Lebensdaten
1776 – 1854
Geburtsort
Berlin
Beruf/Funktion
Arzt
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116381418 | OGND | VIAF: 40128497
Namensvarianten
  • Augustin, Friedrich Ludwig
  • Augustin, F. L.
  • Augustin, Fridericus L.
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Augustin, Friedrich Ludwig, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116381418.html [25.05.2024].

CC0

  • Genealogie

    V Johann Friedrich Sigismund Augustin (1739–1819), Superintendent an St. Nicolai, Berlin;
    M Christine Johanne, T des Stadtschreibers von Berlin Schlicht;
    14.6.1823 Sophie Helene, T des Kanzleirats G. E. Schmidt.

  • Biographie

    Zunächst als praktischer Arzt, dann als Privatdozent und ordentlicher Professor am Collegium medico-chirurgicum in Berlin tätig, schließlich seit 1809 als Regierungs- und Medizinalrat in Potsdam, entfaltete A. eine rege literarische Tätigkeit, u. a. als Herausgeber mehrerer medizinischer Zeitschriften. In seiner Berliner Zeit interessierte er sich besonders für den Galvanismus und seine Anwendung auf die Medizin, später verfaßte er Hand- und Lehrbücher. So schrieb er ein großangelegtes Sammelwerk über die neuesten Entdeckungen aus der Arzneikunde (1799–1805), berichtete über die medizinisch-chirurgische Literatur (1803–41) in Hufelands Bibliothek der praktischen Heilkunde, verfaßte eine Geschichte der Medizin in Tabellenform (1801 u. ö.), ein Handbuch der medizinischen Therapie (1806), ein Lehrbuch der Physiologie (1809/10) und ein Standardwerk über die Königliche preußische Medizinalverfassung in 7 Bänden, bis zum Jahre 1842 reichend (1813-43), das besonders für Amtsärzte von großem Wert war. A. legte außerdem ein Herbarium von etwa 25 000 Pflanzen an, das nach seinem Tode in den Besitz der städtischen Realschule in Potsdam überging.

  • Literatur

    Pogg. I;
    BLÄ I, 1929 (W).

  • Autor/in

    Edith Heischkel-Artelt
  • Zitierweise

    Heischkel-Artelt, Edith, "Augustin, Friedrich Ludwig" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 453 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116381418.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA