Zeeden, Ernst Walter
- Lebensdaten
- 1916 – 2011
- Geburtsort
- Berlin-Wilmersdorf
- Sterbeort
- Tübingen
- Beruf/Funktion
- Historiker
- Konfession
- mehrkonfessionell
- Namensvarianten
-
- Zeeden, Ernst Walter
- Zeeden, Ernst Walther
Vernetzte Angebote
Verknüpfungen
Personen in der NDB Genealogie
- Bismarck, Otto Fürst von/seit 1871
- Irmgard
- Karl Ludwig Zitelmann
- Lassalle, Ferdinand
- Müller, Alwine/verheiratete
- Müller, Bruno
- Riedel, Johann Daniel
- Riedel, Theodor
- Schnitger, Anna/verheiratete
- Schnitger, Eduard
- Weber, Alfred
- Weber, Carl David
- Weber, Max
- Zeeden, Ernst
- Zeeden, Heinrich
- Zeeden, Konrad
- Zeeden, Marianne/verheiratete
- Zeeden, Pauline/verheiratete
- Zeeden, Pauline/verheiratete
- Zeeden, Theresia
- Zeeden, Wolfgang
Personen im NDB Artikel
- Bauer, Clemens
- Braungart, Georg
- Burkhardt, Johannes
- Dietze, Constantin von
- Engel, Josef
- Hantsch, Hugo
- Heckel, Martin
- Heidegger, Martin
- Heimpel, Hermann
- Jedin, Hubert
- Kardorff, Ursula von
- Kiesel, Helmuth
- Kuttner, Stephan
- Lehmann, Karl
- Lortz, Joseph
- Maier, Anneliese
- Maier, Hans
- Maurer, Michael
- Oberman, Heiko A.
- Oestreich, Gerhard
- Peterson, Erik
- Press, Volker
- Rabe, Horst
- Ritter, Gerhard
- Rothfels, Hans
- Rublack, Hans-Christoph
- Seckendorff, Veit Ludwig von
- Siemann, Wolfram
- Weber, Alfred
- Weber, Marianne/verheiratete
- Wolf, Erik
Orte
Symbole auf der Karte
Geburtsort
Wirkungsort
Sterbeort
Begräbnisort
Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.
-
Zeeden, Ernst Walter
| Historiker, * 14.5.1916 Berlin-Wilmersdorf, † 5.9.2011 Tübingen, ⚰ Tübingen, Bergfriedhof. (evangelisch, seit 1938 katholisch)
-
Genealogie
V →Konrad (1879–1925), Dr. iur., im 1. Weltkrieg Hptm., Landger.dir. in B., S d. →Ernst (1848–1917), Börsenkaufm. in B., u. d. →Pauline Riedel (1858–1941);
M →Marianne (1886–1934), aus d. Oerlinghauser Zweig d. Fam. Weber, T d. →Bruno Müller (1848–1913), Leinenfabr., Leiter d. Leinenweberei Carl Weber &
Co. in Oerlinghausen (Kr. Lippe) (s. NDB 27*), u. d. →Alwine (Wina) Weber (1855–1936);
UrurGvv →Johann Daniel Riedel (1786–1843), Apotheker|in B., Gründer d. pharm. Fabrik J. D. Riedel in B.;
Ur-Gvv →Theodor Riedel (um 1820–90), Dr. iur., Stadtrat in B., als →Ferdinand Lassalles’„Meschores ” (Faktotum) Zwischenträger zu →Bismarcks Geh.sekr. →Karl Ludwig Zitelmann, Ur-Gvm →Carl David Weber (1824–1907), Textilfabr., Mitinh. d. Fa. Weber, Laer &
Niemann in Bielefeld, Gründer d. Fa. Carl Weber in Oerlinghausen (Kr. Lippe) z. Herstellung v. Feinleinen (s. NDB 27*);
Schw d. Gmm →Anna Weber (1851–1873, ⚭ →Eduard Schnitger, 1844–1903, Dr. med., Arzt in Oerlinghausen, Lemgo u. Lage/Werra, s. NDB 27*);
| – ⚭ Freiburg (Breisgau) 1948 →Pauline Dubbert (1918–1987), aus Kassel, besuchte d. Kunstgewerbeschule Krefeld;
3 S →Heinrich (* 1949), Dr. med., Internist, Homöopath, Chefarzt in Bad Soden-Salmünster, →Wolfgang, Dr. med., Allg.med., Internist, Akupunkteur in Münster, Gerhard, Dr. med., Anästhesist in Stuttgart, 2 T Irmgard, →Theresia (* 1959), Hebamme, ev. Theol., Pfarrerin in Cappel u. Beltershausen (Hessen);
Verwandte →Max Weber (1864–1920), Soziol., Nat.ök., Jur., →Alfred Weber (1868–1958), Nat.ök., Kultursoziol. (beide s. NDB 27). -
Biographie
Z. wurde geprägt von seiner Herkunft aus preuß.-kulturprotestantischem Groß- und Bildungsbürgertum, durch eine privilegierte (neu-)humanistische Schulbildung am Bismarck-Gymnasium in Berlin-Wilmersdorf sowie das Ambiente der Weltstadt Berlin, in der er die kulturellen und politischen Extreme der 1920er und frühen 1930er Jahre miterlebte. Nach Abitur und Reichsarbeitsdienst (beides 1934) wählte Z. für sein Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Germanistik, Latinistik, Philosophie und Geographie Universitäten im „dritten Deutschland“: Leipzig, Heidelberg, München und Freiburg (Br.), was eine Individuation von borussisch-norddt. Kontexten erkennen läßt, auch wenn Z. in Heidelberg engen Kontakt zu →Marianne und →Alfred Weber und deren Kreisen pflegte und 1937 nach Freiburg (Br.) ging, um bei →Gerhard Ritter (1888–1967) über ein Thema der preuß. Verfassungsgeschichte (Hardenberg u. d. Gedanke e. Volksvertretung in Preußen 1807–1812, 1940, Nachdr. 1965) zu promovieren.
Dort blieb er – unterbrochen von Teilnahme am 2. Weltkrieg und schwerer Verwundung im dt.-sowjet. Krieg – bis 1957, zunächst als Studienreferendar (1939/40 u. 1942/43) am Friedrichsgymnasium und an der Ludendorff-Oberschule, dann, noch während eines 22-monatigen Lazarettaufenthaltes, als Repetitor (1942–45) und Habilitand bei Ritter (Venia Legendi 1946), schließlich als Diätendozent (März 1951) und apl. Professor (Dez. 1954). Impulse bezog Z. auch aus dem Kontakt mit →Hermann Heimpel (1902–1988), mit dem Rechtsphilosophen, Kirchen- und Strafrechtler →Erik Wolf (1902–1977) sowie den Seminaren →Martin Heideggers (1889–1976).
Im transnationalen und interkonfessionellen Klima der Oberrheinregion und v. a. durch die Arbeit an seiner geistes- und theologiegeschichtlichen Habilitationsschrift „Martin Luther und die Reformation im Urteil des dt. Luthertums, Studien zur Selbstdeutung des luth. Protestantismus von Luthers Tode bis zum Beginn der Goethezeit“ (2 Bde., 1950–52, engl. 1954), erwuchs Z.s historisch-kritische Distanzierung von der Entwicklung des luth. Protestantismus in der Moderne, sein Interesse am Katholizismus als einer den norddt.-borussischen Kräften sowie der NS-Diktatur entgegengesetzten konservativen, geistlich-geistigen Kultur. Die süddt. Katholizität erlebte Z. in den Freiburger (Widerstands-)Kreisen um Gerhard Ritter, →Constantin v. Dietze (1891–1973) und →Clemens Bauer (1899–1984) als eine wesentliche Komponente der christlichen Resistenz gegen den Nationalsozialismus. Vor diesem Hintergrund und beeinflußt von frühneuzeitlichen Irenikern wie →Veit Ludwig v. Seckendorff (1626–92) trat Z. zur röm.-kath. Kirche über – ein primär spirituell motivierter Schritt, der auch in den Kontext einiger weiterer zeitgenössischer Gelehrten- und Intellektuellenkonversionen vom ev. zum röm.-kath. Glauben einzuordnen ist, u. a. →Erik Peterson (1890–1960) 1930, →Stephan Kuttner (1907–1996) 1932, →Anneliese Maier (1905–1971) oder →Ursula v. Kardorff (1911–88) 1943.
In grundlegenden Studien und theoriebildenden Überlegungen zur Konfessionsgeschichte Europas im 16.–18. Jh., die auf seinen Forschungen zur Wirkungsgeschichte Luthers aufbauten, formulierte Z. bis Mitte der 1960er Jahre, anknüpfend an Studien →Hubert Jedins (1900–1980) und →Joseph Lortz’ (1887–1975) sein bahnbrechendes Konzept der „Konfessionsbildung“. Anstelle eines von der älteren Forschung angenommenen Nacheinanders von prot. Reformation und röm.-kath. „Gegenreformation“ exemplifizierte Z. auch anhand „kath.“ Traditionen im Luthertum ein Mit- und Nebeneinander der drei Konfessionen Luthertum, Calvinismus/Reformiertentum und röm. Katholizismus während des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit bis zur Aufklärung. Dieser ausgesprochen quellenorientierte, komparatistische und ungewöhnlich ökumenische Neuansatz wurde – in Verbindung mit Neubewertungen der Verfassungsgeschichte des Heiligen Römischen Reiches und Europas im 15.–18. Jh. – für die neue historische Teildisziplin „Geschichte der Frühen Neuzeit“ paradigmatisch. Wegen deren noch geringer institutionellen Verankerung und wegen seiner Konversion galt Z.,|ein seit den frühen 1950er Jahren international beachteter und vernetzter Forscher, eher als Außenseiter seines Faches. 1957 wurde er auf einen neu errichteten, zunächst ao. Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte an die Univ. Tübingen (neben →Hans Rothfels, 1891–1976) berufen, der 1961 zum Ordinariat hochgestuft wurde. Einen Ruf nach Wien 1963 (Nachfolge →Hugo Hantsch OSB, 1895–1972) lehnte Z. ab. Sein jahrzehntelanges Wirken in Tübingen, das um 1960 eine Reihe zukunftsweisender Neuberufungen junger Wissenschaftler erfuhr, führte zu intensiveren interdisziplinären Kooperationen zumal auf dem Gebiet religionsgeschichtsaffiner Frühneuzeitforschung – u. a. mit dem 1960 berufenen Juristen →Martin Heckel (* 1929) und mit Vertretern der – anders als in Freiburg – vorhandenen Ev.-Theol. Fakultät. Gemeinsam mit dem 1966 aus Harvard berufenen Ordinarius für Kirchengeschichte →Heiko A. Oberman (1930–2001) und Rothfels’ Nachfolger →Josef Engel (1922–1978) gründete Z. den Sonderforschungsbereich (SFB) 8 „Spätmittelalter und Reformation“ (1970–84), einen der frühesten geisteswissenschaftlichen Sonderforschungsbereiche der Dt. Forschungsgemeinschaft. Nachdem →Volker Press (1939–1993), der als Reichs- und Landeshistoriker Z.s konfessionshistorische Konzeptionen bereits Mitte der 1960er Jahre rezipiert hatte, Engel 1980 als Teilprojektleiter nachgefolgt war, wurde in Tübingen die „Konfessionsbildung“ insbesondere in landes- und regionalhistorischer Perspektive exemplifiziert. Darüber hinaus legte Z. regionenübergreifend Forschungen zur mittel- und oberrhein., zur brandenburg. (Kath. Überlfgg., 1959), zur fränk. (Kitzingen, 1983), bayer. (Pürstinger, 1986) und österr. Landesgeschichte (u. a. zur Freiburger Universitätsgeschichte im 18. Jh.) vor. Deren Implementierung, unter bewußter Einbeziehung borussischer Perspektiven wie der „Sozialdisziplinierung“ →Gerhard Oestreichs (1910–1978), verhalf Z.s Konfessionsbildungsparadigma zum Durchbruch. Als SFB-Leiter beschritt Z. auch innovative Wege wie die heute sog. „Digital History“, indem er die computergestützte Sammlung und Analyse umfangreicher serieller Datenbestände (z. B. aus Steuerbüchern) einsetzte. Z. kann auch als eigentlicher Entdecker der quantitativen Quellengattung der Visitationsakten gelten. Seine originelle, gegenüber zeitgenössischen Tendenzen antizyklische Kulturgeschichte (Dt. Kultur in der frühen Neuzeit, 1968) wurde dagegen, obwohl sie sein Konfessionsbildungskonzept komplementär ergänzt, zunächst kaum zur Kenntnis genommen, antizipierte aber spätere Wege der Forschung wie die Akzentuierung des Quellenwertes von Selbstzeugnissen aus verschiedenen Gesellschaftsgruppen sowie von deren Lebenswelten und -formen.
Z. nahm jahrzehntelang Einfluß auf die prosopographische und institutionelle Ausprägung der „Geschichte der Frühen Neuzeit“ als historischer Teildisziplin. Er selbst vertrat in Forschung, Lehre und Publikationspraxis stets die gesamte Neuzeit einschließlich des 15. Jh. Zwischen 1956 und 1995 fungierte er als Erstgutachter bei mind. 75 Promotionen und 10 Habilitationen. Bedeutende Schüler waren u. a. →Horst Rabe (1930–2022), →Hans-Christoph Rublack (1932–2006), →Johannes Burkhardt (1943–2022), →Wolfram Siemann (* 1946) und →Michael Maurer (* 1954). Als Hochschullehrer sowie als (Vertrauens-)Dozent und Gutachter der Studienstiftung des dt. Volkes prägte Z. maßgeblich Nachwuchskräfte benachbarter Fächer wie der Theologie, Politologie und Germanistik, z. B. →Karl Kardinal Lehmann (1936–2018), →Hans Maier (* 1931), →Helmuth Kiesel (* 1947) oder →Georg Braungart (* 1955). Als Autor vielfach aufgelegter allgemeinhist. Hand-, Lehr- und Studienbücher und als Herausgeber hist. (Schul-) Atlaswerke entfaltete Z. eine beachtliche Breitenwirkung als Historiker. Demgegenüber blieben ihm Preise oder Aufnahmen in Akademien und Gelehrtengremien weitgehend verwehrt, auch seitens von wiss. Institutionen der röm.-kath. Kirche, der Z. auch als Emeritus eng verbunden blieb. Nach Z.s Tod, dem eine 10jährige schwere Demenzerkrankung vorausging, erschien in keinem wiss. Periodikum ein Nachruf auf ihn. Gleichwohl bleibt ein außergewöhnlich umfang- und facettenreiches hist. Œuvre, mit dem Z. seiner Zeit in vielerlei Hinsicht voraus war und dem für das Verständnis frühneuzeitlicher Geschichte weiterhin Relevanz zukommt.
-
Auszeichnungen
|Mitgl. d. Vorstands d. Ges. z. Hg. d. Corpus Catholicorum (1954–1989);
Gründungsmitgl. d. Komm. f. Zeitgesch. (1962);
päpstl. Orden d. Rr. v. Hl. Grab zu Jerusalem (1954). -
Werke
Weitere W u. a. Monogrr.: Über Methode, Sinn u. Grenze d. Gesch.schreibung in d. Auffassung Jacob Burckhardts, 1948;
Kath. Überlfgg. in d. luth. Kirchenordnungen d. 16. Jh., 1959, engl. 2012;
Die Entstehung d. Konfessionen, Grundlagen u. Formen d. Konfessionsbildung im Za. d. Glaubenskämpfe, 1965, span. 1969;
Hegemonialkriege u. Glaubenskämpfe, 1556–1648, 1977, mehrere Neuaufll., zuletzt 2002;
– Aufss. u. Hdb.btrr.: Der ökumen. Gedanke in V. L. v. Seckendorfs (!) Historia Lutheranismi, in: FS f. G. Ritter zu seinem 60. Geb.tag, hg. v. R. Nürnberger, 1950, S. 256–72;
Das Za. d. Glaubenskämpfe 1555–1648, in: Gebhardt, Hdb. d. Dt. Geschichte, 8., völlig neu bearb. Aufl., hg. v. H. Grundmann, Bd. 2, 1955, S. 105–202, zahlr.|Nachdrr.;
Calvins Einwirken auf d. Ref. in Polen-Litauen, Eine Studie über d. Reformator Calvin im Spiegel seiner poln. Korr., in: Syntagma Friburgense, Hist. Studien Hermann Aubin dargebracht z. 70. Geb.tag, 1956, S. 323–59;
Grundlagen u. Wege d. Konfessionsbildung in Dtld. im Za. d. Glaubenskämpfe, in: HZ 185, 1958, H. 2, S. 249–99;
Literar. u. „unliterar.“ Texte als Qu. z. Gesch. d. Za. d. Gegenref., in: Daphnis 8, 1979, H. 3–4, S. 21–49;
Ein landesherrl. Toleranzedikt aus d. 17. Jh., Der Gnadenbrief Johann Philipps v. Schönborn f. d. Stadt Kitzingen (1650), in: HJb. 103, 1983, H. 1, S. 146–65;
Berthold Pürstinger, Bf. v. Chiemsee, Ein kath. Theol. in d. Glaubensauseinandersetzungen d. 16. Jh., in: Rottenburger Jb. f. KGesch. 5, 1986, S. 177–212;
Die „Frühe Neuzeit“ im Lehr- u. Forsch.progr. d. Gesch.wiss., in: GWU 44, 1993, H. 12, S. 413–27;
„… denn Daniel lügt nicht“, Daniels Prophetie über d. Gang d. Gesch. in d. Exegese d. Kirchenvaters Hieronymus u. Martin Luthers, in: Ch. Roll (Hg.), Recht u. Reich im Za. d. Ref., FS f. Horst Rabe, 1996, S. 356–85 (Entwurf zu e. nicht verwirklichten Alterswerk über d. „Gang der Geschichte“);
– Hg.: Gr. Hist. Weltatlas, hg. v. Bayer. Schulbuchverl., T. 2–4 (MA, Neuzeit, Neueste Zeit), 1981–96;
Repert. d. Kirchenvisitationsakten aus d. 16. u. 17. Jh., 1982–87;
– Aufss.slg.: Konfessionsbildung, Studien z. Ref., Gegenref. u. kath. Reform, 1985;
– Bibliogr.: E. W. Z., Publ.verz. 1940–2012, Selbständig ersch. Schrr., Hg.schaften, Buchkap., Aufss., Art., hilfswiss. u. wiss.organisator. Btrr., zus.gest. u. mit Anmm. v. M. Gerstmeier, in: M. Gerstmeier u. A. Schindling, Relektüren (s. L), S. 211–45;
– Nachlaß: StadtA Ulm. -
Literatur
|Festgabe f. E. W. Z. z. 60. Geb.tag, hg. v. H. Rabe, H. Molitor u. H.-Ch. Rublack, 1976;
V. Press, Erforscher d. Konfessionen, Zum 70. Geb.tag d. Hist. E. W. Z., in: Südwestpresse, Schwäb. Tagbl./Tübinger Chronik Nr. 109 v. 14.5.1986;
A. Schindling, Der Vorreiter, Zum neunzigsten Geb.tag v. E. W. Z., in: FAZ v. 13.5.2006, Nr. 111, S. 40;
M. Gerstmeier, Gesch.wiss. in d. Nachkriegszeit, Neuorientierungen, Individuationen, Verflechtungen am Bsp. Friedrich Hermann Schuberts u. E. W. Z.s, Mag.arb. LMU 2015/16;
ders. u. A. Schindling (Hg.), E. W. Z. (1916–2011) als Hist. d. Ref., Konfessionsbildung u. „dt., Kultur“, Relektüren e. gesch. wiss. Vordenkers, 2016 (P);
– Nachrufe: A. Schindling, Ein kons. Skeptiker, in: Schwäb. Tagbl. v. 9.9.2011;
ders., Maßgeblich an d. Etablierung d. Fachteilgebiets „Gesch. d. Frühen Neuzeit“ beteiligt, in: Newsletter Uni Tübingen aktuell Nr. 4/2011;
– Wi. 2000/01;
Kürschner, Gel.-Kal. 2003. -
Porträts
|s. M. Gerstmeier, E. W. Z. im Bild, in: M. Gerstmeier u. A. Schindling, Relektüren (s. L), S. 159–76;
Photogr., um 1959 (Univ.bibl. Tübingen). -
Autor/in
Markus Gerstmeier -
Zitierweise
Gerstmeier, Markus, "Zeeden, Ernst Walter" in: Neue Deutsche Biographie 28 (2024), S. 613-616 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/sfz143012.html#ndbcontent