Wogau, von (seit 1753)
- Lebensdaten
- erwähnt 15. – 20. Jahrhundert
- Beruf/Funktion
- Kaufmannsfamilie
- Konfession
- evangelisch
- Namensvarianten
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- Wogau (bis 1753)
- Wogau, von (seit 1753)
- wogau, von
- Wogau (bis 1753)
- wogau
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- Georg Spies (1861 –1926 )
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- Marc, Karoline/verheiratete
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- Marc, Moritz
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- Wogau, Johann
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- Wogau, Karl Heinrich von
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- Wogau, Maria Josefa von/verheiratete
- Wogau, Mary Auguste von/verheiratete
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- Wogau, Otto von
- Wogau, Philipp Maximilian von
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Wogau, von (Reichsadel 1753)
|Kaufmannsfamilie. (evangelisch)
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Biographie
Der Name der Familie W., die im 19. und frühen 20. Jh. eines der größten Unternehmen im Russ. Reich betrieb, geht zurück auf den Ort Wogau bei Jena (Thür.). Die Familie ist 1452 in Halle/Saale mit dem Ratsherrn →Günter nachweisbar, gefolgt von Ratsherr →Otto (1445–1517). →Johann David (1582–1636) war Kaufmann in Halle und Achtermann in St. Ulrich. Er zog nach Biberach und Memmingen, sein in Memmingen geborener Sohn →Johann David (1614–84) stand in kurbayer. Diensten. Dessen Sohn →Maximilian (1658–1702) war Feldapotheker im Dienst Venedigs|und des Dt. Reichs. Sein Sohn →Johann David (1693–1761) war Arzt in Memmingen und wurde 1722 Mitglied der Leopoldina (Matrikel-Nr. 362, Cognomen: Antylus). 1753 in den Reichsadelsstand erhoben, zog die Familie nach Ludwigsburg um. →Friedrich Maximilian (1768–1826) war 1800 Kaufmann in Frankfurt/M., wo er →Christine Eberhardt (1782–1854) heiratete.
Deren Sohn →Philipp Maximilian (Maks Maksimovič) (1807–80) gründete das russ. Haus W. Er ging 1827 nach Moskau und arbeitete dort 1829–39 in der Kolonialwarengroßhandlung Glogau. 1832 wurde er Erblicher Ehrenbürger, Mitglied der 1. Gilde in Moskau und russ. Staatsbürger. Später kamen weitere prestigeträchtige Funktionen hinzu: 1858–61 war er Ältester der Moskauer Börse, 1876–80 dän. Konsul in Moskau. Wichtig für seine Karriere war 1839 Philipp Maximilians Heirat mit →Emilie (1815–90), Tochter des aus Elberfeld stammenden →Franz Rabeneck (1787–1861), der in Moskau ein großes Textilfarbenunternehmen besaß. Gleichzeitig heiratete Philipp Maximilians Schwester →Susanne Karoline (1821–70) →Philipp Marc (1804–1876), dessen Familie, ursprünglich aus einer jüd. Hoffaktorenfamilie in Arolsen stammend und verwandt mit dem ersten russ. Staatsbankier →Ludwig Stieglitz (1779–1843), ebenfalls in Moskau lebte. Diese Heiraten führten Philipp Maximilian in die Moskauer Kaufmannselite ein. In der Folge ergaben sich weitere eheliche Verbindungen mit Geschäftspartnern, so mit Bansa, →Spies, →v. Schlippe, Hermann und Schumacher. 1840/41 gründete Philipp Maximilian mit seinem Bruder →Friedrich (Feodor Maksimovič) (1814–1848) die erste Firma „Wogau & Co.“ und das „Kontor für den Handel mit Indigo Farben und anderen Drogerie Waren und Tee“, 1846 wurde die Firma „F. Wogau Co.“ eröffnet. Philipp Maximilian begann mit Importhandel über die Filiale in St. Petersburg: Drogerie-Produkte bezog er aus Frankreich und Großbritannien, woher auch Soda und Textilien stammten, Indigo aus Brit.- und Niederl.-Indien. 1848–62 war der aus Reval stammende →Wilhelm (Vasilij Dmitrievič) Luther (1820–1875) Teilhaber, mit dem Philipp Maximilian 1859 „Wogau & Co.“ neu gründete. Das Hauptkontor war in Moskau, Filialen in St. Petersburg und London, weitere Agenturen in Warschau und in ganz Rußland. Die Haupttätigkeit war zunehmend der russ. Binnenhandel mit Kolonialwaren wie Krapp, Cochenille, Indigo, Rum, Kaffee, ferner franz. Weine und Champagner sowie Seide, Fischbein und Bleipulver. Es wurde auch Baumwolle aus den USA importiert und Getreide exportiert, 1862 der einträgliche Teeimport aus China über den bis dahin von der russ. Regierung verschlossenen Seeweg aufgenommen. Der Jahresumsatz betrug anfänglich ca. 300000 Rubel und stieg bis 1900 auf ca. 75 Mio. Rubel jährlich.
Philipp Maximilians Bruder →Karl Heinrich (Karl Maksimovič) (1822–1870) trat 1862 in die Firma ein: Er wurde Statthalter in St. Petersburg sowie 1863–67 Frankfurter Konsul in Moskau und heiratete →Ida Julie Schumacher (1824–1872), deren Bruder →Albert Erwin (Ervin Augustovič) Schumacher (1844–1915) 1861 in die Firma eintrat und 1875 Teilhaber wurde. 1873 stiegen →Moritz (Mavriki Filipovič) Marc (1845–1928), Sohn von Philipp Marc und Karoline, sowie →Conrad (Konrad Karlovič) Bansa (1842–1901) als Teilhaber und Geschäftsführer in die Firma ein. Moritz Marc war seit 1869 mit →Sophie (1850–1939), Tochter Karl Heinrichs, verheiratet. Ebenfalls 1873 traten Philipp Maximilians Söhne →Otto (Otto Maksimovič) (1844–1904) und →Hugo Maximilian (Gugo Maxovič) (1849–1923) in das Unternehmen ein. Hugo Maximilian war seit 1874 verheiratet mit →Adele Spies (1855–1929), die aus einer bedeutenden dt.-russ. Kaufmannsfamilie stammte. Otto kaufte 1889 die 1885 gegründete Bierbrauerei in Samarkand und gründete sie 1898 neu. Nach seinem Tod wurde sie umstrukturiert, Teilhaberschaft und Direktorenposten blieben teilweise in der Familie Spies. Die Brauerei, die 1909 ca. 150 Arbeiter beschäftigte, belieferte Samarkand, Fergana, Buchara, Syr-Darja und Transkaspi und wurde 1920 verstaatlicht. 1999 von der tschech.usbekistan. Brauerei Pulsar gekauft, produziert sie in Usbekistan bis heute.
Hugo Maximilian, Conrad Bansa und Moritz Marc setzten mit →Jusif Levi aus der Marc-Familie, seit 1875 auch mit Albert Erwin Schumacher mit neun familiär verbundenen Firmenpartnern die Geschäfte fort. Albert Erwin Schumacher leitete in London die 1875 neugegründete Handelsbank „Wogau Co.“, hervorgegangen aus der 1865 gegründeten Londoner Filiale für den Teeimport. Die Bank hatte ein Kapital von einer Mio. £ und wickelte die internationalen Handelsgeschäfte der W.-Unternehmen ab, war jedoch in der eigenen Handlungsfreiheit beschränkt und führte die Anordnungen aus Moskau aus; sie erwarb am Londoner Markt russ. Aktien wie die Moskauer Stadtanleihe 1912 und 1914. 1893–95 war →Maximilian (1852–95), Sohn Karl Heinrichs, Teilhaber. Er war verheiratet mit|→Fanny, geb. Frantzen (1861–1946). 1876–83 war er dän. Konsul in Moskau, anschließend lebte er in Montreux (Schweiz). Seine Linie existiert bis heute. 1896 traten in die Firma ein →Georg Rüchardt (1851–1922), verheiratet mit Maximilians Schwester →Fanny (1854–1946), und →Rudolph Hermann (1864–1940), Sohn von →Friedrich Wilhelm Hermann (1839–1875) und Hugo Maximilians Schwester →Emma (1840–1918), der verheiratet war mit der Tochter Conrad Bansas, →Mary Auguste (1867–1947). 1900 wurde Moritz Marcs Sohn →Hugo (Gugo Mavrikovič) (1869–1918), der 1894 Hugo Maximilians Tochter →Elisabeth (Lilly) (1876–1937) geheiratet hatte, Teilhaber; er gehörte 1898 zu den zehn bedeutendsten Kaufleuten Moskaus und wurde 1884–1901 von der Börse zum Ältesten gewählt. 1901 trat Hugos Bruder →Walther Marc (1873–1950) ein, seit 1912 arbeitete Albert Erwin Schumachers Sohn →Walter (1875–1949) im Unternehmen.
Die gleichberechtigten Partner der Firma Wogau waren geschäftsführend, die Hauptteilhaber leiteten fast alle Firmen. Die Gewinnanteile der Familie v. W. beliefen sich gemäß eines innerfamiliären Anteilbuchs („Geheimbuch“, zuletzt in Dtld. im Bes. d. Fam. Hermann) zwischen 10 und 19%. Unternehmenszentrale und Wohnhaus der Familie W. befanden sich im Zentrum Moskaus unweit des Kreml.
Die Familie dehnte ihre Unternehmen seit den 1870er Jahren auf Bankgeschäfte und, gefördert von der Industrie- und Infrastrukturpolitik der russ. Regierung, auf Montanindustrie (Eisen, Kupfer, Kohle), Produktion chemischer Erzeugnisse, Zement-, Zucker-, Papierindustrie und Energie (Wasser- u. Gasversorgung) aus. An zahlreichen Unternehmen dieser Branchen war sie beteiligt und hatte auch über die Direktorenposten, die alle Teilhaber in verschiedenen Firmen einnahmen, großen Einfluß. Der Gesamtjahresumsatz der W.-Unternehmen wird für 1913 auf 150–400 Mio. Rubel geschätzt.
Zum W.-Konzern gehörten bedeutende und marktführende Unternehmen wie die Moskauer Zementfabrik, die Rigaer Zementfabrik Schmidt, die Sodafabrik Ljubimov & Solve, die Moskauer Zuckerraffinerie, die Moskauer Metallfabrik, die Belorecker Eisenwerke im Ural (Ges. d. Belorecker Paskov-Eisenwerke) mit den weltweit größten Eisenerzvorkommen, eine Weinbrandbrennerei in Tambov, sowie, zusammen mit dem verschwägerten Moskauer Unternehmer Georg Spies (1861–1926), dem späteren Hauptberater der „Deutschen Bank AG“ im Erdölgeschäft, das Petroleumunternehmen Erstes Syndikat in Grosny. Der W.-Konzern hatte um 1914 im Kupferhandel sowie in der Zement- und Sodaherstellung eine Monopolstellung in Rußland, die Familie W. besaß in der Russ. Bank für Auswärtigen Handel, der Moskauer Diskontobank und der Rigaer Kommerzbank großen Einfluß. Zudem wuchs seit der Jahrhundertwende der Getreideexport v. a. über St. Petersburg. 1892 entstand aus den bisherigen Teehandelsaktivitäten der Familie die Gesellschaft „Karavan“, die auf dem See- und Landweg Tee von China über Rußland nach Westeuropa exportierte. Die Gesellschaft betrieb 30 Kontore in Rußland und Mittelasien und kontrollierte 30 % des russ. Teehandels. 79,3% der Aktien gehörten der Familie v. W., die übrigen verteilten sich auf weitere Partner und Familienmitglieder.
Das Kapital des Familienunternehmens, aus dem die Investitionen hauptsächlich getätigt wurden, vervierfachte sich gemäß des „Geheimbuchs“ von 1893 (10,4 Mio. Rubel) bis 1914 (41 Mio. Rubel). Der Gewinn betrug 5–10 % jährlich. Das „Geheimbuch“ bezifferte für 1913 das Vermögen der Familie auf 51,7 Mio. Rubel.
Die Familie unterstützte in Moskau soziale und kulturelle Einrichtungen, darunter den Ev. Hilfsverein, das Ev. Hospital, die Ev. Armen- und Waisenschule, den Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger dt. Reichsangehöriger in Moskau, die luth. St. Petri- und Paul-Gemeinde und den Moskauer literarisch-dramatischen Verein. 1915 erließ die russ. Regierung Regeln für Firmen, die „feindlichen Untertanen“ gehörten.
Bei antidt. Pogromen wurden Wohn- und Firmengebäude der Familie v. W. zerstört, das Firmenarchiv vernichtet. 1916 wurde die Auflösung des W.-Konzerns beschlossen, aber aufgeschoben, die Verstaatlichung erfolgte in der Oktoberrevolution 1917.
Während des 1. Weltkriegs blieben die meisten Familienmitglieder in Moskau. 1918 wurde eine Ausreise möglich: Hugo Maximilian reiste mit seiner Frau Adele nach Berlin, danach nach Montreux, wo der Sohn seines Vetters Maximilian, →Max (1884–1949), mit seiner Frau →Carmen, geb. Devaux (1888–1918), lebte. Moritz Marc, seine Frau Sophie sowie Walther Mark, der zuvor vergeblich versucht hatte, die Rigaer Zementfabrik Schmidt im Familienbesitz zu erhalten, und seine Frau gingen 1919 nach Berlin. In Deutschland lebten auch Georg Rüchardt und seine Frau Fanny sowie Rudolph Hermann mit seiner Familie.
Hugo Marc nahm 1914 mit Frau Elisabeth und Sohn →Moritz (1895–1938) die russ. Staatsbürgerschaft an, arbeitete in Moskau weiter für das Unternehmen und unterstützte wissenschaftliche Projekte, darunter das Forschungsinstitut für Biophysik, dessen Verwaltungsrat er angehörte. Elisabeth reiste 1917 nach Stockholm aus, wo sie bis zu ihrem Tod lebte, Moritz Marc diente in der russ. Armee, wurde Radiotechnikwissenschaftler in Moskau an der TH für Nachrichtenverkehr „Podbelskij“, Mitglied der KPDSU und 1938 unter dem Vorwurf der Spionage für Deutschland erschossen, seine Ehefrau →Alexandra acht Jahre verbannt. Ihre Tochter Irina Marc, die bis 1998 in Moskau lebte und dann nach Deutschland übersiedelte, initiierte deren Rehabilitierung 1996. 1926 erfolgte die Neugründung einer Import-Export AG unter dem Namen „Braun, Marc & Co.“ (Bramarco). Grundlage waren die Filiale in London und restliche Kapitalien im Ausland, darunter Waren, die noch gesichert werden konnten, v. a. in Sibirien, im Fernen Osten und in Deutschland. An der Firma waren neben Max in Montreux, Walther Marc und Walter Ffenell aus London, dem Sohn Albert Erwin Schumachers, der 1917 den Geburtsnamen seiner Mutter angenommen hatte, ferner Rudolph und →Conrad Hermann (1902–1991) sowie Georg Rüchardt beteiligt, dazu ehemalige Mitarbeiter aus Moskau. Das Unternehmen wurde 1954 aufgelöst.
Nachkomme der Familie ist →Karl Heinrich (* 1941), Urenkel Maximilians, Enkel von Max, Sohn von →Max-Carl (1907–44) und →Maria Josefa, geb. Gfn. v. Kageneck (1907–97).
Karl, der Jura studierte, war 1979–2009 Abgeordneter der CDU im Europ. Parlament.
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Auszeichnungen
A zu Hugo: russ. Vladimir-Orden IV. Kl. (1915);
– zu Karl: BVK 1. Kl. (1996);
baden-württ. Verdienstmedaille (2001);
Orden d. Ehrenlegion d. Rep. Frankr. (2002);
– zu Hugo Marc: Eisenbahnstation „Mark“, Moskau (1901);
– zu Moritz Marc: russ. Annen-Orden II. Kl. (1912);
– zu Rudolph Hermann: russ. Annenorden II. Kl. (1915). -
Werke
W zu Karl: Die landständ. Vfg. d. vorderösterr. Breisgaus 1679–1752, 1973 (Diss.);
Der Milliarden-Joker, Offene Worte gegen geschlossene Grenzen in Europa, 1987 (mit K. Löffler u. D. Mitzka);
Das Programm Binnenmarkt, Offene Grenzen bis 1992, 1988;
Europa ist nicht Ausland, Wirtsch.pol. im europ. Binnemarkt, 1989;
Verteidigung als Aufgabe europ. Pol., in: ders. (Hg.), Auf d. Weg z. Europ. Verteidigung, 2003, S. 12–30;
– zu Walther Marc: „Wir haben nur e. sehr kl. Kapital gerettet, aber wir haben e. gr. Anzahl v. tüchtigen Mitarb. z. Verfügung, Gründung d. BRAMARCO (Ms.), um 1940 (Kopie b. W. Sartor);
Erinnerungen e. Untern. im Moskauer W.-Konzern, hg. v. W. Sartor u. E. E. v. Seyfried, 2004. -
Quellen
Qu Rossijskij Gosudarstvennyj Istoričeskij Arhiv (RGIA) F. 1343, op. 39, d. 843: Einbürgerungsurk. v. Philipp Maximilian Wogau; Barings Archive, London: HC 16.4, HC 16.20; Archiv Kleinwort Benson Group, London; Guild Hall Library London: Ms 22026; St. Petersburger Handelsztg. 1825–1860; Birževye Vedomosti 1861–1863; Privatarchiv Georg Spies; Geheimbuch d. Fam. v. W., gedr. in: E. Meyer, Wogau & Co., 2017 (s. L); – Verzeichnisse: Adresnaja kniga vsech moskovskich firm, zavodov, fabrik vsej Rossijskoj Imperij (Adreßbuch aller Moskauer Firmen, Fabriken d. Russ. Reichs), 1891/92; V. A. Dmitriev-Mamonov, Ukazatel’dejstvovavšich v Imperii akcionnerych kompanii torgovych domov C. 1–2, SPb., 1905 (Nachweis d. Aktiengesellschaften u. Handelshäuser); K. Nistrem, Adres-kalendar žitely Moskvy, 1846–1849; Fabrič no zavodskij predprijatija Rossijskoj Imperij (Fabrikuntern. d. Russ. Reichs), hg. v. L. E. Zioranskij, 1909; Spisok fabrik i zavodov (Liste d. Fabriken), hg. V. A. I. Orlov, 1881.
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Literatur
|A. Heidsieck, Die Arolser Fam. Marc, 1956;
Istorija monopolii Vogau (Torgovogo doma ‚Vogau i k‘), sostav.: I. F. Gindin u. K. N. Tarnovskij, Materialy po istorii SSSR, vyp. 6, 1959;
E. Amburger, Das Haus W. & Co. in Moskau u. d. W.-Konzern 1840–1917, in: ders., Fremde u. Einheimische im Wirtsch.- u. Kulturleben d. neuzeitl. Rußlands, Ausgew. Aufss., hg. v. K. Zernack, 1982, S. 62–83;
J. A. Petrov, Dt. Untern. in Moskau, Das Handelshaus „W. & Co.“, in: „das einzige Land in Europa, das e. gr. Zukunft vor sich hat“, Dt. Unternehmen u. Untern. im Russ. Reich im 19. u. frühen 20. Jh., hg. v. D. Dahlmann, 1998, S. 379–410;
G. Spies, Erinnerungen e. Ausland-Deutschen, hg. v. W. Sartor, 2002;
I. A. Sokolov, Rossijskie i inostrannye chaetorgovye firmy na chajnom rynke Rossijskoj Imperii, 1790-e–1920-e gg., 2013;
E. Meyer, W. & Co., Das größte dt. Handelshaus im russ. Zarenreich, 2017 (Qu, P);
Alm. de Gotha annuaire généalogique, diplomatique et statistique 1863–1867 u. 1876–1883;
Gotha. geneal. Tb. d. adeligen Häuser, Bd. 6, 1912. -
Autor/in
Wolfgang Sartor -
Zitierweise
Sartor, Wolfgang, "Wogau, von (Reichsadel 1753)" in: Neue Deutsche Biographie 28 (2024), S. 387-390 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/sfz142935.html#ndbcontent