Lebensdaten
1768 bis 1835
Geburtsort
Florenz
Sterbeort
Wien
Beruf/Funktion
römischer Kaiser ; Kaiser von Österreich
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 118534955 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Franz I. (als Kaiser von Österreich ab 1804)
  • Franz I. von Österreich (als Kaiser von Österreich ab 1804)
  • Franz Josef Karl
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Zitierweise

Franz II., Indexeintrag in: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/gnd118534955.html [31.08.2016].

CC0

Franz II.

Kaiser ( Franz I. als Kaiser von Österreich [seit 1804]), * 12.2.1768 Florenz, 2.3.1835 Wien, Wien,Kapuzinergruft. (katholisch)

  • Genealogie

    V Kaiser Leopold II. ( 1792); M Maria Ludovica (1745–92), T d. Kg. Karl III. v. Spanien ( 1788); B Erzhzg. Ferdinand ( 1824), Ghzg. v. Toscana u. Würzburg (s. NDB V), Karl ( 1847), kaiserl. GFM, Johann ( 1859), Reichsverweser 1848/49; 1) 1788 Elisabeth (1767–90), T d. Hzg. Friedrich Eugen v. Württemberg ( 1797, s. NDB V), 2) 1790 Maria Theresia (1772–1807), T d. Kg. Ferdinand IV. von Neapel-Sizilien (1751–1825) u. d. Karoline (1752–1814, T d. Kaisers Franz I., 1765, s. NDB V), 3) 1808 Maria Ludovica (1788–1816), T d. Erzhzg. Ferdinand (1754–1806), Erbe v. Modena, österr. Gouverneur in Mailand, u. d. Beatrice Este (1750–1829), 4) 1816 Caroline Auguste (1792–1873), T d. Kg. Maxim. I. Jos. v. Bayern ( 1825); 1 T aus 1), 4 S, 8 T aus 2), u. a. Kaiser Ferdinand I. ( 1875, s. NDB V), Franz Karl (1802–78), verzichtet 1848 auf d. Thron zugunsten seines S Franz Joseph ( 1916, s. NDB V), Maria Louise (1791–1847, 1) 1810 Kaiser Napoleon I., 1821, 2) 1822 Adam Adalbert Gf. v. Neipperg [1775–1829], k.k. FML, Mil.-Gouverneur v. Neapel [s. ADB 23], 3] 1834 Karl Gf. v. Bombelles, 1856, k.k. Obersthofmeister, s. NDB II*), Leopoldine (1797–1826, 1817 Kaiser Pedro I. v. Brasilien, 1834), Karoline ( 1832, 1819 Kg. Frdr. Aug. II. v. Sachsen, 1854, s. NDB V).

  • Leben

    F. kam 1784 nach Wien, wo er unter den Augen Kaiser Josephs II. seine Ausbildung vollendete. Erst 24 Jahre alt, folgte er seinem frühzeitig verstorbenen Vater Leopold auf den Thron (1.3.1792). Wenige Wochen|später, am 20. April, erklärte ihm Ludwig XVI. von Frankreich unter dem Druck der Girondisten den Krieg. In den nun folgenden Koalitionskriegen (1792-97, 1799-1801, 1805, 1809), die alle mit Niederlagen gegen Napoleon endeten, bewies der Kaiser bemerkenswerte Ausdauer und Standhaftigkeit. Jeder Friedensschluß (Campoformio, Lunéville, Preßburg, Schönbrunn) beschnitt das österreichische Territorium und drängte es immer weiter nach Osten zurück, so daß schließlich nach dem Verlust von Westgalizien, Westkärnten, Krain, des ungarischen und österreichischen Küstenlandes und Tirols die Königreiche Ungarn und Böhmen sowie die Donauprovinzen und Steiermark die territoriale Grundlage des Kaisertums Österreich bildeten.

    Dieses Kaisertum war am 11.8.1804 proklamiert worden, nachdem am 18.5. ein Senatskonsult Napoleon zum Kaiser der Franzosen erklärt hatte. F. wollte damit seine Rang- und Würdegleichheit dokumentieren. Das universale abendländische römische Kaisertum verlor damit seine reale Existenzbasis, die vollends zerbrach, als Napoleon den unter seinem Protektorat stehenden Rheinbund ins Leben rief. In der Erkenntnis, daß er nicht mehr imstande war, die Pflichten eines Reichsoberhauptes zu erfüllen, legte F. die römische Kaiserkrone nieder, und um zu verhindern, daß Napoleon sie sich selbst aufs Haupt setzte, erklärte er das Reich für aufgelöst und die römische Kaiserwürde für erloschen (6.8.1806).

    Nach dem unglücklichen Krieg von 1809 (Schlachten bei Aspern und Wagram) wurde der bisherige Botschafter in Paris Graf Metternich zum Außenminister ernannt, der sein Amt in voller Übereinstimmung mit den Ideen des Kaisers ausübte. Um Reich und Dynastie zu retten, stimmte F. der Vermählung seiner Tochter Maria Louise mit Napoleon zu. Metternich lavierte zunächst vorsichtig zwischen Rußland und Napoleon, bis ihm die Zeit reif erschien, daß Österreich der großen Koalition Rußlands, Großbritanniens und Preußens beitreten konnte, die Napoleons Herrschaft in den Schlachten bei Leipzig und Waterloo ein Ende bereitete. Der Sieg über Napoleon war zugleich ein Sieg über die Revolution, deren grundlegende Ideen aber trotzdem lebendig blieben. Der Wiener Kongreß, in dessen Rahmen sich die einfache und moralische Lebensauffassung des Kaisers von dem Lebensstil anderer Kongreßteilnehmer vorteilhaft abhob, sah in der Wiederherstellung der legitimen politischen und sozialen Ordnung seine Hauptaufgabe, aber überlebte Institutionen wurden nicht wieder erneuert. An die Stelle des alten Reiches trat der Deutsche Bund, dem Österreich mit seinen ehemals dem Reiche angehörigen Provinzen beitrat und in dem es als Prinzipalmacht den Vorsitz im Bundesrat führte. Als primus inter pares hatte der Kaiser keine Reichsaufgaben mehr, so daß er um des Vorteils des in sich geschlossenen Staates willen auf Belgien und die habsburgischen Vorlande am Oberrhein verzichtete. Im übrigen wurde die Monarchie in vollem Umfang wiederhergestellt samt dem Küstenland, Dalmatien und Istrien. Im Besitze der Lombardei und Venetiens mit den habsburgischen Herrschaftsbereichen Toscana und Modena war Österreich neben Sardinien, Neapel und dem Kirchenstaat die tonangebende Macht auf der Apenninhalbinsel, ebenso wie es in Mitteleuropa die führende Rolle spielte. Diese durch den Wiener Kongreß geschaffene Ordnung aufrechtzuerhalten, war von nun an das beherrschende Bestreben des Kaisers.

    Seit der Neuordnung Europas auf Grund der legitimen Rechtsordnung war F. und mit ihm Fürst Metternich die verläßlichste und unwandelbare Stütze des konservativen Systems sowohl nach außen wie nach innen. Für beide bedeutete die französische Revolution, der in ihren Auswirkungen die Donaumonarchie beinahe zum Opfer gefallen war, das bestimmende Erlebnis. Die aus ihrem Schoß entsprungenen liberalen und nationalen Ideen schienen eine stete Bedrohung der Existenz des Vielvölkerstaates zu sein, für den der Monarch und seine übergeordnete unangreifbare Autorität das einigende und erhaltende Band darstellten. Die allein von Gott verliehene und ihm verantwortliche Autorität schloß die ernsteste Verpflichtung des Gewissens ein, sie nach den moralischen Prinzipien absoluter Gerechtigkeit auszuüben. Nach der Auffassung des Kaisers waren Staat und Herrscher identisch, ihre Interessen liefen parallel und konnten sich niemals widersprechen. Während Kaiser Joseph II. das „Universum“, das heißt den Staat und seine Wohlfahrt in den Vordergrund stellte und seine Funktion als Dienst am Staate betrachtete, betonte sein Neffe die Autorität des Herrschers über das staatliche Patrimonium, der sich alle Beamten und Untertanen im dienenden Gehorsam unterzuordnen haben, um den inneren Frieden, Ordnung und Ruhe aufrechtzuerhalten. Der volonté générale, mit der die Revolution ihr Unwesen gerechtfertigt hatte, wurde der Wille des Fürsten entgegengestellt, der in gerechten, das Wohl der Untertanen berücksichtigenden Gesetzen zum Ausdruck kommt. „Justitia regnorum Fundamentum“, dieser|Wahlspruch war die absolute Norm seiner Regierung. Er steht auf dem mächtigen äußeren Burgtor in Wien, das ihm sein Sohn als Denkmal errichtete. F. war ohne Zweifel bestrebt, nach diesem Grundsatz zu handeln. Er wäre nicht imstande gewesen, ihn zu verletzen oder verletzen zu lassen, aber sein Begriff von Gerechtigkeit war zu abstrakt und doktrinär, als daß er einer Entwicklung der sozialen Verhältnisse hätte förderlich sein können. Er regulierte nicht nur den Lauf des Stromes, sondern war gleichzeitig ein Staudamm dynamischer Kräfte. Seiner Meinung nach müßten die Untertanen in einem wohlgeordneten, von allen unruhigen Elementen geschützten Staat ihre volle Befriedigung finden. Sie sollten sich nicht in die Verwaltung einmischen, sondern, jeder an seinem Ort, fleißig ihre Arbeit tun und so ihr Wohl und Glück befördern. Die „väterliche Fürsorge“, die allen Untertanen Sicherheit und Ruhe garantieren wollte, als Voraussetzung für einen Wohlstand in jenen mäßigen Grenzen, der nicht zu Übermut führte, brauchte ein System sorgfältiger Überwachung, zumal F. von allem unterrichtet sein wollte und die letzten Entscheidungen selbst zu fällen pflegte. Der alles beherrschende Bürokratismus fand in F. seine persönlichste Ausprägung. Die Geschäfte wuchsen ihm über den Kopf, die Staatsmaschine knarrte wie ein ächzendes altes Mühlrad.

    Was F. etwa unter Reformen zu verstehen imstande war, waren Änderungen der Verfahrensweisen, aber keine grundsätzlichen Neuerungen. Keine Änderung im Staatsaufbau, in der sozialen Gliederung und in den Abhängigkeitsverhältnissen, in den Beziehungen von Staat und Kirche, von Staat und Gesellschaft. Was man als System Metternichs zu bezeichnen pflegte, war in erster Linie das System F., ein System der Statik und Stabilität, ein System geordneter und geschäftiger Beharrlichkeit.

    Die Idee der Erhaltung des Friedens und der legitimen Ordnung sollte auch in den Beziehungen der Staaten untereinander zur Geltung kommen. Sie sollten zu diesem Zwecke zusammenarbeiten und einander in der Unterdrückung der Friedensstörer behilflich sein (Heilige Allianz, Kongresse von Aachen, Troppau, Laibach und Verona). Das ist die Grundlage des sogenannten „Interventionsprincips“. Es tat eine kurze Zeit seine Wirkung, aber als sich die Westmächte liberalen Ideen zuwandten, als selbst Rußland den griechischen Aufstand unterstützte und die Julirevolution sich durchsetzte und es offenbar wurde, daß Österreich weder die Macht noch das Geld hatte, sich dieser Durchbrechung der leitenden Regierungsgrundsätze zu widersetzen, beschränkte sich das System mehr und mehr auf die mitteleuropäischen Verhältnisse, auf den unmittelbaren Machtbereich der beiden konservativen Staaten Österreich und Preußen.

    Das „System“ bezog sich vor allem auf das politische Feld, hinderte aber nicht wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung. Man darf nicht vergessen, daß viele Unternehmungen, die später größte Bedeutung erhielten, unter F. Regierung ihren Ausgang nahmen. Die Gründung von industriellen und finanziellen Institutionen, die landwirtschaftlichen und montanistischen Neuerungen, die das Interessengebiet des ungemein tätigen und reformfreudigen Erzherzog Johann bildeten, fielen in diese Zeit. Die Kunst erlebte eine Periode hoher Blüte, die Hinwendung zum inneren Leben führte den Pinsel des Malers, die Feder des Dichters und inspirierte das musikalische Genie. Ein gemütvolles Verhältnis zur Natur, zum Volkstum und Vaterland verlieh der wissenschaftlichen Geschichtsforschung und Landeskunde mächtige Impulse. Die Zensur und Polizeigewalt, die Instrumente der autoritären Ordnung, ließen in dieser Beziehung einen gewissen Raum zu freier Betätigung. Der religiösen Erneuerung (Klemens M. Hofbauer, Wiedereinführung der Jesuiten, Förderung des katholischen Schulwesens) bot er hilfreiche Hand.

    Das Volk sprach vom „guten Kaiser Franz“ und wahrscheinlich irrte es sich nicht, wenn es darunter sein alltägliches Verhältnis zu seinen Untertanen verstand. Seine einfache, fast bürgerliche Lebensweise, seine Leutseligkeit und Hilfsbereitschaft hinterließen den Eindruck eines um das Wohl und Wehe des Volkes treubesorgten Herrschers. So herablassend und teilnehmend er aber im täglichen Leben sein mochte, so streng, unerbittlich, ja hart konnte er sein, wenn es sich um Verteidigung der Grundsätze handelte, auf denen der Staat aufgebaut war. Er war nicht so einfältig, wie er bisweilen hingestellt wird, aber unbeugsam und unzugänglich, ja verständnislos, wenn es sich um irgendwelche demokratische Bewegung oder Gesinnung handelte, die ein lebendigeres Interesse verrieten. – „Regiere und ändere nichts!“ Diese Maxime hinterließ F. in seinem Testament seinem Sohne.

  • Literatur

    ADB VII;  H. v. Srbik, Metternich, 2 Bde., 1923;  ders., Dt. Einheit I, 1935;  V. Bibl, Der Zerfall Österreichs II, 1924;  ders., Kaiser F., der letzte röm.-dt. Kaiser, 1937;  Uhlirz II, 1, 1930, IV, 1944 (L, Qu.);  W. C. Langsam, Francis the Good, New|York 1949 (dt. 1954);  F. Walter, Die österr. Zentralverwaltung II, 2, Die Zeit F.s u. Ferdinands I. (1792-1848), 1956;  Wurzbach VI (L).– Zu Ehefrau Maria Ludovica: A. T. Leitich, in: Große Österreicher XII, 1957, S. 7-19 (L, P).

  • Portraits

    Lith. v. f. Kriehuber (Wien, Graph. Slg. Albertina);  Gem. (Wien, Nat.bibl.), Abb. in: W. Knappich, Die Habsburger Chronik, 1959;  Singer.

  • Autor

    Hugo Hantsch
  • Empfohlene Zitierweise

    Hantsch, Hugo, "Franz II." in: Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 358-361 [Onlinefassung]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118534955.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

Franz I.

  • Leben

    Franz I. (Josef Karl), Kaiser von Oesterreich, geb. 12. Februar 1768 zu Florenz, war der älteste Sohn des Erzherzogs Leopold, Großherzogs von Toskana (später Kaiser Leopold II.) und der Erzherzogin Marie Louise, einer Tochter des Königs Karl III. von Spanien. — Kaiser Joseph II. wollte sich nach dem Tode seiner zweiten Gemahlin nicht wieder vermählen und war kinderlos. Dadurch eröffnete sich der toscanischen Linie des Hauses Habsburg-Lothringen Aussicht auf die Thronfolge in den österreichischen Erblanden. Dies wurde bei der Erziehung des Erbprinzen, welche Graf Franz Colloredo leitete, wohl berücksichtigt. Im Alter von 16 Jahren kam er — 1784 — an den Wiener Hof, wo er unter den Augen Joseph II. für die hohe Stellung, die er einst einzunehmen berufen war, vorbereitet werden sollte. Er hatte dort namentlich anfangs schweren Stand. Joseph fand in seinem Neffen keineswegs den gefügigen, schmiegsamen Zögling, den er erwartet haben mochte. Das kalte, verschlossene Wesen des Erzherzogs, der stillschweigende, aber hartnäckige Widerstand, den derselbe seinem kaiserlichen Oheim in manchen Stücken entgegensetzte, erregte dessen Ungeduld. Es ist bekannt, in welche' bitterer Weise sich Joseph über seinen Neffen äußerte. Dem kühnen Gedankenfluge seines kaiserlichen Ohms vermochte F. allerdings nicht zu folgen. Unterstützt durch ein in der That bewundernswerthes Gedächtniß eignete er sich aber ganz stattliche Kenntnisse in einzelnen Unterrichtsfächern an. Er widmete sich mit Vorliebe den Naturwissenschaften, machte sich namentlich mit den geographischen und administrativen Verhältnissen der Staaten und Länder, die er einst beherrschen sollte, bis in kleinste Einzelheiten vertraut und erlernte fast alle Sprachen des vielsprachigen österreichischen Kaiserstaates. Nachdem er 1786 eine militärische Instructionsreise nach Ungarn unternommen hatte, begleitete er im folgenden Jahre den Kaiser auf seiner Reise nach Böhmen. Ueber diese beiden wie über seine späteren Reisen führte er genaue Tagebücher. Damals scheint auch in dem Verhältnisse zwischen F. und Joseph eine Wendung eingetreten zu sein und dasselbe sich freundlicher gestaltet zu haben. Kaum zwanzig Jahre alt, feierte er — am 6. Januar 1788 — seine Vermählung mit der Prinzessin Elisabeth von Württemberg, einer Tochter des Herzogs Eugen von|Württemberg, welche — für den Erzherzog bestimmt — schon seit 1782 in Wien erzogen worden und dort zum katholischen Glauben übergetreten war. Es traf sich in der glücklichsten Weise, daß dieses Bündniß, welches politische Rücksichten geplant und geknüpft hatten, auch mit den Herzenswünschen des Erzherzogs übereinstimmte. Schon im März desselben Jahres mußte er jedoch sich von seiner jugendlichen Gemahlin trennen. An der Seite des Kaisers machte er den Feldzug gegen die Türken mit und bewies wiederholt viel persönlichen Muth. Er verfaßte ein "Journal der Campagne von 1788" in fünf Foliobänden. Der dritte führt den besonderen Titel "Journal meiner Reise im Banat, Siebenbürgen, Bukowina, Galizien, durch Hungarn wieder zurück in das Banat". Im November nach Wien zurückgekehrt, begab er sich im August 1789 wieder zur Armee und führte nun — allerdings nur dem Namen nach — den Oberbefehl (welcher eigentlich in den Händen Laudons lag). Schon im September übersandte er dem Kaiser einen Theil seines "Journal der Campagne von 1789", welches in der Folge auf drei Bände anwuchs. Mit seiner Gemahlin stand er in häufigem Briefwechsel. Nachdem man beschlossen hatte, Orsowa nicht zu belagern, sondern zu cerniren, berief der Kaiser den Erzherzog, dem nun kein entsprechendes Feld für seine Thätigkeit in der Walachei mehr gegeben war, zurück. In Wien wurde F. bald durch zwei rasch aufeinander folgende Todesfälle furchtbar erschüttert, Am 18. Februar 1790 starb seine Gemahlin, am 20. Februar Kaiser Joseph II. Bis zum Eintreffen seines Vaters in Wien — am 12. März — führte nun F. mit Kaunitz die Regierungsgeschäfte. Am 19. September 1790 feierte er seine Vermählung mit Prinzessin Maria Theresia, einer Tochter Ferdinand's IV., Königs beider Sicilien. Im November desselben Jahres begleitete er seinen Vater zu dessen ungarischer Krönung nach Preßburg und verfaßte ein "Krönungsjournal von anno 1790". Im J. 1791 verfaßte er mehrere Hefte "Militärische Gegenstände und Vorschläge von mir". Im August 1791 wohnte er der Zusammenkunft seines Vaters zu Pillnitz mit dem Könige von Preußen und dem Kurfürsten von Sachsen bei und legte dort den Grund zu seinem persönlichen Freundschaftsbunde mit dem damaligen Kronprinzen, späteren Könige Friedrich Wilhelm III. von Preußen. Am 1. März 1792 starb Kaiser Leopold II. und F., der sich schon als Kronprinz lebhaft an den Staatsgeschäften betheiligt hatte, übernahm nun — 24 Jahre alt — in einer Zeit der größten politischen Gährung selbständig die Regierung seiner Erblande.

    Wenige Wochen nach seiner Thronbesteigung erklärte die französische Nationalversammlung an Oesterreich den Krieg. F. nahm am 25. April die Erbhuldigung von Niederösterreich entgegen, wurde am 6. Juni in Ofen zum Könige von Ungarn gekrönt, am 7. Juli zum römisch-deutschen Kaiser gewählt und am 14. Juli zu Frankfurt gekrönt — Franz II. — Nachdem er sich mit König Friedrich Wilhelm II. in einer Zusammenkunft zu Mainz über den Kriegsplan gegen Frankreich völlig geeinigt hatte, ging er nach Prag, wo am 7. August die Erbhuldigung, am 9. August seine Krönung zum Könige von Böhmen erfolgte. Seinem Sinne für Einfachheit folgend war F. bei allen diesen Feierlichkeiten bestrebt, alle unwesentlichen Nebenförmlichkeiten zu vermeiden und die dadurch in Ersparung gebrachten Summen gemeinnütziger Verwendung zuzuführen. Am 19. April 1793 wurde er durch die Geburt seines ersten Sohnes, des Erzherzogs — Kronprinzen, späteren Kaisers Ferdinand erfreut.

    Nachdem die österreichischen Truppen mit wechselndem Erfolge gegen die Franzofen 1792 und 1793 gekämpft hatten, unternahm F. selbst eine Reise in die Niederlande 1794. Am 23. April nahm er die Huldigung in Brüssel entgegen. Dann begab er sich zur Armee, welche, durch seine Gegenwart angeeifert, die blutigen Siege bei Cateau und Landrecy erfocht, und blieb bei ihr bis nach|der unentschiedenen Schlacht bei Tournay. Am 13. Juni verließ er Brüssel und traf am 19. wieder in Wien ein. Den Kampf gegen Frankreich setzte er als Oberhaupt des deutschen Reichs auch dann noch fort, als Preußen schon seinen Separatfrieden mit Frankreich zu Basel geschlossen hatte. Erst als alle Bundesgenossen von Osterreich abgefallen und Bonaparte mit mehrfacher Uebermacht in Italien vordrang, schloß F. mit der französischen Republik den Frieden zu Campoformio am 17. October 1797, in welchem Deutschland einen Theil des linken Rheinufers einbüßte, Oesterreich zwar Venedig und Salzburg erhielt, aber die Niederlande und die Lombardei verlor. Durch die Theilung Polens mit Preußen und Rußland erhielt Oesterreich Westgalizien. Im Bunde mit England und Rußland erneuerte F. den Kampf gegen die französische Republik — 1799. — Der Einnahme von Mantua — Juli 1799 — folgten im nächsten Jahre die Niederlagen bei Marengo und Hohenlinden und endlich am 9. Februar 1801 der Frieden zu Luneville, welcher dem deutschen Reiche und Oesterreich neue schwere Opfer auferlegte. Die Proclamirung des napoleonischen Kaiserthums beantwortete F. mit dem Gesetze vom 11. August 1804, worin er sich selbst zum erblichen Kaiser von Oesterreich erklärte. Ein Schritt, der wol schon in Voraussicht der zwei Jahre später erfolgten Niederlegung der deutschen Kaiserwürde unternommen wurde. — Im September 1804 und im Mai 1805 bereiste er Böhmen aus Anlaß der dort herrschenden Theuerung und Noth. Am 9. August 1805 trat Oesterreich dem russisch-englischen Bündnisse bei und stellte drei Armeen zum Kriege gegen Frankreich auf. Anfangs bei seiner deutschen Armee, dann in Wien, sah sich F. durch die Annäherung des französischen Heeres gezwungen, seine Hauptstadt zu verlassen. Er begab sich nach Preßburg, dann nach Brünn, endlich in das Lager von Olmütz. Am 23. November besetzten die Franzosen Wien, am 29. begannen die Friedensverhandlungen, ohne jedoch die Feindseligkeiten zu unterbrechen. Nach der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz verabredete F. in einer Zusammenkunft mit Napoleon auf freiem Felde beim Dorfe Nasedlowitz die Bedingungen eines Waffenstillstandes, worauf der unglückliche Frieden von Preßburg folgte. Am 26. Januar 1806 hielt F. wieder seinen Einzug in Wien, mit aufrichtigem Jubel und hingebender Liebe vom Volke begrüßt. Nach der Gründung des Rheinbundes unter Napoleons Protectorate legte F. — am 6. Aug. 1806 — die römisch-deutsche Kaiserwürde nieder. Sie war — mit Unterbrechungen — seit 1273 beim Hause Habsburg gewesen — 21 Fürsten aus diesem Hause hatten sie getragen. — Im April 1807 eilte F. auf die Nachricht von der Erkrankung seiner Gemahlin aus Ofen nach Wien. Sie starb bereits am 13. d. M. F. war nicht von ihrem Krankenlager gewichen bis zum letzten Augenblicke. Sie hatte ihm 12 Kinder geboren, von denen 4 Söhne und 5 Töchter sie überlebten. — Am 6. Januar 1808 vermählte F. sich wieder mit Maria Ludovica Beatrix, Tochter des Erzherzogs Ferdinand und der Erbprinzessin Maria Beatrix von Este.

    In den Kämpfen der Jahre 1807 und 1808 hatte F. strenge Neutralität gegen Frankreich beobachtet und die Zeit zu einer Umgestaltung des österreichischen Heerwesens nach den Plänen und unter der Leitung des Erzherzogs Karl benutzt. Die Versuche, Bundesgenossen zu werben, waren erfolglos geblieben. Oesterreich stand in den blutigen Kämpfen des J. 1809 allein dem französischen Imperator und seinen Bundesgenossen gegenüber. Dem glorreichen Siege bei Aspern folgte die entscheidende Niederlage bei Wagram. F. war für Fortsetzung des Kampfes. Nur ungerne gab er der Friedenspartei nach, ratificirte am 18. Juli den Waffenstillstand und unterzeichnete den Wiener (Schönbrunner) Frieden vom 14. October 1809, der dem schon so schwer geprüften Kaiserstaate neue Verluste und neue Opfer auferlegte. Damals hatte Oesterreichs Unglück seinen Höhepunkt erreicht.|Sein Geschick schien sich zum Besseren zu wenden, als Napoleon um die Hand der ältesten Tochter des Kaisers, Maria Louise, warb. Mit schwerem Herzen willigte ihr Vater ein. Er betrachtete seine Zustimmung als ein großes Opfer, das er dem Wohle seiner Staaten, seines Volkes brachte. Er hoffte, daß nun der Ehrgeiz seines zukünftigen Schwiegersohnes endlich zur Ruhe kommen, daß die Familienbande, welche die beiden Höfe von Wien und Paris umschlangen, den Keim zu einem politischen Freundschaftsbündnisse zwischen beiden Staaten in sich bergen und endlich eine ununterbrochene lange Friedenszeit für die Monarchie folgen werde. Im Mai 1812 hatte er die denkwürdige Unterredung mit Napoleon zu Dresden, welche ihm die schmerzliche Ueberzeugung verschaffte, daß er sich in seinen Erwartungen getäuscht habe, daß die rastlose Ehrsucht dem österreichischen Kaiserstaate neue Opfer auflasten werde. Es ist bekannt, welchen Antheil F. nach Napoleons verhängnißvollem russischen Feldzuge an dem deutschen Befreiungskampfe, dem er bis zu seinem Ende in Person beiwohnte, nahm. Unter jubelnden Zurufen der Bevölkerung hielt er nach jahrelanger Abwesenheit seinen Einzug in Wien am 16. Juni 1814. Durch die Pariser Friedensschlüsse, die Bestimmungen des Wiener Congresses und den Separatfrieden mit Baiern wurden ihm alle Verluste, die er durch die Friedensschlüsse von Campo formio, Luneville, Preßburg, Fontainebleau und Wien erlitten hatte, ersetzt und er erhielt auch wichtigen Länderzuwachs im Süden. Die Kriegesstürme, welche Europa durchtobt und Osterreich unermeßliche Opfer gekostet hatten, waren zu Ende. Eine lange Reihe von Friedensjahren erblühte nun dem vielgeprüften Kaiserstaate, der aufs Neue seine unverwüstliche Lebenskraft bewiesen hatte.

    F. bereiste im Frühjahre 1816 mit seiner Gemahlin die Lombardei. In ihrer Geburtsstadt Mailand erkrankte sie und starb am 7. April. — Am 29. October desselben Jahres wurde ihm die Prinzessin Caroline Auguste, Tochter des Königs Maximilian Joseph von Baiern, durch Procuration in München angetraut, am 10. November in Wien die Vermählung vollzogen und durch großartige Wohlthätigkeitsacte gefeiert. — Ein Aufstand, der in der Lombardei ausbrach, wurde nach kurzer Dauer gedämpft — 1821. — Im April 1826 bot die Genesung des Kaisers von schwerer Krankheit dem Volke willkommenen Anlaß, ihm Liebe und Anhänglichkeit in begeistertem Jubel zu äußern. Am 1. März 1832 vollendete er sein 40. Regierungsjahr. Am 24. Februar 1835 von einem entzündlichen Fieber befallen starb F. am Morgen des 2. März. Er hatte 67 Jahre gelebt und 43 Jahre regiert. Wie kaum ein anderer Monarch hatte er es verstanden, sich die Liebe seines Volkes zu erwerben und zu erhalten. In glücklichen wie unglücklichen Tagen hing es ihm stets mit unerschütterter Treue an. Den Grund zu seiner beispiellosen Popularität legte er schon, da er noch als junger Prinz am Hofe Joseph II. lebte. Schon damals liebte er es, in schlichtem Anzuge, ohne alles äußerliche Abzeichen seiner hohen Stellung, sich inmitten der Wiener Bevölkerung frei und ungezwungen zu bewegen. Obgleich in Italien geboren, liebte und betrachtete er die deutsche Sprache wie seine Muttersprache. Seine Schreibart zeichnete sich zwar nicht durch Schwung und Zierlichkeit aus, aber er befließ sich einer bestimmten klaren Ausdrucksweise, die nicht selten von Wiener Localismen durchhaucht wird. Im mündlichen Verkehre gebrauchte er vollends die Wiener Mundart. Der deutschen Sprache suchte er das ihr innerhalb der schwarzgelben Grenzpfähle gebührende Recht zu wahren, namentlich in gemischten Sprachgebieten sie vor jeder Verkürzung zu beschirmen. Dabei wußte er mit kluger Vorsicht jeden Schein der Bevorzugung einer Sprache eines Volksstammes vor den anderen zu vermeiden. Er war von äußerster Sittenstrenge gegen sich und Andere. Sein inniges, trauliches Familienleben konnte als Muster dienen. Abgesagter Feind jedes unnöthigen Prunkes,|führte eine fast bürgerlich einfache Haushaltung, eine genau geregelte, mäßige Lebensweise. Dieser verdankte er wol seine ziemlich feste Gesundheit und körperliche Rüstigkeit, welche ihm gestattete jene ganz außerordentliche Arbeitskraft zu entfalten, die das gerechte Staunen Aller erwecken muß, die seine emsige unermüdliche Thätigkeit mit Aufmerksamkeit verfolgen. Durch schale Theorien ließ sich sein vorwiegend auf das Exacte, Practische gerichteter Sinn nicht täuschen — mochten sie sich auch in noch so glänzende Gewandung hüllen — sie konnten ihn nicht von dem Wege abbringen, den er einmal als den ihm einzig richtig dünkenden sich vorgezeichnet hatte. Mit löblicher Thatkraft trat er allen Sonderbestrebungen entgegen, welche den Begriff der Zusammengehörigkeit der unter seinem Scepter vereinigten Länder — die Staatseinheit — in Frage stellen wollten. Er war ein absoluter Monarch, ständischen Verfassungen, überhaupt constitutionellem Wesen im Allgemeinen abhold. Die in seiner durch und durch conservativen, sorgfältig auf Erhaltung des Bestehenden bedachten Natur wurzelnde Scheu, wohlerworbene Rechte und altehrwürdige Gewohnheiten anzutasten, ließ ihn zwar einerseits beispielsweise die constitutionellen Rechte Ungarns achten — (seine Begehren wußte er meist auf dem Wege freier Verständigung durchzusetzen) — hielt ihn aber leider auf dem Gebiete der inneren Politik von manchen Reformen zurück, welche die geistige Strömung seiner Zeit forderte; ein guter Theil des unfreien Systems, für das man lange Zeit Metternich verantwortlich gemacht hat, muß bekanntlich in das Schuldbuch des kaiserlichen Autokraten selbst eingetragen werden. F. brachte in der That den nach Entwicklung freiheitlicher Institutionen drängenden Bestrebungen gar kein Verständniß entgegen und er verwechselte nur zu gerne Staatskunst mit polizeilicher Bevormundung. Unter seinem gutmüthigen schwachen Nachfolger kamen die verderblichen Folgen dieser Hemmschuhpolitik zu Tage. — Wie im Innern der Monarchie, trat auch in seiner äußeren Politik starrster Conservativismus in den Vordergrund. Auf jede Weise war er bemüht, den nach zwanzig Kriegsjahren so schwer errungenen Frieden zu bewahren. — Die unter Joseph II. aufgehobenen geistlichen Stifter und Klöster wurden von F. großentheils wieder hergestellt, der Unterricht und die Erziehung der Jugend vielfach geistlicher Obsorge überantwortet, zuletzt sogar die Jesuiten wieder zugelassen. Uebrigens wurde — allerdings einseitig — unter seiner Regierung für Unterricht, für Kunst und Wissenschaft gesorgt durch Vermehrung der Volksschulen, durch Gründung von Realschulen und polytechnischen Instituten — (namentlich in Prag 1806, in Wien 1815), — Erweiterung der Wiener Universität, Erhebung der Lyceen zu Innsbruck, Graz, Olmütz zu Universitäten, Errichtung der nautischen Schule in Zengg, der Forstakademie zu Mariabrunn, der Thierarznei-Anstalt in Wien, durch Einrichtung bischöflicher Seminare, des höheren theologischen Bildungsinstitutes und der protestantisch-theologischen Facultät in Wien, durch Neuaufstellung und Vermehrungen der Sammlungen des zoologisch-botanischen Cabinetes, des anatomisch-pathologischen Museums, des physikalisch-astronomischen Hofcabinets, des botanischen Gartens in Wien etc., durch Gründung des Nationalmuseums zu Pest, des Franzensmuseums zu Brünn, des Museums zu Prag, des Joanneums zu Graz, durch Eröffnung periodischer Kunstausstellungen an der kaiserlichen Academie der bildenden Künste und Gründung des Kunstvereins in Wien etc. für Belebung der industriellen Thätigkeit durch Einführung von Privilegien, Vervollkommnung der Kunstgewerbe, Verbreitung landwirthschaftlicher Kenntnisse, Lockerung des strengen Zunftzwanges, für Hebung des Verkehrs durch Verbesserung der Straßen, Eröffnung von Schifffahrtscanälen (Wien-Neustädter Canal etc.) und der Dampfschifffahrt auf der Donau und auf dem adriatischen Meere, Regulirung der Elbe-Schiffahrt, Bau|von Eisenbahnen (die erste war die von Budweis nach Linz); — für Verbesserung der Rechtspflege, der Verwaltung, Armenpflege und des Gesundheitswesens durch Einführung des neuen Strafgesetzbuches (1803), des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches (1812), Errichtung des Hofcomités in Wohlthätigkeits-Angelegenheiten, Bau von Krankenhäusern, Aufhebung der Leibeigenschaft in Westgalizien. Seine Residenzstadt Wien verschönerte er durch mehrere Gartenanlagen, den Bau des Theseustempels im Volksgarten (mit dem Denkmale von Canova's Meisterhand) und mehrerer öffentlicher Gebäude. Seinem Oheim, Joseph II., setzte er die große Reiterstatue auf dem Josephsplatze in Wien.

    • Literatur

      Außer der bei Wurzb. Biogr. Lex. VI und Mayer, Geschichte Oesterreichs, 2. Bd., S. 181 ff. (Wien 1874) angegebenen Litteratur wäre noch zu erwähnen: Helfert (J. A. Freiherr v.), Kaiser Franz I. und die österreichischen Befreiungskriege; Springer (Anton), Geschichte Oesterreichs seit dem Wiener Frieden 1809 (Leipzig 1863); Beer (Adolf), Leopold II., Franz II. und Katharina (Leipzig 1874); Beer (Adolf), Zehn Jahre österreichischer Politik (Wien 1876). — Auch zu vergleichen die ersten Bände von Gervinus' Geschichte des 19. Jahrhunderts.

  • Autor

    Felgel.
  • Empfohlene Zitierweise

    Felgel, Anton Victor, "Franz II." in: Allgemeine Deutsche Biographie 7 (1878), S. 285-290 [Onlinefassung]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118534955.html#adbcontent

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