Wolff Metternich zur Gracht, Franz Graf
- Lebensdaten
- 1903 – 1978
- Geburtsort
- Haus Beck, Kirchhellen bei Bottrop
- Beruf/Funktion
- Kunsthistoriker
- Konfession
- katholisch
- Namensvarianten
-
- Wolff Metternich zur Gracht, Franziskus Florentin Maria Hubertus Ignatius Sylvester Graf
- Wolff Metternich zur Gracht, Franz Graf
- Wolff Metternich zur Gracht, Franziskus Florentin Maria Hubertus Ignatius Sylvester Graf
- Wolff Metternich zur Gracht, Franz Graph
- Wolff Metternich zur Gracht, Franziskus Florentin Maria Hubertus Ignatius Sylvester Graph
Vernetzte Angebote
Verknüpfungen
Personen in der NDB Genealogie
- Fürstenberg-Herdringen, Engelbert-Egon Graf von
- Fürstenberg-Herdringen, Maria-Pia Gräfin von / verheiratete
- Geyr von Schweppenburg, Eleonore Freifrau / verheiratete
- Geyr von Schweppenburg, Friedrich Karl Freiherr
- Hoensbroech, Clemens Graf von und zu
- Paul
- Salm-Salm, Alfred Fürst zu
- Salm-Salm, Augusta Fürstin zu / verheiratete
- Wolff Metternich zur Gracht, Alix Gräfin / verheiratete
- Wolff Metternich zur Gracht, Antonius Graf von
- Wolff Metternich zur Gracht, Christine Gräfin / verheiratete
- Wolff Metternich zur Gracht, Clara Gräfin / verheiratete
- Wolff Metternich zur Gracht, Ferdinand Graf
- Wolff Metternich zur Gracht, Ferdinand Maria Graf
- Wolff Metternich zur Gracht, Friedrich Graf
- Wolff Metternich zur Gracht, Hedwig Gräfin / verheiratete
- Wolff Metternich zur Gracht, Johann Adolf Graf von
- Wolff Metternich zur Gracht, Joseph Graf
- Wolff Metternich zur Gracht, Josephine Gräfin
- Wolff Metternich zur Gracht, Levin Graf
- Wolff Metternich zur Gracht, Levin Graf
- Wolff Metternich zur Gracht, Lidwina Gräfin / verheiratete
- Wolff Metternich zur Gracht, Maria Gräfin / verheiratete
- Wolff Metternich zur Gracht, Maria del Consuelo Gräfin / verheiratete
- Wolff Metternich zur Gracht, Marie Gräfin
- Wolff Metternich zur Gracht, Paul Graf von
- Wolff Metternich zur Gracht, Winfried Graf von
- Wolff-Metternich zur Gracht, Alfred Graf
Personen im NDB Artikel
Orte
Symbole auf der Karte
Geburtsort
Wirkungsort
Sterbeort
Begräbnisort
Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.
-
Wolff Metternich zur Gracht, Franziskus (Franz) Florentin Maria Hubertus Ignatius Sylvester Graf
| Kunsthistoriker, Denkmalpfleger, * 31.12.1893 Haus Beck, Kirchhellen bei Bottrop, † 25.5.1978 Fronhof/Junkersdorf bei Köln. (katholisch)
-
Genealogie
V Ferdinand (1845–1938), auf Gracht, jülich. Erboberjägermeister, preuß. Kammerherr, Mitgl. d. preuß. Herrenhauses, k. u. k. Oberlt., Gde.verordneter in Liblar, S d. Levin (1811–69), Gutsbes. (s. Gen. 1);
M Flaminia (1853–1913), T d. Alfred Fürst zu Salm-Salm (1814–86), aus Anholt, Wild- u. Rheingf., u. d. Augusta Prn. de Croÿ (1815–86), aus Brüssel;
Ov Paul (s. 1);
6 B Alfred (1872–1932, ⚭ 1] Maria Gfn. v. u. zu Hoensbroech, 1879–1911, 2] Hedwig Freiin v. Loë zu Heerlen, 1888–1979), preuß. Rittmeister d. Res., Attaché d. ksl. Botschaft in Tokio, Ehrenbgm. v. Odenthal, Paul (1873–1953, ⚭ Christine Fane, 1881–1962), auf Gracht, Lindenberg, Meller u. Strauweiler (Rheinland), Friedrich (Fritz) (1874–1913, ⚭ Clara Schreck, 1869–1938), Levin (1877–1944, ⚭ Lidwina Freiin Geyr v. Schweppenburg, 1881–1959), Dr. iur., Bgm. v. Eupen, Ferdinand (1881–1918 ⚔ b. Bellicourt), preuß. Ger.assessor, Oberlt. d. Res., Joseph (1884–1943, ⚭ Maria del Consuelo Freiin Zorn v. Bulach, 1891–1967), auf Burg Heppingen (Eifel), Dipl.-Ing., 3 Schw Marie (1876–1946), Ordensfrau d. St. Josephsschwestern in Trier, Josephine (1879–1941), tätig im Sozialdienst, Eleonore (1888–1929, ⚭ Friedrich Karl Frhr. Geyr v. Schweppenburg, 1877–1967, Major d. Res.);
– ⚭ Herdringen b. Arnsberg 1925 Alix (1900–91), T d. Engelbert Gf. v. Fürstenberg-Herdringen (1850–1918), u. d. Maria-Pia Gfn. Praschma, Freiin v. Bilkau (1869–1959);
3 S Johann Adolf (Hanno) (1926–95), Jur., Referendar, Winfried (1928–2017, ⚭ Ina Wirz,* 1932), Dipl.-Ing., Architekt, Antonius (* 1933, ⚭ Ulrike Schirmer,* 1954), Landwirt, 1 T Theresia (Resita) (* 1930, ⚭ Clemens Gf. v. u. zu Hoensbroech, 1926–70, Dipl.-Landwirt). -
Biographie
Als zehntes und jüngstes Kind einer streng kath. geprägten rhein. Adelsfamilie wuchs W. auf Schloß Gracht und in Bonn auf. Nach dem Abitur am Gymnasium in Brühl 1913 begann er 1914 ein Studium der Kunstgeschichte an der Univ. Bonn bei Paul Clemen (1866–1947). Während des 1. Weltkriegs an der Westfront eingesetzt, wurde W. im Mai 1916 schwer verwundet, schied aber erst im Okt. 1919 mit der Auflösung seines Regiments aus dem Heeresdienst aus. Danach nahm er das Studium wieder auf und schloß es 1923 mit der Promotion zum Dr. phil. ab.
Nach mehreren Studienreisen durch Europa arbeitete W. 1924/25 an der „Jahrtausendausstellung der Rheinlande“ in Bonn mit und erhielt 1926 eine Stelle als wiss. Hilfsarbeiter beim Provinzialkonservator der Rheinprovinz, Edmund Renard (1871–1932). Zwei Jahre später wurde er, auch aufgrund starker Fürsprache des rhein. Klerus, zu dessen Nachfolger gewählt. W. bekleidete die leitende Funktion der regionalen Denkmalpflege durchgehend bis 1950. Zu Clemen, dem ersten Provinzialkonservator der Rheinprovinz, der im 1. Weltkrieg für den militärischen Kunstschutz zuständig gewesen war, pflegte W. einen engen fachlichen Austausch. 1933 erhielt er einen Lehrauftrag für Denkmalpflege, 1936 für rhein. Kunstgeschichte, an der Univ. Bonn (1940 Hon.prof.).
Am 1.5.1933 trat W. in die NSDAP ein. Er begründete dies später mit dem Versuch zwischen dem NS-Staat und der Kirche zu vermitteln, insbesondere zum Schutz kirchlicher Kulturgüter, und zugleich mit der Befürchtung, ohne Parteimitgliedschaft den Posten als Provinzialkonservator zu verlieren.
Im Juli 1939 erhielt W. den Auftrag zur Sicherung der rhein. Kulturgüter, den er u. a. mit der Archivberatungsstelle der Rheinprovinz, zuständig für den Archivschutz, den Bezirkskonservatoren und einem weitläufigen Netzwerk von Kulturschaffenden verfolgte. Mit Beginn des Westfeldzuges im Mai 1940 wurde W. als Beauftragter für den Kunstschutz in den besetzten Gebieten zum Oberkommando des Heeres eingezogen und koordinierte in der Folge den militärischen Kunstschutz in den besetzten Ländern unter Militärverwaltung. Ab Juli 1940 war sein Dienstsitz in Paris, gemeinsam mit seinem Kollegen Bernhard v. Tieschowitz (1902–68), Mitarbeiter der Denkmalpflege in Bonn, zu dem er ein enges Vertrauensverhältnis pflegte. Nach Differenzen mit dem Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg und dem dt. Botschafter in Paris Otto Abetz (1903–1958) sowie Hermann Göring (1893–1946) über die „Sicherstellung“ privater Kulturgüter in Frankreich und deren Verbringung in das dt. Reich wurde W. aufgrund seiner zu „frankophilen Einstellung“ im Juli 1942 beurlaubt und im Okt. 1943 aus dem Militärdienst entlassen; sein Nachfolger wurde v. Tieschowitz. Mit der steigenden Gefahr durch Flächenbombardements ab 1942 hatte zudem auch die Provinzialverwaltung W.s Rückkehr ins Rheinland dringend gefordert.
Für die kunstwissenschaftliche Arbeit beim Kunstschutz standen W. und v. Tieschowitz in engem Austausch mit Alfred Stange (1894–1968), Ordinarius für Kunstgeschichte an der Univ. Bonn, und Richard Hamann (1879–1961), Ordinarius für Kunstgeschichte an der Univ. Marburg. W. unternahm in diesem Rahmen mehrere Exkursionen mit dt. Denkmalpflegern, Konservatoren und Universitätsprofessoren durch das besetzte Frankreich und Belgien sowie eigene Studienreisen nach Griechenland und Italien. Darüber hinaus referierte und publizierte er über Kunstschutz und Denkmalpflege im Krieg.
Im April 1945 nur wenige Tage durch das US-amerik. Militär inhaftiert, konnte W. bereits im Aug. 1945 mit Genehmigung der Alliierten seine Tätigkeiten als Provinzialkonservator, ab 1947 Landeskonservator, wieder aufnehmen. Im Kontakt mit den alliierten Kunstschutzoffizieren und der Kulturverwaltung engagierte er sich für die Rückführung von Kulturgut aus den Bergungsorten, den Wiederaufbau zerstörter Denkmäler und eine Neuorganisation der Denkmalpflege, was auch zu Konkurrenzkämpfen unter ehemaligen Kollegen führte. 1948 wurde er nach einem langwierigen Entnazifizierungsverfahren als „entlastet“ eingestuft und konnte folglich bis 1950 wieder Lehrveranstaltungen zu rhein. Kunst und Denkmalpflege durchführen. 1950–52 war er als Leiter des Referats Wissenschaft in der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes u. a. für Verhandlungen um die Rückgabe der dt. Kulturinstitute und Restitution von Kulturgütern zuständig.
Ende 1952 wurde W. zum Direktor der wiedereröffneten Bibliotheca Hertziana, seit 1953 als Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, in Rom ernannt. Hier befaßte er sich schwerpunktmäßig mit Architektur und Baugeschichte. Ende 1962 emeritiert, kehrte er 1968 mit seiner Familie in das Rheinland zurück, wo er seine intensiven Studien zu St. Peter in Rom bis zu seinem Tod weiter betrieb.
W. war ein einflußreicher Denkmalpfleger, Kunsthistoriker und Kulturpolitiker mit einem großen Netzwerk aus beruflichen, adelig-familiären und kirchlichen Verbindungen.
Seine Person steht bis heute oft stellvertretend für den dt. militärischen Kunstschutz in den besetzten Gebieten, insbesondere Frankreich. Sein Einspruch gegen die Beschlagnahme und Verbringung privater franz. Kunstsammlungen und sein Einsatz für die Sicherung der staatlichen franz. Museumsbestände prägten ein positives Bild W.s. Neuere Untersuchungen zur Kunstgeschichte im Nationalsozialismus–Aktivitäten in den besetzten Gebieten, Fallstudien zu Akteuren des Kunstraubs sowie Provenienzforschung – werfen jedoch auch kritische Fragen zur Rolle W.s im Kunstschutz auf, die noch weiterer Klärung bedürfen.
-
Auszeichnungen
|Ehrenrr. d. Genossenschaft d. rhein.-westfäl. Malteserrr. (1915, Vorstandsmitgl. 1931–1960er Jahre);
E. K. II. Kl. (1915) u. I. Kl. (1916);
Kriegsverdienstkreuz II. Kl. (1942) u. I. Kl. mit Schwertern (1943);
Mitgl. (1950) u. Ehrenmitgl. (1963) d. Internat. Komitees f. Kunstgesch.;
päpstl. Geheimkämmerer di spade e cappa Pius XI. u. Pius XII. (1924 u. 1948);
Ehrenbailli u. Großkreuz d. souveränen Malteserrr.ordens (1947);
Offz.kreuz d. Ordens f. Kunst u. Wiss. d. Franz. Rep. (1958);
Gr. BVK (1959, mit Stern 1966);
Großoffz.kreuz d. Verdienstordens d. Ital. Rep. (1959);
Vors. d. Ver. d. Freunde d. Wallraf-Richartz-Mus. (1964, Ehrenmitgl. 1970);
Offz. d. Franz. Ehrenlegion (1964);
Vors. d. Rhein. Ver. f. Denkmalpflege u. Heimatschutz (1964–71);
Ehrenpräs. d. Rhein. Ver. f. Denkmalpflege u. Landschaftsschutz (1971);
Dr.-Ing. E. h. (TH Aachen 1972/73). -
Werke
|u. a. Die spätgot. Loggia zu Binsfeld, e. stilkrit. Studie z. niederrhein. Profanarchitektur im letzten Viertel d. 15. u. im ersten Viertel d. 16. Jh., Diss. masch. Bonn 1923, gedr. 1928;
zahlr. Veröff. in d. Zs. d. Rhein. Ver. f. Denkmalpflege u. Heimatschutz sowie im Jb. d. Rhein. Denkmalpflege 1926–50;
Die Denkmalpflege in Frankr., 1943;
Die staatl. Pflege d. Bildenden Künste in Frankr., 1943;
Ber. über d. Studienreise in Italien v. 26. Nov. bis 18. Dez. 1942, 1943;
Ber. über d. Kunstschutz in Griechenland, 15.12.1941;
Ber. über d. Tätigkeit d. kunstwiss. Arb.stabes in Frankr. in d. Zeit v. 1.10.1940–30. 9. (bezw. 31. 12.) 1941, 1942;
Der Kriegskunstschutz in d. besetzten Gebieten Frankr. u. in Belgien, Organisation u. Aufgaben, in: Dt. Kunst u. Denkmalpflege 1942/43, S. 26–35;
Abschließender Ber. über d. Arb. d. Kunstschutzbeauftragten in d. Zeit v. Mai 1940–Sept. 1944, 1945;
Ber. über d. Studienreise in Italien v. 6. bis 27. Juni 1943, 1943;
Die Denkmalpflege in Frankr., 1944;
zahlr. Veröff. zu Architektur u. Baugesch. in: Veröff. d. MPG z. Förderung d. Wiss. e. V. u. Röm. Forsch. d. Bibl. Hertziana, 1953–73;
Die Erbauung d. Peterskirche zu Rom im 16. Jh., 1972;
Bramante u. St. Peter, 1975;
Die frühen St.-Peter-Entwürfe, 1505–1514, 1987;
W-Verz. (1923–73): J. Ruland (Hg.), FS f. F. Gf. W. Metternich, 1973, S. 177–83;
– Nachlaß: Nachlaß Franziskus Gf. W. Metternich im Fam.archiv Gf. W. Metternich (Archiv d. Vereinigten Adelsarchive im Rheinland e. V., Ehreshoven). -
Literatur
L W. Treue, Zum nat.sozialist. Kunstraub in Frankr., d. „Bargatzky-Bericht“, in: VfZ 13, 1965, S. 285–337;
J. Ruland (Hg.), FS f. F. Gf. W. Metternich, 1973;
W. Bornheim Schilling, F. Gf. W. Metternich, gest. 25. Mai 1978, in: Dt. Kunst u. Denkmalpflege 37, 1979, H. 2, S. 204–08;
W. Lotz, In memoriam F. Gf. W. Metternich in: Röm. Jb. f. Kunstgesch. 18, 1979, S. 1–7;
MPG, Gen.verw. München (Hg.), Berr. u. Mitt., Sonderh. Gedenkfeier F. Gf. W. Metternich, em. Dir. d. Bibl. Hertziana (MPI), 1979;
A. Heuss, Kunst- u. Kulturgutraub, Eine vgl.|Stud. z. Besatzungspol. d. Nat.sozialisten in Frankr. u. d. Sowjetunion, 2000;
N. Doll, Ch. Fuhrmeister u. M. H. Sprenger (Hg.), Kunstgesch. im NS, Btrr. z. Gesch. e. Wiss. zw. 1930 u. 1950, 2005;
Ch. Kott, Der dt. „Kunstschutz“ im Ersten u. Zweiten Weltkrieg, in: Pariser Hist. Studien 81, 2007, S. 137–53;
dies., „Den Schaden in Grenzen halten …“, Dt. Kunsthist. u. Denkmalpfleger als Kunstverw. im besetzten Frankr. 1940–1944, in: Kunstgesch. im „Dritten Reich“, Theorien, Methoden, Praktiken, hg. v. R. Heftrig, O. Peters u. B. Schellewald, 2008, S. 362–92;
Ch. Fuhrmeister, J. Griebel u. St. Klingen (Hg.), Kunsthist. im Krieg, Dt. Militär. Kunstschutz in Italien 1943–1945, 2012;
Ch. Thoenes, Kontinuität, Die Bibliotheca Hertziana unter F. Gf. W. Metternich (1953–1963), in: S. Ebert-Schifferer unter Mitarb. v. M. v. Bernstorff (Hg.), 100 J. Bibliotheca Hertziana–MPI f. Kunstgesch., Die Gesch. d. Inst. 1913–2013, 2013, S. 144–53;
Michael Gf. Wolff Metternich, Auf d. Spuren d. Wölffe, Fam.gesch. derer W. Metternich zur Gracht (im Selbstverlag hg. v. Hieronymus Gf. Wolff Metternich), [Köln] 2011, bes. S. 138 u. 164–68;
H. Bolte, Der rhein. Provinzialkonservator Franziskus Gf. W. Metternich u. d. dt. Kunstschutz 1940–1943, Erste Ergebnisse aus d. archiv. Erschließung d. Nachlasses, in: Ann. d. hist. Ver. d. Niederrheins 211, 2018, S. 205–31;
E. Heyer, Der Provinzialkonservator Franziskus Gf. W. Metternich, Denkmalpflege u. Kunstschutz im Rheinland u. in Frankr., in: Kulturpol. d. Rhein. Provinzialverw. 1920 bis 1945, Tagung am 18. u. 19. Juni 2018 im LVR-LandesMus. Bonn 2019, S. 73–84;
dies., Vorteil oder Nachteil f. d. Entnazifizierung? Die Tätigkeit v. Franziskus Gf. W. Metternich im dt. mil. Kunstschutz in Frankr. während d. Zweiten Weltkriegs, in: S. Chauffour u. a. (Hg.), La France et la dénazification de l’Allemagne après 1945, 2019, S. 191–206;
H.-W. Langbrandtner, E. Heyer u. F. de Peyronnet-Dryden, Der Nachlass v. Franziskus Gf. W. Metternich, Aufarbeitung d. f. d. Kunstschutz im Zweiten Weltkrieg zentralen Archivbestands, in: Provenienz &
Forsch., 2017, H. 2, S. 6–13;
H.-W. Langbrandtner, E. R. Heyer u. F. de Peyronnet-Dryden (Hg.), Kulturgutschutz in Europa u. im Rheinland, Franziskus Gf. W. Metternich u. d. Kunstschutz im Zweiten Weltkrieg, 2021, darin: E. R. Heyer, Franziskus Gf. W. Metternich (1893–1978), Biogr. als Kontextforsch., S. 79–113 (P);
Dict. of Art;
– Auswahlbibliogr.: E. R. Heyer, F. de Peyronnet-Dryden u. H.-W. Langbrandtner (Hg.), „Als künstlerisch wertvoll unter militärischem Schutz!“, Ein archiv. Sachinventar z. mil. Kunstschutz im Zweiten Weltkrieg, 2022;
– Eigene Archivstudien: Fam.archiv d. Grafen W. Metternich zur Gracht;
Archiv d. Landschaftsverbands Rheinland;
Univ.archiv Bonn;
Pol. Archiv d. AA;
BA Koblenz u. Berlin;
Mil.archiv Freiburg (Br.);
Sachinventar z. mil. Kunstschutz u. W. Metternich (Internet);
– laufende Studien: J. Schleusener, Gesch. d. Ämter f. Denkmalpflege in Bayern, Thür. u. im Rheinland 1920–1960, Univ. Erfurt;
Ch. Kott, Habil.projekt z. mil. Kunstschutz, Univ. Panthéon-Assas, Paris;
E. R. Heyer, Promotionsvorhaben zu Franziskus Gf. W. Metternich;
Projekt d. DAI, DHI, d. Bibliotheca Hertziana u. Villa Massimo, Gesch. d. in Rom ansässigen dt. Forsch.- u. Kulturinstitute (im 20. Jh.), 2017–19;
– zur Fam.: GHdA 2, Gfl. Häuser 1, 1952, S. 500–02;
GHdA 146, Gfl. Häuser 19, 2009, S. 571–85. -
Porträts
|Photogrr. im Nachlaß Franziskus Gf. W. Metternich (Fam.archiv d. Gf.n W. Metternich zur Gracht, Vereinigte Adelsarchive im Rheinland e. V.) u. b. Kunstschutz in Paris 1940/41 (Dt. Dok.zentrum f. Kunstgesch., Bildarchiv Foto Marburg);
W. Metternich in Uniform, Gem. v. S. Ivanoff, Paris 1940 (Fam.bes.). -
Autor/in
Esther Rahel Heyer -
Zitierweise
Heyer, Esther Rahel, "Wolff Metternich zur Gracht, Franziskus (Franz) Florentin Maria Hubertus Ignatius Sylvester Graf" in: Neue Deutsche Biographie 28 (2024), S. 456-458 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/sfz142954.html#ndbcontent