Lebensdaten
1889 – 1978
Geburtsort
Landgut Wychylówka bei Sambor (Galizien, heute Sambir, Ukraine)
Sterbeort
Klosters (Kanton Graubünden)
Beruf/Funktion
Schauspielerin ; Drehbuchautorin ; Salonière
Konfession
jüdisch
Normdaten
GND: 118626949 | OGND | VIAF: 19882451
Namensvarianten
  • Steuermann, Salomea Sara
  • Steuermann, Mea
  • Steuermann, Salomé
  • mehr

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Zitierweise

Viertel, Salka, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118626949.html [21.04.2024].

CC0

  • Salka Viertel trat als Schauspielerin und Regisseurin an Theaterbühnen in Österreich-Ungarn und Deutschland in Erscheinung, ehe sie seit den 1930er Jahren durch ihre Arbeit als Drehbuchautorin für Greta Garbo (1905–1990) in Hollywood bekannt wurde. Ihre Erfahrungen als moderne Frau mit transnationalem Hintergrund waren Grundlage ihres Erfolgs als Salonière, die vor und während des Zweiten Weltkriegs in ihrem Haus in Santa Monica (Kalifornien, USA) Exilierte mit der Filmindustrie vernetzte.

    Lebensdaten

    Geboren am 15. Juni 1889 in Landgut Wychylówka bei Sambor (Galizien, heute Sambir, Ukraine)
    Gestorben am 20. Oktober 1978 in Klosters (Kanton Graubünden)
    Grabstätte Friedhof in Klosters
    Konfession jüdisch
    Salka Viertel, Wienbibliothek im Rathaus (InC)
    Salka Viertel, Wienbibliothek im Rathaus (InC)
  • Lebenslauf

    15. Juni 1889 - Landgut Wychylówka bei Sambor (Galizien, heute Sambir, Ukraine)

    1895 - ca. 1899 - Sambor (Galizien, heute Sambir, Ukraine)

    Privatunterricht

    ca. 1900 - ca. 1902 - Lemberg (Galizien, heute Lwiw, Ukraine)

    Schulbesuch

    Mädchenpensionat

    Anfang 1908 - Wien

    Aufnahmeprüfung

    (nicht bestanden)

    k. k. Akademie für Musik und Darstellende Kunst

    1908 - 1909 - Wien

    privater Schauspielunterricht, u. a. bei Hofschauspieler Alexander Römpler (1860–1909)

    9.5.1910 - 1913 - Pressburg (heute Bratislava, Slowakei); Teplitz-Schönau (Böhmen, heute: Teplice-Šanov, Tschechische Republik); Zürich; Berlin

    kurzzeitige Engagements als Schauspielerin

    Stadttheater; Theater; Stadttheater; Berliner Kammerspiele; Deutsches Theater

    1913 - April 1918 - Wien

    Schauspielerin

    Neue Wiener Bühne

    1918 - 1922 - München; Dresden; Leipzig; Hamburg; Berlin

    Schauspielerin

    Münchner Kammerspiele; Königlich-Sächsisches Theater; Leipziger Schauspielhaus; Deutsches Schauspielhaus; Deutsches Theater; Großes Schauspielhaus

    1923 - Mai 1924 - Berlin

    Gründerin und Betreiberin mit Berthold Viertel (1885–1953) und Fritz Kortner (1892–1970)

    Die Truppe, Theater- und Filmgesellschaft m. b. H.

    Herbst 1924 - 1925 - Berlin

    Drehbuchautorin

    Sommer 1926 - 1927 - Düsseldorf

    Regisseurin

    Schauspielhaus

    1928 - Cuxhaven; New York City; Los Angeles-Hollywood (Kalifornien, USA)

    Emigration

    Juni 1929 - 1953 - Santa Monica (Kalifornien, USA)

    Salonière

    1929 - 1933 - Los Angeles-Hollywood

    Filmschauspielerin

    Tonfilme; deutschsprachige Remakes

    1932 - 1943 - Los Angeles-Hollywood

    Drehbuchautorin, v. a. von Filmen mit Greta Garbo (1905–1990)

    Metro-Goldwyn-Mayer

    Februar 1939

    US-amerikanische Staatsbürgerin

    1943 - 1978 - Los Angeles-Hollywood; New York City; Paris; London; München; Klosters (Kanton Graubünden)

    Drehbuchautorin

    u. a. Warner Bros.

    20. Oktober 1978 - Klosters (Kanton Graubünden)
  • Genealogie

    Vater Joseph Aron Steuermann 12.2.1852–1932 Dr. iur.; Rechtsanwalt; Sparkassendirektor; 1906–1918 Erster Bürgermeister von Sambor (Galizien, heute Sambir, Ukraine)
    Großvater väterlicherseits Kaufmann in Sambor
    Mutter Augusta Rebecca (Gusti) Steuermann , geb. Amster 23.10.1867–6.1.1953 aus russisch-jüdischer Familie; Hausfrau; gest. in Santa Monica (Kalifornien, USA)
    Großvater mütterlicherseits Simon Amster gest. 18.1.1893 Gutbesitzer
    Großmutter mütterlicherseits Debora Amster geb. Rafalowicz
    Schwester Rosa (Rósia, Ruzia) Gielen , geb. Steuermann 20.1.1891–1972 aus Sambor; Schauspielerin; verh. mit Josef Gielen (1890–1968), Regisseur, Direktor des Wiener Burgtheaters; gest. in Wien
    Bruder Eduard (Edward, Edek) Steuermann 18.6.1892–11.11.1964 aus Sambor; Pianist, Komponist; verh. 1. mit Hilda Merinsky (1898–1988); 2. verh. mit Clara Silvers (1922–1982); gest. in New York City
    Bruder Zygmunt (Dusko) Steuermann 5.2.1899–Dezember 1941 oder 1943 aus Sambor; polnischer Fußballnationalspieler; gest. in oder bei Lemberg (Galizien. heute Lwiw, Ukraine)
    Heirat 30.4.1918 in Wien (Synagoge, Seitenstettengasse 4)
    Ehemann Berthold Viertel 28.6.1885–24.9.1953 Regisseur und Schriftsteller; 1. 1912–1918 verh. mit Margarete Ružička (10.7.1888–29.9.1953); Dr. rer. nat., Chemikerin; 3. 1949–1953 verh. mit Elisabeth Neumann (1900–1994), Schauspielerin; gest. in Wien
    Schwiegervater Salomon Viertel 26.5.1860– 30.12.1932 jüdisch; aus Tarnau (Schlesien; heute Tarnów Opolski, Polen); Möbelhändler in Wien; gest. ebenda
    Schwiegermutter Anna Viertel, geb. Klausner 8.6.1861–25.3.1932 aus Tarnau; Besitzerin eines Schirmgeschäfts in Wien; gest. ebenda
    Sohn Johann Jakob (Hans) Viertel 4.9.1919–11.9.1999 aus Dresden; Autor; Dozent; gest. in Hartford (Vermont, USA)
    Sohn Peter Viertel 16.11.1920–4.11.2007 aus Dresden; Filmproduzent; Filmregisseur, Drehbuchautor; Schriftsteller; 1. verh. mit Virginia (Jigee) Viertel (1915–1960), geb. Ray, gesch. Schulberg, Schauspielerin; 2. verh. mit Deborah Kerr (1921–2007); Schauspielerin; gest. in Marbella (Spanien)
    Sohn Thomas Viertel 7.8.1925–1.9.2009 aus Wien; gest. in Lynnwood (Washington, USA)
    Scheidung 1948
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    Viertel, Salka (1889 – 1978)

    • Vater

      Joseph Aron Steuermann

      12.2.1852–1932

      Dr.·iur.; Rechtsanwalt; Sparkassendirektor; 1906–1918 Erster Bürgermeister von Sambor (Galizien, heute Sambir, Ukraine)

      • Großvater väterlicherseits

        Kaufmann in Sambor

    • Mutter

      Augusta Rebecca (Gusti) Steuermann

      23.10.1867–6.1.1953

      aus russisch-jüdischer Familie; Hausfrau; gest. in Santa Monica (Kalifornien, USA)

      • Großvater mütterlicherseits

        Simon Amster

        gest. 18.1.1893

        Gutbesitzer

      • Großmutter mütterlicherseits

        Debora Amster

    • Schwester

      Rosa (Rósia, Ruzia) Gielen

      20.1.1891–1972

      aus Sambor; Schauspielerin; verh. mit Josef Gielen (1890–1968), Regisseur, Direktor des Wiener Burgtheaters; gest. in Wien

    • Bruder

      Eduard (Edward, Edek) Steuermann

      18.6.1892–11.11.1964

      aus Sambor; Pianist, Komponist; verh. 1. mit Hilda Merinsky (1898–1988); 2. verh. mit Clara Silvers (1922–1982); gest. in New York City

    • Bruder

      Zygmunt (Dusko) Steuermann

      5.2.1899–Dezember 1941 oder 1943

      aus Sambor; polnischer Fußballnationalspieler; gest. in oder bei Lemberg (Galizien. heute Lwiw, Ukraine)

    • Heirat

      in

      Wien (Synagoge, Seitenstettengasse 4)

      • Ehemann

        Berthold Viertel

        28.6.1885–24.9.1953

        Regisseur und Schriftsteller; 1. 1912–1918 verh. mit Margarete Ružička (10.7.1888–29.9.1953); Dr.·rer.·nat., Chemikerin; 3. 1949–1953 verh. mit Elisabeth Neumann (1900–1994), Schauspielerin; gest. in Wien

  • Biografie

    Viertel, geboren als Salomea Sara Steuermann, stammte aus einem bildungsbürgerlich-liberalen Elternhaus und wurde mehrsprachig (polnisch, deutsch, französisch, ukrainisch) erzogen; die Mutter förderte ihre musischen Talente. Nach Privatunterricht besuchte sie von etwa 1900 bis 1902 ein Mädchenpensionat in Lemberg (Galizien, heute Lwiw, Ukraine). Da ihr Verlobter, der Anwalt Stanislaus Höniger (1877–1907), verstarb, verließ sie nach der Trauerzeit Sambor (Galizien, heute Sambir, Ukraine), um in Wien Schauspielunterricht bei dem Hofschauspieler Alexander Römpler (1860–1909) zu nehmen.

    Unter dem Künstlernamen Salome Steuermann debütierte sie im Mai 1910 am Pressburger Stadttheater und spielte danach einige Zeit im nordböhmischen Teplitz-Schönau (heute Teplice-Šanov, Tschechische Republik), bevor sie nach Zürich wechselte. Im Februar 1911 ging sie nach Berlin, wo sie sich in der Ära Max Reinhardts (1873–1943) an den Kammerspielen und am Deutschen Theater zu größeren Rollen hocharbeitete. Als ihr Künstlerinnenname etablierte sich Mea Steuermann. 1913 verpflichteten Emil Geyer (1872–1942) und Ellen Neustädter-Geyer (1881–1926) Steuermann an ihrer Neuen Wiener Bühne – ein engagiertes, literarisches Theater. In Wien lebte sie als moderne Frau mit eigenem Einkommen in einer gewissen Unabhängigkeit und hatte eine Beziehung mit dem verheirateten Bildhauer Alexander Jaray (1870–1943). Im Dezember 1916 lernte sie den Schriftsteller und Regisseur Berthold Viertel (1885–1953) kennen, den sie 1918 heiratete. Zwischen 1918 und 1928 spielte sie an den Münchner Kammerspielen, am Königlich-Sächsischen Theater in Dresden sowie an Theatern in Hamburg, Leipzig und Berlin.

    1923 begründeten die Viertels in Berlin „Die Truppe“ als genossenschaftliches Ensembletheater. Das idealistische, von Stars wie Fritz Kortner (1892–1970), Rudolf Forster (1884–1968) und Sybille Binder (1895–1962) mitgetragene Unternehmen ging im März 1924 Bankrott. Das Ehepaar versuchte danach erfolglos, in Düsseldorf eine neue Existenz aufzubauen. Am dortigen Schauspielhaus unter der Leitung von Louise Dumont (1862–1932) und Gustav Lindemann (1872–1960) führte Viertel erstmals Regie, doch belasteten die Schulden der „Truppe“ weiterhin die Familie.

    1928 ging Viertel mit ihrem Mann nach Hollywood. Ihre Versuche, als Filmschauspielerin (u. a. in deutschen Fassungen von „Die heilige Flamme“ und „Anna Christie“) zu arbeiten, scheiterten v. a. daran, dass ihr Alter und Aussehen nicht den Idealen der Filmindustrie entsprachen. Viertel nutzte ihre seit 1930 bestehende Freundschaft zu Greta Garbo (1905–1990), um als Drehbuchautorin bei der Filmproduktionsgesellschaft Metro Goldwyn Mayer zu arbeiten. Ihr erstes Werk war der als Klassiker geltende Historienfilm „Königin Christine“ (1933). In der Folge schrieb sie an Drehbüchern weiterer Garbo-Filme wie „The Painted Veil“ (1934), „Anna Karenina“ (1935), „Conquest“ (1937) und „The Two-Faced Woman“ (1941) mit.

    Viertel bewohnte seit 1929 ein Haus in der Mabery Road 165 in Santa Monica (Kalifornien), das bis 1953 ein zentraler gesellschaftlicher Knotenpunkt für Vertreter der Filmwelt und Exilgemeinde wurde. Dort verkehrten außer Garbo u. a. Johnny Weissmüller (1904–1984), Tallulah Bankhead (1902–1968), Ernst Lubitsch (1892–1947), Maria Huxley (1898–1955) und Aldous Huxley (1894–1963), Hanns Eisler (1898–1962) und Lou Eisler (1906–1998), Helene Weigel (1900–1971), Bertolt Brecht (1898–1956), Charlie Chaplin (1889–1977), Heinrich Mann (1871–1950), Thomas Mann (1875–1955), Erika Mann (1905–1969) und Klaus Mann (1906–1949), Lion Feuchtwanger (1884–1958) und Marta Feuchtwanger (1891–1987), Arnold Schönberg (1874–1951), Christopher Isherwood (1904–1986) und Max Reinhardt (1873–1943). Viertel hatte in dieser Zeit eine langjährige Beziehung mit Gottfried Reinhardt (1913–1994), während ihr Mann in London und später in New York City lebte. Im Februar 1939 erhielt sie die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

    Wegen ihres Engagements für die Screen Writers Guild, den European Film Fund und andere antifaschistische Organisationen sowie aufgrund ihrer Freundschaft mit Brecht, Eisler, Chaplin und den „Hollywood Ten“ wurde Viertel seit den 1940er Jahren und verstärkt in der McCarthy-Ära „antiamerikanischer Gesinnung“ verdächtigt, was es ihr erschwerte, Arbeit in der Filmbranche zu finden. Zudem wurde sie seit 1942 vom FBI überwacht. Seit 1953 lebte sie als freischaffende Drehbuchautorin teils in Europa, teils in den USA. 1960 ließ sich Viertel in Klosters (Kanton Graubünden) nieder, wo sie ihre Autobiografie verfasste, die 2011 als „Quellentext der Exilforschung des 20. Jahrhunderts“ und als Beispiel für „Zivilcourage“ – Viertel half zahlreichen Geflüchteten und engagierte sich im antifaschistischen Umfeld – wieder aufgelegt wurde.

  • Auszeichnungen

    1918 Gründungsmitglied der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger, München (Ensemblevertreterin der Münchner Kammerspiele)
    1933 Mitglied der Screen Writers Guild
    1936 Gründungsmitglied der Anti-Nazi-League
    1939 Mitglied im European Film Fund, Hollywood
  • Quellen

    Nachlass:

    Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar. (weiterführende Informationen)

    Teilnachlass:

    Wienbibliothek im Rathaus, Fotonachlass Salka Viertel, in: Sammlung Franz Glück ZPH 1443, 2.8.1. (weiterführende Informationen)

    Weitere Archivmaterialien:

    Zentralarchiv der Stadt Lwiw, Ukraine.

    Stadtbibliothek Sambir, Ukraine.

    Dumont/Lindemann Archiv, Düsseldorf.

    Cinema Television Library, University of Southern California, Los Angeles.

    Warner Brothers Archives, University of Southern California.

    Academy of Motion Picture Arts and Sciences / Margaret Herrick Library, Beverly Hills, Kalifornien, USA. (u. a. Briefe, Drehbücher)

  • Werke

    Memoiren:

    The Kindness of Strangers, 1969 (Onlineressource), dt. u. d. T. Das unbelehrbare Herz. Ein Leben mit Stars und Dichtern des 20. Jahrhunderts, 1970, Nachdr. 2012.

    Filmrollen:

    Katharina von Rußland, in: Seven Faces, 1929, Regie: Berthold Viertel.

    Marthy, in: Anna Christie, 1930, Regie: Jacques Feyder.

    Mrs. Fuller, in: Die Maske fällt, 1931, Regie: William Dieterle.

    Mrs. (Anna) Taylor, in: Die heilige Flamme, 1931, Regie: Berthold Viertel.

    Drehbücher:

    Queen Christina (dt. Fassung: Königin Christine), 1933, Regie: Rouben Mamoulian.

    The Painted Veil, 1934, Regie: Richard Boleslawski.

    Anna Karenina (dt. Fassung: Anna Karenina), 1935, Regie: Clarence Brown.

    Conquest (dt. Fassung: Maria Walewska), 1937, Regie: Clarence Brown.

    Two-Faced Woman (dt. Fassung: Die Frau mit den zwei Gesichtern), 1941, Regie: George Cukor.

    Das tiefe Tal (Deep Valley), 1947, Regie: Jean Negulesco.

    Frauen (L’Amante di Paride), 1954, Regie: Marc Allégret.

    Wolgaschiffer (I Battellieri del Volga), 1959, Regie: Viktor Tourjansky.

  • Literatur

    Monografien:

    Katharina Prager, Die Schauspielerin Mea Steuermann. Salka Viertels Laufbahn am Theater im deutschsprachigen Raum, unveröff. Diplomarbeit Universität Wien 2002.

    Sieglinde Fliedner-Lorenzen, Marta Feuchtwanger, Nelly Mann, Salka Viertel, drei Schriftstellerehefrauen im Exil 1933–1945, 2003.

    Katharina Prager, „Ich bin nicht gone Hollywood!“, Salka Viertel. Ein Leben in Theater und Film, 2007. (P)

    Nicole Nottelmann, Ich liebe Dich. Für immer. Greta Garbo und Salka Viertel, 2011. (P)

    Katharina Prager, Berthold Viertel. Eine Biographie der Wiener Moderne, 2018. (P)

    Núria Añó, Der Salon der Exilkünstler in Kalifornien. Salka Viertel beherbergte in ihrem Exil Schauspieler, berühmte Intellektuelle und anonyme Personen, die vor dem Nationalsozialismus geflüchtet waren, 2020.

    Donna Rifkind, The Sun and Her Stars. Salka Viertel and Hitler’s Exiles in the Golden Age of Hollywood, 2020. (P)

    Aufsätze:

    Joel Greenberg, Salka Viertel, in: Sight and Sound. The International Film Quarterly 35 (1966), H. 2, S. 70 f.

    Helga Schreckenberger, „Man muss gute Nerven haben, um Metro auszuhalten“. Die Arbeitsbedingungen exilierter Drehbuchautorinnen in Hollywood am Beispiel von Salka Viertel, in: Ursula Seeber/Claus-Dieter Krohn/Veronika Zwerger (Hg.), „Kometen des Geldes“. Ökonomie und Exil, 2015, S. 213–227.

    Katharina Prager, „Amerika ist trotz allem grossartig“. Die transkulturellen Leben und autobiografischen Praktiken der Familie Viertel, in: Johanna Gehmacher/Klara Löffler/Katharina Prager (Hg.), Biografien und Migrationen. Biographies and Migrations, in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 29 (2018), H. 3, S. 37–57.

    Katharina Prager, Salka Viertel and the Gendered In/Visibility of Cultural Mediation, in: Susanne Korbel/Philipp Strobl (Hg.), Cultural Translation and Knowledge Transfer on Alternative Routes of Escape from Nazi Terror. Mediations through Migrations, 2021, S. 66–82.

    Carola Bebermeier/Katharina Prager, Paarkonstruktionen, Familienkonstellationen und Netzwerke um Salka und Berthold Viertel, in: Melanie Unseld/Christine Fornoff (Hg.), Paare in Kunst und Wissenschaft, 2021, S. 251–274.

    Carola Bebermeier, „Sundays at Salka’s”. Salka Viertel’s Los Angeles Salon as a Space of (Music-)Cultural Translation, in: Musicologia Austriaca. Journal for Austrian Music Studies, 2021. (Onlineressource)

    Lexikonartikel:

    N. N., Art. „Salka Viertel“, in: John M. Spalek/Konrad Feilchenfeldt/Sandra H. Hawrylchak (Hg), Deutschsprachige Exilliteratur seit 1933, Bd. 4, T. 3, 1994, S. 1890 f.

    N. N., Art. „Salka Viertel“, in: Siglinde Bolbecher/Konstantin Kaiser (Hg.), Lexikon der österreichischen Exilliteratur, 2000, S. 660–662.

    N. N., Art. „Viertel, Salka“, in: Österreichische Nationalbibliothek (Hg.), Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft. 18. bis 20. Jahrhundert, Bd. 3, 2002, S. 1411.

    Katharina Prager, Art. „Viertel, Salka“, in: Ilse Korotin (Hg.), biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Bd. 3, 2016, S. 3399–3401. (Onlineressource)

  • Onlineressourcen

  • Porträts

    Fotografien v. Ruth Berlau (1906–1974), 1944/45, Akademie der Künste Berlin, Bertold-Brecht-Archiv FA 128,13, Abbildungen in: Nicole Nottelmann, Ich liebe Dich. Für immer. Greta Garbo und Salka Viertel, 2011, o. S., Nr. 17a u. 17b.

    Fotografien, 1920er-1970er Jahre, Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar. (weiterführende Informationen)

    Fotografien, Wienbibliothek im Rathaus, Handschriftensammlung, Sammlung Franz Glück. (weiterführende Informationen)

  • Autor/in

    Katharina Prager (Wien)

  • Zitierweise

    Prager, Katharina, „Viertel, Salka“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.10.2023, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118626949.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA