Lebensdaten
1882 bis 1948
Geburtsort
München
Sterbeort
Planegg bei München
Beruf/Funktion
Volkssänger ; Komiker ; Schauspieler ; Schriftsteller
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118625896 | OGND | VIAF: 64000542
Namensvarianten
  • Fey, Valentin Ludwig (eigentlich)
  • Fey, Valentin (eigentlich)
  • Fey, Charles (Pseudonym)
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Zitierweise

Valentin, Karl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118625896.html [30.09.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Johann Valentin Fey (1833–1902), aus Darmstadt, Tapezierermeister in M., Spediteur, 1865 Kompagnon, 1883 Alleininh. d. Transportuntern. „Falk & Fey“ in M., S d. Christoph Georg Heinrich F. (1802–57), aus Darmstadt, Gärtnermeister ebd., u. d. Eva Margaretha Eck (1801–66);
    M Johanna Maria (1845–1923), T d. Karl Eduard Schatte (1805–60), aus Zittau, Bäckermeister ebd., u. d. Johanna Eleonore Winkler (1814–84);
    2 ältere B, 1 ältere Schw (alle früh †);
    München 1911 Gisela (1881–1956), aus Aufhausen (Oberpfalz), Dienstmädchen, Köchin, T d. Johann Evangelist Royes (1849–1936), Schmiedemeister in Aufhausen (Oberpfalz), u. d. Walburga Neumayr (1852–93);
    2 T Gisela Royes-Fey (Freilinger-Valentin) (1905–2000, s. L, 1926 Ludwig Freilinger, 1901–71, Schlosser in Aufhausen), Berta (Bertl) Royes (seit 1944 Valentin-Böheim) (1910–85, 1944 Eduard Böheim, 1894–1964, städt. Verw.dir. in M.);
    E Anneliese Fey (Valentin-Böheim) (1939–2014, 1] 1959 Harry Koburger, * 1932, Ind.kaufm., 2] 1966 Hans Kühn, 1933–89, Bauing.).

  • Leben

    Aufgewachsen in der Münchener Vorstadt Au in einem gutsituierten Elternhaus, ließ V. bereits als Schüler zeichnerisches und handwerkliches Talent erkennen. 1897–99 absolvierte er eine Schreinerlehre, 1902 besuchte er die Varietéschule „Lehmann und Grimm“, wo der Komiker Hermann Strebel (1877– 1949) sein Lehrer war. Anfang Okt. 1902 absolvierte V. sein erstes Gastspiel im Varieté „Zeughaus“ in Nürnberg. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er mit seiner Mutter die Firma, die er bis zu deren Bankrott 1906 leitete.

    1907 ging V. unter dem Künstlernamen „Charles Fey“ mit einem selbst konstruierten Orchestrion auf – erfolglose – Tournee durch Sachsen und nach Berlin. Verarmt kehrte er nach München zurück und trat im Gasthaus „Stubenvoll“ gegen Kost und Logis als Zitherspieler auf.

    Eine Zeichnung des Gastwirts, Zeichners und Bühnenmalers Ludwig Greiner (1880–1956), die ihn 1907 als Skelett karikierte, brachte V. auf die Idee, aus seinem Körper Kapital zu schlagen. Als „Armer magerer Mann“ stellte er seine Gestalt in den Mittelpunkt und trat als „lebende Karrikatur“ auf. 1908 feierte er unter dem Künstlernamen „Karl Valentin“ Erfolge mit dem Monolog „Das Aquarium“. Von da an war er bis 1915 – mit kurzen Unterbrechungen – an der Volkssängerbühne des Hotels „Frankfurter Hof“ in München unter Vertrag. Hier präsentierte er eigene Soloszenen und Couplets und lernte 1911 seine spätere Bühnenpartnerin Liesl Karlstadt (eigtl. Elisabeth Wellano, 1892–1960) kennen, mit der er gemeinsam bis 1939 und noch einmal kurz vor seinem Tod auftrat. 1915 übernahm V. die Direktion des Kabaretts „Wien-München“ im Münchener Hotel Wagner und zählte bald zur Avantgarde der Volkssängerszene. Die traditionellen Volkssänger-Couplets travestierte er sprachspielerisch in lautmalerische Nonsense-Poesie, oft mit spöttisch-parodistischem Einschlag. Ebenfalls 1915 projizierte V. erstmals „Lichtbildreklamen“ als optische Zwischenakte zu seinen Bühnenszenen. In emblematischer Verbindung von Bild und Text visualisieren diese Diapositiv-Projektionen in minimalistischer Form V.s Anrennen gegen die Grenzen der Sprache.

    1912 debütierte V. als Handwerker-Künstler auch im Film. Er übertrug seine Rollenfigur der lebenden Karikatur in das Medium, das|der Volkssängerszene spätestens seit Mitte der 1930er Jahre den Untergang bringen sollte.

    Dabei griffen V.s erste Filme auf ein populäres Text-Bild-Medium des späten 19. Jh. zurück, die „Münchener Bilderbogen“, Vorläufer heutiger Comics. Von ihnen sind „Die lustigen Vagabunden“ (1913) und „Der neue Schreibtisch“ (1914) inspiriert, deren Witz V. radikalisierte.

    In den 1920er Jahren traten V. und Karlstadt in allen wichtigen Münchener Kabaretts auf. Sie absolvierten Gastspiele in Zürich (1922), Wien (1923) und danach mehrfach in Berlin. 1922 wurden V. und Karlstadt von den „Münchener Kammerspielen“ für Nachtvorstellungen engagiert. Aus der Bekanntschaft mit Bertolt Brecht (1898–1956), der hier probte, resultierte ein gemeinsamer Auftritt in der Kabarett-Nachtvorstellung „Die rote Zibebe“ am 30. 9. 1922. „Dieser Mensch ist ein durchaus komplizierter, blutiger Witz“, urteilte er über V.s körperliche Drastik, seinen Kampf mit der Sprache und der Tücke des Objekts.

    Mit Brecht, Erich Engel (1891–1966) sowie den Kammerspiele-Ensemblemitgliedern Blandine Ebinger (1904–93) und Kurt Horwitz (1897–1974) drehte V. 1923 den surrealistischen Film „Mysterien eines Frisiersalons“. Im April 1924 fand in den „Kammerspielen“ die Uraufführung seiner zweiaktigen Komödie „Raubritter vor München“ statt.

    Erstmals in Berlin traten V. und Karlstadt von Mitte September bis Ende Oktober 1924 im „Neuen Operettenhaus“ am Schiffbauerdamm auf. Anfang 1928 hatten sie ein achtwöchiges Gastspiel im „Kabarett der Komiker“ mit „Der Firmling“, „Die Orchesterprobe“, „Die beiden Elektrotechniker“ und „Im Senderaum“. Weitere, teils mehrmonatige Engagements folgten von Nov. 1929 bis Jan. 1930, dann von Nov. 1935 bis Jan. 1936 und im Sept. 1936. Beim Berliner Publikum und in der Presse ernteten beide nicht weniger Beifall als in München.

    Ende der 1920er Jahre sprengte V.s szenische Phantasie nahezu den Bühnenraum des Sprechtheaters. Der „Flug zum Mond im Raketenschiff“, im Münchener „Kolosseum“ als „technische Bühnenneuheit“ inszeniert (Aug. 1928), brachte moderne Verkehrs- und Kommunikationstechniken und die Medien Film und Rundfunk simultan auf die Bühne. 1929 inszenierte V. seinen „ersten deutschen Tonfilm“ „In der Schreinerwerkstätte“ als Live-Ton-Performance hinter der Leinwand einer Stummfilmprojektion. Projekte wie die Verfilmung der „Raubritter vor München“ blieben unrealisiert, da er 1936, nachdem sein Film „Die Erbschaft“ wegen „Elendstendenzen“ verboten wurde, bei den Nationalsozialisten in Ungnade fiel.

    Im Okt. 1934 eröffnete V. in den Kellerräumen des Hotel Wagner ein „Panoptikum“, in dem er eine mit seinem Bühnenbildner Greiner entwickelte Mischung aus Gruselkeller und Schaukabinett inszenierte. Hier konstruierte er Sprachwitze und dreidimensionale Sprachspiele, ähnlich den Readymades von Marcel Duchamp und bastelte aus Worthybriden Fabelwesen in der sprachspielerischen Tradition Christian Morgensterns (1871–1914). Der Publikumserfolg blieb jedoch aus. Das Unternehmen, zu dem Karlstadt nahezu ihr gesamtes Vermögen beigesteuert hatte, trieb V. Ende 1935 an den Rand des finanziellen Ruins und seine Bühnenpartnerin in Depressionen, die zur zeitweiligen Trennung von V. führten.

    1937 startete V. im Münchener Färbergraben einen zweiten Versuch, sein Panoptikum weiterzuführen, seit 1939 mit angeschlossener Kellerkneipe „Ritterspelunke“ und einer Bühne, auf der Ende 1939 „Ritter Unkenstein“ Premiere hatte. Ende Nov. 1940 mußte auch dieses Panoptikum schließen. Die Uraufführung seines Stücks „Der Umzug“ am 1. 5. 1938 im „Deutschen Theater“, in dem zuletzt ein Räumbagger erscheint, wurde als Anspielung auf die NS-Baupolitik in München verstanden und sollte seine letzte Theaterpremiere bleiben. V. zog sich in sein Haus in Planegg zurück und trat nach dem Krieg nur noch gelegentlich auf. Er starb verarmt und unterernährt wenige Tage nach seiner letzten Vorstellung am 31. 1. 1948 im Kabarett „Bunter Würfel“ an Lungenentzündung.

    V. ist in erster Linie als Sprachartist in die Literatur- und Theatergeschichte eingegangen. In seiner subversiven Sprachkritik, seiner Leidenschaft für Modalverben und die Komik irrealer Potentialsätze, seinen erbittert komischen Kämpfen mit der Grammatik (z. B. der korrekten Pluralbildung im Dialog „Semmelknödel“), der Semantik (z. B. der Frage: „Wie kann man jemanden sehen, wenn er nicht da ist?“ in „Orchesterprobe“), der Phonetik und Rhetorik (z. B. im Dialog „Sprachforscher“) und seinem zwischen Münchener Mundart und Hochsprache minutiös modulierten Spiel mit der akustischen Materialität des Sprechens (z. B. in „Der Firmling“) ist er im dt. sprachigen Raum singulär geblieben.

    Der Dialog „Am Heuboden“ (1937) verhandelt im Spiel mit dem Sehen und Hören das sprachkritische Grenzproblem der Exaktheit.|

    Die sprachlichen Tücken des Telefonierens thematisiert V. durchgängig: von der Bühnen-Soloszene mit Prosa und Gesang „Telefon-Schmerzen“ (1902) über die populäre und vielzitierte „Verbindungs“-Odyssee des „Buchbinder Wanninger“ (Tonaufnahme um 1940) bis zum Filmprojektentwurf „Immer belegt“ (1948).

    V.s Auseinandersetzung mit der Sprache stellt ihn in die Tradition der Sprachkritik Fritz Mauthners (1849–1923) und Hugo v. Hofmannsthals (1874–1929). Sein groteskes AufsSpiel-Setzen des eigenen Körpers im digressiven Zerspielen der Sinn- und Zielhaftigkeit aller Lebenszusammenhänge spiegelt das „nervöse“ Grundgefühl der ersten Dekaden des 20. Jh.

    „Die Sprache verkleidet den Gedanken“ schrieb Ludwig Wittgenstein (1889–1957) im zeitgleich zur beginnenden Bühnenkarriere V.s verfaßten „Tractatus logico-philosophicus“. Diese „Verkleidungen“ präsentierte V. gestisch und rhetorisch in seinem Kampf mit der Sprache in der Sprache bis an deren Sinngrenzen. Seit den 1960er Jahren entdeckte man im über 400 Titel umfassenden Textrepertoire V.s Parallelen zu den absurden Dramen Samuel Becketts und Eugene Ionescos. Die neuere literatur- und kunstwissenschaftliche Forschung analysiert ihn als multimedialen Avantgardisten und experimentellen Medienhandwerker.

  • Werke

    W Orig.vortrr., o. J. [Selbstverlag, um 1916];
    Blödsinn-Vortrr., Zum Kranklachen!, 1. u. 2. H., o. J. [um 1920];
    Orig.vortrr., 1926; K. V. u. Liesl Karlstadt auf Homochord-Electro-Schallplatten, Ein lustiges Bilderb., Mit Btrr. v. K. Pinthus u. T. Klein, 1931; Das K. V. Buch […], Mit Vorw., ernsthafter Lebensbeschreibung u. Bilderunterschrr. v. ihm selbst sowie zwei Aufss. v. T. Klein u. W. Hausenstein, 1932 (P); V.-Ztg., hg. v. K. V. u. Liesl Karlstadt, Nr. 1 (Selbstverlag d. Hg.), 1935; Brilliantfeuerwerk, Mit Zeichnungen v. K. Arnold, 1938; Valentiniaden, Ein buntes Durcheinander, Mit vielen lustigen Zeichnungen v. F. Bilek, 1941; Sämtl. Werke in acht Bdn. u. e. Erg.bd., hg. v. H. Bachmaier u. M. Faust, 1991–97, Neuaufl. 2007; Gesamtausg. Ton 1928–1947, hg. v. A. Koll u. A. Bergmann (8 CD), 2002; K. V. u. Liesl Karlstadt, Die Kurzfilme (3 DVD), 2002, Neued. 2008; K. V. u. Liesl Karlstadt, Die Spielfilme (3 DVD), 2004, Neued. 2008; – Nachlaß: Theaterwiss. Slg., Inst. f. Medienkultur u. Theater, Univ. Köln; Karl-Valentin-Depositum Böheim, StadtA München; Münchener Stadtbibl. Monacensia; Valentin-Karlstadt Musäum München; Dt. Theatermus. München; DLA Marbach.

  • Literatur

    L W. Hausenstein, Die Masken des Komikers K. V., 1948 (P);
    M. Geier, Der „Effekt Valentin“, Versuch über d. sprachkrit. Blödsinn e. „gewesenen Kindes“, in: Zs. f. germanist. Linguistik 7, 1979, S. 2–27;
    K. Pemsel, K. V. im Umfeld d. Münchener Volkssängerbühnen u. Varietés, Diss. München 1981;
    M. Hill, ‚Mit Original-Vortrr., Soli u. Gesang‘: Some Notes on K. V., in: New German Studies 10, 1982, S. 83–105;
    M. Schulte, K. V., 1982;
    W. Till (Hg.), K. V. Volks-Sänger? DADAist?, 1982 (W-Verz., P, Filmogr.) (Kat.);
    R. E. Sackett, Popular Entertainment, Class, and Politics in Munich 1900–1923, 1982;
    A. Seegers, Komik b. K. V., Die soz. Mißverhältnisse d. Kleinbürgers, 1983;
    G. Köhl, H. König u. E. Ortenau, K. V. in d. Gesch. d. Komiker, 1984;
    K. Zeyringer, Die Komik K. V.s, 1984;
    M. Hill, K. V. in the Third Reich, No Laughing Matter, in: German Life and Letters 37, 1984, S. 41–56;
    D. Wöhrle, Die kom. Zeiten d. Herrn V., Von d. Rezeption z. Werkanalyse, 1985;
    M. Glasmeier, K. V., Der Komiker u. d. Künste, 1987 (Bibliogr.);
    F. Tulzer, K. V. u. d. Konstituenten seiner Komik, 1987;
    K. Stocker, K. V., Prognosen v. gestern f. morgen: ‚Buchbinder Wanninger‘ – ‚Im Senderaum‘ – ‚Die Mondrakete‘, in: A. Weber (Hg.), Hdb. d. Lit. in Bayern, 1987;
    Gisela Freilinger-Valentin, K. V.s Pechmarie, Erinnerungen d. älteren Tochter, 1988;
    K. Riha, Nachwort z. d. Gesangsparodien u. Musikclownerien K. V.s, in: ders. (Hg.), K. V., „Ich hätt geküßt die Spur vor deinem Tritt“, Musikclownerien, 1988;
    M. Schulte u. P. Syr (Hg.), K. V.s Filme, 1989 (Filmogr.);
    G. Gönner, Vom ‚Wahr-Lachen‘ d. Moderne, K. V.s Semantik paradoxer Lebenswelten, in: Dt. Zs. f. Philos. 38, 1990, S. 1202–10;
    H. Bachmaier (Hg.), Kurzer Rede langer Sinn, Texte v. u. über K. V., 1990 (Bibliogr.);
    M. Biskupek, K. V., Eine Bildbiogr., 1993 (P);
    St. Henze, Der sabotierte Alltag, Die phänomenol. Komik K. V.s, Diss. Konstanz 1995;
    P. Michel, „… ma sagt halt so“, K. V. u. d. Sprache, in: Hören – Sagen – Lesen – Lernen, FS f. Rudolf Schenda z. 65. Geb.tag, hg. v. U. BrunoldBigler u. H. Bausinger, 1995, S. 489–501;
    A. Schweiggert, K. V. u. d. Frauen, 1997;
    B. Bronnen, K. V. u. Liesl Karlstadt, Blödsinnskönig – Blödsinnskönigin, 1998;
    J. A. Garforth, Samuel Beckett u. K. V., „Streit mit schönen Worten“, in: Der unbek. Beckett u. d. dt. Kultur, hg. v. Th. Fischer-Seidel u. M. FriesDieckmann, 2005, S. 261–81;
    M. Dimpfl, K. V., Biogr., 2007 (P);
    K. Gronenborn, K. V., Filmpionier u. Medienhandwerker, 2007, 2 2009 (Filmogr., P);
    A. Schweiggert, K. V., Der Münchnerischste aller Münchener, 2007;
    Bertl Valentin-Böheim, „Du bleibst da, und zwar sofort!“, Mein Vater K. V., 2007 (unveränd. Nachdr. d. Erstausg. v. 1971, P);
    Anneliese Kühn, Mein Opa K. V., 2008 (P);
    M. Glasmeier, W. Till, „Gestern oder im 2. Stock“, K. V. – Komik u. Kunst seit 1948, 2009 (Kat., P);
    W. Jahn (Red. E. Brockhoff), An jedem Eck a Gaudi, K. V., Liesl Karlstadt u. d. Volkssänger, 2011;
    J. Memminger, K. V., Der grantige Clown, 2011;
    A. Schweiggert, K. V., „Ich bin ja auch kein Mensch, ich bin ein Bayer!“, Unbekanntes, Skurriles, Rätselhaftes, 2011;
    ders., K. V. u. d. Politik oder d. Einmischung in d. Nichteinmischung, mit e. Vorw. v. G. Polt, 2011;
    Marcel Duchamp in München 1912, Ausst.kat. München 2012;
    M. Stingelin, Sprachforscher, in: Der Witz d. Philologie, FS f. Wolfram Groddeck z. 65. Geb.tag, hg. v. F. Christen u. a. 2014, S. 50–55;
    D. Heißerer, Die rote Zibebe, Auf d. Spuren zweier Improvisationen v. Bert Brecht u. K. V., in: JUNI, Mag. f. Lit. u. Kultur, H. 49/50, S. 10–92;
    Metzler Autoren Lex.;
    |Kosch, Lit.-Lex. 3 ;
    Kosch, Theater-Lex.;
    Killy;
    Metzler Kabarett Lex.; CineGraph.

  • Portraits

    P Bronzebüste v. G. Thieme, um 1940, Abb. in: Till (s. L), 1982, S. 275; Brunnenfigur v. E. A. Rauch, 1953 (München, Viktualienmarkt); Photogr. v. L. Bollinger, Kniestück stehend (mit Unterschr.) (Bayer. Staatsbibl. München, Porträtslg).

  • Autor/in

    Klaus Gronenborn
  • Empfohlene Zitierweise

    Gronenborn, Klaus, "Valentin, Karl" in: Neue Deutsche Biographie 26 (2017), S. 697-700 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118625896.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA