Lebensdaten
1866 bis 1934
Geburtsort
Bamberg
Sterbeort
Mahle/Hann
Beruf/Funktion
Chemiker
Konfession
freireligiös
Normdaten
GND: 116822023 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Buchner, Max Franz Christian
  • Buchner, Max
  • Buchner, Max Franz Christian

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Zitierweise

Buchner, Max, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116822023.html [18.12.2018].

CC0

  • Genealogie

    Aus fränkischer Handwerkerfamilie;
    V Carl Christian (1817–86), Verlagsbuchhändler in Bamberg, S des Johann Lorenz, Buchhändler, und der Dorothea Morg;
    M Elise (1833–74), T des Sanitätsrats Johann Baptist Seilböck und der Ludovika Gräfin von Berghe zu Trips;
    1888 Sophie Rottenhöfer;
    5 T, u. a. Irma (⚭ Wilhelm Eduard Bachmann, 1933, Chemiker).

  • Leben

    B., 1886-92 Verlagsbuchhändler und Teilhaber des C. C. B. Verlags Bamberg, studierte Chemie an der TH München und Würzburg (Promotion 1898 bei A. Hantzsch), war bis 1924 in der chemischen Industrie und zum Studium der Pyrit-Bergwerke, der elektrothermischen Zinkgewinnung sowie der chemischen Industrie und Wasserkräfte öfters in Norwegen. Ab 1931 bemühte er sich um die Schaffung einer Forschungs- und Beratungsstelle für industrielle Chemie und Technik (Zenduchit). - B. arbeitete auf dem Gebiet der Elektrochemie (Elektrolyse organischer Verbindungen), an der Herstellung reiner Tonerde aus deutschen Tonen und minderwertigen Bauxiten (Nuvalonverfahren), ist der Schöpfer der Korundkeramik und führte die Fixanalsubstanzen bei Riedel-De Haën ein. Bahnbrechend für die wissenschaftliche Behandlung und Entwicklung des chemischen Apparatewesens, schuf B. 1920 auch die ACHEMA-Ausstellungs-Tagung, die Weltgeltung errang, gründete 1925 das Achemajahrbuch, 1926 die Gesellschaft für chemisches Apparatewesen (DECHEMA) und die Zeitschrift „Chemische Fabrik“. B. war Dr.-Ing. e. h. TH Karlsruhe, Inhaber der Liebigmedaille.

  • Werke

    Üb. Stärke u. Salzbildung v. Nitraminen u. Isonitraminen, sowie Säureamiden, Diss. Würzburg 1899;
    Denkschr. üb. d. Ziele u. Aufgaben d. Fachgruppe f. chem. Apparatewesen, 1920;
    Aus Wiss. u. Antiquariat, Festschr. d. Buchhandlg. Fock Leipzig, 1929;
    zahlr. Aufsätze in Fachzss.;
    die vielfachen Erfindungen B.s sind in zahlr. Patenten niedergelegt.

  • Literatur

    Rhdb. I;
    Zs. f. Elektrochemie u. angewandte physikal. Chemie 32, 1926, H. 7, 40, 1934, Nr. 8;
    Zs. f. angewandte Chemie 39, 1926, Nr. 27;
    Keram. Rdsch. 34, 1926, Nr. 27;
    Chem. Fabrik 7, 1934, Nr. 15/16;
    Wi. VII, VIII, IX (W).

  • Portraits

    3 Büsten v. Georg Hartje, 1926 (im Bes. d. Vf., Frau Dr. D. Dautzenberg-B., d. DECHEMA Frankfurt a./M.).

  • Autor/in

    Luise Jancke-Buchner
  • Empfohlene Zitierweise

    Jancke-Buchner, Luise, "Buchner, Max" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 708 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116822023.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA