg.), „Spielende Vertiefung ins Menschliche“. Festschrift für Ingrid Mittenzwei, 2002, S. 91–108.

      Herbert Kaiser, Friedrich Hebbel und Karl Gutzkow – Dichter und Schriftsteller. Repräsentanten gegensätzlicher Autortypen und Literaturkonzepte, in: ders. (Hg.), Friedrich Hebbel. Schmerz und Form. Perspektiven auf seine Idee des Tragischen, 2006, S. 85–112.

      Nicholas Saul, Karl Gutzkow. Literatur zwischen Religion und Politik. Probleme der Säkularisation, in: Alfred Bodenheimer/Georg Pfleiderer/Bettina von Jagow (Hg.), Literatur im Religionswandel der Moderne: Studien zur christlichen und jüdischen Literaturgeschichte, 2009, S. 109–125.

      Seth L. Wolitz, Translations of Karl Gutzkow’s Uriel Acosta as Iconic Moments in Yiddish Theatre, in: Joel Berkowitz/Barbara Henry (Hg.), Inventing the Modern Yiddish Stage. Essays in Drama, Performance, and Show Business, 2012, S. 87–115.

      Wolfgang Rasch/Wolfgang Lukas/Jörg Ritter, Gutzkows Korrespondenz – Probleme und Profile eines Editionsprojekts, in: Anne Bohnenkamp/Elke Richter (Hg.), Brief-Edition im digitalen Zeitalter, 2013, S. 87–107.

      Martina Lauster/David Horrocks, Büchner und Gutzkow: Affinitäten auf den zweiten Blick, in: Georg Büchner Jahrbuch 13 (2013–2015), 2016, S. 43–61.

      Hermann Patsch, Der unpfäffische Schleiermacher. Karl Gutzkow und das Schleiermacher-Bild des Jungen Deutschlands. Zur Konstruktion eines Gegenmythos, in: Zeitschrift für neuere Theologiegeschichte 24 (2017), H. 2, S. 240–290.

      Felix Woywode, Epigonalität. Anspruch und Scheitern in Karl Gutzkows Roman „Wally, die Zweiflerin“ (1835), in: Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 2019, S. 243–277.

      Lexikonartikel:

      Johannes Proelß, Art. „Gutzkow, Karl“, in: Allgemeine Deutsche Biographie, Bd. 10, 1879, S. 227–236. (Onlineressource)

      H. H. Houben, Art. „Gutzkow, Karl (1811–1878)“, in: ders., Verbotene Literatur. Von der klassischen Zeit bis zur Gegenwart, 21925, S. 250–329.

      Wilmont Haacke, Art. „Gutzkow, Karl“ in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 7, 1966, S. 354–357. (Onlineressource)

      Peter Hasubek, Art. „Karl Gutzkow“, in: Deutsche Dichter des 19. Jahrhunderts. Ihr Leben und ihr Werk. Mit Mitarb. zahlreicher Fachgelehrter, hg. v. Benno von Wiese, 21979, S. 208–228.

      Wolfgang Rasch, Art. „Gutzkow, Karl (Ferdinand)“, in: Wilhelm Kühlmann (Hg.), Killy Literaturlexikon. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraums, Bd. 4, 2009, S. 538–542.

      Martina Lauster, Art. „Karl Gutzkow“, in: Norbert Otto Eke (Hg)., Vormärz-Handbuch, 2020, S. 776–782.

    • Onlineressourcen

    • Porträts

      Grafische und fotografische Porträts:

      Lithografie v. August Kneisel (1782–1855), 1840, gezeichnet v. Cäcilie Brandt (1814–1852), Abbildung in: Wolfgang Rasch (Hg.), Karl Gutzkow. Erinnerungen, Berichte und Urteile seiner Zeitgenossen, 2011, S. 174.

      Ölbild v. Jules Lunteschütz (1822–1893), 1845 (Original verschollen), Holzstich des Gemäldes in: Johannes Proelß, Das junge Deutschland. Ein Buch deutscher Geistesgeschichte, 1892, Frontizpiz.

      Stahlstich des Bibliographischen Instituts Hildburghausen, 1849, vermutlich nach einer Daguerreotypie (1844/45) v. Hermann Biow (1804–1850), Abbildung in: Wolfgang Rasch (Hg.), Karl Gutzkow. Erinnerungen, Berichte und Urteile seiner Zeitgenossen, 2011, S. 227.

      Stahlstich v. August Weger (1823–1892), um 1856, Abbildung in: Karl Gutzkow, Die Ritter vom Geiste. Roman, Neuausg. hg. v. Thomas Neumann, Materialienbd., 1998, S. 445.

      Fotografie v. Constantin Schwendler, 1860, Abbildung in: Wolfgang Rasch (Hg.), Karl Gutzkow. Erinnerungen, Berichte und Urteile seiner Zeitgenossen, 2011, S. 292.

      Fotografie der Photographischen Gesellschaft Berlin, um 1875, Abbildung in: Karl Gutzkow, Die Ritter vom Geiste. Roman, Neuausg. hg. v. Thomas Neumann, Materialienbd., 1998, S. 453.

      Bildhauerische Porträts:

      Marmormedaillon v. Ernst Rietschel (1804–1861) am Grabstein auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main; Abbildung in: Karl Gutzkow, Die Ritter vom Geiste. Roman, Neuausg. hg. v. Thomas Neumann, Materialienbd., 1998, S. 450.

      Büste v. Emmerich Andresen (1843–1902) auf dem Gutzkow-Denkmal in Dresden, enthüllt am 11.6.1887, im Zweiten Weltkrieg für Rüstungszwecke eingeschmolzen, Abbildung in: Illustrirte Zeitung 89, Nr. 2300 v. 30.7.1887, S. 109.

  • Autor/in

    Martina Lauster (Exeter, Großbritannien)

  • Zitierweise

    Lauster, Martina, „Gutzkow, Karl“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.10.2022, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118543830.html#dbocontent.

    CC-BY-NC-SA