Lebensdaten
zwischen 1140 und 1144 bis 1184
Beruf/Funktion
Kaiserin ; Gemahlin Friedrichs I. ; Herzogin von Schwaben
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 118654179 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Beatrix
  • Beatrix von Burgund
  • Beatrix
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Zitierweise

Beatrix von Burgund, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118654179.html [16.09.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Reinald III., Graf von Burgund und Mâcon;
    M Agathe von Montjoie;
    S Friedrich, Herzog von Schwaben, Heinrich VI., Kaiser, Otto I., Pfalzgraf von Burgund, Konrad, Herzog von Schwaben, Philipp von Schwaben, deutscher König.

  • Leben

    B., einzige Tochter und Erbin der Grafschaft Burgund mit Pontarlier, Salins, Besançon und Dôle, wurde 1156 die zweite Gemahlin Friedrichs I., nachdem er sich 1153 von seiner ersten Frau, Adela von Vohburg, hatte scheiden lassen. Bei dieser zweiten Heirat dürften politische Gründe, nämlich große Vermehrung des noch dürftigen Hausgutes Friedrichs und entscheidende Stärkung der kaiserlichen Macht im burgundischen Raum, den Ausschlag gegeben haben. So wenig man von B. weiß, so scheint sie doch einen starken Einfluß auf Friedrich I., der einmal vir uxorius genannt wird, ausgeübt zu haben, u. a. im Sinne erhöhten französischen Kultureinflusses an Friedrichs Hof und größerer Prachtentfaltung. Sie muß gebildet gewesen sein; ob sie freilich selbst dichtete, ist umstritten. 1167 wurde sie in Rom zur Kaiserin gesalbt. Sie regierte in Burgund oft selbständig, wofür zahlreiche in ihrem Namen ausgestellte Urkunden zeugen.

  • Literatur

    F. v. Keszycka, Kaiserin B., Diss. Freiburg (Schweiz) 1923;
    F. Güterbock, in: ZSG, 1937, S. 145 ff.

  • Portraits

    Dom-Portal Freising; Armreliquiar Karls d. Gr., Paris Louvre.

  • Autor/in

    Hans Conrad Peyer
  • Empfohlene Zitierweise

    Peyer, Hans Conrad, "Beatrix von Burgund" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 681 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118654179.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA