Lebensdaten
1846 - 1928
Geburtsort
Dresden
Sterbeort
Leipzig
Beruf/Funktion
Bibliothekar
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 11669257X | OGND | VIAF: 30294393
Namensvarianten
  • Helßig, Karl Rudolf Bernhard
  • Helßig, Rudolf
  • Helßig, Karl Rudolf Bernhard
  • mehr

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie
Personen im NDB Artikel

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Helßig, Rudolf, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd11669257X.html [08.05.2021].

CC0

  • Genealogie

    V Karl Gottlieb (1796–1864), Obersteuerinsp. in Freiberg/Sachsen, S d. Postbeamten Carl Christoph in Colditz;
    M Therese (1812–46), T d. Pfarrers Gottlieb Heinr. Liebmann in Erdmannsdorf u. d. Jul. Dorothea Liebmann;
    Vt Hans Beschorner (1872–1956), Archivar (s. NDB V*);
    - 1887 Ida Susanne ( 1922), T d. Oberamtsrichters Alfr. Arthur Lorenz; kinderlos; N 2. Grades Karl Förster ( 1931), Genealoge (s. NDB VI).

  • Leben

    H. studierte in Leipzig und nach Teilnahme am Kriege 1870/71 in Heidelberg als Schüler Windscheids Rechtswissenschaft. Seit 1875 gehörte er der Universitätsbibliothek Leipzig an (1901 Oberbibliothekar). – Unter den Direktoren Ludolf Krehl, Oskar von Gebhardt und Karl Boysen hat H. seine wesentliche wissenschaftliche Leistung in der Erschließung der Bestände geleistet. Die bedeutenden und umfangreichen Handschriftenbestände der Universitätsbibliothek, die den Klosterbibliotheken von Leipzig, Altzelle, Buch, Chemnitz, Pirna, Lauterberg bei Halle und Salza entstammen, waren 1686 von Joachim Feller erstmals durch einen gedruckten Katalog zugänglich gemacht worden. Den wissenschaftlichen Forderungen an einen Handschriftenkatalog wurden aber erst die Verzeichnisse gerecht, die Th. Aufrecht für die Sanskrit, K. Vollers für die orientalischen, V. Gardthausen für die griechischen Handschriften und H. 1905 zunächst für die juristischen Texte der lateinischen und deutschen Handschriften erarbeiteten. Einen weiteren wesentlichen Abschnitt der Sammlung erschloß H. mit dem Katalog der theologischen lateinischen Handschriften (1. Band: 1928-35), dessen 1. Lieferung er noch erlebte. Der 2. Band mit dem Gesamtregister konnte nicht mehr erscheinen, das Manuskript wurde im letzten Krieg vernichtet.

  • Werke

    Weitere W Zur Lehre v. d. Konkurrenz d. Klagen nach Röm. Recht, 1887;
    Eine bisher übersehene Schr. d. Henricus Hostiensis, in: Dt. Zs. f. Kirchenrecht, 1904;
    Die wiss. Vorbedingungen f. Baccalaureat in Artibus u. Magisterium im 1. Jh. d. Univ., in: Btr. z. Gesch. d. Univ. Leipzig, 1909;
    Max Klingers Aula-Bild, 1910;
    Der Erwerb d. Cod. Utinensis u. e. anderen Julian-Hs. durch Gustav Hänel, in: Zbl. f. Bibl.wesen, 1912.

  • Autor/in

    Dietmar Debes
  • Empfohlene Zitierweise

    Debes, Dietmar, "Helßig, Rudolf" in: Neue Deutsche Biographie 8 (1969), S. 507 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11669257X.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA