Lebensdaten
1867 - 1948
Geburtsort
Halle/Saale
Sterbeort
Heidelberg
Beruf/Funktion
Jurist
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 119091259 | OGND | VIAF: 64068302
Namensvarianten
  • Anschütz, Gerhard
  • Anschütz, Gerhard
  • Anschütz, G.

Objekt/Werk(nachweise)

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Zitierweise

Anschütz, Gerhard, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd119091259.html [08.05.2021].

CC0

  • Genealogie

    V August Anschütz (1826–74), Rechtslehrer in Greifswald und Halle, seit 1864 Herausgeber des „Archivs für civilistische Praxis“;
    M Anna, T des Physiologen und Anatomen Alfred Volkmann;
    Gvv Friedrich Christian Anschütz ( 1865), Gewehrhändler in Suhl;
    Gmv Friedericke Wilhelmine, T des Gewehrfabrikanten Johann Heinrich Spangenberg in Suhl;
    Urur-Gvv Johann Matthäus Anschütz (s. 2);
    Om Richard von Volkmann, Chirurg;
    B Wilhelm Anschütz, (* 1870), Chirurg in Kiel;
    ⚭ Elisabeth Herold ( 1932); 3 K.

  • Leben

    A. studierte Rechtswissenschaften in Halle, Leipzig, Genf und Berlin und habilitierte sich als preußischer Regierungsassessor 1896 in Berlin für Staatsrecht. Er wurde 1899 ordentlicher Professor in Tübingen, 1900 in Heidelberg und 1908 in Berlin, von wo er 1916 an die Universität Heidelberg zurückkehrte. A. las vor allem Staatsrecht, später auch deutsche Rechtsgeschichte und Kirchenrecht, nur vorübergehend auch Völkerrecht. Er war ein hervorragender akademischer Lehrer von ausgeprägt liberaler und demokratischer Gesinnung. Am bekanntesten wurde er durch seinen Kommentar der Weimarer Verfassung, der bis 1933 in 14 Auflagen erschien.

  • Werke

    Weitere W s. Kürschner, Gel.-Kal., 1926 u. 1940.

  • Literatur

    Wi. X, 1935;
    FF, 1942, S. 21 f.; f. Vater August A.:
    ADB XLVI.

  • Autor/in

    Hans Nawiasky
  • Empfohlene Zitierweise

    Nawiasky, Hans, "Anschütz, Gerhard" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 307 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd119091259.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA