Lebensdaten
unbekannt
Beruf/Funktion
pommerisches Dynasten ; Geschlecht der Herzöge von Pommern
Konfession
katholisch,lutherisch
Normdaten
GND: 118697501 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Greifen

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Greifen, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118697501.html [14.12.2018].

CC0

  • Leben

    1) Von den Anfängen bis zur Teilung von 1295

    Das pomoranische Herzogsgeschlecht, das das Greifenwappen auf seinen Siegeln (wahrscheinlich schon 1194, sicher seit 1214) geführt hat (der Name ist zuerst von dem polnischen Chronisten Godesław Baszko überliefert), tritt mit Wartislaw I. ( um 1135?), der zu Merseburg (vor 1124) Christ geworden war, und seinem Bruder Ratibor I. in das Licht schriftlicher Überlieferung. Die genealogische Beziehung zu vorher genannten Pommernherzögen und zu anderen pomoranischen Fürstengeschlechtern (Swantiboriden, Ratiboriden und Herren von Schlawe) ist ungesichert, eine Ableitung von den polnischen Piasten nicht zu erweisen. Auch über den Ausgangs- und frühesten Machtmittelpunkt der späteren Greifen gibt es nur Vermutungen. Das Herrschaftsgebiet Wartislaws I. reichte östlich bis über die Persante, westlich bis über die Oder und umfaßte (sicher 1128 bei der 2. Missionsreise Ottos von Bamberg) Usedom und die lutizischen Gebiete nördlich und südlich der Peene. Seinem Nachfolger Ratibor I. ( 1155/56) gelang es, die Bedrohung durch die Wendenkreuzfahrer 1147 und damit die Ansprüche, die Albrecht der Bär als Markgraf der Nordmark und Bischof Anselm von Havelberg für sein Bistum erhoben, abzuwenden und zugleich die Unabhängigkeit der pommerschen Kirche von Magdeburg wie auch von Gnesen zu behaupten (1140 Errichtung des Bistums Wollin; 1188 Bestätigung der Exemtion). Die Söhne Wartislaws I., die sich dann in die Verwaltung des Landes teilten – Bogislaw I. ( 1187, s. NDB II) in Stettin, Kasimir I. ( 1180) in Demmin – sahen sich mehrfach dem Zugriff Heinrichs des Löwen und der Dänen unter Waldemar I. ausgesetzt. 1181 wurde Bogislaw I. zu Lübeck von Friedrich Barbarossa mit dem Herzogtum Pommern belehnt, das damit dem Reich unmittelbar unterstellt wurde. 1185 war Bogislaw I. gezwungen, den Dänenkönig Knut VI. als Lehnsherrn anzuerkennen. Die Söhne Bogislaws I. – Bogislaw II. ( 1220) und Kasimir II. ( 1219/20) – haben sich mit der dänischen Herrschaft über Vorpommern, die in wechselnden Kämpfen mit|den Askaniern (1198/99, 1211-14) behauptet und 1214 von König Friedrich II. förmlich anerkannt wurde, abfinden müssen. Nach dem Zusammenbruch der dänischen Macht in der Schlacht von Bornhöved 1227 suchten die jungen Herzöge Barnim I. ( 1278, s. NDB I) von Stettin und Wartislaw III. ( 1264) von Demmin Unterstützung bei Brandenburg, dem Kaiser Friedrich II. 1231 die Lehnsansprüche auf Pommern aus dem Jahre 1198/99 erneuert hatte. 1236 erkannte Wartislaw III. im Vertrag zu Kremmen, 1250 Barnim I. im Landiner Vertrag die askanische Lehnshoheit an. Um den Preis des Landes Stargard und der Uckermark sicherten sie so das übrige Herrschaftsgebiet der Greifen, die seit Barnim I. ebenso wie das Land allmählich einen deutschen Charakter annahmen. Unter Bogislaw IV. ( 1309, s. NDB II), dem ältesten Sohn Barnims I., kam es 1295 (12.7.) zu einer Teilung in die Linien Wolgast und Stettin, bei der sein jüngerer Bruder Otto I. die Gebiete um Stettin und südlich der Peene, Bogislaw IV. die diese umspannenden Teile westlich und östlich des Haffs erhielt.

    2) Wolgaster Linie (1295-1459/78)

    Die Herrschaft der Greifen wurde unter Wartislaw IV. ( 1326), dem Sohne Bogislaws IV., bedeutend nach Osten und Westen erweitert. Von dem Territorium der 1294 ausgestorbenen Herzöge von Pommerellen überließ Markgraf Woldemar das Land Stolp (mit Schlawe und Rügenwalde) um 1317 Wartislaw IV., der den Markgrafen zusammen mit Otto I. von Stettin unterstützt hatte. 1325 trat Wartislaw IV. die Nachfolge Wizlaws III. als Fürst von Rügen an und gewann damit dem Greifenhause nicht nur die Insel, sondern im Kampf mit Mecklenburg auch das Festland bis zur Trebel und zur Recknitz. Nach dem Tode Wartislaws IV. führte seine Witwe Elisabeth ( um 1350) die Regentschaft, bis 1338 der älteste Sohn Bogislaw V. ( 1373/74, s. NDB II) die Regierung, zunächst auch für seine Brüder Barnim IV. ( 1365) und Wartislaw V. ( 1390), übernahm. In ihre Regierungszeit fielen die Kämpfe und Verwicklungen wegen der Mark Brandenburg, in die auch die Pommernherzöge verstrickt waren, besonders Barnim III. von Stettin, dem bereits 1338 Kaiser Ludwig der Bayer die Reichsunmittelbarkeit bestätigte, der dafür aber den Wittelsbachern das Heimfallsrecht am Stettiner Herzogtum zugestehen mußte. Das führte zum Bruch mit den Wolgaster Vettern, obwohl Barnim III. 1348 bei Karl IV. erreichte, daß den Pommernherzögen ihre Länder zu gesamter Hand vom Reiche übertragen wurden. Die Wolgaster Herzöge suchten zugleich beim Dänenkönig Waldemar IV. Atterdag und beim Polenkönig Kasimir III., dem Schwiegervater Bogislaws V., politischen Rückhalt. Die Beziehungen zu Kaiser Karl IV. festigten sich, als dieser im Zuge seiner Heiratspolitik 1363 mit Elisabeth, der Tochter Bogislaws V., seine vierte Ehe schloß. Nach dem Tode Barnims IV. wurde die Wolgaster Herrschaft 1368 und endgültig 1372 geteilt. Die Länder östlich der Swine kamen an Bogislaw V., die westlichen Landesteile und das Fürstentum Rügen an die Söhne Barnims IV.

    2 a) Hinterpommersche Linie (zu Stolp und Rügenwalde) (1372-1459)

    Das politische Interesse der Wolgaster Herzöge östlich der Swine war hauptsächlich auf Polen, den Deutschen Orden und in Abstand auf Brandenburg gerichtet, zwischen denen sie je nach Situation lavierten. Die Söhne Bogislaws V. haben zu verschiedenen Zeiten die polnische Lehnshoheit anerkannt. Kasimir IV. fand bei innerpolnischen Wirren 1377 den Tod. Ebenso wie er standen seine Halbbrüder Wartislaw VII. ( 1395) und Bogislaw VIII. ( 1418, s. NDB II) – obwohl zeitweilig auch mit dem Orden verbündet – im ganzen doch auf polnischer Seite. Unter Bogislaw VIII. begann der durch das päpstliche Schisma komplizierte Kamminer Bistumsstreit, bei dem es auch um die Rechtsstellung des Bistums ging. Wie Bogislaw VIII. wurde auch sein Sohn Bogislaw IX. ( 1446, s. NDB II) gebannt und 1434 in die Reichsacht getan. 1417 hatte König Sigmund das Bistum als reichsunmittelbar anerkannt; doch wurde die (1356 begründete) Schutzherrschaft der pommerischen Herzöge 1436 erneut bekräftigt. Weltpolitische Bedeutung erlangte das Greifengeschlecht mit dem Sohn Wartislaws VII., der unter dem Namen Erich ( 1459, s. NDB IV) König von Norwegen, Dänemark und Schweden wurde. Doch seine weitreichenden Pläne, zum Beispiel auch noch das polnisch-litauische Reich durch eine Heirat der Tochter König Wladislaws II. Jagello mit seinem Neffen Bogislaw IX. zu gewinnen sowie diesen zu seinem Nachfolger in den drei nordischen Königreichen zu machen, scheiterten. Als Erich I. starb, erlosch die hinterpommersche Linie der Greifen. Um die Erbschaft kam es zum Kampf zwischen Erich II. von Wolgast, der 1451 die Erbin Hinterpommerns Sophia, die Tochter Bogislaws IX., geheiratet (und 1455 dem Lande die Gebiete von Lauenburg und Bütow gewonnen) hatte, und Otto III. von Stettin, der im Bunde mit Brandenburg den westlichen Teil Hinterpommerns an die Stettiner Linie brachte, die jedoch mit seinem Tode 1464 erlosch.

    2 b) Vorpommersche Linie (zu Wolgast und Barth) (1372–1478)

    Die Herzöge von Wolgast westlich der Swine, Nachkommen Barnims IV., verzettelten sich in kleinlichen Kämpfen mit Mecklenburg und Brandenburg, vor allem aber mit dem räuberischen Adel und den mächtig gewordenen (Hanse-)Städten (besonders Stralsund und Greifswald). Auf Bogislaw VI. von Wolgast ( 1393) und Wartislaw VI. von Barth ( 1394) folgten Barnim VI. ( 1405) und Wartislaw VIII. ( 1415), die Söhne Wartislaws VI., die sich als Seeräuber betätigten. Ihre Söhne teilten sich 1425 die Herrschaft. Wartislaw IX. ( 1457) und Barnim VII. ( 1449/50) erhielten das Land Barth, Barnim VIII. ( 1451) und Swantibor II. ( 1432/36) das Land Wolgast. Wartislaw IX. hatte 1417 zu Konstanz die Belehnung durch König Sigmund empfangen, die dann allen vorpommerschen Herzögen verbrieft wurde. Er suchte der Rechtsunsicherheit im Lande zu steuern. Bleibendes Verdienst erwarb er sich durch seine Mitwirkung bei der Gründung der Universität Greifswald (1456), die der Greifswalder Bürgermeister Heinrich Rubenow einrichtete. Unter Erich II. ( 1474, s. NDB IV), dem ältesten Sohn Wartislaws IX., wurde 1472/73 der Stettiner Erbfolgestreit mit Brandenburg beigelegt, in dem Kurfürst Albrecht das Herzogtum Stettin den Brüdern Erich II. und Wartislaw X. ( 1478), freilich als märkisches Lehen, überließ, was Kaiser Friedrich III. bestätigte.

    3) Stettiner Linie (1295–1464)

    Von den Stettiner Herzögen war Barnim III. ( 1368, s. NDB I) der bedeutendste. Sein Vater Otto I. ( 1344), mit dem die Stettiner Linie begann, machte ihn bereits 1320 zum Mitregenten. Den Kampf um die Mark Brandenburg nützte er zugunsten der Reichsunmittelbarkeit des Landes. 1338 einigte er sich mit den Wittelsbachern, 1348 trat er auf die Seite Karls IV. Von seinen Söhnen (Kasimir III. [ 1372], Bogislaw VII. [ 1404] und Swantibor I. [ 1413]) setzte Swantibor die Politik der Anlehnung an die Luxemburger fort. Doch lebte der alte Streit mit dem brandenburgischen Nachbarn wieder auf, als Jobst von Mähren die Mark übernahm. Swantibor I., seit 1409 Verweser der Mittelmark, geriet aber auch zu dem von König Sigmund eingesetzten Verweser, dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg, und dadurch auch zum König in Gegensatz. Die Feindseligkeiten, die unter seinen Söhnen Otto II. ( 1428) und Kasimir V. ( 1435) fortlebten, führten 1415 zur Verhängung der Reichsacht über sie. 1417 wurde auch ihnen zu Konstanz ein kaiserlicher Lehnsbrief erteilt, jedoch vorbehaltlich der Ansprüche Friedrichs, des nunmehrigen Markgrafen. Damit war das 1338/48 Erreichte in Frage gestellt. Die Herzöge suchten deshalb unter Führung König Erichs Rückhalt sowohl beim Deutschen Orden (auf dessen Seite Kasimir V. 1410 bei Tannenberg gekämpft hatte) wie auch bei Polen. Kasimir V. erreichte zwar 1424 eine Anerkennung seiner Rechte vom Kaiser; doch blieb die Lehnsfrage weiterhin strittig. Dagegen kamen die Kämpfe um die Uckermark unter seinem Sohn Joachim dem Jüngeren ( 1451) 1448 zum Abschluß. Otto III. ( 1464), der letzte Herzog der Stettiner Linie, dessen Mutter Elisabeth von Brandenburg 1454 Wartislaw X. von Wolgast heiratete, stand ganz unter dem Einfluß seines Oheims und Vormunds Kurfürst Friedrichs II. von Brandenburg, der Ottos Ansprüche auf Teile Hinterpommerns unterstützte und der nach 1464 im Stettiner Erbfolgestreit dessen Herzogtum zu gewinnen versuchte.

    4) Von Bogislaw X. bis zum Erlöschen des Greifenhauses (1474–1637)

    Nachdem unter Erich II. die territoriale Einheit Pommerns hergestellt war, begann sein Sohn Bogislaw X. ( 1523, s. NDB II) eine Reform im Innern mit dem Ziel, die herzogliche Macht zu erweitern und zu festigen. Er kann mit Recht als der Begründer eines modernen, auf einer geregelten Verwaltung beruhenden Staatswesens in Pommern gelten. In der Lehnsfrage mußte er die brandenburgischen Ansprüche für ganz Pommern anerkennen; doch entband Kurfürst Johann ihn und seine Nachkommen von der Pflicht des Lehnsempfanges. Durch Anknüpfung engerer Verbindungen mit dem Reichsoberhaupt und durch die Teilnahme an Reichstagen und kaiserlichen Aufgeboten erreichten Bogislaw X. und sein Sohn Georg I. ( 1531, s. NDB VI) die Anerkennung der Reichsstandschaft Pommerns (im Vertrag zu Grimnitz 1529 gestand Kurfürst Joachim I. von Brandenburg unter mancherlei Vorbehalten die Belehnung der Pommernherzöge durch das Reich zu, die Kaiser Karl V. dann 1530 auf dem Reichstag zu Augsburg an Georg I. und seinem Bruder Barnim IX. ([ 1573, s. NDB I] vollzog). Nach Georgs Tode beschlossen dessen Sohn Philipp I. ( 1560) und Barnim IX. unter Mitwirkung Bugenhagens die Einführung der Reformation (Landtag zu Treptow an der Rega Dezember 1534), wodurch die inneren Verhältnisse des Landes weitgehend neu geordnet und zugleich die Fürstenmacht gestärkt wurden. Außenpolitisch verbanden sich die Herzöge mit Kursachsen. Nach der Niederlage des Schmalkaldischen Bundes gelang es ihnen 1549, sich mit Karl V. auszusöhnen Sie mußten das Interim anerkennen, taten jedoch nichts zu seiner Durchsetzung. Maßnahmen zur Förderung der Landesverwaltung standen die Auseinandersetzungen um das Kamminer Stift, andauernde Streitigkeiten mit den Ständen und die erneute Teilung des Landes 1532 negativ gegenüber. Barnim IX. fiel das Gebiet östlich von Swine und Oder mit Stettin zu, Philipp I. der westliche Teil Pommerns mit Wolgast als Residenz. Nachdem der kinderlose Barnim IX. der Regierung 1569 entsagt hatte, einigten sich die Söhne Philipps I. im Erbvertrag zu Jasenitz über eine Neuregelung der Landesverwaltung. Johann Friedrich ( 1600) übernahm jetzt die Herrschaft in Stettin, wo er 1570 den Friedenskongreß eröffnete, der den nordischen siebenjährigen Krieg beendete, Ernst Ludwig ( 1592, s. NDB IV) die in Wolgast. Bogislaw XIII. ( 1606, s.NDB II) wurde mit den Ämtern Barth und Neuenkamp, Barnim X. ( 1603) mit dem Amt Rügenwalde abgefunden, Kasimir VI. ( 1605) zum Bischof von Kammin bestimmt. 1592-1603 führte Bogislaw XIII. die Regentschaft in Wolgast für Philipp Julius, den Sohn Ernst Ludwigs; 1603 übernahm er die Regierung in Stettin. Mit Philipp Julius von Wolgast ( 1625) und den Söhnen Bogislaws XIII., von denen zunächst der kunstliebende Philipp II. ( 1618), dann sein Bruder Franz ( 1620, s. ADB VII) die Regierungsgeschäfte in Stettin führte, gelangte die letzte Generation des Greifengeschlechts zur Herrschaft. Ihrer auf Universitäten und Reisen gewonnenen Bildung entsprachen politischer Sinn und zielstrebige Tatkraft nicht in gleichem Maße wie der Hang zu aufwendiger Repräsentation. Anhaltende Geldnot und unaufhörliche Streitigkeiten mit den Ständen ließ ihr Interesse an politischen Fragen merklich hinter wirtschaftlichen zurücktreten. Die Absicht Philipp Julius', Rügen an Dänemark zu verpfänden, scheiterte am Einspruch Bogislaws XIV. ( 1637, s. NDB II), der Pommern noch einmal vereinigte (1625), die tatsächliche Herrschaft aber 1630 den Schweden überlassen mußte. Mit ihm starb 1637 das Herzogshaus in männlicher Linie aus. Die staatliche Selbständigkeit Pommerns hörte auf. Das persönliche Erbe übernahmen Bogislaws Schwester Anna ( 1660, s. ADB IV) und ihr Sohn Ernst Bogislaw, Herzog von Croy ( 1684, s. NDB III), zeitweilig Statthalter in dem an Brandenburg gefallenen Teil Pommerns. Mit ihm ist das Greifengeschlecht endgültig erloschen.

  • Literatur

    zum Gesamtartikel (Erg. zu NDB I, S. 595 f., u. II, S. 416-19): A. F. Riedel, Cod. dipl. Brandenburgensis, 1838-69;
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  • Literatur

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    Zu 4): Schottenloher 32437a ff., 51394a ff.; danach: J. Luther, Der Tod d. letzten Pommernhzg.s, in: Pomm. Jbb. 31, 1937, S. 121-34; H. Bethe, Zur Baugesch. d. ehem. Hzg.schlosses in Wolgast, in: Balt. Stud. NF 40, 1938, S. 87-95; ders., Neue Funde zur Kunst am Hofe d. pomm. Herzöge, in: Greifswald-Stralsunder Jb. 1, 1961, S. 152-71; J. Petersohn, Die Beisetzung d. letzten Pommernhzg.s 1654, in: Pommern, Ein Haus- u. J.buch,|1956, S, 66-71; Roderich Schmidt, Die Torgauer Hochzeit 1536, Die Besiegelung d. Bundes zw. Pommern u. Sachsen, in: „Solange es ‚heute' heißt“, Festgabe f. Rud. Hermann z. 70. Geb.tag, 1957, S. 234-50, dazu: ders., in: Zs. f. KG 69, 1958, S. 79-97, u. in: ZSRG 75, 1958, S. 372-82; ders., Pommern u. Sachsen in d. Zeit d. Ref., in: Balt. Stud. NF 46, 1959, S. 57-78.

  • Portraits

    H. Bethe, Die Bildnisse d. pomm. Hzg.hauses, in: Balt. Stud. NF 39, 1937, S. 71-99, u. 41, 1939, S. 99-102.

  • Literatur

    – Zur L über d. Croy-Teppich (Erg. zu NDB III, S. 427 u. VI, S. 223 f.): W. Borchers, Pomm. Gesch. im Spiegel gewirkter Wandbehänge, in: Zs. f. Ostforschung 2, 1953, S. 178-89;
    J. Gerhardt, Der Croy-Teppich in Greifswald, in: Luther 29, 1958, S. 91-93;
    H. Zimmermann, Der Kartonnier d. Croy-Teppichs, in: Jb. d. Berliner Museen 1, 1959, S. 155-60.

  • Autor/in

    Roderich Schmidt
  • Empfohlene Zitierweise

    Schmidt, Roderich, "Greifen" in: Neue Deutsche Biographie 7 (1966), S. 29-33 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118697501.html#ndbcontent

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