Lebensdaten
1866 bis 1947
Geburtsort
Betzdorf (Rheinland)
Sterbeort
Köln
Beruf/Funktion
Jesuit ; Philosoph ; Psychologe
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 116827874 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Fröbes, Joseph
  • Froebes, Josef
  • Fröbes, I.
  • mehr

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen im NDB Artikel

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Fröbes, Joseph, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116827874.html [23.08.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Anton, Lokomotivführer;
    M Josepha Westphal.

  • Leben

    F. trat 1882 in den Jesuitenorden ein, studierte in Valkenburg (Holland) Philosophie und Theologie, später in Göttingen unter G. E. Müller Psychologie. 1890-94 war er Gymnasiallehrer, 1899 erhielt er eine Professur für Philosophie in Valkenburg und spezialisierte sich unter dem Einfluß von Müller auf das Gebiet der experimentellen und philosophischen Psychologie. Das eigentliche Interesse lag für F. sowohl nach seiner Begabung für Mathematik und Physik wie auch nach der psychologischen Forschungsrichtung bei der naturwissenschaftlich orientierten Psychologie. Dabei bemühte er sich in seinen Vorlesungen und Veröffentlichungen um eine Synthese zwischen dem Ideengut aristotelisch-scholastischer Philosophie und moderner, besonders experimentell unterbauter Wissenschaft. Er galt eine Reihe von Jahren im In- und Auslande als einer der bedeutendsten Vertreter dieser Bestrebungen, speziell für den Bereich der Psychologie. Sein wichtigstes Werk ist das „Lehrbuch der experimentellen Psychologie“ (I 1916, 2/31932 [umgearbeitet], II 1929, 31929 [umgearbeitet], spanisch 4Madrid 1950).

  • Werke

    Weitere W u. a. Vergleichung übermerkl. Empfindungsunterschiede, in: Zs. f. Psychol. 36, 1904;
    Aus d. Vorgesch. d. physiol. Optik, ebd. 85, 1920;
    Psychologia speculativa, 2 Bde., 1927;
    Cursus brevior Psychologiae, Paris 1933;
    Naturwiss. u. geisteswiss. Psychol., in: Scholastik 9, 1934;
    Compendium psychologiae experimentalis, Rom 1937, 21948 (span. 2Madrid 1948);
    Tractatus logicae formalis, Rom 1940.

  • Literatur

    W. Hellpach, Lit.bl. d. Frankfurter Ztg. v. 9. u. 23.11.1921;
    Lex. d. Päd. III, 1952;
    Enc. filosofica II, Venedig u. Rom 1957;
    Ziegenfuß;
    Ueberweg.

  • Autor/in

    Leonhard Gilen SJ
  • Empfohlene Zitierweise

    Gilen SJ, Leonhard, "Fröbes, Joseph" in: Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 646 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116827874.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA