Lebensdaten
1847 bis 1926
Geburtsort
Berlin
Sterbeort
Leipzig
Beruf/Funktion
Musikverleger
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116603933 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Eulenburg, Ernst Emil Alexander
  • Eulenburg, Ernst
  • Eulenburg, Ernst Emil Alexander
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Quellen(nachweise)

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Zitierweise

Eulenburg, Ernst, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116603933.html [18.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Michael Moritz s. (4);
    B Albert s. (1);
    Vt Franz s. (3);
    Magdeburg 1878 Henriette Moosbach aus Magdeburg;
    S Kurt, Verleger.

  • Leben

    E. wuchs in Berlin auf. Er besuchte das Französische Gymnasium, verließ es aber, durch seine musikalische Mutter angeregt, vorzeitig, um am Konservatorium in Leipzig Klavier, Harmonielehre und Komposition zu studieren. Nach Abschluß des Studiums wandte er sich dem Musikhandel zu, absolvierte die Lehrzeit bei der Firma Cranz in Hamburg, arbeitete bei führenden Firmen in Nürnberg und Wien und eröffnete am 1.2.1874 in Leipzig einen eigenen Verlag unter seinem Namen. Das Hauptgebiet war Unterrichts- und Chorliteratur. Entscheidend für den Verlag wurde der Ankauf zweier Sammlungen, Paynes kleiner Partitur-Ausgaben (Kammermusik), 1892, und der Orchester-Partitur-Ausgaben Donajewskis. Aus beiden entstand die Sammlung von E.s kleinen Partitur-Ausgaben, die den Verlag weltberühmt gemacht hat. – Seit 1911 ist E.s Sohn Kurt Leiter des Verlags. Er verlegte ihn 1939 nach London. 1947 entstanden Zweigfirmen in Zürich und 1950 in Stuttgart,|während die ursprüngliche Firma in Leipzig erloschen ist.

  • Literatur

    K. Eulenburg, in: MGG III, Sp. 1615 f.;
    Riemann.

  • Autor/in

    Hella Gensbaur
  • Empfohlene Zitierweise

    Gensbaur, Hella, "Eulenburg, Ernst" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 683-684 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116603933.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA