Schubart-Fikentscher, Gertrud

Dates of Life
1896 – 1985
Place of birth
Zwickau
Place of death
Halle an der Saale
Occupation
Juristin ; Rechtshistorikerin ; Historikerin
Religious Denomination
evangelisch-lutherisch
Authority Data
GND: 120110423 | OGND | VIAF: 59906389
Alternate Names

  • Schubart-Fikentscher, Klara Rosalie Gertrud
  • Schubart-Fikentscher, Gertrud
  • Schubart-Fikentscher, Klara Rosalie Gertrud
  • Fikentscher, Gertrud Schubart-
  • Fikentscher, Gertrud S.-
  • Schubart, Gertrud
  • Fikentscher, Gertrud
  • Schubert-Fikentscher, Gertrud

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Citation

Schubart-Fikentscher, Gertrud, Index entry in: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd120110423.html [09.01.2026].

CC0

  • Schubart-Fikentscher, Klara Rosalie Gertrud (geborene Klara Rosalie Gertrud Fikentscher)

    1896 – 1985

    Juristin, Rechtshistorikerin

    Die Rechtshistorikerin Gertrud Schubart-Fikentscher war mit ihrer Berufung 1948 an die Universität Halle-Wittenberg die erste Frau auf einem rechtswissenschaftlichen Lehrstuhl im deutschsprachigen Raum. Neben ihren grundlegenden Forschungen zur Rechts- und Ideengeschichte der Aufklärung, insbesondere zu Christian Thomasius (1655–1728), publizierte sie wichtige Untersuchungen zur Verbreitung der deutschen Stadtrechte in Osteuropa und zu mittelalterlichen Rechtsbüchern.

    Dates of Life

    Geboren am 23. Dezember 1896 in Zwickau
    Gestorben am 24. März 1985 in Halle an der Saale
    Grabstätte Nordfriedhof in Halle an der Saale
    Konfession evangelisch-lutherisch
    Gertrud Schubart-Fikentscher, Universitätsarchiv Halle-Wittenberg (InC) = Gertrud Schubart-Fikentscher, ca. 1950, Bildausschnitt, Quelle: Universitätsarchiv Halle-Wittenberg, Rep. 11, PA 197, Fotograf(in): unbekannt.
    Gertrud Schubart-Fikentscher, Universitätsarchiv Halle-Wittenberg (InC) = Gertrud Schubart-Fikentscher, ca. 1950, Bildausschnitt, Quelle: Universitätsarchiv Halle-Wittenberg, Rep. 11, PA 197, Fotograf(in): unbekannt.
  • 23. Dezember 1896 - Zwickau

    1903 - 1913 - Zwickau

    Schulbesuch

    Höhere Mädchenschule; Privatunterricht

    1916 - Ostern 1917 - Charlottenburg (heute Berlin-Charlottenburg)

    Ausbildung als Schulpflegerin

    sozialpädagogisches Seminar des Vereins für Jugendhilfe

    1916 - November 1924 - Berlin

    Mitarbeiterin

    soziale Fürsorge, Jugendfürsorge

    Oktober 1919 - Juli 1921 - Schöneberg (heute Berlin-Schöneberg)

    Schulbesuch (Abschluss: staatlich anerkannte Wohlfahrtspflegerin)

    Soziale Frauenschule von Alice Salomon (1872–1948)

    1921 - 1924 - Berlin-Mitte

    Leiterin

    Jugendgerichtshilfe

    November 1922 - Berlin

    staatliche Anerkennung als Fürsorgerin

    Sommer 1924 - Berlin

    sog. Kulturexamen

    Preußisches Kultusministerium

    1924 - 1928 - Berlin

    Studium der Rechtswissenschaft (Abschluss: Erstes juristisches Staatsexamen)

    Juristische Fakultät der Universität; Kammergericht

    Januar 1929 - März 1930 - Berlin

    Referendarin

    Kammergericht; Justiz

    Juni 1933 - Berlin

    Promotion (Dr. iur. utr.)

    Juristische Fakultät der Universität

    1935 - 1945 - Berlin

    freie Mitarbeiterin

    Reichsinstitut für ältere deutsche Geschichtskunde (Monumenta Germaniae Historica)

    Ostern 1941 - Sommer 1943

    Dozentin für Rechtskunde

    Volkspflegeschule der Provinz Brandenburg

    August 1943 - Zwickau

    Übersiedlung

    Oktober 1945 - Leipzig

    Lehrbeauftragte für Bürgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte

    Juristenfakultät der Universität

    Dezember 1945 - 1951 - Zwickau

    Mitglied

    SPD, seit 1946 SED

    April 1946 - Leipzig

    Übersiedlung

    Mai 1946 - Leipzig

    Habilitation für Deutsches Recht und Bürgerliches Recht; Privatdozentin

    Juristenfakultät der Universität

    August 1946 - August 1948 - Leipzig

    Dozentin für Rechtsgeschichte

    Juristenfakultät der Universität

    September 1948 - September 1957 - Halle an der Saale

    ordentliche Professorin für Deutsches Recht und Rechtsgeschichte; 1950/51 Dekanin

    Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität

    1949 - Halle an der Saale

    Übersiedlung

    24. März 1985 - Halle an der Saale

    alternativer text
    Gertrud Schubart-Fikentscher (rechts), Universitätsarchiv Halle-Wittenberg (InC) = Gertrud Schubart-Fikentscher (rechts) mit Rudolf Joerges (1868–1957) während einer Veranstaltung zum 10. Jahrestag der Wiedereröffnung der Universität Halle-Wittenberg nach dem Zweiten Weltkrieg, 1956, Quelle: Universitätsarchiv Halle-Wittenberg, Rep. 40/V, Nr. 9946, Fotograf(in): unbekannt.

    Schubart-Fikentscher besuchte bis zur 10. Klasse die Höhere Mädchenschule in Zwickau und erhielt Privatunterricht. 1916 übersiedelte sie nach Berlin und absolvierte hier eine einjährige Ausbildung zur Schulpflegerin beim Verein für Jugendhilfe in Charlottenburg (heute Berlin-Charlottenburg). Anschließend arbeitete sie in der Sozialfürsorge als Schulpflegerin, Kinderfürsorgepflegerin und in der Adoptionsabteilung der Jugendfürsorge. Seit Oktober 1919 besuchte sie die Soziale Frauenschule der Sozialpolitikerin Alice Salomon (1872–1948) in Schöneberg (heute Berlin-Schöneberg) und lernte in diesem Umfeld Helene Lange (1848–1930) und Gertrud Bäumer (1973–1954) kennen.

    Nach dem sog. Kulturexamen beim Preußischen Kultusministerium im Sommer 1924 nahm Schubart-Fikentscher im selben Jahr das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Berlin auf, legte im Oktober 1928 die Referendarsprüfung ab und beendete den Anfang 1929 angetretenen Referendardienst auf eigenen Antrag im März 1930.

    In ihren wissenschaftlichen Interessen bestärkt von ihrem Ehemann Wilhelm Schubart (1873–1960) und dem Berliner Rechtshistoriker Ernst Heymann (1870–1946), erforschte Schubart-Fikentscher das Brünner Schöffenbuch, ein lateinisches Rechtsbuch aus dem 14. Jahrhundert. Aus dieser Arbeit ging ihre Dissertation „Das Eherecht im Brünner Schöffenbuch“ hervor, mit der sie 1933 bei Heymann zur Dr. iur. utr. promoviert wurde. Heymann ermöglichte ihr 1935 die Tätigkeit als freie Mitarbeiterin bei den – von 1935 bis 1945 als Reichsinstitut für ältere deutsche Geschichtskunde bezeichneten – Monumenta Germaniae Historica (MGH), in deren Auftrag sie seit 1936 an einer wissenschaftlich-kritischen Neuausgabe des Brünner Schöffenbuchs arbeitete, die wegen der Kriegsereignisse unvollendet blieb; die Vorarbeiten wurden bei der Zerstörung ihrer Berlin-Lichterfelder Wohnung durch einen Bombenangriff im August 1943 vernichtet. 1942 gewann Schubart-Fikentscher eine von der Preußischen Akademie der Wissenschaften ausgelobte Preisaufgabe mit ihrer anonym eingereichten Untersuchung über die Verbreitung der deutschen Stadtrechte in Osteuropa, die bis heute eine wichtige Grundlage für Forschungen zu diesem Gegenstand ist. In diesem Werk finden sich – atypisch für rechtswissenschaftliche Publikationen dieser Zeit – keinerlei Anklänge an die NS-Ideologie.

    Nach dem Verlust ihrer Berliner Wohnung und Bibliothek 1943 übersiedelte Schubart-Fikentscher nach Zwickau, wo sie im Dezember 1945 in die SPD eintrat. Im Herbst 1945 zur Lehrbeauftragten an der Universität Leipzig bestellt, habilitierte sie sich hier 1946 bei Alfred Schultze (1864–1946) auf der Grundlage ihrer Arbeiten zum Brünner Schöffenbuch und wurde zur Dozentin für Deutsche Rechtsgeschichte an der Leipziger Juristenfakultät berufen. 1948 lehnte sie einen Ruf auf ein Extraordinariat für Deutsche Rechtsgeschichte und Leitung der Forschungsstelle "Deutsches Rechtswörterbuch" an der Universität und Akademie der Wissenschaften in Heidelberg ab und folgte einem Ruf auf eine ordentliche Professur für Deutsches Recht und Rechtsgeschichte an der Universität Halle-Wittenberg. Damit war sie die erste Professorin auf einem juristischen Lehrstuhl im deutschsprachigen Raum (1950/51 Dekanin). Ebenfalls 1948 erfolgte ihre Wahl zum korrespondierenden Mitglied der Zentraldirektion der MGH.

    1951 trat Schubart-Fikentscher, durch die Zwangsvereinigung von KPD und SPD seit 1946 SED-Mitglied, aus dieser Partei aus. Nach ihrer Emeritierung 1957 war sie von 1962 bis 1966 Vorsitzende der Historischen Kommission bei der Sächsischen Akademie der Wissenschaften (SAW) und von 1965 bis 1972 stellvertretende Sekretarin der Philologisch-historischen Klasse der SAW.

    Von Schubart-Fikentschers wissenschaftlichen Arbeiten aus den 1930er und 1940er Jahren sind hervorzuheben ihr Werk über die Verbreitung der deutschen Stadtrechte in Osteuropa (1942) und ihre Untersuchungen zum Brünner Schöffenbuch (1935, 1937, 1939, 1947). Mit der erstgenannten Studie legte sie eine bis heute beachtenswerte Grundlage für die Erforschung rechtsgeschichtlicher Gemeinsamkeiten von Deutschland und Osteuropa im Mittelalter, konstituiert und vermittelt durch die Stadtrechte, v. a. das Magdeburger und Lübecker Stadtrecht. Die Untersuchungen zum Brünner Schöffenbuch zeigen eindrucksvoll, wie sich hier die Rezeption des Römischen Rechts niedergeschlagen hat, in europäischem, insbesondere kontinentaleuropäischem Zusammenhang, in dem sich das Römische und Kanonische Recht als historische Klammer der Rechtsordnungen präsentiert.

    Dauerhaft und intensiv wirken Schubart-Fikentschers grundlegende Studien zu Christian Thomasius (1655–1728) fort. Dessen international viel beachteten 300. Geburtstag 1955 flankierte sie wissenschaftlich u. a. mit der Begründung und Herausgeberschaft der Schriftenreihe „THOMASIANA“. In zahlreichen Aufsätzen sowie Sitzungsberichten und Abhandlungen der SAW publizierte Schubart-Fikentscher neue Erkenntnisse zur Persönlichkeit Thomasius' als einem der führenden Köpfe der deutschen Frühaufklärung und Mitgründer der brandenburgisch-preußischen Reformuniversität Halle in den frühen 1690er Jahren. Dabei arbeitete sie dessen Strahlkraft als Hochschullehrer, Universitäts- und Rechtsreformer sowie seine Bedeutung für die Rechtspraxis heraus. Diese Betrachtungen stellte sie in den übergreifenden Kontext der Wissenschafts-, Ideen- und Universitätsgeschichte der Aufklärungszeit. Die Mehrzahl dieser Arbeiten wird noch heute in der Forschungsliteratur zitiert. Nach 1956 wandte sie sich weiteren Themen der Rechts- und Wissenschaftsgeschichte der Aufklärung zu und griff mit wichtigen Arbeiten zur Rechtsstellung der unehelichen Kinder und der Komödianten rechtshistorische Fragen gesellschaftlicher Randgruppen auf. Grundlegend für die Geschichte akademischer Graduierungsschriften ist ihre Untersuchung über die Autorschaft von Dissertationen in der Aufklärungszeit.

    Für die in der Bundesrepublik erscheinenden Werke „Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte“ und „Neue Deutsche Biographie“ war sie neben Gerhard Buchda (1901–1977) und ihrem Schüler Rolf Lieberwirth (1920–2019) eine der wenigen Autorinnen und Autoren aus der DDR.

    1948 korrespondierendes Mitglied der Zentraldirektion der Monumenta Germaniae Historica (MGH)
    1951 Mitglied der Historischen Kommission bei der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (1962–1966 Vorsitzende)
    1959 ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Philologisch-historische Klasse) (1965–1971 stellvertretende Sekretarin und Präsidiumsmitglied)
    1962 Vaterländischer Verdienstorden in Bronze
    1963–1965 ordentliches Mitglied der Zentraldirektion der MGH, delegiert von der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
    1976 Widmung des 93. Bandes der Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung, zum 80. Geburtstag
    2016 Gedenktafel im Rahmen „frauenorte.sachsen“ (Zwickau, Schwanenteichpark)

    Nachlass:

    Stadtarchiv Zwickau, Familienarchiv Fikentscher.

    Weitere Archivmaterialien:

    Universitätsarchiv Halle-Wittenberg, Rep. 11, PA 1016. (Personalakte)

    Archiv der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, B 2, Klassen und Mitglieder.

    Gedruckte Quellen:

    Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Jahrbücher 1949/1953, 1954, bis 1985/1986, 1988. (zugangsbeschränkte Onlineressource).

    Monografien:

    Das Eherecht im Brünner Schöffenbuch, 1935. (Diss. iur.)

    Die Verbreitung der deutschen Stadtrechte in Osteuropa, 1942.

    Goethes sechsundfünfzig Straßburger Thesen vom 6. August 1771. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Rechtswissenschaft, 1949.

    Unbekannter Thomasius, 1954.

    Hallesche Spruchpraxis. Consiliensammlungen Hallescher Gelehrter aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts, 1960.

    Zur Stellung der Komödianten im 17. und 18. Jahrhundert, 1963, Neuausg. 2024. (zugangsbeschränkte Onlineressource)

    Die Unehelichen-Frage in der Frühzeit der Aufklärung, 1967.

    Untersuchungen zur Autorschaft von Dissertationen im Zeitalter der Aufklärung, 1970, Neuausg. 2024. (zugangsbeschränkte Onlineressource).

    Studienreform. Fragen von Leibniz bis Goethe, 1973, Neuausg. 2024. (zugangsbeschränkte Onlineressource)

    Goethes amtliche Schriften. Eine rechtsgeschichtliche Untersuchung, 1977, Neuausg. 2024. (zugangsbeschränkte Onlineressource)

    Christian Thomasius. Seine Bedeutung als Hochschullehrer am Beginn der deutschen Aufklärung, 1977, Neuausg. 2024. (zugangsbeschränkte Onlineressource)

    Herausgeberschaft:

    Quellen zur deutschen Privatrechtsgeschichte vor der Rezeption, 1950.

    THOMASIANA. Arbeiten aus dem Institut für Staats- und Rechtsgeschichte bei der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 5 Bde., 1954–1967.

    Aufsätze:

    Die Frau im Familienrecht Ägyptens, in: Die Frau, Organ des Bundes Deutscher Frauenvereine 38 (1931/32), H. 10, S. 603–610.

    Das Brünner Schöffenbuch, Beiträge zur spätmittelalterlichen Rechts- und Kulturgeschichte, in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 1 (1937), H. 2, S. 457–498.

    Zum Problem der weiblichen Homosexualität, in: Die Frau. Organ des Bundes Deutscher Frauenvereine 46 (1938/39), H. 7, S. 366–375.

    Neue Fälle zum Brünner Recht, in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 3 (1939), H. 2, S. 430–496.

    Römisches Recht im Brünner Schöffenbuch. Ein Beitrag zur Rezeptionsgeschichte, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung 65 (1947), S. 86–176. (Habilitationsschrift)

    Christian Thomasius. Festvortrag vom 22. Januar 1955, in: Wissenschaftliche Zeitschrift der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe 4 (1955), S. 499–506.

    Ein Beitrag zum usus modernus pandectarum, insbesondere nach Dissertationen von Samuel Stryk und Christian Thomasius um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert, in: Eranion in honorem Georgii S. Maridakis, Bd. 1, 1963, S. 297–324.

    Lexikonartikel:

    Art. „Brünneck, August Wilhelm Magnus“, in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 2, 1955, S. 665 f. (Onlineressource)

    Art. „Dietrich III. von Bo(u)cksdorf“ in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 3, 1957, S. 683. (Onlineressource)

    Art. „Fleischmann, Max“, in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 5, 1961, S. 236. (Onlineressource)

    Art. “Haubold, Christian Gottlieb”, in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 8, 1968, S. 72 f. (Onlineressource)

    Art. „Heymann, Ernst“, in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 9, 1971, S. 88 f. (Onlineressource)

    Art. „Homeyer, Carl Gustav“, ebd., S. 589 f. (Onlineressource)

    Art. „Althusius (Althaus, Alphusius), Johannes“, in: Adalbert Erler/Ekkehard Kaufmann (Hg.), Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte, Bd. 1, 1971, Sp. 142–144.

    Art. „Berlichius, Matthias“, in: ebd., Sp. 381 f.

    Art. „Beseler, Georg“, in: ebd., Sp. 388 f.

    Art. „Böhmer, Just Henning“, in: ebd., Sp. 484 f.

    Art. „Brant, Sebastian“, in: ebd., Sp. 505 f.

    Art. „Brunner, Heinrich“, in: ebd., Sp. 523–525.

    Art. „Carpzov, Benedict“, in: ebd., Sp. 595–597.

    Bibliografie:

    Rolf Lieberwirth, Verzeichnis der Schriften von Gertrud Schubart-Fikentscher, in: ders. (Hg.), Rechtsgeschichte in Halle. Gedächtnisschrift für Gertrud Schubart-Fikentscher (1896–1985), 1998, S. 81–93, Neuausg. u. d. T. Bibliografie Gertrud Schubart-Fikentscher, in: Rüdiger Fikentscher, Liebe, Arbeit, Einsamkeit. Ein Gelehrtenpaar in zwei Diktaturen. Wilhelm Schubart, Papyrologe. Gertrud Schubart-Fikentscher, Rechtshistorikerin, 2013, S. 471–487.

    Rolf Lieberwirth, Gertrud Schubart-Fikentscher †, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung 103 (1986), S. 494–502.

    Rolf Lieberwirth, Gertrud Schubart-Fikentscher, in: ders. (Hg.), Rechtsgeschichte in Halle. Gedächtnisschrift für Gertrud Schubart-Fikentscher (1896–1985), 1998, S. 1–10.

    Rüdiger Fikentscher, Die Professorin privat. Erinnerungen, in: ebd., S. 11–15.

    Gerhard Köbler, Deutsche Rechtshistoriker. Tausend deutschsprachige Rechtshistoriker aus Vergangenheit und Gegenwart, 2006, S. 217 f.

    Rolf Lieberwirth, Gertrud Schubart-Fikentscher (1896–1985), in: Gerald Wiemers (Hg.), Sächsische Lebensbilder, Bd. 6,2, 2009, S. 707–721.

    Rolf Lieberwirth, Geschichte der Juristischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg nach 1945, 22010, v. a. S. 66–70 u. 73–75.

    Rüdiger Fikentscher, Liebe, Arbeit, Einsamkeit. Ein Gelehrtenpaar in zwei Diktaturen. Wilhelm Schubart, Papyrologe. Gertrud Schubart-Fikentscher, Rechtshistorikerin, 2013.

    Saskia Paul, „stark sein im Geiste, klar in der Welt, fest im Dienste an unserem Volk“. Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig von ihrer Reorganisation bis zur Akademiereform (1945–1974), 2015, S. 388.

    Oda Cordes, Marie Munk (1885–1978). Leben und Werk, 2015, S. 917 f.

    Lexikonartikel:

    Heiner Lück, Schubart-Fikentscher, Gertrud Klara Rosalie, in: Eva Labouvie (Hg.), Frauen in Sachsen-Anhalt 2. Ein biographisch-bibliographisches Lexikon vom 19. Jahrhundert bis 1945, 2019, S. 409–415.

    Gedächtnisschrift:

    Rolf Lieberwirth (Hg.), Rechtsgeschichte in Halle. Gedächtnisschrift für Gertrud Schubart-Fikentscher (1896–1985), 1998.

    Fotografie, Abbildung in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung (1976).

    Fotografie als Dekanin im Talar, Abbildung in: Rüdiger Fikentscher, Liebe, Arbeit, Einsamkeit. Ein Gelehrtenpaar in zwei Diktaturen. Wilhelm Schubart, Papyrologe. Gertrud Schubart-Fikentscher, Rechtshistorikerin, 2013, zwischen S. 224 u. 257.

  • Author

    Heiner Lück (Halle an der Saale)

  • Citation

    Lück, Heiner, „Schubart-Fikentscher, Gertrud“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.01.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd120110423.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA