Lebensdaten
1628 bis 1693
Geburtsort
Augsburg
Sterbeort
Augsburg
Beruf/Funktion
Kupferstecher
Konfession
lutherische Familie
Normdaten
GND: 123380464 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Kilian, P.
  • Kilian, Philip
  • P. K.

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Zitierweise

Kilian, Philipp, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/gnd123380464.html [24.09.2017].

CC0

  • Genealogie

    V Wolfgang (s. 5); Ov Lucas (s. 2); B Joh. Baptist (1623–97), Goldschmied, Bartholomäus II (s. 1); - 1651 Susanne, T d. Kunstverlegers Elias Lotter; 12 K, u. a. Wolfgang Philipp (s. Gen. 4), Jeremias I (1665–1730), Kupferstecher in A.; Ur-E Philipp Andreas (s. 4).

  • Leben

    Nach der Lehrzeit bei seinem Vater reiste K. zusammen mit seinem Bruder Johannes nach Italien (1648/50), wo er sich vor allem in Venedig, Florenz und Rom aufhielt. Nach Augsburg zurückgekehrt, genoß er als vielbeschäftigter Porträtist von Fürstlichkeiten, Patriziern und sonstigen bedeutenden Persönlichkeiten große Wertschätzung. Unter den circa 300 wirkungsvollen barocken Arbeiten sind die Bildnisse seiner Brüder Bartholomäus (1685) und Johann (1693), des Tiermalers J. H. Roos (1684), J. Spillenbergers und Sandrarts hervorzuheben. Stilistisch und qualitativ sind sie den Arbeiten seines Bruders Bartholomäus vergleichbar. Wie jener stach K. mehrere Platten zu Sandrarts „Teutscher Academie“. Neben den Porträts nehmen die übrigen Stiche – wie jene teilweise nach Vorlagen zeitgenössischer Künstler – einen bescheideneren Platz ein: Thesenblätter, religiöse Darstellungen und Prospekte.

  • Portraits

    Selbstbildnis mit Bartholomäus II, 1685; v. Bartholomäus II, 1686; Schabkunstbll. v. Gg. Christoph K., 1770, u. v. J. G. Seiller.

  • Autor

    Kurt Pilz
  • Empfohlene Zitierweise

    Pilz, Kurt, "Kilian, Philipp" in: Neue Deutsche Biographie 11 (1977), S. 604 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd123380464.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

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