Sanzara, Rahel
- Lebensdaten
- 1894 – 1936
- Geburtsort
- Jena
- Sterbeort
- Berlin
- Beruf/Funktion
- Schriftstellerin ; Schauspielerin ; Tänzerin ; Tänzerin
- Konfession
- evangelisch-lutherisch
- Normdaten
- GND: 118605526 | GND-Explorer | OGND | VIAF
- Namensvarianten
-
- Bleschke, Therese Charlotte Johanna
- Davidsohn, Johanna / verheiratete
- Rahel Sansara / Pseudonym
- Rahel Zansara / Pseudonym
- Rahel Sanzarah / Pseudonym
- Johanna Sanzara / Pseudonym
- Sanzara, Rahel
- Bleschke, Therese Charlotte Johanna
- Davidsohn, Johanna / verheiratete
- Rahel Sansara / Pseudonym
- Rahel Zansara / Pseudonym
- Rahel Sanzarah / Pseudonym
- Johanna Sanzara / Pseudonym
- Sanzara, Johanna
- Sanzara, R.
- bleschke, terese charlotte johanna
Vernetzte Angebote
- Katalog des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB)
- * Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB)
- Deutsche Digitale Bibliothek
- Archivportal - D
- Normdateneintrag des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB)
- * Deutsches Literaturarchiv Marbach - Kallías
- Österreichischer Bibliothekenverbund (OBV)
- Gemeinsamer Verbundkatalog (GBV)
- * Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin
Verknüpfungen
Personen in der NDB Genealogie
Personen im NDB Artikel
- Baum, Oskar
- Benn, Gottfried
- Bergner, Elisabeth
- Brentano, Bernard von
- Brod, Fritta
- Demetz, Hans
- Edschmid, Kasimir
- Ehrenstein, Albert
- Ehrenstein, Carl
- Engel, Peter
- Falckenberg, Otto
- Feigl, Ernst
- Hartung, Gustav
- Isolani, Gertrud
- Kafka, Franz
- Kahn, William
- Keller, Eugen
- Kemp, Robert
- Kisch, Egon Erwin
- Kornfeld, Paul
- Leppin, Paul
- Leyhausen, Anne-Marie
- Orendi-Hinze, Diana
- Otten, Karl
- Raphael, Gaston
- Reger, Max
- Rieß, Frieda G.
- Robert, Robin
- Roth, Joseph
- Sacchetto, Rita
- Schiebelhuth, Hans
- Serke, Jürgen
- Steidl, Dore
- Tagger, Theodor
- Thomas, Adrienne
- Urzidil, Johannes
- Wedekind, Frank
- Weiß, Ernst
- Wiegler, Paul
- Winder, Ludwig
- Zeiss, Karl
Orte
Symbole auf der Karte
Geburtsort
Wirkungsort
Sterbeort
Begräbnisort
Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.
-
Sanzara, Rahel (eigentlich Therese Charlotte Johanna Bleschke, verheiratete Johanna Davidsohn)
Pseudonyme: Rahel Sansara; Rahel Zansara; Rahel Sanzarah; Johanna Sanzara
1894 – 1936
Schriftstellerin, Schauspielerin, Tänzerin
Nach einer Ausbildung zur Tänzerin durchlief Rahel Sanzara, beginnend mit der Hauptrolle in Hans Demetz’ (1895–1981) Inszenierung von Ernst Weiß’ (1882–1940) Drama „Tanja“ im Oktober 1919 an den Prager Kammerspielen, eine erfolgreiche Karriere als Theaterschauspielerin. 1924 zog sie sich von der Bühne zurück und wurde schriftstellerisch tätig. Ihr erster Roman, „Das verlorene Kind“ (1926) wurde in Deutschland zum Verkaufserfolg und erschien 1929 bzw. 1935 in englischer und französischer Übersetzung; die Buchausgabe ihres zweiten Romans, „Die glückliche Hand“ (1936), erlebte Sanzara nicht mehr. Lange Zeit im Literaturkanon übersehen, wird Sanzaras Werk seit den 1980er Jahren wieder neu aufgelegt und erforscht.
Lebensdaten
Rahel Sanzara (InC) -
Autor/in
→Nicola Behrmann (Highland Park, New Jersey, USA)
-
Zitierweise
Behrmann, Nicola, „Sanzara, Rahel“, in: NDB-online, veröffentlicht am 01.10.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118605526.html#dbocontent
Jugend und schauspielerische Ausbildung
Die Quellenlage für Sanzaras Biografie ist sehr lückenhaft. Sanzara wuchs in einem bürgerlichen, protestantischen Haushalt in Jena auf, zeigte früh Interesse an Musik und Theater und besuchte seit ca. 1904 die Höhere Töchterschule. Als Mädchen sang sie im Jenaer Kirchenchor; die verbreitete Angabe, dies sei unter der Leitung von Max Reger (1873–1916) gewesen, ist unzutreffend.
Nach einem Handelsschuljahr fand Sanzara 1912/13 Anstellung in einer Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung in Blankenburg im Harz und war anschließend im Loesdau-Verlag in Berlin-Schöneberg tätig. In dieser Zeit begann ihre Beziehung zu dem Schriftsteller und Arzt Ernst Weiß (1882–1940) sowie ihre Bekanntschaft mit Franz Kafka (1883–1924). Die u. a. von Diana Orendi-Hinze (geb. 1941) vorgebrachte Angabe, sie habe nach Beginn des Ersten Weltkriegs einen Schnellkurs als Krankenschwester in Linz absolviert und sei bis Ende 1915 in Lazaretten tätig gewesen, beruht auf mündlichen Aussagen von Sanzaras Schwester.
1914/15 nahm Sanzara kostenlosen Tanzunterricht bei Rita Sacchetto (1879–1959) in Berlin-Grunewald und ging Anfang 1916 unter dem Künstlernamen Rahel Sansara mit einer Rita-Sacchetto-Gesellschaft, aber ohne persönliche Beteiligung Sacchettos, mit der Tanzpantomime „Orientalische Phantasie“ (auch „Der Gorilla“) auf eine erfolgreiche Tournee. Im Februar 1917 erhielt sie eine Nebenrolle als Filmschauspielerin in William Kahns (1888–1941/43) „Der Fall Routt“ und trat bald darauf in einer Tanzpantomime in der Berliner Secession auf. Sanzara war seit 1914 in einer konfliktreichen Liebesbeziehung, später in einer lebenslangen engen Freundschaft und Zusammenarbeit mit Weiß verbunden. Mit Ratschlägen zum Aufbau seiner Schriften, Korrekturlesen und der Führung der Korrespondenz mit Verlagen war sie unmittelbar an der Entstehung von dessen Werk beteiligt, v. a. an den Romanen „Tiere in Ketten“ (1918) und „Mensch gegen Mensch“ (1919). Ob sie in dieser Zeit in München Schauspielunterricht bei Otto Falckenberg (1873–1947) nahm, lässt sich nicht verifizieren; Falckenberg war in dieser Zeit Leiter der Münchner Kammerspiele und hatte keine Schauspielschule.
Theaterschauspielerin und Schriftstellerin
Sanzaras Karriere als Theaterschauspielerin begann mit dem von Hans Demetz (1895–1981) im Oktober 1919 an den Prager Kammerspielen inszenierten Drama „Tanja“ (Buchausgabe 1920) von Weiß, das zum großen Erfolg wurde. 1920/21 wurde Sanzara von Karl Zeiss (1871–1924), dem Intendanten des Münchner Nationaltheaters engagiert, doch sind Auftritte nicht nachzuweisen; stattdessen trat sie am Deutschen Landestheater Prag als Gast in mehreren von Demetz inszenierten Stücken Frank Wedekinds (1864–1918) auf. Vor allem mit ihrer Interpretation der Lulu feierte sie in dieser Spielzeit große Erfolge. 1921/22 verkörperte Sanzara tragische Charakterrollen unter der Regie von Gustav Hartung (1887–1946) am Hessischen Landestheater in Darmstadt; 1923/24 spielte sie unter Robin Robert in modernen Stücken am Schauspielhaus Zürich. Die Reaktionen der Theaterkritiker Ludwig Winder (1889–1946) und Hans Schiebelhuth (1895–1944) schwankten zwischen enthusiastischem Lob und Befremden.
Sanzaras Bekannten- und Freundeskreis ist aufgrund ihrer lebenslangen großen Zurückgezogenheit nur schemenhaft zu rekonstruieren. Johannes Urzidil (1896–1970) erinnerte sie in Begleitung von Weiß im Umkreis von Oskar Baum (1883–1941), Paul Kornfeld (1889–1942), Paul Leppin (1908–1937), Ernst Feigl (1887–1957) und Fritta Brod (1896–1988). Ferner stand sie in freundschaftlichen Verbindungen zu Elisabeth Bergner (1897–1986), Kasimir Edschmid (1890–1966), Joseph Roth (1894–1939), Egon Erwin Kisch (1885–1948), Adrienne Thomas (Hertha Lesser) (1897–1980) und Gertrud Isolani (1899–1988). Enger befreundet war sie neben Weiß mit dem Schriftsteller Albert Ehrenstein (1886–1950) und mit den Schauspielerinnen Annemarie Loose-Leyhausen (gest. nach 1979) und Dore Steidl (1905–1925).
1924 übernahm Sanzara erneut die Hauptrolle in Weiß’ Stück „Tanja“, dieses Mal in Theodor Taggers (1891–1958) Inszenierung am Berliner Renaissance-Theater, die in einem Debakel endete und zu ihrem Rückzug von der Bühne führte. In der Folgezeit arbeitete sie an ihrem Roman „Das verlorene Kind“, der im Februar 1926 als Vorabdruck in der „Vossischen Zeitung“ und bald darauf als Buchausgabe erschien. Der auf einem historischen Fall basierende Roman handelt von einem auf einem Gutshof begangenen Lustmord an einem vierjährigen Mädchen. Sanzara hielt sich bei der Abfassung eng an die historischen Fakten, die sie der Darstellung des Falls im neunten Band der Kriminalfallsammlung „Der Neue Pitaval“ (1874) entnahm. Im Dezember 1926 wurde nach einer kritischen Rezension Bernard von Brentanos (1901–1964) der Vorwurf erhoben, Sanzaras Roman sei ein Plagiat. Dieser Vorwurf wurde durch publizistische Unterstützung Gottfried Benns (1886–1956), Paul Wieglers (1878–1949) und Edschmids schnell entkräftet. „Das verlorene Kind“ gehört mit einer Auflage von 45 000 Exemplaren zu den größeren Verkaufserfolgen des Ullstein-Verlags und wurde 1929 in den USA und 1930 in England zu einem Bestseller.
Anfang der 1930er Jahre arbeitete Sanzara an einem Hörspiel und einem umfangreichen Roman mit dem Titel „Die Hochzeit der Armen“, die unveröffentlicht blieben und deren Manuskripte verschollen sind. Noch kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 veröffentlichte sie die längere Erzählung „Die glückliche Hand“ als Vorabdruck in der „Vossischen Zeitung“. Eine Buchausgabe in Deutschland scheiterte daran, dass sie eine vom Ullstein-Verlag geforderte „Ariererklärung“ ablehnte; 1936 erschien „Die glückliche Hand“ im schweizerischen Humanitas Verlag unter dem Autorennamen Johanna Sanzara. Während „Das verlorene Kind“ in Deutschland auf die „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt wurde, feierte die französische Übersetzung seit August 1935 große Erfolge und wurde u. a. von Robert Kemp (1879–1959) und Gaston Raphaël (1877–1950) besprochen. Zu dieser Zeit lebte Sanzara zurückgezogen, isoliert und schwer krank in Berlin und galt aufgrund ihres Pseudonyms als jüdische Schriftstellerin.
Wiederentdeckung und Rezeption
Kurz nach Sanzaras Tod bemühte sich Carl Ehrenstein (1892–1971) erfolglos um eine englische Ausgabe von „Die glückliche Hand“. Die Autorin geriet rasch in Vergessenheit. Nachdem Karl Otten (1889–1963) Anfang der 1960er Jahre ebenfalls erfolglos eine Wiederauflage von „Das verlorene Kind“ erwirken wollte, erfolgte Sanzaras Wiederentdeckung in den 1980er Jahren im Zuge der Neuentdeckung von Weiß’ Werken durch Peter Engel (geb. 1940). Neben den von Engel herausgegebenen Neuausgaben der beiden Romane erschienen 1977 Jürgen Serkes (1938–2024) biografische Skizze und 1981 Orendi-Hinzes Biografie, sodass Sanzara in den literarischen Kanon der 1920er Jahre integriert werden konnte.
| 1926 | geplante Nominierung für den Kleist-Preis (von Sanzara abgelehnt) |
Teilnachlass:
The Center for Jewish History, New York City, Rahel Sanzara Collection, AR 25057. (weiterführende Informationen)
The National Library of Israel, Jerusalem, Rahel Sansara [sic], Mappe I/1b [M–Z] (A 402¹). (elf Briefe, acht Karten an Albert Ehrenstein)
Das verlorene Kind [Roman], 1926 (Onlineressource), Volksausg. 1932, Faksimileausg. hg. v. Diana Orendi-Hinze, 1980, Neuausg. hg. v. Peter Engel, 1983, 92005, Kritische Ausg., hg. v. Nicola Behrmann, 2026, niederl. 1927, norweg. 1927, schwed. 1927, engl. 1929 (Großbritannien) u. 1930 (USA), franz. 1935, ital. 1937, als Hörbuch 2021.
Brief an den Arzt [Gedicht], in: Vossische Zeitung v. 19.7.1931, S. 20.
Johanna Sanzara, Die glückliche Hand [Roman], 1936, hg. v. Peter Engel, 1985, hg. v. Karl-Maria Guth, 2017.
Monografien:
Diana Orendi-Hinze, Rahel Sanzara. Eine Biographie, 1981.
Cornelia Heering, Die Kultur des Kriminellen. Literarische Diskurse zwischen 1918 und 1933. Ernst Weiß. Mit einem Exkurs zu Rahel Sanzara, 2009.
Stefan Raile, Alles oder nichts. Roman über Rahel Sanzara, 2016.
Aufsätze und Beiträge:
Margarita Pazi, Neues über Rahel Sanzara. Der Briefwechsel der Schauspielerin mit Albert Ehrenstein, in: Weiß-Blätter 5 (1977), S. 13–26.
Diana Orendi-Hinze, Die bleibende Rolle der Rahel Sanzara, in: Weiß-Blätter 6/7 (1978), S. 28–37.
Diana Orendi-Hinze, Nachwort, in: Rahel Sanzara, Das verlorene Kind, 1980, S. 443–457.
Jürgen Serke, Die verbrannten Dichter, 1980, S. 313–316.
Peter Engel, Nachwort, in: Rahel Sanzara, Das verlorene Kind, 1983, S. 288–295.
Peter Engel, Nachwort, in: Rahel Sanzara, Die glückliche Hand, 1985, S. 130–138.
Juliane von Zerschwitz, Rahel Sanzaras Roman „Das verlorene Kind“ und ihr Verhältnis zu Ernst Weiß, in: Weiß-Blätter 3 (1985), S. 23–29.
Wolfgang Haak, Als Ladenmädchen im Harz, in: Weiß-Blätter 6/7 (1987), S. 23–25.
Hajo Steinert, Die gescheiterte Bohemienne. Rahel Sanzara, in: Helmut Kreuzer/Jens Malte Fischer/Helmut Scheuer/Karl Prümm (Hg.), Erkundungen. Helmut Kreuzer zum sechzigsten Geburtstag, 1987, S. 139–153.
Peter Engel, Eine von Anfang an schwierige Beziehung. Neu aufgetauchte Briefe von Ernst Weiß über Rahel Sanzara, in: Weiß-Blätter 8 (1988), S. 6–19.
Meike G. Werner, Rahel Sanzara. „… eine Membrane, die Schwingungen aufnahm ...“, in: Palmbaum 2 (1994), S. 56–65.
Tatjana Mrowka, Aspekte der Körperlichkeit in Rahel Sanzaras Roman Das verlorene Kind, in: Orbis linguarum. Legnickie rozprawy filologiczne (1994), S. 129–138.
Renate Berger, Moments Can Change Your Life, in: Marisha Meskimmon/Shearer West (Hg.), Visions of the Neue Frau. Women and the Visual Arts in Weimar Germany 1995, S. 77–95.
Edita Koch, Sanzara, Rahel, in: Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte, Bd. 1, 1994, S. 264 f.
Werner Morlang, Das ungelüftete Inkognito. Rahel Sanzara, in: ders., So schön beiseit. Sonderlinge und Sonderfälle der Weltliteratur, 2001, S. 161–164.
Georg-Michael Schulz, Vom Bösen und im gleichen Maße auch vom Guten. Rahel Sanzara. Das verlorene Kind, in: Rainer Wild (Hg.), Dennoch leben sie. Verfemte Bücher, verfolgte Autorinnen und Autoren, 2003, S. 343–352.
Hania Siebenpfeiffer, Jugendliche Triebtäter. Rahel Sanzara, in: dies., „Böse Lust“. Gewaltverbrechen in Diskursen der Weimarer Republik, 2005, S. 199–206.
Hania Siebenpfeiffer, Rahel Sanzara. Das verlorene Kind, in: Claudia Benthien (Hg.), Meisterwerke. Deutschsprachige Autorinnen im 20. Jahrhundert, 2005, S. 337–356.
Dieter Wrobel, Rahel Sanzara. Das verlorene Kind. „Geschichte von guten Menschen, die Furchtbares erleben“, in: ders., Vergessene Texte der Moderne. Wiederentdeckungen für den Literaturunterricht, 2010, S. 81–96.
Jörg Schönert, Die Literarisierung einer Fallgeschichte. „Das verlorene Kind“ (1926) von Rahel Sanzara, in: Alexander Košenina (Hg.), Kriminalfallgeschichten, 2014, S. 192–210.
Janusz Golec, Der Lustmord und seine Folgen. Rahel Sanzaras Roman „Das verlorene Kind“, in: Kwartalnik Neofilologicny 64 (2017), H. 1, S. 3–12.
Nicola Behrmann, Das verlorene Buch. Die Geschichte eines Bestsellers. Nachwort, in: Rahel Sanzara, Das verlorene Kind, 2026, S. 409–434.
Nachrufe und Erinnerungen:
Gertrud Isolani, Eine Frühvollendete, in: Das neue Tage-Buch v. 28.3.1936.
Albert Ehrenstein, Ernst Weiss und Sanzara [Nachlass, 1945], in: ders., Werke, Bd. 5, hg. v. Hanni Mittelmann, 2004, S. 460 f.
Max Krell, Das alles gab es einmal, 1961.
Heinz Dietrich Kenter, Rahel Sanzara. Eine Erinnerung an das Darmstädter Landestheater, in: Weiß-Blätter 4 (1975), S. 14.
zwei Fotografien, undatiert, Abbildungen in: Weiß-Blätter 3 (1985), S. 22 u. 29. (Onlineressource)