Lebensdaten
1714 bis 1759
Geburtsort
Augsburg
Sterbeort
Augsburg
Beruf/Funktion
Maler ; Kupferstecher
Konfession
lutherische Familie
Normdaten
GND: 12355232X | OGND | VIAF: 66739104
Namensvarianten
  • Kilian, Philipp Andreas
  • Kilian, P. A.
  • Kilian, Phil. Andr.
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Zitierweise

Kilian, Philipp Andreas, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd12355232X.html [08.08.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Georg (1683–1745), Maler u. Schabkünstler in A., S d. Wolfgang Philipp (1654–1732), Zeichner u. Kupferstecher in A., Nürnberg u. Königsberg/Pr. (S d. Philipp, s. 3);
    M Juliane Maria, T d. Diakons Göbel in A.;
    Ov Joh. Jakob (1678–1705), Kupferstecher, Phil. Marcus (1679–1716), Kupferstecher u. Schabkünstler in A. u. Nürnberg, Joh. Friedrich (1682–1747), Goldschmied in A., Paul (1687–1718), Kupferstecher in Nürnberg u. Breslau;
    B Georg Christoph (1709–81), Kupferstecher, Schabkünstler u. Künstlerbiograph in A., Johannes (1716–44), Kupferstecher u. Maler in A., Christoph Gustav (1724- n. 76), Maler u. Schabkünstler;
    - 1) 1738 Susanna Sybilla, T d. Kunstverlegers Martin Engelbrecht (1684–1756, s. ThB), 2) 1751 Maria Elisabeth Schleich;
    S aus 1) Georg Martin (1739–60), Kupferstecher in A.

  • Leben

    K. wurde von seinem Vater und den Stechern Jacob Andreas Friedrich (damals in Augsburg) und Georg Martin Preißler (Nürnberg) ausgebildet. In Anlehnung an Preißler schuf er wirkungsvolle Porträts, die in der meisterhaften Charakterisierung des Stofflichen teilweise an den zeitgenössischen französischen Porträtstich heranreichen: Franz I. und Maria Theresia (nach Martin von Meytens), Friedrich der Große, Prinz Heinrich von Preußen und Papst Clemens XIII. In Dresden entstanden Teile des Galeriewerkes „Kurfürstliche und gräfliche Brühlsche Sammlung“. 1744 erfolgte K.s Ernennung zum polnischen und kursächsischen Hofkupferstecher. Zahlreiche Thesenblätter und religiöse Darstellungen nach italienischen Malern erschienen in seinem Verlag. Als Illustrator wurde K. vor allem durch seine „Bilderbibel des Alten und Neuen Testaments“ und durch sein Zeichenbüchlein bekannt. Ölgemälde K.s sind bisher nicht nachgewiesen.

  • Portraits

    Schabkunstbl. v. G. Ch. Kilian (B), 1769.

  • Autor/in

    Kurt Pilz
  • Empfohlene Zitierweise

    Pilz, Kurt, "Kilian, Philipp Andreas" in: Neue Deutsche Biographie 11 (1977), S. 604 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd12355232X.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA