Hauck, Karl

Lebensdaten
1916 – 2007
Geburtsort
Leipzig
Sterbeort
Münster
Beruf/Funktion
Historiker ; Mediävist ; Mediävist ; Hochschullehrer
Konfession
evangelisch-lutherisch
Normdaten
GND: 118546821 | OGND | VIAF: 100180731
Namensvarianten

  • Hauck, Karl Georg
  • Hauck, Karl
  • Hauck, Karl Georg
  • Hauck, Carl
  • Hauck, Carl Georg

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Zitierweise

Hauck, Karl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118546821.html [14.04.2026].

CC0

  • Hauck, Karl Georg

    1916 – 2007

    Historiker, Mediävist

    Mit der Gründung und langjährigen Leitung des Instituts für Frühmittelalterforschung an der Universität Münster (1964–1982) wurde Karl Hauck zu einem Wegbereiter moderner interdisziplinärer historischer Forschung. Anhand von Bilddarstellungen auf archäologischen Objekten öffnete er Zugangswege zur Geisteswelt der Menschen Nordeuropas im Frühmittelalter und erlangte international hohes Ansehen.

    Lebensdaten

    Geboren am 21. Dezember 1916 in Leipzig
    Gestorben am 8. Mai 2007 in Münster
    Grabstätte Zentralfriedhof in Münster
    Konfession evangelisch-lutherisch
    Karl Hauck, LWL-Medienzentrum für Westfalen (InC)
    Karl Hauck, LWL-Medienzentrum für Westfalen (InC)
  • 21. Dezember 1916 - Leipzig

    1927 - 1936 - Leipzig

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Königin-Carola-Gymnasium für Jungen

    1936 - 1937 - Furth im Wald (Oberpfalz)

    Reichsarbeitsdienst; Kursteilnehmer in Krankenpflege und Erster Hilfe

    1937 - 1941 - Leipzig

    Sprachschüler in Russisch; Übersetzerexamen

    1937 - 1943 - West- und Ostfront

    Militär- und Kriegsdienst mit Unterbrechungen; 1941 Verwundung

    Wehrmacht

    1938 - 8.1.1942 - Leipzig

    Studium der Geschichtswissenschaft

    Universität

    1941 - Straßburg (Elsass, heute Strasbourg, Frankreich)

    Anwärter auf Vollassistentenstelle

    Institut für mittelalterliches Latein und Historische Hilfswissenschaften

    1942 - Straßburg

    Studium der Geschichtswissenschaft und Mittellateinischen Philologie

    Universität

    29.7.1942 - Straßburg

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität

    22.3.1943 - 1944 - Straßburg

    Habilitation für Mittlere und Neuere Geschichte; Dozent für Mittlere und Neuere Geschichte und Mittellateinische Philologie

    Universität

    1944 - 1945 - Erlangen

    Dozent für Mittlere und Neuere Geschichte und Mittellateinische Philologie

    Universität

    1949 - 1950 - Erlangen

    Privatdozent für Mittlere und Neuere Geschichte und Mittellateinische Philologie

    Universität

    1950 - 1959 - Erlangen

    außerordentlicher, seit 1958 ordentlicher Professor für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte

    Universität

    1959 - 1982 - Münster

    ordentlicher Professor für Mittelalterliche Geschichte

    Universität

    1964 - 1982 - Münster

    Gründer; Direktor

    Institut für Frühmittelalterforschung der Universität

    1968 - Münster

    Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Mittelalterforschung (Bild, Bedeutung, Sachen, Wörter und Personen)“ an der Universität

    8. Mai 2007 - Münster

    Hauck erlangte 1936 sein Abitur am Königin-Carola-Gymnasium für Jungen in Leipzig. Im selben Jahr wurde er für sechs Monate zum Reichsarbeitsdienst nach Furth im Wald (Oberpfalz) eingezogen. Er absolvierte dabei einen mehrwöchigen Unterrichtskurs in Krankenpflege und Erster Hilfe. Einen Eintritt in die NSDAP lehnte er ab. Seit November 1938 studierte Hauck Geschichtswissenschaft an der Universität Leipzig. Im August 1939 zur Wehrmacht einberufen, war er von Oktober 1940 bis April 1941 beurlaubt, um ein Übersetzerexamen in Russisch abzulegen; diese Zeit nutzte er zur Fortführung seines Studiums in Straßburg (Elsass, heute Strasbourg, Frankreich). Erneut zum Kriegsdienst einberufen, wurde er am 3. Dezember 1941 in der Schlacht vor Moskau schwer verwundet. Den Lazarettaufenthalt verbrachte er in Straßburg. Im Juli 1942 wurde Hauck bei Hermann Heimpel (1901–1988) und Walter Stach (1890–1955) mit der Arbeit „Wipo und die Cambridger Liedersammlung“ zum Dr. phil. promoviert und fortan vom Kriegsdienst entbunden. 1943 habilitierte er sich in Straßburg mit der Arbeit „Bemerkungen zum Modus Ottinc“ und wurde 1944 zum Dozenten mit der Lehrbefugnis für Mittlere und Neuere Geschichte und Mittellateinische Philologie ernannt. Im Wintersemester 1944/45 ging Hauck an die Universität Erlangen.

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Hauck im Entnazifizierungsverfahren als nicht belastet eingestuft. 1949 wirkte er als Privatdozent, seit 1950 als außerordentlicher Professor für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Universität Erlangen, 1958/59 als Ordinarius. In dieser Zeit widmete er sich zunehmend der materiellen Kultur des Mittelalters. Bedeutsam hierbei waren der Einfluss der kunsthistorischen Arbeiten Aby Warburgs (1866–1929) und der althistorischen Studien Andreas Alföldis (1895–1981) zu Symbolik und Insignien der römischen Kaiserzeit und seine Zusammenarbeit mit Percy Ernst Schramm (1894–1970) und Joachim Werner (1909–1994).

    1959 lehnte Hauck einen Ruf auf die Professur für Nordische Philologie und Germanische Altertumskunde in München ab und ging stattdessen als Nachfolger Herbert Grundmanns (1902–1970) auf den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Münster. Als Direktor des Historischen Seminars setzte er nach einem Ruf an die Universität Freiburg im Breisgau 1964 durch eine Bleibeverhandlung die Gründung des Instituts für Frühmittelalterforschung durch, dessen Direktor er bis zu seiner Emeritierung 1982 war. Hier leitete er seit 1968 mit Friedrich Ohly (1914–1996) und Karl Schmid (1923–1993) den ersten geisteswissenschaftlichen Sonderforschungsbereich (SFB 7) der Deutschen Forschungsgemeinschaft, „Mittelalterforschung (Bild, Bedeutung, Sachen, Wörter und Personen)“.

    Nachdem sich Hauck in den 1950er bis 1960er Jahren Themen der historischen Mittelalterforschung gewidmet hatte, z. B. Pfalzen, Königtum und Adel, Geschichtsbewusstsein und Christianisierung, richtete sich sein Forschungsinteresse in der Folgezeit auf die Erforschung von Bilddarstellungen auf archäologischen Objekten aus Skandinavien, England sowie den kontinentaleuropäischen Küstenregionen. 1970 erschienen seine ersten einschlägigen Werke zu völkerwanderungszeitlichen Goldbrakteaten, kleine, runde Amulettanhänger, deren methodisch fundierte Deutung ihrer figürlichen Darstellungen bis heute mit Haucks Namen verbunden ist. Mittels einer umfassenden Analyse bildtragender Denkmäler rekonstruierte er die Geisteswelt der vorchristlichen oralen Kultur des Nordens, womit er eine neue archäologische Bildforschung begründete. Die von Hauck als Kontextikonografie bezeichnete Methode zur Bilddeutung bezog historische Texte, v. a. altnordische Dichtungen und Sagas, aber auch Bilddarstellungen benachbarter oder verwandter Kulturen, sowie Orts- bzw. Flurnamen und weitere relevante Quellen in die Analyse der Objekte ein, was in der Fachwelt große Anerkennung fand. Der schwedische König Carl XVI. Gustav (geb. 1946) begründete 1992 die Verleihung des Nordsternordens im Range eines Kommandeurs an Hauck damit, dass er der archäologischen Forschung eine bisher verborgen gebliebene Welt eröffnet habe.

    Nach seiner Emeritierung arbeitete Hauck im Internationalen Brakteatenteam mit Morten Axboe (geb. 1946), Charlotte Behr (geb. 1958), Klaus Düwel (1935–2020), Wilhelm Heizmann (geb. 1953), Lutz E. von Padberg (geb. 1950), Alexandra Pesch (geb. 1965) und Tania Dickinson (geb. 1968) zusammen. Zu seinen Schülerinnen und Schülern zählen neben Behr und Padberg Hagen Keller (geb. 1937) und Nikolaus Staubach (geb. 1946).

    1960 ordentliches Mitglied der Historischen Kommission Westfalens (2002 Ehrenmitglied)
    1961 korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts, Berlin-West (1969 ordentliches Mitglied)
    1969 ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
    1989 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München
    1989 ordentliches Mitglied der Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München
    1992 Kommandeur des Königlich Schwedischen Nordsternordens
    10.11.2007 akademische Gedenkfeier, Universität Münster (weiterführende Informationen)
    Mitglied der Medieval Academy of America, Cambridge (Massachusetts, USA)
    Mitglied der Accademia mediterranea delle Scienze, Catania (Italien)

    Wissenschaftlicher Nachlass:

    LEIZA – Leibniz-Zentrum für Archäologie, Standort Schleswig. (vormals Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie, Schloss Gottorf) (weiterführende Informationen)

    Weitere Archivmaterialien:

    Archiv des Deutschen Archäologischen Instituts. Römisch-Germanische Kommission, Berlin, DAI-RGK-A 1633. (Korrespondenz 1957–1967)

    Monografien:

    Wipo und die Cambridger Liedersammlung, 1942. (ungedr. Diss. phil., Universität Straßburg)

    Bemerkungen zum Modus Ottinc, 1943. (ungedr. Habiliationsschrift, Universität Straßburg)

    Goldbrakteaten aus Sievern. Spätantike Amulett-Bilder der ‘Dania Saxonica’ und die Sachsen-‘Origo’ bei Widukind von Corvey. Mit Beiträgen von Klaus Düwel, Heinrich Tiefenbach und Hajo Vierck, 1970. (Onlineressource)

    Herausgeber von Sammelwerken:

    Das Einhardkreuz. Vorträge und Studien der Münsteraner Diskussion zum arcus Einhardi, 1974. (Onlineressource)

    Die Goldbrakteaten der Völkerwanderungszeit. Ikonographischer Katalog, 7 Bde., 1985–1987. (Onlineressource)

    Der historische Horizont der Götterbild-Amulette aus der Übergangsepoche von der Spätantike zum Frühmittelalter. Bericht über das Colloquium vom 28.11.–1.12.1988 in der Werner-Reimers-Stiftung, Bad Homburg, 1992.

    Aufsätze:

    Von einer spätantiken Randkultur zum karolingischen Europa, in: Frühmittelalterliche Studien 1 (1967), S. 3–93.

    Fünfzig Jahre historische Sachforschung. Das Vordringen in das ethnologische Europa, in: Evolution, Zeit, Geschichte, Philosophie. Universitätsvorträge, 1982, S. 65–87.

    Zwanzig Jahre Brakteatenforschung in Münster/Westfalen (Zur Ikonologie der Goldbrakteaten XL), in: Frühmittelalterliche Studien 22 (1988) S. 17–52.

    Altuppsalas Polytheismus exemplarisch erhellt mit Bildzeugnissen des 5.-7. Jahrhunderts (Zur Ikonologie der Goldbrakteaten LIII), in: Heiko Uecker (Hg.), Studien zum Altgermanischen. Festschrift für Heinrich Beck, 1994, S. 197–302.

    Gudme als Kultort und seine Rolle beim Austausch von Bildformularen der Goldbrakteaten (Zur Ikonologie der Goldbrakteaten L), in: Poul Otto Nielsen/Klavs Randsborg/Henrik Thrane (Hg.), The Archaeology of Gudme and Lundeborg. Papers Presented at a Conference at Svendborg, October 1991, 1994, S. 78–88.

    Der Kollierfund vom fünischen Gudme und das Mythenwissen skandinavischer Führungsschichten in der Mitte des Ersten Jahrtausends. Mit zwei runologischen Beiträgen von Wilhelm Heizmann (Zur Ikonologie der Goldbrakteaten LV), in: Dieter Geuenich (Hg.), Die Franken und die Alemannen bis zur „Schlacht bei Zülpich“ (496/97), 1998, S. 489–544.

    Die runenkundigen Erfinder von den Bildchiffren der Goldbrakteaten (Zur Ikonologie der Goldbrakteaten LVII), in: Frühmittelalterliche Studien 34 (1998), S. 28–56.

    Zur religionsgeschichtlichen Auswertung von Bildchiffren und Runen der wikingerzeitlichen Goldbrakteaten (Zur Ikonologie der Goldbrakteaten LVI), in: Klaus Düwel/Sean Nowak (Hg.), Runeninschriften als Quellen interdisziplinärer Forschung. Abhandlungen des Vierten Internationalen Symposiums über Runen und Runeninschriften in Göttingen vom 4.–9. August 1995, 1998, S. 298–353.

    Zur Ikonologie des vervollständigten Brakteatenhortes von Söderby. Mit Exkursen von Heinrich Beck, Charlotte Behr und Morten Axboe (Zur Ikonologie der Goldbrakteaten LVIII), in: Frühmittelalterliche Studien 34 (2000), S. 18–67.

    Zwei Goldbrakteaten von dem Söderby-Fund aus der Kultregion Altuppsala (Zur Ikonologie der Goldbrakteaten LX), in: Michael Stausberg (Hg.), Kontinuitäten und Brüche in der Religionsgeschichte. Festschrift für Anders Hultgård zum 65. Geburtstag am 23. Dezember 2001, in Gemeinschaft mit Olof Sundqvist und Astrid van Nahl, 2001, S. 275–295.

    Neues aus Uppåkra bei Lund, Südschweden (Zur Ikonographie der Goldbrakteaten LXII), in: Birgitta Hårdh/Lars Larsson (Hg.), Central Places in the Migration and Merovingian Periods. Papers from the 52nd Sachsensymposium Lund, August 2001, 2002, S. 79–95.

    Die Bildformeln der Goldbrakteaten in ihren Leitvarianten (Zur Ikonologie der Goldbrakteaten LV), in: Wilhelm Heizmann/Morten Axboe (Hg.), Die Goldbrakteaten der Völkerwanderungszeit – Auswertung und Neufunde, 2011, S. 61–152.

    Machttaten Odins. Die Chiffrenwelt der Brakteaten und die Methoden ihrer Auswertung, in: Wilhelm Heizmann/Morten Axboe (Hg.), Die Goldbrakteaten der Völkerwanderungszeit – Auswertung und Neufunde, 2011, S. 1–60.

    Herausgeber von Zeitschriften und Reihen:

    Frühmittelalterliche Studien, Bd. 1–21 (1967–1987).

    Münstersche Mittelalter-Schriften, Bd. 1–80 (1970–2001).

    Arbeiten zur Frühmittelalterforschung, ab Bd. 1–24 (1981–1997).

    Werkverzeichnisse:

    Lutz E. von Padberg, Verzeichnis der Schriften von Karl Hauck, in: Norbert Kamp/Joachim Wollasch (Hg.), Tradition als historische Kraft. Interdisziplinäre Forschungen zur Geschichte des früheren Mittelalters. Karl Hauck zum 21.12.1981. gewidmet, 1982, Beilage, S. 1–12.

    Karl Heinrich Krüger/Lutz E. von Padberg, Veröffentlichungen von Karl Hauck, in: Hagen Keller/Nikolaus Staubach (Hg.), Iconologia Sacra. Mythos, Bildkunst und Dichtung in der Religions- und Sozialgeschichte Alteuropas. Festschrift für Karl Hauck zum 75. Geburtstag, 1994, S. 651–668. (Onlineressource)

    N. N., Schriften zur Ikonologie der Goldbrakteaten [1970–2002]. (Onlineressource)

    Artikel und Beiträge:

    Josef Fleckenstein, Von den Wurzeln Alteuropas. Die 144. Veranstaltung des Mittelalterkreises anläßlich des 70. Geburtstages von Karl Hauck, in: Frühmittelalterliche Studien 22 (1988), S. 1–16.

    Gerd Althoff, Karl Hauck und die interdisziplinäre Mittelalterforschung in Münster, in: Frühmittelalterliche Studien 41 (2007), S. 1–9.

    Wilhelm Heizmann, Gold, Macht, Kult. Karl Haucks Studien zur Ikonologie der Goldbrakteaten, in: Frühmittelalterliche Studien 41 (2007), S. 11–23.

    Wilhelm Heizmann/Morten Axboe, Vorwort, in: Wilhelm Heizmann/Morten Axboe (Hg.), Die Goldbrakteaten der Völkerwanderungszeit. Auswertung und Neufunde, 2011, S. VII–X.

    Charlotte Behr, Forschungsgeschichte, in: Wilhelm Heizmann/Morten Axboe (Hg.), Die Goldbrakteaten der Völkerwanderungszeit. Auswertung und Neufunde, 2011, S. 153–229.

    Christel Meier, 50 Jahre Frühmittelalterliche Studien, in: Frühmittelalterliche Studien 50 (2016), S. 1–13.

    Sigmund Oehrl, Karl Haucks Studien zu den skandinavischen Goldblechfigürchen. Zusammenfassung, Kritik und neue Überlegungen, in: Alexandra Pesch/Michaela Helmbrecht (Hg.), Gold Foil Figures in Focus. A Scandinavian Find Group and Related Objects and Images from Ancient and Medieval Europe, 2019, S. 389–426.

    Sigmund Oehrl, Karl Haucks Neulesungen Gotländischer Bildsteine, in: ders., Die Bildsteine Gotlands. Probleme und neue Wege ihrer Dokumentation, Lesung und Deutung, 2019, S. 68–84.

    Festschriften:

    Norbert Kamp/Manfred Balzer/Lutz E. von Padberg (Hg.), Tradition als historische Kraft. Interdisziplinäre Forschungen zur Geschichte des früheren Mittelalters. Karl Hauck zum 21.12.1981. gewidmet, 1982.

    Hagen Keller/Nikolaus Staubach (Hg.), Iconologia Sacra. Mythos, Bildkunst und Dichtung in der Religions- und Sozialgeschichte Alteuropas. Festschrift für Karl Hauck zum 75. Geburtstag, 1994.

    Zeitungsartikel:

    Oliver Jungen, Einseitig. Prägungsforscher. Karl Hauck zum neunzigsten Geburtstag, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 297 v. 21.12.2006, S. 33.

    N. N., Verdienter Forscher für Frühmittelalter. Prof. Dr. Karl Hauck wird heute 90 Jahre alt, in: Münstersche Zeitung v. 21.12.2006.

    N. N., Glückwunsch: Prof. Hauck wird 90, in: Westfälische Nachrichten v. 21.12.2006.

    Nachrufe:

    N. N., Glück mit Amuletten. Historiker Karl Hauck gestorben, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 109 v. 11.5.2007.

    N. N., Historiker Karl Hauck verstorben. Mittelalterexperte, in: Münstersche Zeitung v. 11.5.2007.

    Hagen Keller, Karl Hauck (21. Dezember 1916 – 8. Mai 2007), in: Frühmittelalterliche Studien 41 (2007), S. IX–XII. (Onlineressource)

    Horst Fuhrmann, Karl Hauck. 21.12.1916 – 8.5.2007, in: Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (2007), S. 150–152. (P) (Onlineressource)

    Otto Gerhard Oexle, Nachruf auf Karl Hauck, 21. Dezember 1916 – 8. Mai 2007, in: Jahrbuch der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (2007), S. 462–469. (P) (Onlinerressource)

    Fotografie v. Pan Walther (1921–1987), 1987, Abbildung in: Hagen Keller/Nikolaus Staubach (Hg.), Iconologia Sacra. Mythos, Bildkunst und Dichtung in der Religions- und Sozialgeschichte Alteuropas. Festschrift für Karl Hauck zum 75. Geburtstag, 1994, Frontispiz.

  • Autor/in

    Alexandra Pesch (Schleswig)

  • Zitierweise

    Pesch, Alexandra, „Hauck, Karl“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.04.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118546821.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA