Lebensdaten
unbekannt
Beruf/Funktion
bergische Adelsfamilie
Konfession
katholisch,lutherisch,evangelisch
Normdaten
GND: 128812001 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Hammerstein, Freiherren von

Verknüpfungen

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Zitierweise

Hammerstein, Freiherren von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd128812001.html [18.11.2018].

CC0

  • Leben

    Bergischer Uradel, seit etwa 1400 nachweisbar (Stammhaus bei Sonnborn/Wupper). Verwandtschaftliche Beziehungen zu den vom 12. bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts bezeugten Burggrafen von Hammerstein (Reichsburg bei Andernach) bestehen nicht trotz Wappenvereinigung. Das Geschlecht kam mit Hans Adam ( 1653), Landdrost zu Hoya, und seinen Söhnen, unter anderem, Georg Christoph (1624–87), Großvogt in Celle, nach Niedersachsen und teilte sich hier in die nach ihrem Besitz genannten Linien Equord (bei Hildesheim), Gesmold (bei Melle) und Loxten (bei Bersenbrück). – Friedrich Christoph (1608–85, Neffe des Hans Adam) zeichnete sich als schwedischer Generalwachtmeister in den letzten Jahren des 30jährigen Krieges aus (s. ADB X). – Die ältere bergische Linie starb 1764 aus.

    Der Linie Loxten gehören unter anderem an: Rudolf (1735–1811), hannoverischer General, bekannt durch die Verteidigung der Festung Menin in den Niederlanden 1793 (s. ADB X), Hans Detlef (1768–1826), er wohnte als oldenburgischer Minister (bis 1812) dem Fürstentag zu Erfurt (1809) bei, begleitete Bernadotte während des Feldzugs 1813, wirkte bei dem Aufbau der hannoverischen Verwaltung mit und war seit 1822 hannoverischer Gesandter am Bundestag in Frankfurt (s. ADB X), sein Bruder Christian (1769–1850), hannoverischer Oberst, erwarb sich große Verdienste um die Hebung der Landwirtschaft in der Lüneburger Heide, dessen Sohn Wilhelm (1808–72), hannoverischer Staatsminister, und dessen Sohn Hans (1843–1905), Bezirkspräsident für Lothringen in Metz und 1901-05 preußischer Innenminister (s. Literatur).

  • Literatur

    Wilh. u. Emil Frhr. v. Hammerstein, Gesch. d. Frhrl. v. H.schen Fam., 1856;
    Emil Frhr. v. Hammerstein-Gesmold, Urkk. u. Regg. z. Gesch. d. Burggrafen u. Frhrn. v. H., 1891;
    W. Rothert, Allg. hannov. Biogr. I, II, 1912/14;
    - zu Hans: ders., Hannov. Männer u. Frauen seit 1866, 1912, S. 140-43 (P).

  • Autor/in

    Wilhelm Hartmann
  • Familienmitglieder

  • Empfohlene Zitierweise

    Hartmann, Wilhelm, "Hammerstein, Freiherren von" in: Neue Deutsche Biographie 7 (1966), S. 594-595 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd128812001.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA