Lebensdaten
1876 - 1950
Geburtsort
Rostock
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Architekt ; Architekturlehrer
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118621408 | OGND | VIAF: 64800354
Namensvarianten
  • Tessenow, Heinrich Helmuth Leonhard Joachim
  • Tessenow, Heinrich
  • Tessenow, Heinrich Helmuth Leonhard Joachim
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Zitierweise

Tessenow, Heinrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118621408.html [21.10.2021].

CC0

  • Genealogie

    Väterlicherseits aus meckl. Bauernfam., mütterlicherseits aus Handwerker- u. Ackerbürgerfam.;
    V Johann (1850–1927), aus Prangendorf b. Cammin (Meckl.), Bauzimmermeister in R., S d. Joachim Christian Helmuth (1812–88), Häusler in Cammin, u. d. Maria Sophia Dorothea Milhan (1817–87), Hebamme ebd.;
    M Louise (1854–1913), T d. Christian Carl Johann Voß (1812–75), Ackerbürger in R., u. d. Hedwig Dorothea Henrica Heebel (1829–90), aus Ribnitz (Meckl.);
    B Martin (1879–1934), Gartenarchitekt, Fachautor f. Gartenbau, Bes. e. Baumschule, seit 1919 in Retschow (Meckl.), Korrespondent d. Voss. Ztg. (s. Wi. 1935), Schw Frieda Hedwig Wagner (1882–1963), aus R.;
    Lüchow 1903 Elly (* 1880, vermißt 1945 auf Flucht aus Neubrandenburg), aus Damnitz (Kr. Schlochau, Westpreußen), T d. Friedrich Wilhelm Schülke (* 1854), aus Pempersin (Kr. Flatow), Lehrer, u. d. Mathilde Charlotte Hausherr (1858–1901), aus Schloßberg b. Sadke (Posen); 1922–um 1942 Marianne (Chilla, Cilla) (1896–1971), aus Esslingen, Sprachlehrerin, Dolmetscherin, Schülerin an d. „Bildungsanstalt Jaques-Dalcroze“ (seit 1916 „Neue Schule f. angewandten Rhythmus“) in Hellerau b. Dresden, unterrichtete Musik u. rhythm. Gymnastik ebd. u. in Berlin, lebte zuletzt in Konstanz, T d. Heinrich Christian Schlichter ( v. 1944) u. d. Mayannie Macfarlane-Blair (1870–1944), aus Glasgow (Schottland);
    2 T Charlotte (1905–78, Karl Theodor Clorius, 1900–87, aus Diller, Nebraska, USA, Dr. iur., Oberkirchenrat in Schwerin, seit 1948 Jur. in d. USA), Dr. med., Ärztin in Schwerin u. Hamburg, Psychiaterin in Gowanda (New York, USA), Hedwig (1915–60, 1] N. N. Stahlbusch, Dr. med., Arzt in B., 2] Hans Joachim Schneider, Schausp., Regisseur, Journ. in B.), Schausp. in B., zeitweilig im Widerstand;
    N Fritz (1908–77), Dipl.-Ing., Architekt, Stadtplaner, Reg.baurat in Schwerin, n. 1945 am Wiederaufbau u. a. in Hildesheim beteiligt, städt. Baurat, später Oberbaurat in Wuppertal, Joachim (1920–93), Dipl.-Landwirt, 1953 Vors. d. LPG in Retschow, N Gertrud Wagner (1904–80, Walter Dunkelmann, 1894–1963, Buchbinder in Bad Doberan), aus Findenwirunshier (Meckl.), Buchhalterin, Johanna (Hanna) (1907–83, Herbert Mehl, 1909–97, Dr. med., Amtsarzt im Lkr. Gera, Oberstabsarzt, Oberreg.med.rat in Soest), Hebammenschwester;
    E Dorothea Clorius (* 1936, David S. Hosom, * 1934, Dipl.-Ing.), Bibl., Psychol. in Falmouth (Massachusetts, USA), Schmuckdesignerin, John H. Clorius (* 1938, Renate Schwalbach, * 1940, Dr. med., Ärztin), Dr. med., Arzt, Prof. in Heidelberg;
    Gr-N Jochen Mehl (* 1941, Gudrun Wieseler, * 1952, Stadtoberinsp.), Dipl.-Ing. f. Nachrr.technik, Oberpostrat, Peter Dunkelmann (* 1943), Kpt. auf gr. Fahrt, Hermann (* 1945), Dr. phil., Sinol. u. Linguist an d. Univ. München, bis 2010 am Inst. f. Gesch. d. Med. im Huang Di Neijing-Forsch.projekt, Helmut (* 1948), Inneneinrichter, Klaus (* 1949), Dipl.-Agraring., Andreas (* 1953, Inge Kühnl, * 1954, Kunstwiss., Mitarb. d. Ernst Barlach Stiftung in Güstrow), Kunstlehrer in Güstrow, bildender Künstler, seit 1996 in d. ehem. Häuslerei v. T. in Siemitz, leitete deren Wiederherstellung aufgrund d. originalen Planungen v. T. mit Slg. v. dessen Möbeln (s. L), Heiner (* 1955), Waldorf-Lehrer in Wuppertal, u. a. Sprachgestaltung u. Schausp.regie;
    Gr-N Irene Mehl (* 1939, 1] Max Farien, * 1933, 2] Peter Graszt, * 1938), Dr. med., Ärztin, Gabriele (* 1947, Paul Lederle, 1942–2002, Pharmareferent), Dipl.-Übers., Ulrike T.-Altmeppen (* 1950, Heiner Altmeppen, * 1951, bildender Künstler), Kunstlehrerin, Oberstudienrätin in Bad Kreuznach;
    Ur-E Johanna E. Hosom-Roveto (* 1962, Peter Roveto, * 1960, Betriebswirt), Lit.wiss., Journ., Öff.arb. in Duxbury|(Massachusetts), John Paul Hosom (* 1965), aus Manhasset (Nassau County, New York, USA), Informatiker, Sprachtechnol., 2001–11 Prof. an d. Oregon Health & Science Univ., seit 2011 b. Sensory Inc. in Portland (Oregon, USA), Sandra Natalie Clorius (* 1974, Andreas Schlotmann, * 1973, Dr. med., Arzt in B.), Dr. med., Ärztin in B., Tim Clorius (* 1976), Maler in Portland (Maine, USA);
    Ur-Gr-N Anna (* 1978), bildende Künstlerin u. Malerin (s. AKL), Christine Mehl (* 1979), bildende Künstlerin, Friederike Farien (* 1980), Architektin.

  • Leben

    Nach der Volks- und Mittelschule und dem Abbruch einer Lehrerausbildung absolvierte T. 1894–96 eine Zimmermannslehre im väterlichen Betrieb in Rostock. Es folgten der Besuch der Baugewerkschulen in Neustadt (Meckl.) 1896 und Leipzig 1897, dann eine Tätigkeit als Eisenbahnbau-Assistent in Danzig. 1899–1901 studierte T. Architektur an der TH München (Gasthörer bei Karl Hocheder, 1854–1917, u. Friedrich v. Thiersch, 1852–1921). Nach kurzer Atelierpraxis bei Martin Dülfer (1859–1942) übernahm T. Lehrtätigkeiten an den Baugewerkschulen in Sternberg 1902 und Lüchow 1903, im Jahr darauf an den Saalecker Werkstätten von Paul Schultze-Naumburg (1869–1949) und an der Handwerks- und Kunstgewerbeschule in Trier 1905–09. In der Folge war T. Assistent Martin Dülfers an der TH Dresden. 1910–13 arbeitete er für die Deutschen Werkstätten bzw. die Gartenstadt Hellerau bei Dresden (Wohnhäuser, Festspielhaus, Möbelentwürfe). 1913–19 lehrte er an der Wiener Kunstgewerbeschule (1914 Prof.titel). 1918/19 war T. Mitglied im revolutionären Arbeitsrat für Kunst, zudem von der bayer. Räteregierung als Leiter des Bauwesens vorgesehen, 1919 gründete er in Hellerau eine Handwerkergemeinde. 1920–26 bekleidete T. eine Professur an der Architekturabteilung der Dresdner Kunstakademie. 1926–41 war er Ordinarius für Architektur an der TH Berlin-Charlottenburg und 1926–34 Leiter eines Architektur-Ateliers an der Akademie der bildenden Künste/Vereinigte Staatsschulen in Berlin (1937 nebenamtliche Leitung). 1946–50 nahm T. erneut eine Professur an der TU Berlin wahr; einen Ruf an die Akademie der Schönen Künste in Istanbul 1946 lehnte er ab.

    T.s Werk steht für die Verbindung von behutsamem Traditionalismus und tastender Modernität. Prägend waren die ländliche Handwerkstradition in der eigenen Familie, seine Erfahrungen in der Heimatschutzbewegung, die Arts-and-Crafts-Bewegung, Paul Schultze-Naumburgs Theorien, zeitgenössische Debatten über die Baukunst „um 1800“ sowie der Austausch mit Dülfer und Paul Schmitthenner (1884–1972). Seit 1902/03 zeigte T. Interesse am Wohnungsbau für Arbeiter und Kleinbürger; hier leistete er wichtige Beiträge zur zeitgenössischen „Reformbaukunst“. Dabei kam es insbesondere zu einer schöpferischen Auseinandersetzung mit Bürger- und Bauernhäusern Mecklenburgs und Schlesiens. T.s Kleinhaus sollte fundamentalen Bedürfnissen dienen, war wohlproportioniert, ornamentlos-großflächig, handwerklich gediegen, technologisch innovativ und mit einem Nutzgarten versehen (vgl. „Wohnhausbau“, 1909, u. d. Kleinhäuser in d. Gartenstadt Hellerau mit patentierter Tessenow-Hohlwandkonstruktion, seit 1910). T. warb für das Zweckmäßig-Sachliche wie für die ordnende, zu den Ursprüngen der Architektur hinführende Kraft der Typisierung. 1911–12 schuf er ein Hauptwerk der Reformkultur, die international beachtete Bildungsanstalt für rhythmische Gymnastik Emile Jaques-Dalcroze in Hellerau: eine axialsymmetrische Anlage, im Zentrum der große Festspielsaal als stützenloser Einraum, dessen Portiken in reduktiven klassizistischen Formen gehalten sind. In seiner Schrift „Handwerk und Kleinstadt“ (1919) reagierte T. auf den Krieg und eine überspezialisierte industrielle Produktion: Beeinflußt durch John Ruskin, William Morris und Ebenezer Howard plädierte er für eine Rückkehr zum mittelalterlichen Handwerksgeist und für ein Leben in überschaubaren Stadteinheiten von 20 000 bis 60 000 Einwohnern (vgl. T.s Hellerauer Handwerkergemeinschaft, Walter Gropius’ Bauhausmanifest und Bruno Tauts „Auflösung der Städte“). Durch seine sachlich-schlichten Wohnhausentwürfe für untere und mittlere soziale Schichten und die Oberleitung über die Versuchssiedlung Fischtalgrund in Berlin-Zehlendorf beeinflußte T. den Siedlungsbau der Weimarer Republik und auch der NS-Zeit. Er empfand sich als Mittler zwischen Traditionalisten und Avantgardisten, blieb jedoch von der Mitarbeit an der Werkbundsiedlung am Weißenhof ausgeschlossen. T.s Œuvre umfaßt auch das plastisch gebildete, landschaftsbezogene Haus Böhler in Oberalpina, Engadin (1916–18), die sachliche Ausstellungsarchitektur der Internat. Kunstausstellung in Dresden (1926) sowie wegweisende Schulbauten in Dresden-Klotzsche (1925–27, mit Oskar Kramer), Berlin und Kassel (seit 1927/28 hier die Abkehr von strenger Symmetrie und eine Auseinandersetzung mit dem Rationalismus). Hoch umstritten war T.s Umbau von Schinkels Neuer Wache in Berlin zu einem räumlich geschlossenen, bescheiden-elementaren, abstrahierend-antiheroischen Ehrenmal für die Gefallenen des|1. Weltkriegs (1930–31). T. stand dem Nationalsozialismus distanziert gegenüber und erhielt 1933–45 nur wenige Bauaufträge. Auf Betreiben seines langjährigen Assistenten Albert Speer (1905–81) beteiligte sich T. am Wettbewerb für das K. d. F.-Seebad Prora auf Rügen (1936), gestaltete zudem die Halle der Olympischen Kunstausstellung in Berlin (1936) und plante Siedlungen und Stadtteile in Magdeburg, Warnemünde, Mosigkau und Potsdam (1939–42). Diese blieben ebenso unrealisiert wie seine Aufbauplanungen für nord- und nordostdt. Städte (u. a. für Pasewalk, Neubrandenburg, Rostock, Demmin u. d. Lübecker Altstadt, 1946–47). 1947 war T. im Gespräch für den Wiederaufbau des Frankfurter Goethehauses.

  • Auszeichnungen

    A Dr. phil. h. c. (Rostock 1919);
    Dr.-Ing. E. h. (TH Stuttgart 1929);
    Mitgl. d. Bunds Dt. Architekten (BDA) (1910, Vors. d. Landesgruppe Brandenburg 1928, Vorstandsmitgl. 1929, Ehrenmitgl. 1950), d. Dt. Werkbunds (1910, Vorstandsmitgl. 1919–21, erster Vors. d. Berliner Sektion 1949), d. Ges. österr. Architekten (1914), d. Preuß. Ak. d. bildenden Künste (1922), d. Nov.gruppe (1923?), d. Sociedad Central de Architectos Buenos Aires (korr. 1924), d. Zehnerrings (1924), d. Rings (1926), d. Preuß. Bauak. (1927), d. Royal Inst. of British Architects (Ehrenmitgl. 1937), d. Zentralvereinigung d. Architekten Österr.s (1937), d. Ges. bildender Künstler Wiens (1939–40, korr. 1941), d. Ak. d. Künste in Berlin(-Ost) (1950);
    Ehrensenator d. TU Berlin (1950);
    Ehrenmitgl. d. Dt. Architekten- u. Ing.ver. (1950);
    – H.-T.-Ges. (seit 1951);
    H.-T.-Medaille (seit 1963);
    H.-T.-Stiftung (seit 1966);
    H.-T.-Inst. d. H.-T.Ges. u. d. Dt. Werkbunds in Hellerau (seit 1999);
    Gedenktafeln am Wohnhaus in Steglitz-Zehlendorf, Sophie-Charlotten-Str. 7 u. am Wohnhaus in Siemitz (1956).

  • Werke

    Weitere W u. a. Schaffnerwohnungen d. städt. Elektrizitätswerks, Trier, 1906–07;
    in d. Gartenstadt Hellerau b. Dresden Bau v. Klein- u. Reihen- sowie Landhäusern, 1910–14 u. 1922/23;
    Isr. Kinderhort, Hannover, 1913–14;
    Haus Otto, Gartenstadt Falkenberg in Berlin, 1914/15;
    einzelne Häuser d. Kriegersiedlung Rähnitz b. Dresden, Entwürfe 1916/17–21;
    drei Siedlungen in Pößneck (Thür.), 1921–24;
    Komplex dreier Berufsschulen in Berlin, 1927–28;
    Koordination u. einzelne Hausplanungen d. GAGFAH-Mustersiedlung Fischtalgrund, Berlin-Zehlendorf, 1928–29;
    Malwida-v.-Meysenbug-Schule, Kassel, 1928–30;
    Innengestaltung d. Stadtbads Berlin-Mitte, 1929–30;
    Projekt e. ev.-ref. Kirche in Karlshafen, 1929–31/35;
    Hindenburg-Ehrenmal in Magdeburg, 1936–39;
    Umbau e. Häuslerei in Siemitz, 1943–45;
    Schrr.: Zimmermannsarbb., 1907, ²1921;
    Der Wohnhausbau, 1909, ²1914, ³1927, Neuausg. 2008, hg. v. Th. Böll;
    Hausbau u. dgl., 1916, ²1920, ³1928, ⁴1953, Nachdr. 1986 mit Einf. v. J. Posener;
    Handwerk u Kleinstadt, 1919, ²1972;
    Das Land in d. Mitte, 1921;
    Die kl. u. gr. Stadt, aus d. Nachlaß hg. v. H. Hasche, 1961 (P);
    Kl. Schrr., hg. v. d. H.-T.-Ges., 1967;
    Geschriebenes, Gedanken e. Baumeisters, hg. v. O. Kindt, 1982;
    Ich verfolgte bestimmte Gedanken …, Aufsatzslg., hg. v. dems., 1996;
    Nachlaß: Kunstbibl. d. Staatl. Museen zu Berlin, H.-T.-Archiv.

  • Literatur

    L Nachrufe u. a. in: The Journ. of the Royal Inst. of British Architects, Series 3, 58, 1950/51, H. 6, S. 248;
    Gestalt u. Gedanke 1, 1951, S. 68–75;
    Werk 38, 1951, H. 2, S. 22;
    Das Kunstwerk 8, 1954, H. 3, S. 4 f.;
    Mitt. d. Ak. d. Künste d. Dt. Demokrat. Rep. 14, 1976, H. 3, S. 9–11;
    – Gedächtnisausst. d. H.-T.Ges., 1958;
    H. Sommer, H. T., 1976 (P);
    G. Wangerin u. G. Weiss, H. T., Ein Baumeister, 1976 (W-Verz., P);
    hierzu Rez. v. W. Pehnt, in: Kunstchronik 30, 1977, S. 396–408;
    J. Posener, Due maestri/Two Masters, in: Lotus internat. 16, 1977, S. 20–25;
    ders., Vorlesungen z. Gesch. d. Neuen Architektur (II), die Architektur d. Reform, in: Arch plus, 1980, H. 53, S. 16–25;
    Andreas Tessenow, Wiederaufbauplanung d. Stadt Rostock 1945–1952, Dipl.arb. Leipzig 1978 (StadtA Rostock);
    W. Strey, Die Zeichnungen v. H. T., der Bestand in d. Kunstbibl. Berlin, 1981;
    K. M. Hays, T.’s Architecture as Nat. Allegory, Critique of Capitalism or Protofascism?, in: Assemblage, 1989, H. 8, S. 104–23;
    W. Kleinerüschkamp u. B. Rudhoff (Red.), H. T., 1991;
    M. De Michelis, H. T. 1876–1950, Das architekton. Gesamtwerk, 1991 (krit. W-Verz., P);
    V. M. Lampugnani u. R. Schneider (Hg.), Moderne Architektur in Dtld. 1900 bis 1950, 1992;
    H.-J. Engstfeld, Lehre, Lehrer u. Wirkungen, die Poelzig- u. T.-„Schule“, in K. Schwarz (Hg.), 1799–1999, Von d. Bauak. z. TU Berlin, 2000, S. 224–39;
    W. Durth, Dt. Architekten, 2001;
    J. M. García Roig, H. T., pensamiento utópico, germanidad, arquitectura, 2002;
    S. Hofer, Reformarchitektur 1900–1918, 2005;
    M. Ebert, H. T., Architekt zw. ZUG u. Moderne, ³2006;
    W. Pehnt, Dt. Architektur seit 1900, ²2006;
    W. Nerdinger (Hg.), 100 J. Dt. Werkbund, 2007;
    R. Lindner u. H.P. Lühr (Hg.), Gartenstadt Hellerau, die Gesch. ihrer Bauten, 2008;
    M. Haas, Die ,Gottbegnadeten-Liste‘ (BArch R 55/20252a), in: Eine Institution zw. Repräsentation u. Macht, Die Univ. f. Musik u. darstellende Kunst Wien im Kulturleben d. NS, 2014, S. 252;
    Rhdb. (P);
    ThB;
    Wasmuths Lex. d. Baukunst;
    Vollmer;
    Dict. of Art;
    Hatje, Lex. d. Architektur d. 20. Jh.;
    Biogr. Lex. Mecklenburg IV (P);
    ÖBL; – Mitt. v. Hermann Tessenow, Andreas Tessenow, Dorothea Clorius, John H. Clorius u. Jochen Mehl.

  • Portraits

    P Ölgem. v. H. Gf. v. Luckner, 1938 (Privatbes.), Abb. in: De Michelis, S. 12 (s. L) u. U. Höhns, Ausgezeichnete Architektur, 2000, S. 15; Foto v. H. Erfurth, Anfang d. 1920er J., Abb. in: Wangerin u. Weiss, 1976 (s. L), S. 166; Foto v. O. Umbehr/UMBO, o. J., Abb. in: Sommer, 1976 (s. L), S. 4, 43; Foto, anonym, um 1930, Abb. in: Die kl. u. gr. Stadt, 1961 (s. Schrr.), S. 2; Bronzemedaille v. W. Krüger, 1937 (Privatbes.); Medaille v. H. M. Ruwoldt, 1963.

  • Autor/in

    Kai Kappel
  • Empfohlene Zitierweise

    Kappel, Kai, "Tessenow, Heinrich" in: Neue Deutsche Biographie 26 (2016), S. 42-44 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118621408.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA