Lebensdaten
1876 – 1963
Geburtsort
Mechernich (Eifel)
Sterbeort
München
Beruf/Funktion
Wirtschaftswissenschaftler
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 118629646 | OGND | VIAF: 85157482
Namensvarianten
  • Weber, Peter Adolf
  • Weber, Adolf
  • Weber, Peter Adolf
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Zitierweise

Weber, Adolf, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118629646.html [01.03.2024].

CC0

  • Genealogie

    V Valentin (1834–1912), aus Weyer b. Mechernich, Rentier, S d. Adolph (1807–68), aus Weyer, Landwirt ebd., u. d. Anna Maria Magdalena Lorbach (1808–82), aus Weyer;
    M Elisabeth (1833–1905), aus Köln, T d. Wilhelm Hendrichs (1801–68), Handwerker (Kürschner?), u. d. Anna Maria Dorothea Weil (1809–92), aus Köln;
    Hamburg 1906 Josefa Sophie Anna Maria Eleonore (gen. Nora) (1881–1944), T d. Franz Probst (1850–1909), aus Bebenhausen, Kaufm. in Hamburg, u. d. Anna Maria Moufang (1857–1936), aus Mainz;
    1 S Franz Valentin (1910–45), stud. iur. 1929–33 an d. Univ. München, 1 T Annelise (1907–93, 1925 Karl Kreuser, 1901–82, aus Mechernich, Dr. oec. publ., Min.rat im Bayer. Finanzmin., Leiter d. bayer. Aufsichtsbehörden f. Banken u. Versicherungen, Vorstandsmitgl. v. Banken u. d. Bayer. Börse, Rr. u. Komtur d. Päpstl. Ordens v. Hl. Grab zu Jerusalem);
    Gvv d. Ehefrau Walter v. Probst (1821–1903), aus Biberach, Oberforstrat;
    E Elisabeth (* 1926, Franz Mergler, 1922–2009), Karl Adolf Kreuser SJ, gen. Kado (1927–2008), Hildegard (* 1928, Max Neudegger, 1919–99), Hermann-Josef Kreuser (1933–85, Jetty Elbersen, * 1932), Gisela (1939–95, Rudolf Hundhammer, 1934–2013, S d. Alois Hundhammer, 1900–74, Dr. phil., Dr. oec. publ., Mitbegründer d. CSU, MdL, bayer. Staatsmin., LT-Präs.), Heidi (* 1941, Bernhard Simon, * 1940), Hanns-Peter Kreuser (* 1943, Mechthild Degen, * 1946), Bankmanager, Ria (1945–2013, Gerhard Düchs, 1947–2007, Min.rat im bayer. Kultusmin.).

  • Biographie

    Nach dem Abitur 1897 am Kgl.-Preuß. Gymnasium in Bonn studierte W. Rechts- und Staatswissenschaften in Berlin bei Adolph Wagner (1835–1917) und Max Sering (1857–1939), in Leipzig bei Karl Binding (1841–1920) und Rudolph Sohm (1841–1917) sowie in Bonn v. a. bei Heinrich Dietzel (1857–1935). 1900 legte er in Köln die erste jur. Staatsprüfung ab und wurde in Freiburg (Br.) zum Dr. iur. utr. promoviert. Als Gerichtsreferendar in Bonn intensivierte er seine wirtschaftswissenschaftlichen Studien, wurde 1902 bei Dietzel zum Dr. phil. promoviert, habilitierte sich bei ihm 1903 mit „Über Bodenrente und Bodenspekulation in der modernen Stadt“ (1904) und erhielt eine Privatdozentur. Zugleich lehrte W. Volkswirtschaftslehre an der Landwirtschaftlichen Akademie Bonn-Poppelsdorf. 1908 ging er als o. Professor für Staatswissenschaften an die Handelshochschule Köln; seit 1912 leitete er zudem die von ihm in Köln mitaufgebaute „Hochschule für kommunale und soziale Verwaltung“. 1914 wechselte er auf einen Lehrstuhl an die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät in Breslau. Im 1. Weltkrieg wurde W. bis 1916 als Wirtschaftsreferent beim Breslauer Kriegsamt eingesetzt. 1919 folgte er einem Ruf nach Frankfurt/M. als o. Professor für Volkswirtschaftslehre, 1920 erweitert um Sozialpolitik. 1921 wurde er Nachfolger Max Webers (1864–1920) auf dem Lehrstuhl für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Univ. München, wo|er weit über seine Emeritierung 1947 hinaus wirkte (Dekan 1924 / 25 u. 1946).

    Während der NS-Zeit konnte W. weitgehend ungehindert lehren und forschen. In seinen Schriften machte er zwar einige Konzessionen an die NS-Ideologie, der NSDAP trat er jedoch nicht bei. Er blieb praktizierender Katholik und hielt an seiner liberalen Grundposition fest. Seit 1941 standen W. und seine Familie in regem Gedankenaustausch mit Alfred Delp (1907–45). W. war 1947 / 48 beteiligt an der Neugründung des 1936 aufgelösten „Vereins für Socialpolitik“ als „Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ und 1949 an der Gründung der „Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde“.

    Aufgrund seiner breiten, auch auf öffentliche Präsenz bedachten fachlichen Orientierung (Geld, Banken, Agrar- u. Soz.pol., Wirtsch.theorie, -gesch. u. -systeme, Weltwirtsch., Osteuropa) und seines großen Renommees als Hochschullehrer, Redner und Autor vielfach aufgelegter Lehrbücher zur Volkswirtschaftstheorie und -politik zählte W. von Anfang bis über die Mitte des 20. Jh. zu den prominentesten dt. Ökonomen. In der Fachwelt machte er auf sich aufmerksam, indem er herrschenden Meinungen und Hauptströmungen ökonomischen Denkens widersprach. Mit seiner zweiten, stark beachteten Dissertation (Depositenbanken u. Spekulationsbanken, Ein Vgl. dt. u. engl. Bankwesens, 1902, ⁴1938, japan. 1922, russ. 1922) trug er wesentlich zur Revidierung der verbreiteten Ansicht bei, das engl. Trennbankensystem sei dem dt. Universalbankensystem überlegen. In seiner Kölner Antrittsvorlesung (Die Aufgaben d. Volkswirtsch.lehre als Wiss., 1909) bestritt er die Wissenschaftlichkeit der dominierenden Hist.-Ethischen Schule und forderte stattdessen eine werturteilsfreie Theorie, die ökonomische „Sachgesetzlichkeiten“ deduktiv-isolierend im Stil der (engl.) klassischen Schule, jedoch unter Verzicht auf grenznutzentheoretische Ansätze aufdeckt (Neuklassik). Er orientierte sich dabei sowohl an Dietzels „Theoretischer Socialökonomik“ (1895) als auch an der „Theoretischen Sozialökonomie“ (1918) des Schweden Gustav Cassel (1866–1945). W. griff sozialistische, v. a. marxistische Lehrmeinungen scharf an, da er kollektivistische und zentralplanwirtschaftliche Systeme als illiberal ablehnte (Das Ende d. Kapitalismus?, Die Notwendigkeit freier Erwerbswirtsch., 1929, ³1930, engl. 1930, japan. 1931; Marktwirtsch. u. Sowjetwirtsch., 1949, ²1951). Die Wirtschaftsmacht des Staates wie die von Interessengruppen, namentlich der Gewerkschaften, wollte er begrenzt sehen (Der Kampf zw. Kapital u. Arbeit, 1910, ⁶1954). Er polemisierte gegen den Keynesianismus, weil dessen Wirtschaftslehre die lange Sicht ausblende und monetäre Aspekte überbetone (Der neue Keynes, 1937; Hahn contra Keynes, 1949).

    Nach Kriegsende suchte W. vermehrt, seinen Ansichten öffentlichen Einfluß zu verschaffen. Im Mai 1945 gründete und leitete er die überparteiliche „Volkswirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Bayern“, die u. a. Gesetzentwürfe zur Neuordnung des dt. Geldwesens und zum Lastenausgleich vorlegte. Sie basierten teilweise auf der von W. 1944 verfaßten, 1946 publizierten Denkschrift „Übergangswirtschaft und Geldordnung“. 1948 / 49 gehörte er zu den Wegbereitern der „Informations- und Forschungsstelle für Wirtschaftsbeobachtung (Ifo-Institut)“ in München. Die von ihm ins Leben gerufene A.-W.-Stiftung (1962–2014) schuf v. a. mit der „Volkswirtschaftlichen Korrespondenz“ (1962–2004) ein Forum für die Diskussion aktueller wirtschaftlicher Themen.

    Schüler W.s, der keine Schule im strengen Sinn begründete, waren u. a. Erich Carell, Georg(e) N. Halm, Alfred Kruse, Adolf Lampe, Fritz Terhalle. Er beeinflußte sie ebenso wie Ludwig Erhard, Fritz Hauenstein und Franz-Josef Strauß mit seinen theoretischen, mathematische Modelle meidenden Analysen und seiner praxisbezogenen Behandlung aktueller wirtschaftlicher Probleme.

  • Auszeichnungen

    |Ehrenbürger (1921) u. Ehrensenator (1925) d. Univ. Breslau;
    bayer. Geh. Reg.rat (1924);
    Dr. rer. oec. ad honorem (Univ. Cattolica del Sacro Cuore, Mailand 1932);
    Dr. rer. oec. h. c. (Hochschule f. Wirtsch.- u. Soz.wiss. Nürnberg, beschlossen 1933, vollzogen 1947);
    Dr. agr. h. c. (Bonn 1956);
    Mitgl. d. Schles. Ges. f. vaterländ. Kultur (1914), d. Bayer. Ak. d. Wiss. (1949), d. Dt. Ges. f. Osteuropakde. (Vorstand 1949–51) u. d. Mainzer Ak. d. Wiss. u. d. Lit. (1950);
    Senator d. Münchner Ak. z. Erforsch. u. z. Pflege d. Dt.tums, Dt. Ak. (1925);
    Ehrenmitgl. d. Osteuropa-Inst. Breslau u. d. Ges. f. Wirtsch.- u. Soz.wiss. (Ver. f. Socialpol.);
    Treudienst-Ehrenzeichen (1941);
    Gr. BVK (1952);
    Bayer. Verdienstorden (1959);
    städt. A.-W.-Gymnasium, München (1963).

  • Werke

    Weitere W Die Geldqualität d. Banknote, Diss. iur. 1900;
    Ueber d. gegenwärtige Lage d. Landwirtsch. u. d. agrar. Bewegung in Italien, in: Jbb. f. Nat.ök. u. Statistik 80, 1903, S. 232–50;
    Die soz.pol. Lehren d. klass. Nat.ök., ebd. 132, 1930, S. 1–21;
    Heinrich Dietzel, ebd. 142, 1935, S. 385–92;
    Macht u. volkswirtschaftl. Folgerichtigkeit, ebd. 153, 1941, S. 286–308;
    Neuere Lit. über Armenwesen, in: Archiv f. Soz.wiss. u. Soz.pol. 23, 1906, S. 863–78;
    Die Großstadt u. ihre soz. Probleme, 1908, ²1918;
    Volkswirtsch.lehre, in: Staatslex., Bd. 5, ³⁺⁴1912, S. 985–1001, ⁵1932, S. 1023–34;
    Der Anteil Dtld.s an d.|nat.ök. Forsch. seit d. Weltkrieg, in: Die Wirtsch.wiss. n. d. Kriege, Festgabe f. Lujo Brentano z. 80. Geb.tag, hg. v. M. J. Bonn u. M. Palyi, 2. Bd., 1925, S. 1–29;
    (Allg.) Volkswirtsch.lehre, Eine Einf., 1928, ³1930, griech. u. span. 1931, 4 Bde., ⁴1932, ⁷1958, span. 1935, 1940 / 41;
    Soz.pol., Reden u. Aufss., 1931;
    Weltwirtsch., 1932, ⁴1950, span. 1933, ²1951;
    Kurzgefaßte Volkswirtsch.lehre u. Volkswirtsch.pol., 1935, 2 Bde., ²1940, ⁸1966, span. 1944, ²1966;
    Geld, Banken, Börsen, 1939, ⁶1959;
    Dt. Wirtsch.leben, 1941, ³1949;
    Grenzkosten u. Kapitalbildung, in: Weltwirtschaftl. Archiv 55, 1942, S. 397–442;
    Der Mißerfolg d. bolschewist. Wirtsch.systems, 1944;
    Ansprache, in: Verhh. auf d. Tagung d. Volks- u. Betriebswirte in Marburg/ L. 1948, Schr. d. Ver. f. Soz.pol., NF 1, 1949, S. 17–24;
    Hauptfragen d. Wirtsch.pol., Abhh., Erinnerungen, Erfahrungen, 1950;
    Geld u. Gold in d. Sowjetwirtsch., in: Finanz-Archiv 12, 1951, S. 632–57;
    Stand u. Aufgaben d. Volkswirtsch.lehre in d. Gegenwart, 1956;
    Der freie Kapitalmarkt, d. Herzstück d. Marktwirtsch., in: Wirtsch.fragen d. freien Welt, FS f. L. Erhard z. 60. Geb.tag, hg. v. E. v. Beckerath u. a., 1957, S. 411–19;
    Sowjetwirtsch. u. Weltwirtsch., 1959;
    Schein u. Wirklichkeit in d. Volkswirtsch., 1961;
    Untern. u. Gewerkschaften, Sprechplatte, Stimme d. Wiss., Nr. 35 / 1, 1962 (Autobiogr., P);
    A. W. z. 100. Geb.tag, hg. v. O. Issing, 1977 (Slg. v. Aufss. u. Vortrr., P);
    Hg.: W. Roscher, Grundlagen d. Nat.ök., ²⁵1918 (Vorw. u. Nachtrag);
    Die Bundesbank, Aufbau u. Aufgaben, 1950;
    Mithg.: Hdwb. d. Staatswiss., 9 Bde., ⁴1923–29;
    Qu Bayer. HStA München, MK 4482 u. Nachlaß Fritz Terhalle (Korr. mit W. 1920–34);
    Univ.archiv München;
    StadtA München;
    Mitt. v. Dr. Georg Düchs, Königswinter.

  • Literatur

    |B. Schultz, Der Entwicklungsgang d. theoret. Volkswirtsch.lehre in Dtld., 1928, S. 95, 112–17;
    Vereinigung d. Soz.- u. Wirtsch.wiss. Hochschullehrer, Werdegang u. Schrr. d. Mitgll., 1929, S. 295–97, Nachtr., 1931, S. 69 f., Nachtr. II, 1932, S. 41 f.;
    Die wirtsch.wiss. Hochschullehrer an d. reichsdt. Hochschulen u. an d. TH Danzig, 1938, S. 261 f., 863–68 (W-Verz.), 963;
    A. Kruse, Gesch. d. volkswirtschaftl. Theorien, 1948, S. 139, 176–79 u. 200, ³1953, S. 141, 190–93 u. 301 f., ⁴1959, S. 169, 174, 197 u. 244 f.;
    Wirtsch.theorie u. Wirtsch.pol., FS f. A. W. z. Vollendung seines 75. Lebensj., hg. v. A. Kruse, 1951 (W-Verz., P);
    Die Hochschullehrer d. Wirtsch.wiss., 1959, S. 475–79;
    Nat.ök., Ausgew. Texte z. Gesch. e. Wiss., hg. u. eingel. v. A. Kruse, 1960, S. 65 u. 79–85;
    H. Möller (Hg.), Zur Vorgesch. d. Dt. Mark, Die Währungsreformpläne 1945–1948, 1961, S. 405–19;
    Internat. Währungs- u. Finanzpol., Geb.tagsgabe f. A. W. z. 85. Geb., hg. v. W. Meinhold, 1961;
    In Memoriam A. W., Ansprache v. Prof. Dr. Kampmann in d. Stadt-Pfarrkirche Heilig-Blut am 9. Jan. 1963;
    In Memoriam A. W., Ansprachen b. d. Gedächtnisfeier in d. Münchner Univ. am 14. Mai 1963, Ansprache v. A. Kruse wiederabgedr. in: Schmollers Jb. 83, 1963, S. 257–68;
    B. Benning, in: Weltwirtschaftl. Archiv 90, 1963, S. 1–6;
    O. Antrick, Die Ak. d. Arb. in d. Univ. Frankfurt a. M., 1966, S. 105 f., 113 f., 121–23 u. 149 f.;
    G. Bergler, Gesch. d. Hochschule f. Wirtsch.- u. Soz.wiss. Nürnberg, 1919–1969, Bd. 2, 1969, S. 117, 141 u. 261 f. (P);
    P. Kluke, Die Stiftungsuniv. Frankfurt a. M. 1914–1932, 1972, S. 317–20 u. passim;
    W. Marquardt, Chron. d. Ifo-Inst. f. Wirtsch.forsch. 1949–1979, in: ders. (Hg.), 30 J. Wirtsch.forsch. im Ifo-Inst., 1979, S. 63 f.;
    F. Behrens, Grundriß d. Gesch. d. Pol. Ökonomie IV, 1981, S. 49 f. u. 79–83;
    A. Delp, Ges. Schrr., hg. v. R. Bleistein, Bd. 4, 1984, S. 46 u. 99, Bd. 5, 1988 (Register);
    R. v. Bruch u. R. A. Müller (Hg.), Erlebte u. gelebte Univ., Die Univ. München im 19. u. 20. Jh., 1986, S. 341–44;
    K.-U. Gelberg, Die Volkswirtschaftl. Arb.gemeinschaft f. Bayern 1945, in: ZBLG 57, 1994, S. 157–70;
    C. Kasprzok, Der Soz.ökonom Heinrich Dietzel, e. dt. Klassiker, 2005, S. 48–51, 56–60, 369 f. u. 465–76 (Briefe v. W. an H. Dietzel);
    St. Grüner, Geplantes „Wirtschaftswunder“?, Ind. u. Strukturpol. in Bayern 1945–1973, 2009, S. 66–73 u. 240 f.;
    J.-O. Hesse, Wirtsch. als Wiss., Die Volkswirtsch.lehre in d. frühen Bundesrep., 2010, S. 45, 172–77 u. 294–97;
    H. Janssen, Nat.ök. u. NS, Die dt. Volkswirtsch.lehre in d. dreißiger J. d. 20. Jh., ⁴2012 (Register);
    ders., Die Krise in d. dt. Nat.ök. z. Zeit um d. Ersten Weltkrieg, in: H.-M. Trautwein (Hg.), Stud. z. Entwicklung d. ökonom. Theorie 30, 2016, S. 92–96 u. passim;
    B. Schefold, Wirtsch.- u. Soz.wissenschaftler in Frankfurt a. M., ³2016, S. 26, 319 u. 1060;
    G. N. Halm, in: Staatslex., Bd. 8, ⁶1963, Sp. 462–64;
    A. Bönisch, in: Ökonomenlex., hg. v. W. Krause u. a., 1989, S. 604–06.

  • Autor/in

    Heinz Rieter
  • Zitierweise

    Rieter, Heinz, "Weber, Adolf" in: Neue Deutsche Biographie 27 (2020), S. 483-485 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118629646.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA