Lebensdaten
1462 bis 1547
Geburtsort
wahrscheinlich Neubronn
Sterbeort
Holzheim bei Dillingen
Beruf/Funktion
Humanist ; Domherr zu Augsburg
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 133233499 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Adelmann von Adelmannsfelden, Konrad
  • Adelmann, Konrad
  • Adelmannus, Chunradus

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Zitierweise

Adelmann von Adelmannsfelden, Konrad, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd133233499.html [19.07.2018].

CC0

  • Genealogie

    B u. a. Bernhard (s. 2).

  • Leben

    A. erwarb seine Bildung in Heidelberg, Basel, Ferrara, Tübingen und Ingolstadt, wurde 1487 Kanonikus in Ellwangen und 1502 gleichfalls in Augsburg; 1523-28 war er es in Eichstätt. Auch er war Humanist und gehörte dem Peutingerkreis an, besaß aber nicht die Bedeutung seines Bruders. In Verbindung mit J. Reuchlin, G. Spalatin und K. Leib hat er sich von Luther nach zeitweiliger Zuneigung weit entschiedener abgewandt als sein Bruder. So mußte er infolge der völligen Durchführung der Reformation in Augsburg 1537 mit dem gesamten Domkapitel die Stadt verlassen.

  • Literatur

    ADB I; J. Schlecht, Kilian Leibs Briefwechsel und Diarien, 1909;
    J. Deutsch, Kilian Leib, 1910; N. A. (= A. Nägele), in: Vergangenheit u. Gegenwart, Beil. z. Ipf- u. Jagstztg, 1934, Nr. 11;
    LThK; s. a. L bei 2).

  • Portraits

    Ölbild-Fragment (Schloß Hohenstadt); Epitaph v. Hans Daucher (Holzheim), Abb. in: Ph. M. Halm, Stud. z. dt. Plastik II, 1927, S. 230.

  • Empfohlene Zitierweise

    Adelmann von Adelmannsfelden, Georg Sigmund Graf, "Adelmann von Adelmannsfelden, Konrad" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 61 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd133233499.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA