Lebensdaten
1840 bis 1917
Geburtsort
Berlin
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Mediziner ; Professor der Pharmakologie in Greifswald ; Geheimer Medizinalrat
Konfession
jüdisch,evangelisch
Normdaten
GND: 116586443 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Eulenburg, Albert

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Zitierweise

Eulenburg, Albert, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116586443.html [14.12.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Michael Moritz s. (4);
    B Ernst s. (2);
    Vt Franz s. (3);
    1) N. N., Schw des Gg. Ebers ( 1898, s. NDB IV), 2) 1886 Maria Niebauer verw. v. Fichtner aus Wien.

  • Leben

    Nach Assistentenjahren, Teilnahme als Arzt an den Feldzügen 1866 und 1870/71, Habilitation und Tätigkeit in der Berliner Poliklinik war E. 1873-82 ordentlicher Professor der Pharmakologie in Greifswald. Er gab die Professur auf, um sich in Berlin intensiver der „Realenzyklopädie der gesamten Heilkunde“ (15 Bände, 1880-83, 41907-14) widmen zu können, die ein heute noch wertvolles Spiegelbild vom damaligen Stande dieser Wissenschaft gibt. In Berlin errichtete er eine Poliklinik für Nervenkranke und wurde außerordentlicher Professor der Nervenheilkunde an der Universität. E. beschäftigte sich besonders mit der Physiologie der Nervenkrankheiten und der ärztlichen Sexualwissenschaft. – GMR.

  • Werke

    u. a. Lehrb. d. funktionellen Nervenkrankheiten auf physiol. Basis, 1871, 21878; Die hypodermat. Injection d. Arzneimittel, 1875;
    Die hydroelektr. Bäder, 1883;
    Sexuale Neuropathie, 1895;
    Die Hysterie d. Kindes, 1905;
    Kinder- u. Jugendselbstmorde, 1914; Moral u. Sexualität, 1916.

  • Literatur

    I. Bloch, in: Med. Klinik 10, 1914, S. 1677 f.;
    ders., ebd. 13, 1917, S. 774-78;
    ders., in: Zs. f. Sexualwiss. 4, 1917, S. 240-42;
    H. Kron, in: Dt. Med. Wschr. 43, 1917, S. 983;
    J. Äsen, Ges.verz. d. Lehrkörpers d. Univ. Berlin, 1955;
    Pagel;
    BLÄ;
    DBJ II (Tl. 1917, W, L).

  • Autor/in

    Manfred Stürzbecher
  • Empfohlene Zitierweise

    Stürzbecher, Manfred, "Eulenburg, Albert" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 683 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116586443.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA