Lebensdaten
1861 bis 1937
Geburtsort
Elberfeld (Wuppertal, Rheinland)
Sterbeort
Neubabelsberg bei Potsdam (Kreis Teltow)
Beruf/Funktion
Jurist ; Reichsaußenminister ; Präsident des Reichsgerichts
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118614541 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Simons, Walter
  • Simons, Walther

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Zitierweise

Simons, Walter, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118614541.html [20.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    Aus hugenott. Fam. mit angeblich maur. Herkunft, d. nach 1685 in d. Rheinland emigrierte; d. erste nachweisbare Angehörige ist Wienand ( 1714)|;
    V Ludwig (Louis) (1831–1905), Seidenfabr. in E., Mitgl. d. Rhein. Provinzial-LT, S d. Wilhelm (1802–56), Seidenfabr. in E., Präs. d. Handelskammer ebd., u. d. Emilie Köhler (1807–66);
    M Helene (1842–1916), T d. Gottlieb Kyllmann (1803–78), aus Weyer im Wald b. Solingen (Berg. Land), Kaufm. in Bonn, u. d. Henriette Sarah Dorothee Preyer (1812–74), aus Viersen/Niederrhein;
    Urur-Gvv Johann (1735–89), aus Hüxhoven/Niederrhein, Seidenweber, kam 1770 aus Renderath in d. Berg. Land u. begründete d. Seidenfabrik „Johann Simons Erben“ in E.;
    Ur-Gvv Johannes (1771–1817), Seidenfabr. in E.;
    Om Walter Kyllmann (1837–1913), Architekt, 1868 Mitgründer d. Fa. „Kyllmann & Heyden“, Stadtverordneter in Berlin, Geh. Baurat (s. BJ 18, Tl.; ThB; Baumeister, Architekten, Stadtplaner, hg. v. W. Ribbe u. W. Schäche, 1987);
    Solingen 1890 Erna (1870–1954), T d. Hugo Rühle (1824–88), aus Liegnitz, Dr. med., Internist, Dir. d. Univ.polikliniken in Breslau, Greifswald u. Bonn, Prof., Geh. Med.rat (s. ADB 29), u. d. Dorothea Kästner (1831–1907), aus Burg (Fehmarn);
    3 S Hans (1893–1972), Dr. iur., Reg.rat im Reichsministerium d. Innern (SPD), 1931–32 Reg.präs. in Liegnitz, emigrierte 1935 in d. USA, Pol.wiss. an d. New School for Social Research, New York, 1940 US-Staatsbürger, 1947/49 als amerik. Verbindungsoffz. z. Parlamentar. Rat an d. Entstehung d. Grundgesetzes beteiligt (s. BHdE I), Paul Winand (1901–80, ⚭ Sabine Lepsius, 1893–1981, Graphikerin, Porzellanmalerin, s. Vollmer, T d. Reinhold Lepsius, 1857–1922, Historien- u. Porträtmaler, Prof., u. d. Sabine Graef, 1864–1942, Malerin, beide s. A. Dorgerloh, Das Künstlerehepaar L., 2003), Kaufm., Landwirt, zuletzt auf d. Weilerhof (Ried), Wilhelm (1908–45 ⚔), Jur., 4 T Dora (1892–1945, ⚭ Fritz Hammer, 1938, Ing., Flugzeugkonstrukteur u. -pilot, Gründer d. kolumbian. Flugges. „Condor“), Helene Elisabeth (Hella) (1894–1955, ⚭ Johannes Niemeyer, 1889–1980, Prof. f. Architektur, Maler u. Bildhauer in Berlin, s. Vollmer, S d. Theodor Niemeyer, 1857–1939, Völkerrechtler, Prof. f. Röm. Recht u. Reichszivilrecht in Kiel, s. NDB 19), Bibl., Lyrikerin d. Stefan-George-Kreises, Erna Frida Viktoria (Friedel) (1896–1980, ⚭ Wendell Thomas, Schriftst.), Tänzerin, Lehrerin f. Eurythmie am Goetheanum in Dornach (Kt. Solothurn), Gertrud Nora (Tula) (1905–2000, ⚭ Ernst Rudolf Huber, 1903–90, Prof. f. öff. Recht in Kiel, Leipzig, Straßburg u. Göttingen, s. Juristen, hg. v. M. Stolleis, 1995; L), Dr. iur., RA in Freiburg (Br.) (s. Juristinnen);
    E Gerhard (* 1921), Dr. rer. pol., Kaufm. in Ingelheim, Basel, München u. Hamburg, Vf. e. Autobiogr. „Lebensstufen“, 2004 (s. L), Ulrich Huber (* 1936), Dr. iur., Prof. f. Bürgerl. Recht, Handelsrecht u. Ges.recht in Bonn (s. Kürschner, Gel.-Kal. 2009), Wolfgang Huber (* 1942), Dr. theol., Prof. f. Theol. in Marburg u. Heidelberg, seit 1995 Bf. d. Ev. Kirche in Berlin-Brandenburg, seit 2003 Ratsvors. d. EKD (s. Kürschner, Gel.-Kal. 2009; Munzinger);
    Vt Eduard (1855–1922), Prof. f. ev. Theol. in Berlin u. Marburg (s. DBJ IV, Tl.; BBKL IX); Schwägerinnen Henny Rühle (⚭ Ivo Bruns, 1853–1901, Prof. f. klass. Philol. in|Kiel, s. BJ VI, Tl.; Biogr. Lex. Schleswig-Holstein V; NDB II*), Else Rühle (* 1865, ⚭ Berthold Litzmann, 1857–1926, Lit.- u. Theaterhist., s. NDB 14; Internat. Germanistenlex.); Verwandte Louis (Ludwig) (1803–70), 1849–60 preuß. Justizmin. (s. Biogr. Hdb. Preuß. Abg.haus II; NDB 23*), Abraham Frowein (1847–93), Fabr. in E., Abraham Frowein (1878–1957), Fabr. in E., Mitgl. d. Reichswirtsch.rats u. d. Internat. Handelskammer, Ehrenpräs. ders. (s. Rhdb.; Wenzel; Wuppertaler Biogrr.; NDB V*).

  • Leben

    S. besuchte das humanistische Gymnasium in Elberfeld (Abitur 1879) und studierte in Straßburg, Leipzig und Bonn Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte u. a. bei Rudolf Sohm (1841–1917), dessen kirchenrechtliche Vorlesungen ihn nachhaltig beeinflußten. Nach dem Referendarexamen 1882 leistete er Militärdienst, bestand 1888 das preuß. Assessorexamen und war Hilfsrichter in Bonn und Solingen; 1893 wurde er Amtsgerichtsrat in Velbert (Rheinland). 1897–1905 preuß. Landgerichtsrat am Gemeinschaftlichen Landgericht der Thüring. Staaten in Meiningen, wurde er 1905 an das OLG Kiel berufen, wechselte aber im selben Jahr als Hilfsarbeiter an das Reichsjustizamt in Berlin. 1907 wurde er Geheimer Regierungsrat und Vortragender Rat mit der Zuständigkeit für Internationales Recht; in dieser Eigenschaft vertrat er das Dt. Reich auf mehreren internationalen Konferenzen. 1911 wechselte er als Geheimer Legationsrat und Justitiar in das Auswärtige Amt (1917 WGR). 1918 nahm er an den Verhandlungen von Brest-Litowsk teil, am 15.10.1918 wurde er von Reichskanzler Max von Baden (1867–1929) als völkerrechtlicher Berater in die Reichskanzlei berufen. Als enger Vertrauter des Prinzen wirkte er bei der verfassungspolitischen Neuorientierung 1918 (Oktoberreformen) entscheidend mit; auch an Plänen, Ks. Wilhelm II. zugunsten eines Regenten abdanken zu lassen, hatte S. Anteil, ebenso an Verhandlungen im Reichsamt des Innern über eine künftige dt. Verfassung.

    Im Nov. 1918 wurde S. Ministerialdirektor und Leiter der Rechtsabteilung im Auswärtigen Amt. Er unterstützte 1919 die Völkerbundspläne von Harry Gf. Kessler (1868–1937) und Walther Schücking (1875–1935) und nahm als enger Mitarbeiter des Außenministers Ulrich Gf. v. Brockdorff-Rantzau (1869–1928) als Unterstaatssekretär und Generalkommissar der dt. Delegation an den Friedensverhandlungen von Versailles teil. Im Juli 1919 ließ er sich, da er den Versailler Vertrag ablehnte, in den einstweiligen Ruhestand versetzen und wurde geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Reichsverbandes der dt. Industrie. 1920 trat er aus dem „Alldeutschen Verband“ aus, dessen geschäftsführendem Ausschuß er 1903–07 angehört hatte. Vom 25.6.1920 bis 10.5.1921 war der zeitlebens parteilose S. im Kabinett von Konstantin Fehrenbach (1852–1926) Außenminister und vertrat das Reich auf den Konferenzen von Spa und London. Von Jan. bis Mai 1922 war S. Bevollmächtigter für die dt.poln. Verhandlungen über Oberschlesien. 1922 gründete S. mit Hans Seeckt (1866–1936) und Wilhelm Solf (1862–1936) den „SeSiSo-Kreis“, einen im Hotel Kaiserhof in Berlin tagenden Salon, dem auch Harry Gf. Kessler angehörte. Für die Familie Moltke war S. in den 1920er Jahren als Vorstand des Kuratoriums der Familienstiftung, zu der auch das Gut Kreisau gehörte, tätig.

    Am 1.10.1922 wurde S. auf Vorschlag von Reichspräsident Ebert, dessen besonderes Vertrauen er seit Nov. 1918 besaß, zum Präsidenten des Reichsgerichts ernannt. In diesem Amt vertrat er zwischen dem Tod Eberts (28.2.1925) und dem Amtsantritt Hindenburgs (12.5.1925) den Reichspräsidenten als Staatsoberhaupt des Dt. Reichs. 1922–26 war S. Präsident des I. Zivilsenats, von 1926 bis zu seinem Ausscheiden 1929 Präsident des III. Strafsenats; gleichzeitig in Personalunion Präsident des Staatsgerichtshofs für das Dt. Reich. Wegen seiner kritischen Stellungnahme zur Mitgliedschaft von Richtern in SPD und dem SPD-nahen „Republikanischen Richterbund“ 1926 wurde er von sozialdemokratischer Seite angegriffen, u. a. von Gustav Radbruch (1878–1949). Wiederholt, so auf der Staatsrechtslehrertagung 1925 in Leipzig, sprach sich S. gegen ein selbständiges Reichsverwaltungsgericht aus; seine besondere Kritik galt auch dem 1923 beim Reichswirtschaftsgericht gebildeten Kartellgericht, dem er tendenziöse kartellfeindliche Rechtsprechung vorhielt. Nach einem Konflikt 1928 mit Reichspräsident v. Hindenburg und der Reichsregierung (Kabinett Hermann Müller II) um die Besetzung von Stellen im Reichsbahndirektorium trat S. 1929 von seinem Amt zurück.

    Seit 1926 Honorarprofessor für Völkerrecht an der Univ. Leipzig und Präsident der Dt. Gesellschaft für Völkerrecht, ferner engagierter und einflußreicher prot. Laie (1925–36 als erster Nichttheologe Präs. d. Ev.-soz. Kongresses, seit 1930 Mitgl. d. Dt. Ev. Kirchenausschusses), nahm S. auch im Ruhestand am intellektuellen Leben der Weimarer Republik teil. Er war 1920 Mitgründer der „Dt. Hochschule für Politik“ in Berlin (langjähr. Kuratoriumsmitgl.). Auf Vermittlung von|Carl Schmitt erhielt S. 1929/30 einen Lehrauftrag für „innen- und zwischenstaatliche Gerichtsbarkeit“ an der Handelshochschule Berlin.

    Nach 1933 beschränkte S. sein öffentliches Engagement auf den kirchlichen Bereich und die „Neue Bachgesellschaft“, deren Vorsitzender er seit 1930 (Nachfolger v. Julius Smend) war. Äußerungen anläßlich des Bachjubiläums 1935 können im Sinne einer vorsichtigen Zustimmung zum nationalsozialistischen Staat ausgelegt werden; völkerrechtliche Veröffentlichungen seiner letzten Lebensjahre, darunter in der Zeitschrift der „Akademie für Deutsches Recht“, lassen eine Unterstützung der dt. Außenpolitik unter Hitler sowie der Position Italiens im Abessinienfeldzug 1935 und der Falangisten im span. Bürgerkrieg erkennen.

  • Auszeichnungen

    preuß. Roter-Adler-Orden 3. Kl. mit Schleife; preuß. Kronenorden 3. Kl.; Landwehrdienstauszeichnung 1. Kl.; E .K. 2. Kl.; russ. St.-Stanislaus-Orden 2. Kl. mit Stern; Dr. iur. h. c. (Kiel 1913; Bonn; Columbia Univ., New York); D. theol. (Marburg); Adlerschild d. Dt. Reichs (1931); Mitgl. d. Inst. de Droit Internat.; Senator d. Dt. Ak., München; W.-S.-Platz in Velbert (Kr. Mettmann) (1993).

  • Werke

    Die Belastung d. dt. Souveränität durch d. fremden Kommissionen, 1920;
    Übers. u. Einl. v.: D. L. George, Ist wirklich Friede?, 1924;
    Der Rechtsgedanke in d. Pol., 1925;
    Christentum u. Verbrechen, 1925;
    Ansprache, in: Veröff. d. Vereinigung Dt. Staatsrechtslehrer 2, 1925, S. 5 ff.;
    Die Rechtsprechung d. Ksl. Disziplinarhofs, Bd. 2, 1926, (Hg. mit Alfred Schultze);
    Einl. zu: J. M. Beck, Die Vfg. d. Vereinigten Staaten v. Amerika, 1926;
    Die Vertrauenskrise d. dt. Justiz, in: DJZ 1926, S. 1665–69;
    Brief d. Reichsger.präs. an Prof. Radbruch, in: Die Justiz 2, 1926/27, S. 382;
    Die Antike u. d. dt. Volksgemeinschaft, 1928;
    Die Rechtsprechung d. Staatsger.hofs f. d. Dt. Reich u. d. Reichsger. aufgrund Art. 13 Abs. 2 d. Reichsvfg., 6 Bde., 1929–39 (Hg. mit H.-H. Lammers);
    Hugo Preuß, 1930;
    Rechtsgutachten über d. vfg.ändernden Charakter d. dt.poln. Liquidationsabkommens, 1930 (mit H. Triepel u. E. Kaufmann);
    Nachtr. z. § 98, Die Staatsger.barkeit, in: G. Anschütz u. R. Thoma, Hdb. d. Dt. Staatsrechts, Bd. 2, 1932, S. 737–40;
    Die Stellung d. Reichspräs., in: DJZ 1933, S. 22–27;
    Staatsger.hof u. Vfg.reform, ebd., S. 321 ff.;
    Geleitwort zu: W. Rosen, Johann Sebastian Bach, Leben u. Werk, 1935;
    Rel. u. Recht, 1936;
    Kirchenvolk u. Staatsvolk, 1937;
    W-Verz.
    in: Gründer, 1975 (s. L);
    Qu Nachlaß im Fam.bes., 1945 größtenteils vernichtet;
    Teilnachlaß (1919–33): BA Koblenz;
    Akten aus der Zeit im Auswärtigen Amt (darunter Handakte Versailler Vertrag) größtenteils überliefert im Pol. Archiv d. Ausw. Amtes, Berlin, z. T. auch veröff., u. a. in: Quellen z. Außenpol. d. Weimarer Rep., hg. v. W. Elz, 2007, S. 45 f. u. 48 f.;
    einzelne Briefwechsel erhalten, u. a. mit Hans Franck (Landesbibl. Schwerin), Harry Gf. Kessler u. Anton Kippenberg (beide DLA Marbach), Gustav Radbruch (Univ.bibl. Heidelberg), Wilhelm Schaefer (Heinrich-HeineInst. Düsseldorf), Ferdinand Tönnies (Schleswig-Holstein. Landesbibl. Kiel), Ernst Zitelmann (Univ. u. Landesbibl. Bonn).

  • Literatur

    E. Fraenkel, Zur Soziol. d. Klassenjustiz (1927), in: ders., Ges. Schrr., Bd. 1, 1999, S. 177–211;
    G. Radbruch, Zu Dr. S.' Münchener Rede, Ein Schlußwort, in: Die Justiz 2, 1926/27, S. 413–15 (auch in: ders., Gesamtausg., Bd. 12, 1999, S. 209–12);
    E. v. Vietsch, Wilhelm Solf, Botschafter zw. d. Zeiten, 1961, S. 212, 215, 306;
    C. Seibert, Die sieben Präs. d. Reichsger., in: Mschr. f. Dt. Recht 1965, S. 448 f.;
    A. Brecht, Aus nächster Nähe, Lebenserinnerungen 1884–1927, 1966, S. 172 f., 201 u. ö.;
    ders., Mit d. Kraft d. Geistes, Lebenserinnerungen zweite Hälfte 1927–1967, 1967, S. 115 f., 249, 459 f. u. ö.;
    E. Bethge, Dietrich Bonhoeffer, 1967, S. 236;
    E. R. Huber, in: Wuppertaler Biogrr. IX, 1970, S. 60–79 (erweiterte Fassung: W. S., Staatsmann u. Richter in Ks.reich u. Rep., in: ders., Bewahrung u. Wandlung, 1975, S. 152–70);
    ders., Dt. Vfg.gesch. seit 1789, Bd. 5, 1978, S. 412, 464, 546, 558, 631, 658 f., 748 u. ö., Bd. 6, 1981, S. 315, 453 u. ö., Bd. 7, 1984, S. 150–54, 171–74, 652 ff. u.ö.;
    K. Zippelius, Vfg.rechtl. Stellung u. Entwicklung d. Rechtsprechung d. Staatsger.hofs f. d. Dt. Reich, Diss. Freiburg (Br.), 1973, S. 34–39, 136–39;
    H. Gründer, W. S., die Ökumene u. d. Ev.-Soz. Kongreß, 1974 (P);
    ders.;
    W. S. als Staatsmann, Jur. u. Kirchenpol., 1975 (P);
    ders., in: M. Fröhlich, Die Weimarer Rep., Porträt e. Epoche in Biogr., 2002, S. 27–40;
    D. Kolbe, Reichsger.präs. Dr. Erwin Bumke, 1975, S. 47–57;
    W. Wehler, Der Staatsger.hof f. d. Dt. Reich, Diss. Bonn 1979, S. 72, 76 u. 197–235;
    R. Kuhn, Die Vertrauenskrise d. Justiz (1926–1928), 1983, S. 109–21;
    M. Weber, Zur Neuordnung Dtlds., Schrr. u. Reden 1918–1920, 1988, S. 64–68, 206 u. 586;
    W. Kohl, Das Reichsverw.ger., 1991, S. 96, 293 f., 316 u. 341–47;
    Ch. Tilitzki, Carl Schmitt an d. Handelshochschule Berlin, in: Schmittiana IV, 1994, S. 166;
    W. Pauly, Die neue Sachlichkeit d. Staatsrechtslehre in d. Demokratie, in: G. Anschütz u. R. Thoma (Hg.), Hdb. d. Dt. Staatsrechts, Nachdr. 1998, Bd. 1, S. 9* f.;
    M. Stolleis, Gesch. d. öff. Rechts in Dtld., Bd. 3, 1999, S. 69, 100 u. 123;
    Ch. Brüstle, Bach-Rezeption im NS, in: Bach u. d. Nachwelt, Bd. 3, 2000, S. 115–53;
    Gerhard Simons, Lebensstufen, 2004, S. 9–11 (P);
    E. Rembold, Die Geburt d. „dt. Volksmusik“ aus d. Geist dt. Barockmusik, in: A. v. Saldern u. L. Seegers (Hg.), Inszenierter Stolz, 2006, S. 115–46;
    H. Gf. Kessler, Das Tagebuch, 7. Bd., 1919–1923, 2007, S. 173, 182 f., 220 ff., 232–35, 350, 356 u. ö.;
    J. Köhler, Helmut James v. Moltke, 2008, S. 122;
    Rhdb. (P);
    RGG2;
    R. Mumm, in: RGG3;
    Biogr. Lex. Weimarer Rep.;
    Kleinheyer-Schröder;
    Biogr. Hdb. Ausw. Dienst (in Vorbereitung);
    – zur Fam.: Gerda Hajek-Simons, Aus d. Gesch. d. Fam. S., 1962 (Privatdr.).

  • Portraits

    P Zeichnungen v. E. Orlik, 1917, Abb. in: Simons, Lebensstufen, 2004 (s. L), S. 13, u. v. H. Siegmund-Schultze, um 1930, Abb. in: Gründer, 1974 (s. L);
    (alle Privatbes.).

  • Autor/in

    Martin Otto
  • Empfohlene Zitierweise

    Otto, Martin, "Simons, Walter" in: Neue Deutsche Biographie 24 (2010), S. 441-443 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118614541.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA