Pannenberg, Wolfhart

Lebensdaten
1928 – 2014
Geburtsort
Stettin (heute Szczecin, Polen)
Sterbeort
Gräfelfing bei München
Beruf/Funktion
Evangelischer Theologe ; Hochschullehrer
Konfession
evangelisch-lutherisch
Normdaten
GND: 118591541 | OGND | VIAF: 2455605
Namensvarianten

  • Pannenberg, Wolfhart Ulrich
  • Pannenberg, Wolfhart
  • Pannenberg, Wolfhart Ulrich
  • Pannenberg, W.
  • P'annenberŭk'ŭ
  • Pan neng bo ge
  • Pannengboge
  • Panenberuku, W.
  • Pannenberg, Wolfahrt
  • Panenberg, Volfhart
  • Bol peu ha leu teu Pan nen be leu keu
  • Bolpeuhaleuteu-Pannenbeleukeu
  • Pannenbeleukeu, Bolpeuhaleuteu

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Zitierweise

Pannenberg, Wolfhart, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118591541.html [10.04.2026].

CC0

  • Pannenberg, Wolfhart Ulrich

    1928 – 2014

    Evangelischer Theologe

    Wolfhart Pannenberg war einer der bedeutendsten lutherischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er mit dem Konzept „Offenbarung als Geschichte“ (1961). Seine „Wissenschaftstheorie und Theologie“ (1973), „Anthropologie in theologischer Perspektive“ (1983) und „Systematische Theologie“ (3 Bde., 1988–1993) prägen bis heute die theologische Diskussion. Zeitlebens war es Pannenberg ein Anliegen, Glaube und Vernunft miteinander zu verbinden und Theologie in interdisziplinärer Weite und im ökumenischen Horizont zu betreiben.

    Lebensdaten

    Geboren am 2. Oktober 1928 in Stettin (heute Szczecin, Polen)
    Gestorben am 4. September 2014 in Gräfelfing bei München
    Grabstätte Friedhof Ohlsdorf in Hamburg
    Konfession evangelisch-lutherisch
    Wolfhart Pannenberg, BArch / Bildarchiv (InC)
    Wolfhart Pannenberg, BArch / Bildarchiv (InC)
  • 2. Oktober 1928 - Stettin (heute Szczecin, Polen)

    1935 - 27.3.1947 - Aachen; Potsdam; Friedeberg (Neumark, heute Strzelce Krajeńskie, Polen); seit 1945 Wolgast (Vorpommern)

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Volksschule; seit 1939 Oberschule

    12.2.1945 - 7.5.1945 - Neubrandenburg; Usedom; Schleswig-Holstein

    Kriegsdienst

    8.5.1945 - 3.7.1945 - Schleswig-Holstein

    britische Kriegsgefangenschaft

    Frühling 1947 - Herbst 1952 - Berlin; seit Herbst 1948 Göttingen; seit Herbst 1949 Basel; seit Frühling 1950 Heidelberg; seit Frühling 1951 Basel; seit Herbst 1951 Heidelberg

    Studium der Evangelischen Theologie und Philosophie

    Universität

    2.5.1953 - Heidelberg

    Fakultätsexamen in Evangelischer Theologie

    Universität

    7.5.1953 - Heidelberg

    Promotion (Dr. theol.)

    Universität

    März 1954 - Karlsruhe

    Zweite Theologische Prüfung

    Evangelische Kirche in Baden

    1.5.1954 - 30.9.1955 - Heidelberg

    wissenschaftlicher Assistent

    Ökumenisches Institut der Universität

    2.12.1955 - Heidelberg

    Habilitation für Systematische Theologie

    Universität

    8.12.1955 - 1.10.1958 - Heidelberg

    Privatdozent für Systematische Theologie

    Universität

    8.7.1956 - Heidelberg

    Ordination

    Peterskirche

    1958 - 1968 - Wuppertal; seit 1961 Mainz

    ordentlicher Professor für Systematische Theologie mit Lehrauftrag für Philosophie

    Kirchliche Hochschule; Universität

    1963 - Chicago (Illinois, USA)

    Gastprofessor

    University of Chicago

    1966 - 1967 - Cambridge (Massachusetts, USA)

    Gastprofessor

    Harvard Divinity School

    Frühjahr 1967 - Claremont (Kalifornien, USA)

    Gastprofessor

    Claremont School of Theology

    1968 - 1994 - München

    ordentlicher Professor für Systematische Theologie; Direktor des Ökumenischen Instituts

    Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität

    4. September 2014 - Gräfelfing bei München

    alternativer text
    Wolfhart Pannenberg, Universitätsarchiv Mainz (InC)

    Kindheit, Jugend und Studium

    Pannenberg wuchs in Stettin (heute Szczecin, Polen), Aachen, Potsdam und Friedeberg (Neumark, heute Strzelce Krajeńskie, Polen) auf, bevor er im März 1944 mit seiner Familie vor den US-amerikanischen Luftangriffen von Berlin nach Pommern floh. Bereits in seiner Jugend begeisterte er sich für Philosophie, v. a. für Friedrich Nietzsche (1844–1900) und Immanuel Kant (1724–1804), sowie für Klassische Musik. Am 6. Januar 1945 hatte er ein Lichterlebnis, das er rückblickend als prägende Erfahrung einordnete, deren Bedeutung für sein Leben er in den darauffolgenden Jahren zu erfassen suchte. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs zum Kriegsdienst eingezogen, kam Pannenberg bald erkrankt in ein Lazarett in Norddeutschland, wo er von britischen Truppen in Gefangenschaft genommen wurde. Seit Frühherbst 1945 besuchte er die Oberschule in Wolgast (Vorpommern), die er 1947 mit dem Abitur abschloss.

    Seit 1947 studierte Pannenberg Evangelische Theologie und Philosophie in Berlin und setzte seine Studienschwerpunkte in der Systematischen Theologie; der Dogmatiker Heinrich Vogel (1902–1989), einst Mitglied der Bekennenden Kirche, wurde ihm zum prägenden Lehrer. 1948 wechselte er an die Universtität Göttingen, wo ihn der Philosoph Nicolai Hartmann (1882–1950) anregte, theologische Probleme vor dem Hintergrund ihrer Geschichte zu verstehen. Ein Stipendium des Ökumenischen Rats der Kirchen ermöglichte Pannenberg das Studium in Basel. Hier hörte er im Wintersemester 1949/50 sowie im Sommersemester 1951 Karl Barth (1886–1968) und Karl Jaspers (1883–1969). Zuvor von Barths Theologie begeistert, wuchs in Basel Pannenbergs Kritik an dessen Umgang mit den biblischen Texten, seinem Analogieverständnis sowie einer zu geringen philosophischen Strenge.

    Im Wintersemester 1951 ging Pannenberg an die Universität Heidelberg. Bei dem Alttestamentler Gerhard von Rad (1901–1971) und dem Philosophen Karl Löwith (1897–1973) entdeckte er die Bedeutung der Geschichte für die Theologie. Angeregt durch das Lutherstudium bei Hans Joachim Iwand (1899–1960) in seiner Göttinger Zeit, setzte sich Pannenbergs Interesse an der scholastischen Theologie in Heidelberg fort. 1953 schloss er hier sein Studium mit dem theologischen Fakultätsexamen ab, wurde mit der Arbeit „Die Prädestinationslehre des Duns Skotus im Zusammenhang der scholastischen Lehrauffassung“ (1954) bei Edmund Schlink (1903–1984) zum Dr. theol. promoviert und war danach als dessen wissenschaftlicher Assistent am Ökumenischen Institut tätig.

    Habilitation und akademische Stationen

    Am 2. Dezember 1955 mit einer erst 2007 publizierten Arbeit zum Analogiedenken der mittelalterlichen Scholastik für das Fach Systematische Theologie habilitiert, wirkte Pannenberg anschließend als Privatdozent in Heidelberg. 1956 wurde er in der Heidelberger Peterskirche ordiniert. Bis in die frühen 1960er Jahre arbeitete er weiter am Analogiebegriff, den er hinsichtlich einer darin gründenden Möglichkeit der Gotteserkenntnis kritisch sah. Statt von einer Analogie zwischen Gott und Mensch ging Pannenberg vom biblisch bezeugten geschichtlichen Handeln Gottes als Grundlage für die Gotteserkenntnis aus. Zentral dafür sei die Auferstehung Jesu als historisches Ereignis.

    Seit seinen Studienzeiten beschäftigte Pannenberg die Geschichte als umfassender Horizont der Theologie. Anfang der 1950er Jahre formierte sich in Heidelberg um ihn der sog. Pannenbergkreis, zu dem Klaus Koch (1926–2019), Rolf Rendtorff (1925–2014), Dietrich Rössler (1927–2021), Ulrich Wilckens (1928–2021), später auch Trutz Rendtorff (1931–2016) und Martin Elze (1927–2023) zählten. Ziel war es, die Bedeutung der Geschichte und den exegetischen Ansatz von Rads in systematisch-theologischer Hinsicht weiterzudenken. Aus der exegetischen und systematisch-theologischen Diskussion des Pannenbergkreises entstand die Programmschrift „Offenbarung als Geschichte“ (1961), in der Pannenberg das für seinen theologischen Ansatz grundlegende Offenbarungsverständnis vorstellte. Die Schrift regte die theologische Diskussion um den Offenbarungsbegriff an und setzte einen Kontrapunkt zum Verständnis der Wort-Gottes-Theologien Barths und Rudolf Bultmanns (1884–1976).

    1958 wurde Pannenberg zum Professor für Systematische Theologie an die Kirchliche Hochschule Wuppertal berufen; 1961 wechselte er an die Universität Mainz und formulierte sein offenbarungstheologisches Programm mit Blick auf die Christologie, Wissenschaftstheorie und Anthropologie weiter aus. In „Grundzügen der Christologie“ (1964) zeigte er, wie sich die Bedeutung des Menschen Jesus von Nazareth als Sohn Gottes innerhalb der christologischen Traditionsbildung konstituiert habe. Mit „Wissenschaftstheorie und Theologie“ (1973) verortete er seinen geschichtshermeneutischen Ansatz innerhalb der wissenschaftstheoretischen Diskussion und beschrieb die Theologie als Wissenschaft von Gott, der es um Ziel sowie Sinn von Selbst und Welt gehe. Die Frage nach den anthropologischen Voraussetzungen der Religiosität untersuchte er unter Berücksichtigung interdisziplinärer Perspektiven in seiner „Anthropologie in theologischer Hinsicht“ (1983), in der er den Menschen als selbsttranszendentes, weltoffenes und exzentrisches sowie gesellschaftliches Wesen beschrieb.

    1968 folgte Pannenberg einem Ruf an die Universität München, wo er bis zu seiner Emeritierung 1994 ordentlicher Professor für Systematische Theologie und Direktor des Ökumenischen Instituts an der Evangelisch-Theologischen Fakultät war. Seit Ende der 1950er Jahre Mitglied im Ökumenischen Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen (ehemals Jaeger-Stählin-Kreis), war er von 1980 bis 1998 dessen wissenschaftlicher Leiter auf evangelischer Seite und trug entscheidend zur Aufarbeitung der Lehrdifferenzen zwischen der katholischen und der lutherischen Kirche bei. In den weltweiten ökumenischen Dialog war Pannenberg von 1975 bis 1990 als Delegierter der Evangelischen Kirche in Deutschland in der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rats der Kirchen involviert.

    In seinem Opus magnum, „Systematische Theologie“ (3 Bde., 1988–1993), fasste Pannenberg seine Theologie zusammen und entfaltete eine Dogmatik vom christlichen Gottesgedanken her, dessen Wahrheitsanspruch es angesichts seiner Strittigkeit in der Moderne rational zu verantworten gelte. Ausgehend von einem trinitarischen Gottesverständnis zeigte er die geschichtliche Offenbarung Gottes auf, die sich bereits in Jesus Christus erfüllt habe, aber noch unter dem eschatologischen Vorbehalt stehe, sich auch am Ende der Zeiten zu bewahrheiten.

    Pannenbergs Wirkung

    Pannenbergs über 700 Titel umfassendes und mehrfach übersetztes Werk wurde und wird international rezipiert. Zu seinen Schülerinnen und Schülern gehören Christine Axt-Piscalar (geb. 1959), Walter Dietz (geb. 1955), Ekkehard Mühlenberg (geb. 1938), Friederike Nüssel (geb. 1961), Jan Rohls (geb. 1949), Falk Wagner (1939–1998) und Gunther Wenz (geb. 1949). Mit der Gründung der von Wenz geleiteten Wolfhart Pannenberg-Forschungsstelle an der Hochschule für Philosophie München 2015 wurde die Reihe „Pannenberg-Studien“ etabliert, in der jährlich Forschungsbeiträge publiziert werden. Seit 2022 findet außerdem alle zwei Jahre „The International Wolfhart Pannenberg Symposium“ statt.

    1972 Dr. h. c., Universität Glasgow
    1956 Mitglied im Ökumenischen Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen (ehemals Jaeger-Stählin-Kreis) (1980–1998 wissenschaftlicher Leiter auf evangelischer Seite)
    1975–1990 Delegierter der Evangelischen Kirche in Deutschland in der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rats der Kirchen
    1977 Dr. h. c., Universität Manchester
    1977 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München (weiterführende Informationen)
    1979 Dr. h. c., Trinity College, Dublin
    1987 Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1997 zurückgegeben)
    1993 Dr. h. c., Universität St Andrews (Schottland)
    1993 Bayerischer Verdienstorden
    1995 Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst
    1999 Dr. h. c., Päpstliche Universität Comillas (Spanien)
    2008 Dr. h. c., Babeș-Bolyai-Universität Cluj (Rumänien)
    2012 Hilke und Wolfhart Pannenberg-Stiftung, München
    2015 Wolfhart Pannenberg-Forschungsstelle, Hochschule für Philosophie, München (weiterführende Informationen)
    2022 The International Wolfhart Pannenberg Symposium (zweijährlich) (weiterführende Informationen)

    Nachlass:

    Archiv der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München. (handschriftlicher akademischer Nachlass; Findbuch an der Wolfhart Pannenberg-Forschungsstelle, Hochschule für Philosophie, München)

    Wolfhart Pannenberg-Forschungsstelle an der Hochschule für Philosophie, München. (private Bibliothek)

    Monografien:

    Die Prädestinationslehre des Duns Skotus im Zusammenhang der scholastischen Lehrentwicklung, 1954, ital. 1994. (Diss. theol.)

    Analogie und Offenbarung. Eine kritische Untersuchung der Geschichte des Analogiebegriffs in der Gotteserkenntnis, 2007. (Habilitationsschrift)

    Was ist der Mensch? Die Anthropologie der Gegenwart im Lichte der Theologie, 1962, amerikan. 1970, japan. 1975, span. 1976, niederl. 1980, chines. 1995, korean. 2010.

    Grundzüge der Christologie, 1964, engl. u. amerikan. 1968, franz. 1971, span. 1974, ital. 1974.

    Grundfragen systematischer Theologie. Gesammelte Aufsätze, 2 Bde. 1967/80, amerikan. 1970/71, Bd. 1 ital. 1975, Bd. 1 japan. 1984.

    Theology and the Kingdom of God, hg. v. Richard John Neuhaus, 1969, dt. Theologie und Reich Gottes, 1971, ital. 1971, japan. 1972, chines. 1991.

    Reformation zwischen gestern und morgen, 1969.

    Thesen zur Theologie der Kirche, 1970.

    Wolfhart Pannenberg/Avery Dulles S. J./Carl E. Braaten, Spirit, Faith and Church, 1970.

    Das Glaubensbekenntnis. Ausgelegt und verantwortet vor den Fragen der Gegenwart, 1972, engl. u. amerikan. 1972, ital. 1973, franz. 1974, span. 1974, niederl. 1976, dän. 1991.

    Gottesgedanke und menschliche Freiheit, 1972, amerikan. 1973, poln. 1995.

    Christentum und Mythos. Späthorizonte des Mythos in biblischer und christlicher Überlieferung, 1972, ital. 1973.

    Wissenschaftstheorie und Theologie, 1973, ital. 1975, amerikan. u. engl. 1976, span. 1981, japan. 2014.

    Gegenwart Gottes. Predigten, 1973, ital. 1974.

    Glaube und Wirklichkeit. Kleine Beiträge zum christlichen Denken, 1975, engl. 1977.

    Ethik und Ekklesiologie. Gesammelte Aufsätze, 1977, amerikan. 1983, span. 1986.

    Human Nature, Election and History, 1977, dt. Die Bestimmung des Menschen. Menschsein, Erwählung und Geschichte, 1978, ital. 1984.

    Anthropologie in theologischer Perspektive, 1983, engl. u. amerikan. 1985, japan. 2008.

    Christian Spirituality, 1983, dt. Christliche Spiritualität. Theologische Aspekte, 1986.

    Systematische Theologie, 3 Bde. 1988–1993, ital. 1990–1996, engl. 1991–1997, span. 1992–2007, franz. 2008–2013, Bd. 1 chines. 2013, Bd. 2 ungar. 2006, Bd. 3 rumän. 1999.

    Metaphysik und Gottesgedanke, 1988, engl. 1990, japan. 1990, ital. 1991, span. 1999.

    Christentum in einer säkularisierten Welt, 1988, engl. 1989, ital. 1991.

    An Introduction to Systematic Theology, 1991, japan. 2005.

    L’idea di Dio e il rinnovamento della metafisica, 1991.

    Toward a Theology of Nature. Essays on Science and Faith, hg. v. Ted Peters, 1993.

    Grundlagen der Ethik. Philosophisch-theologische Perspektiven, 1996, ital. 1998, japan. 2003.

    Theologie und Philosophie. Ihr Verhältnis im Lichte ihrer gemeinsamen Geschichte, 1996, ital. 1999, span. 2001, chines. 2006, portugies. 2008, ungar. 2009.

    Problemgeschichte der neueren evangelischen Theologie in Deutschland. Von Schleiermacher bis zu Barth und Tillich, 1997, ital. 2000, chines. 2010.

    Philosophie, Religion, Offenbarung. Beiträge zur Systematischen Theologie 1, 1999.

    Natur und Mensch – und die Zukunft der Schöpfung. Beiträge zur systematischen Theologie 2, 2000.

    Kirche und Ökumene. Beiträge zur systematischen Theologie 3, 2000.

    Freude des Glaubens. Predigten, 2001.

    Theology in the Context of Modern Culture, 2001.

    Beiträge zur Ethik, 2004.

    The Historicity of Nature. Essays on Science and Theology, hg. v. Niels Henrik Gregersen, 2008.

    Herausgeberschaften:

    Offenbarung als Geschichte, 1961, amerikan. 1968, engl. 1969, ital. 1969, span. 1977.

    Wolfhart Pannenberg/Karl Lehmann (Hg.), Lehrverurteilungen – kirchentrennend? I. Rechtfertigung, Sakramente und Amt im Zeitalter der Reformation und heute, 1986.

    Wolfhart Pannenberg/Karl Lehmann (Hg.), Lehrverurteilungen – kirchentrennend? III. Materialien zur Lehre von den Sakramenten und vom kirchlichen Amt, 1990.

    Wolfhart Pannenberg/Theodor Schneider (Hg.), Verbindliches Zeugnis. II. Schriftauslegung – Lehramt – Rezeption, 1995, engl. 2014.

    Autobiografisches:

    An Autobiographical Sketch, in: Carl E. Braaten/Philip Clayton (Hg.), The Theology of Wolfhart Pannenberg. Twelve American Critiques with an Autobiographical Essay and Response, 1988, S. 11–18.

    An Intellectual Pilgrimage, in: Kerygma und Dogma 54 (2008), S. 149–158.

    Bibliografien:

    Gunther Wenz (Hg.), „Eine neue Menschheit darstellen“. Religionsphilosophie als Weltverantwortung und Weltgestaltung. Eröffnung der Wolfhart Pannenberg-Forschungsstelle an der Münchener Hochschule für Philosophie, 2015. (W 1953–2014)

    Gunther Wenz, Wolfhart Pannenbergs Systematische Theologie. Ein einführender Bericht, mit einer Werkbibliografie 1998–2002 und einer Bibliografie ausgewählter Sekundärliteratur, 2003, S. 301–324.

    Bibliographie der Veröffentlichungen von Wolfhart Pannenberg, 1953–2009. Auf der Grundlage der Vorarbeiten v. Bernd Burkhardt/Friederike Nüssel/Miriam Rose zusammengestellt v. Stefan Dienstbeck. (Onlineressource)

    Armin Lange, Religion als Weltbemächtigung. Zur Begründung der Theologie durch die Theorie der Religion bei Wolfhart Pannenberg, 2003.

    Michael Gilbertson, God and History in the Book of Revelation. New Testament Studies in Dialogue with Pannenberg and Moltmann, 2003.

    Graham John Watts, Revelation and the Spirit. A Comparative Study of the Relationship between the Doctrine of Revelation and Pneumatology in the Theology of Eberhard Jüngel and Wolfhart Pannenberg, 2005.

    Günther Boss, Verlust der Natur. Studien zum theologischen Naturverständnis bei Karl Rahner und Wolfhart Pannenberg, 2006.

    Seung Sung Oh, Critical Reflection on Wolfhart Pannenbergʼs Hermeneutics and Theology of History, 2007.

    Christoph Glimpel, Gottesgedanke und autonome Vernunft. Eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit den philosophischen Grundlagen der Theologie Wolfhart Pannenbergs, 2007.

    Eva Kaufner-Marx, Freiheit zwischen Autonomie und Ohnmacht. Eine Untersuchung der theologischen Anthropologien Wolfhart Pannenbergs und Thomas Pröppers, 2007.

    Thorsten Waap, Gottebenbildlichkeit und Identität. Zum Verhältnis von theologischer Anthropologie und Humanwissenschaft bei Karl Barth und Wolfhart Pannenberg, 2008.

    Chien-Ju Lee, Der Heilige Geist als Vollender. Die Pneumatologie Wolfhart Pannenbergs, 2009.

    Anja Lebkücher, Theologie der Natur. Wolfhart Pannenbergs Beitrag zum Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaft, 2011.

    Wilson Varkey, Role of the Holy Spirit in the Protestant Systematic Theology. A Comparative Study Between Karl Barth, Jürgen Moltmann, and Wolfhart Pannenberg, 2011.

    Lewis E. Winkler, Contemporary Muslim and Christian Responses to Religious Plurality. Wolfhart Pannenberg in Dialogue with Abdulaziz Sachedina, 2012.

    Theodore James Whapham, The Term „Person“ in the Trinitarian Theology of Wolfhart Pannenberg, 2012.

    Stephen Lakkis, A New Hope. Wolfhart Pannenberg and the Natural Sciences on Time, 2014.

    Theordore James Whapham, The Unity of Theology. The Contribution of Wolfhart Pannenberg, 2017.

    Anna Barnau, The Traditio-historical Context of the Resurrection Hope and its Significance for the Theology of Wolfhart Pannenberg, 2017.

    Thorsten A. Leppek, Wahrheit bei Wolfhart Pannenberg. Eine philosophisch-theologische Untersuchung, 2017.

    Wolfgang Greive, Die Glaubwürdigkeit des Christentums. Die Theologie Wolfhart Pannenbergs als Herausforderung, 2017.

    Benjamin Apsel, Geeinte Vielfalt – Versöhnte Menschheit. Die Ekklesiologie Wolfhart Pannenbergs in anthropologischer, gesellschaftspolitischer und ökumenischer Perspektive, 2018.

    Gunther Wenz, Im Werden begriffen. Zur Lehre vom Menschen bei Pannenberg und Hegel, 2021.

    Georg Bruder, Warum ist Jesus von Nazareth in Wahrheit Gottes Sohn? Die philosophischen Grundlagen der Christologie bei Josef Ratzinger und Wolfhart Pannenberg, 2021.

    Andrea Völkner, Aspekte einer theologischen Deutung menschlicher Lebensgegenwart. Ein Beitrag zur Hermeneutik der Geschichte bei Hans Urs von Balthasar und Wolfhart Pannenberg, 2021.

    Katrin Gülden Le Maire, Pannenberg, the Positioning of Academic Theology and Philosophy of Science. An Evaluation of the Work in the German Context, 2022.

    Johannes Weth, Weltweite Kirche vor Ort. Interkulturelle Ekklesiologie im Anschluss an Wolfhart Pannenberg und Jürgen Moltmann, 2022.

    Elisabeth Maikranz, Tradition und Schrift. Eine Verhältnisbestimmung bei Wolfhart Pannenberg und Walter Kasper, 2023.

    Markus Adolphs, Die Menschwerdung Gottes als Anerkennungsgeschehen. Das Inkarnationsverständnis Wolfhart Pannenbergs in der Perspektive einer nachmetaphysischen Anerkennungstheorie, 2023.

    Micha Kuhn, Die Orte Gottes. Ein topischer Denkversuch im Gespräch mit Wolfhart Pannenberg und Eberhard Jüngel, 2025.

    Periodikum:

    Pannenberg-Studien, hg. v. Gunther Wenz, seit 2015.

    drei Fotografien v. Engelbert Reineke (geb. 1939), 1983, Digitales Bildarchiv des Bundesarchivs. (Onlineressource)

  • Autor/in

    Elisabeth Maikranz (Heidelberg)

  • Zitierweise

    Maikranz, Elisabeth, „Pannenberg, Wolfhart“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.04.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118591541.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA