Lebensdaten
1888 – 1972
Geburtsort
Lublinitz (Schlesien, heute Lubliniec, Polen)
Sterbeort
New Rochelle (New York, USA)
Beruf/Funktion
Mathematiker
Konfession
jüdisch
Normdaten
GND: 118522442 | OGND | VIAF: 54212371
Namensvarianten
  • Courant, Richard
  • Courant, R.
  • Kurant, R.
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Objekt/Werk(nachweise)

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Zitierweise

Courant, Richard, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118522442.html [12.04.2024].

CC0

  • Richard Courant war ein einflussreicher Mathematiker und Wissenschaftsorganisator, der bis 1933 in Göttingen, danach in New York City weltberühmte mathematische Institute leitete. Courant ist bekannt als Lehrbuchautor sowie durch zahlreiche Forschungsarbeiten v. a. zur Theorie partieller Differentialgleichungen, zur Variationsrechnung und zur numerischen und mathematischen Physik.

    Lebensdaten

    Geboren am 8. Januar 1888 in Lublinitz (Schlesien, heute Lubliniec, Polen)
    Gestorben am 27. Januar 1972 in New Rochelle (New York, USA)
    Konfession jüdisch
    Richard Courant, SUB Göttingen (InC)
    Richard Courant, SUB Göttingen (InC)
  • Lebenslauf

    8. Januar 1888 - Lublinitz (Schlesien, heute Lubliniec, Polen)

    - 1905 - Glatz (Niederschlesien, heute Kłodzko, Polen); Breslau (Schlesien, heute Wrocław, Polen)

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    König-Wilhelm-Gymnasium; Gymnasium zu St. Elisabeth

    1906 - 1910 - Breslau; Zürich; Göttingen

    Studium der Mathematik und Physik

    Universität

    1910 - Göttingen

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität

    1910 - 1910

    Militärdienst

    1912 - Göttingen

    Habilitation für Mathematik

    Universität

    1914 - 1918 - u. a. Westfront

    Kriegsdienst

    u. a. Nachrichtenabteilung

    1920 - 1920 - Münster

    Professor für Mathematik

    Universität

    1920 - 1933 - Göttingen

    Professor für Mathematik

    Universität

    1933 - 1934 - Cambridge (Großbritannien)

    Lecturer

    Universität

    1934 - 1958 - New York City

    Professor of Mathematics (1947–1958 Director)

    Universität

    1940

    US-amerikanischer Staatsbürger

    27. Januar 1972 - New Rochelle (New York, USA)
  • Genealogie

    Vater Siegmund Courant 1853–1925 Kaufmann
    Großvater väterlicherseits Salomon Courant 1815–1896 Kaufmann
    Großmutter väterlicherseits Adelheid Cournat, geb. Burchardt 1823/24–ca. 1884
    Mutter Martha Courant, geb. Freund geb. ca. 1855
    Großvater mütterlicherseits N. N. Freund Geschäftsmann in Oels (Niederschlesien, heute Oleśnica, Polen)
    Bruder Fritz Courant geb. 1889
    Bruder Ernst Courant geb. 1891
    1. Heirat 1912 in Göttingen (?)
    Ehefrau Nelli Courant, geb. Neumann 1886–1942 Mathematikerin; Lehrerin
    Schwiegervater Max Neumann Justizrat
    Schwiegermutter Sophie Neumann, geb. Deutsch gest. 1888
    Kinder keine
    Scheidung 16.2.1916
    2. Heirat 22.1.1919 in Göttingen
    Ehefrau Nerina (Nina) Courant 1891–1991 Musikerin
    Schwiegervater Carl Runge 1856–1927 Professor für Mathematik in Göttingen
    Schwiegermutter Aimée Runge, geb. du Bois-Reymond 1862–1941
    Sohn Ernest D. Courant 1920–2020 Professor für Physik
    Tochter Gertrude Courant 1922–2014 PhD; Biologin
    Sohn Hans Courant 1924–2019 Physiker
    Tochter Leonore Courant 1928–2015 Violinistin
    Cousine Edith Stein 1891–1942 Philosophin; Frauenrechtlerin; 1933 Eintritt in Karmeliterorden in Köln; 1942 in KZ Birkenau ermordet; 1987 selig- und 1998 heiliggesprochen
    Diese Grafik wurde automatisch erzeugt und bietet nur einen Ausschnitt der Angaben zur Genealogie.

    Courant, Richard (1888 – 1972)

    • Vater

      Siegmund Courant

      1853–1925

      Kaufmann

      • Großvater väterlicherseits

        Salomon Courant

        1815–1896

        Kaufmann

      • Großmutter väterlicherseits

        Adelheid Cournat

        1823/24–ca.·1884

    • Mutter

      Martha Courant

      geb.·ca. 1855

      • Großvater mütterlicherseits

        Geschäftsmann in Oels (Niederschlesien, heute Oleśnica, Polen)

    • Bruder

      Fritz Courant

      geb.·1889

    • Bruder

      Ernst Courant

      geb.·1891

    • 1.·Heirat

      in

      Göttingen (?)

      • Ehefrau

        Nelli Courant

        1886–1942

        Mathematikerin; Lehrerin

    • 2.·Heirat

      in

      Göttingen

      • Ehefrau

        Nelli Courant

        1886–1942

        Mathematikerin; Lehrerin

  • Biografie

    Courant besuchte Schulen in Glatz (Niederschlesien, heute Kłodzko, Polen) und Breslau (Schlesien, heute Wrocław, Polen). Geschäftliche Schwierigkeiten der Familie, die 1904 ohne ihn nach Berlin umzog, zwangen Courant frühzeitig zu finanzieller Unabhängigkeit durch private Unterrichtstätigkeit. 1905 studierte er extern, seit 1906 regulär an der Universität Breslau Physik und Mathematik und wechselte nach einem Semester an der Universität Zürich an die Universität Göttingen. 1908 wurde Courant Privatassistent bei David Hilbert (1862–1943), bei dem er 1910 mit der Dissertation „Über die Anwendung des Dirichletschen Prinzipes auf die Probleme der konformen Abbildung“ zum Dr. phil. promoviert wurde. 1912 habilitierte er sich hier mit der Arbeit „Über die Methode des Dirichletschen Prinzips“ für Mathematik.

    Während des Ersten Weltkriegs war Courant bis zu einer schweren Verwundung im September 1915 Infanterist an der Westfront, dann bis zum Kriegsende bei der Nachrichtenabteilung, wo er an Erdtelegrafie-Installationen zur Übertragung elektromagnetischer Signale für militärische Kommunikationszwecke über dem Erdboden beteiligt war. Nach Kriegsende kehrte Courant nach Göttingen zurück und wurde zum außerordentlichen Professor ernannt. Im Sommer 1920 nahm er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Münster an, wurde aber nach einem Semester zurück nach Göttingen als Professor für Mathematik berufen. 1922 übernahm Courant die Leitung des Mathematischen Instituts, das er in der Tradition von Hilbert und Felix Klein (1849–1925) erfolgreich ausbaute. 1926 gelang ihm die Einwerbung von Mitteln der Rockefeller Foundation zum Neubau eines Institutsgebäudes, das 1929 eröffnet wurde.

    Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wehrte sich Courant im April 1933 mit Verweis auf seinen Frontkämpferstatus gegen seine Zwangsbeurlaubung und erreichte, unterstützt durch zahlreiche Solidaritätsbekundungen, eine Umwandlung seiner Beurlaubung für die Übernahme einer Gastdozentur für das akademische Jahr 1933/34 an der Universität Cambridge (Großbritannien). Ein Angebot nach Istanbul schlug er aus, nahm aber zum Sommer 1934 das Angebot einer zweijährigen Gastdozentur an der New York University (NYU) an und wurde in Göttingen 1935 aufgrund des Reichsbürgergesetzes vorzeitig emeritiert. In New York City wurde Courant 1936 Professor of Mathematics, übernahm die Leitung des Graduate School‘s Departments of Mathematics an der NYU und baute in der Folge nach dem Vorbild des Göttinger Instituts in New York City ein mathematisches Forschungszentrum von Weltgeltung auf. 1940 erhielt er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

    Während des Zweiten Weltkriegs gelang Courant der Ausbau des mathematischen Programms an der NYU durch militärische Forschungsgelder der Navy sowie des Office of Scientific Research and Development. Die fortlaufende Einwerbung von Drittmitteln auch nach Kriegsende ermöglichte ihm den weiteren Ausbau des Institute of Mathematical Sciences. Mitte der 1950er Jahre etablierte die Atomic Energy Commision ein Rechenzentrum an der NYU mit einer UNIVAC I, dem ersten kommerziell erhältlichen Computer der Vereinigten Staaten. Auch nach seiner Emeritierung 1958 blieb Courant in Beratungsfunktionen aktiv und widmete sich verstärkt der Förderung des internationalen wissenschaftlichen Austausch zwischen Mathematikern. 1964 wurde das von ihm gegründete mathematische Institut nach ihm benannt.

    Neben seiner wissenschaftsorganisatorischen Tätigkeit als Direktor weltberühmter mathematischer Institute in Göttingen und New York City trat Courant seit 1921 als Begründer und Herausgeber der mathematischen monografischen Reihe „Grundlehren der Mathematischen Wissenschaften“ hervor. Auch veröffentlichte er eine Reihe einflussreicher Lehrbücher, u. a. das auf Vorlesungen von Hilbert beruhende, aber im Wesentlichen von ihm verfasste Standardwerk über die „Methoden der mathematischen Physik“, dessen erster Band 1924 erschien und eine wichtige Rolle bei der Etablierung der modernen Quantenmechanik Ende der 1920er Jahre spielte. Ein zweiter Band wurde 1937 publiziert, beide Bände wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und vielfach wieder aufgelegt. 1929 erschien die von Courant herausgegebenen und durch viele Beiträge ergänzten Vorlesungen zur Funktionentheorie von Adolf Hurwitz (1859–1919). Courant brachte 1930/31 ein zweibändiges Lehrbuch zur klassischen Analysis heraus, das in englischer Übersetzung ebenfalls weite Verbreitung fand. 1941 publizierte er mit Herbert Robbins (1915–2001) das popularisierende Werk „What is Mathematics?“.

    Das Thema seiner Doktorarbeit, das Dirichletsche Prinzip und die praktische Nutzung von Methoden der Variationsrechnung zur Lösung von Anfangs-, Rand- und Eigenwertproblemen partieller Differentialgleichungen verfolgte Courant in mehreren Aufsätzen weiter, die 1950 in die Monografie „Dirichlet’s Principle, Conformal Mapping, and Minimal Surfaces“ mündeten. 1918 bewies Courant, dass von allen homogenen Membranen gegebenen Umfangs und gegebener Spannung die kreisförmige den tiefsten Grundton besitzt. Als weitere Lösungsmethode zur Behandlung partieller Differentialgleichungen entwickelte Courant Approximation durch partielle Differenzengleichungen. In einem Vortrag von 1941 vor der American Mathematical Society antizipierte Courant Grundideen der späteren Methode der Finiten Elemente. Weitere Arbeiten widmeten sich dem Plateau-Problem und der Frage der Existenz, Eindeutigkeit und Charakterisierung von Minimalflächen mit Methoden der Variationsrechnung. Spätere Schriften zu hyperbolischen Differentialgleichungen mit Peter Lax (geb. 1926) beschäftigten sich mit der numerischen Lösung von Problemen von Schockwellen. Neben Lax gelten u a. Kurt Otto Friedrichs (1901–1982) und Hans Lewy (1904–1988) als Schüler Courants.

  • Auszeichnungen

    1955 Mitglied der National Academy of Sciences (weiterführende Informationen)
    1955 Dr. Ing. h. c., TH Darmstadt
    1958 Navy Distinguished Public Service Award
    1958 Dr. Ing. h. c., TH Aachen
    1958 Dr. Sc. h. c., New York University
    1958 Dr. Sc. h. c., Case Institute of Technology Ohio (Cleveland, USA)
    1959 Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    1963 Ehrenbürger der Stadt Göttingen
    1963 Gauss-Weber-Medaille der Universität Göttingen
    1964 Courant Institute of Mathematical Sciences, New York University
    1965 Award for Distinguished Service to Mathematics, Mathematical Association of America
    1966 auswärtiges Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften, Leningrad (Sowjetunion, heute St. Petersburg, Russland)
    1975 Richard-Courant-Weg, Göttingen
    Courant Forschungszentren, Universität Göttingen
  • Quellen

    Nachlass:

    New York University Archives, Richard Courant Papers MC 150.

    Weitere Archivmaterialien:

    Universitätsarchiv Göttingen, Math.-Nat. Pers. 33. (Personalakte)

    Interview Richard Courants von Thomas S. Kuhn und Mark Kac am 9.5.1962, Niels Bohr Library & Archives, American Institute of Physics, College Park (Maryland, USA). (Onlineressource)

    Audio-CD:

    Interview, in: Annette Vogt/Hans Sarkowicz (Hg.), Vertreibung des Geistes. 35 Stimmen aus dem Exil von Hannah Arendt bis Ernst Toch, Hörbuch MP3-CD, 2022.

  • Werke

    Bücher:

    Richard Courant/David Hilbert, Methoden der mathematischen Physik, 2 Bde., 1924–1937, engl. 1953–1962.

    Vorlesungen über Differential- und Integralrechnung, 2 Bde., 1927–1929.

    Vorlesungen über allgemeine Funktionentheorie und elliptische Funktionen von Adolf Hurwitz, hg. u. erg. durch einen Abschnitt über geometrische Funktionen v. Richard Courant, 1929.

    Richard Courant/Herbert Robbins, What is Mathematics?, 1941, dt. 1962.

    Richard Courant/Kurt Otto Friedrichs, Supersonic Flow and Shock Waves, 1948.

    Dirichlet’s Principle, Conformal Mapping, and Minimal Surfaces, 1950.

    Richard Cournat/Fritz John, Introduction to Calculus and Analysis, 2 Bde., 1970–1974.

    Artikel:

    Über die Anwendung des Dirichletschen Prinzipes auf die Probleme der konformen Abbildung, in: Mathematische Annalen 71 (1912), S. 145–183.

    Beweis des Satzes, daß von allen homogenen Membranen gegebenen Umfanges und gegebener Spannung die kreisförmige den tiefsten Grundton besitzt, in: Mathematische Zeitschrift 1 (1918), S. 321–328.

    Über die Eigenwerte bei den Differentialgleichungen der mathematischen Physik, in: Mathematische Zeitschrift 7 (1920), S. 1–57.

    Über die Anwendung der Variationsrechnung in der Theorie der Eigenschwingungen und über neue Klassen von Funktionalgleichungen, in: Acta mathematica 49 (1926), S. 1–68.

    Richard Courant/Kurt Otto Friedrichs/Hans Lewy, Über die partiellen Differenzengleichungen der mathematischen Physik, in: Mathematische Annalen 100 (1928), S. 32–74.

    Plateau’s Problem and Dirichlet’s Principle. in: Annals of Mathematics 38 (1937), S. 679–724.

    The Existence of Minimal Surfaces of Given Topological Structure under Prescribed Boundary Conditions, in: Acta Mathematica 72 (1940), S. 51–98.

    Variational Methods for the Solution of Problems of Equilibrium and Vibrations, in: Bulletin of the American Mathematical Society 49 (1943), S. 1–23.

    Richard Courant/Peter Lax, The Propagation of Discontinuities in Wave Motion, in: Proceedings of the National Academy of Sciences 42 (1956), S. 872–876.

    Bibliografie:

    Pawel S. Aleksandrov/Olha A. Oleinik, In Memory of Richard Courant, in: Russian Mathematical Surveys 30 (1975), H. 4, S. 173–178.

  • Literatur

    Monografien:

    Edith Stein, Aus dem Leben einer jüdischen Familie, 1965.

    Constance Reid, Courant in Göttingen and New York. The Story of an Improbable Mathematician, 1976. (P)

    Reinhard Siegmund-Schultze, Mathematicians Fleeing from Nazi Germany. Individual Fates and Global Impact, 2009.

    Brittany Anne Shields, A Mathematical Life. Richard Courant. New York University and Scientific Diplomacy in Twentieth-Century America, 2015.

    Artikel:

    Frank Jr. Williamson, Richard Courant and the Finite Element Method. A Further Look, in: Historia Mathematica 7 (1980), S. 369–378.

    Norbert Schappacher, Das Mathematische Institut der Universität Göttingen 1929–1950, in: Heinrich Becker/Hans-Joachim Dahms/Cornelia Wegeler (Hg.), Die Universität Göttingen unter dem Nationalsozialismus, 21998, S. 523–551.

    Colin McLarty, Richard Courant in the German Revolution, in: The Mathematical Intelligencer 23 (2001), S. 61–67.

    Peter Lax, Richard Courant 1888–1972, in: National Academy of Sciences. Biographical Memoirs 82 (2003), S. 79–97. (P) (Onlineressource)

    Giuseppe Pelosi, The Finite-Element Method, Part I. R. L. Courant, in: IEEE Antennas and Propagation Magazine 49 (2007), S. 180–182. (P) (Onlineressource)

    Peter Lax, Richard Courant, in: Timothy Gowers (Hg.), The Princeton Companion to Mathematics, 2008, S. 808 f.

    David E. Rowe, Transforming Tradition. Richard Courant in Göttingen, in: The Mathematical Intelligencer 37 (2015), H. 1, S. 20–29.

    Brittany Anne Shields, Mathematics, Peace, and the Cold War. Scientific Diplomacy and Richard Courant’s Scientific Identity, in: Historical Studies in the Natural Sciences 46 (2016), H. 5, S. 556–591.

    Nachrufe:

    Erhard Heinz, Richard Courant. 8. Januar 1888–27. Januar 1972, in: Jahrbuch der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (1972), S. 173–178.

    N. N., Professor Richard Courant. A Biographical Note, in: Journal of Mathematical and Physical Sciences 7 (1973), S. i-iv. (P)

    Pawel S. Aleksandrov/Olha A. Oleinik, In Memory of Richard Courant, in: Russian Mathematical Surveys 30 (1975), H. 4, S. 157–178. (W)

    Lexikonartikel:

    J. C. Poggendorffs biographisch-literarisches Handwörterbuch der exakten Naturwissenschaften, Bd. 5, 1925, S. 245 f., Bd. 6, 1936, S. 484, Bd. 7a, 1956, S. 360 u. Bd. 8, 1999, S. 749–751.

    John J. O’Connor/Edmund F. Robertson, Art. „Richard Courant“, in: MacTutor History of Mathematics Archive, 2000. (P) (Onlineressource).

  • Onlineressourcen

  • Porträts

    Fotografien, 1932–1969, Oberwolfach Photo Collection. (Onlineressource)

  • Autor/in

    Tilman Sauer (Mainz)

  • Zitierweise

    Sauer, Tilman, „Courant, Richard“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.07.2023, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118522442.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA