Lebensdaten
1841 bis 1911
Geburtsort
Halle/Saale
Sterbeort
Halle/Saale
Beruf/Funktion
Verleger
Konfession
evangelische Familie
Normdaten
GND: 117002372 | OGND | VIAF: 45069137
Namensvarianten
  • Niemeyer, Max
  • Niemeyer, Maximilian David (eigentlich)
  • Niemeyer, Max
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen im NDB Artikel
Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Niemeyer, Max, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117002372.html [10.08.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Hermann (1802–51), Dir. d. Franckeschen Stiftungen in H. (s. ADB 23), S d. August Hermann (s. Gen. 1);
    M Antoinette Pernice (1807–85);
    Gvv Friedrich v. Koepken (1738–1811, preuß. Adel 1786), Schriftst., preuß. Hofrat (s. ADB 16);
    - N. N.|;
    S Hermann (s. 3);
    Vt Felix v. N. (s. 1); Verwandte Theodor (s. 4), Adelbert (s. 5).

  • Leben

    N. absolvierte eine Lehre in der Buchhandlung des Waisenhauses in Halle. 1864-66 war er in der Fa. C. Klincksieck in Paris, 1867/68 bei David Nutt in London tätig. 1869 machte er sich, nachdem er die Lippert'sche Buchhandlung aufgekauft hatte, in seiner Heimatstadt selbständig. Im folgenden Jahr begann er, wissenschaftliche Werke zu verlegen. Die Bekanntschaft mit den Germanisten Hermann Paul und Wilhelm Braune, den sog. „Junggrammatikern“, die seit 1874 die „Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache“ herausgaben, wurde für die Ausrichtung des Verlages auf die Sprach- und Literaturwissenschaft bedeutsam. Seit 1877 wurde von Gustav Gröber die „Zeitschrift für romanische Philologie“ sowie von Richard Wülker und Moritz Trautmann „Anglia – Zeitschrift für englische Philologie“ herausgegeben, seit 1904 von Kuno Meyer und Ludwig Christian Stern die „Zeitschrift für celtische Philologie“. Diese Zeitschriften gehören noch heute zu den jeweils führenden Fachorganen. Ähnliche Bedeutung erlangten die Lehr- und Handbücher aus dem Bereich der Sprach- und Lieraturwissenschaft sowie die kritischen Editionen von Werken der Dichtung. Die verlegerischen Erfolge machten 1893 einen Umzug in einen Neubau nötig. – Dr. phil. h. c. (Halle-Wittenberg 1894).

  • Autor/in

    Robert Harsch-Niemeyer
  • Empfohlene Zitierweise

    Harsch-Niemeyer, Robert, "Niemeyer, Max" in: Neue Deutsche Biographie 19 (1999), S. 234-235 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117002372.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA