Bejarano, Esther

Lebensdaten
1924 – 2021
Geburtsort
Saarlouis
Sterbeort
Hamburg
Beruf/Funktion
Zeitzeugin ; Musikerin ; Antifaschistin ; Sängerin
Konfession
jüdisch
Normdaten
GND: 129280976 | GND-Explorer | OGND | VIAF
Namensvarianten

  • Loewy, Esther / geborene
  • Bejarano, Esther
  • Loewy, Esther / geborene
  • Bejarano
  • Loewy, Esther
  • Bejarano, Ester
  • Loewy, Ester / geborene
  • Loewy, Ester

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Zitierweise

Bejarano, Esther, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/gnd129280976.html#indexcontent [17.07.2026].

CC0

  • Bejarano, Esther (geborene Esther Loewy)

    1924 – 2021

    Zeitzeugin, Musikerin

    Als während der NS-Diktatur verfolgte Jüdin überlebte Esther Bejarano die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und Ravensbrück. Im Sommer 1943 spielte sie als Akkordeonistin im Auschwitzer-Mädchenorchester. Seit den späten 1970er Jahren engagierte sie sich als in der Bundesrepublik bekannte Zeitzeugin und Musikerin und wurde in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten zu einer Identifikationsfigur der politischen Linken.

    Lebensdaten

    Geboren am 15. Dezember 1924 in Saarlouis
    Gestorben am 10. Juni 2021 in Hamburg
    Grabstätte Jüdischer Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf
    Konfession jüdisch
    Esther Bejarano, Imago Images (InC)
    Esther Bejarano, Imago Images (InC)
  • 15. Dezember 1924 - Saarlouis

    1926 - Saarbrücken

    Übersiedlung

    1930 - 1935 - Saarbrücken

    Schulbesuch

    bis 1934 Christliche Volksschule; 1935 Jüdische Volksschule

    1936 - 1939 - Ulm; Herrlingen bei Ulm (heute Blaustein); Neu-Ulm

    Übersiedlungen; Schulbesuch (Beendigung ohne Abschluss)

    Jüdische Schule; seit 1938 Jüdisches Landschulheim; Jüdische Schule

    1.4.1939 - 1941 - Berlin; Brandenburg

    Schülerin in Hachscharah-Kursen

    Übersiedlung; Jugend-Aliyah-Schule; Gut Winkel (zionistisches Vorbereitungslager) der Jewish Agency for Israel; Landwerk Ahrensdorf

    1941 - April 1943 - Steinhöfel bei Frankfurt an der Oder; Fürstenwalde bei Berlin

    Deportation; Zwangsarbeit

    Landwerk Neuendorf (Ausbildungsstätte/Zwangsarbeitslager); seit Juni 1941 Fleurop-Blumengeschäft

    18.4.1943 - 20.4.1943 - Berlin-Mitte; KZ Auschwitz-Birkenau

    Deportation

    Sammellager der Gestapo in der Jüdischen Schule, Große Hamburger Straße; Frauenlager B Ib, Nr. 41948

    Juni 1943 - September 1943 - KZ Auschwitz-Birkenau

    Akkordeonistin unter der Leitung von Zofia Czajkowska (1905–1978)

    Auschwitzer-Mädchenorchester

    16.9.1943 - April 1945 - KZ Ravensbrück

    Deportation; Zwangsarbeit; Januar 1945 Kategorisierung als politische Gefangene

    Siemenslager

    April 1945 - 3.5.1945 - KZ Ravensbrück; KZ-Außenlager Malchow; Lübz

    „Todesmarsch“; Flucht

    Juni 1945 - August 1945 - Ludwigslust; Lüneburg; Bergen-Belsen; Frankfurt am Main; Buchenwald bei Weimar; Marseille; Palästina

    Reise; Emigration

    August 1945 - Atlit (Palästina)

    Inhaftierung

    Auffanglager

    September 1945 - Oktober 1945 - Afikim (Golanhöhen, Palästina)

    Aufenthalt

    Kibbuz

    1946 - 1949 - Tel Aviv

    Übersiedlung; Arbeiterin; Musikerin; Europatourneen

    Zigarettenfabrik; Ron (Arbeiterchor)

    ca. März 1948 - Mai 1948 - Palästina

    Militärdienst als Unterhalterin

    Haganah (zionistische Untergrundorganisation)

    1950er Jahre - Beʾer Scheva (Israel)

    Kellnerin; Musiklehrerin

    Kindergärten; Mittelschule

    Juni 1960 - Hamburg

    Remigration

    1961 - 1965 - Hamburg

    Inhaberin

    Wäscherei

    1967 - 1968 - Uetersen (Süd-Holstein)

    Inhaberin

    Blackbird (Diskothek)

    1968 - 1983 - Hamburg-Eimsbüttel

    Inhaberin

    Sheherazade (Boutique)

    Juni 1978 - Hamburg-Eimsbüttel

    Mitglied

    Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (später Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, VVN-BdA)

    1982 - Mai 2021 - u. a. 1982 Bochum; 1987 Vancouver (British Columbia, Kanada); 2017 Kuba; 2021 Hamburg

    Auftritte als Sängerin; seit 1983 freiberufliche Musikerin

    1985

    Mitglied

    Deutsche Kommunistische Partei (DKP)

    28.6.1986 - Hamburg

    Gründerin

    Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V.

    9./10.6.1990 - Juni 1992 - Frankfurt am Main

    Präsidentin

    Bundesprecher-Kreis (später Bundesprecher/innen-Kreis) der VVN-BdA

    2009 - 2017

    Sängerin

    Microphone Mafia (Hip-Hop Gruppe)

    2017

    Kandidatin für Bundestagswahl (zurückgezogen)

    DKP

    10. Juni 2021 - Hamburg

    alternativer text
    Esther Bejarano, Forschungsstelle für Zeitgeschichte (InC)

    Kindheit und Jugend, Konzentrationslager

    Bejarano wuchs in einer jüdischen, sozialdemokratisch und musikalisch geprägten Familie in Saarlouis, Saarbrücken, Ulm und Neu-Ulm auf. Nach dem Besuch des jüdischen Landschulheims Herrlingen bei Ulm und der jüdischen Volksschule in Ulm im April 1939 in die Jugend-Aliyah in Berlin aufgenommen, wurde sie in zwei Hachscharah-Lagern in Brandenburg ausgebildet und nach deren Auflösung von den nationalsozialistischen Behörden von Juni 1941 bis April 1943 im Landwerk Neuendorf (Brandenburg) zur Ausbildung und Zwangsarbeit in einem Fleurop-Blumengeschäft in Fürstenwalde bei Berlin verpflichtet. Im April 1943 mit dem sog. 37. Osttransport in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert, wurde Bejarano im Frauenlager B Ib inhaftiert und zum Steineschleppen eingeteilt. Abends sang sie Blockältesten für zusätzliche Essensrationen Lieder vor, diese empfahlen sie der Dirigentin Zofia Czajkowska (1905–1978) als Akkordeonspielerin für das „Auschwitzer-Mädchenorchester“. In Auschwitz wurde sie Zeugin von Erschießungen, Selektionen und Massentötungen in Gaskammern. Schwer misshandelt, erkrankte sie an Bauchtyphus, Keuchhusten und Avitaminose. Im September 1943 wurde sie von der Lagerverwaltung als „Viertelarierin“ eingestuft und in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert, wo sie Zwangsarbeit im Siemenslager leisten musste. Seit Januar 1945 wurde Bejarano als politische Gefangene geführt, wodurch sich ihre Haftbedingungen leicht verbesserten. Ende April auf einen „Todesmarsch“ von Brandenburg nach Mecklenburg geschickt, gelang ihr am 2. oder 3. Mai 1945 in der Nähe von Lübz die Flucht.

    Emigration nach Palästina, Remigration nach Deutschland

    Im Sommer 1945 suchte Bejarano erfolglos in Deutschland nach ihren Eltern und weiteren Verwandten. Über Marseille emigrierte sie im August 1945 mit dem Schiff Mataroah als Teil der Einwanderungsbewegung Aliyah Bet nach Haifa (Palästina) und wurde im Auffanglager Atlit inhaftiert. Nach kurzem Aufenthalt im Kibbuz Afikim zog sie nach Tel Aviv, wo sie in einer Zigarettenfabrik und als Musikerin arbeitete; 1947 ging Bejarano mit dem Arbeiterchor „Ron“ auf Europatournee und trat u. a. bei den 1. Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Prag auf. Im Unabhängigkeitskrieg/Nakba zum Militärdienst eingezogen, wirkte sie als Truppenunterhalterin für die zionistische Untergrundorganisation Haganah und heiratete 1950 den kommunistischen Lastwagenfahrer Nissim Bejarano (1925–1999). Nach Erhalt eines „Heimatscheins“ zog Bejarano 1960 mit ihrer Familie nach Hamburg, wo sie eine „Wiedergutmachungszahlung" erhielt und eine Wäscherei eröffnete. 1967/68 betrieb sie eine Diskothek im Nordwesten Hamburgs, die sie wegen Übergriffen rechtsextremer Gruppen wieder verkaufen musste, sowie von 1968 bis 1983 eine Boutique in Hamburg-Eimsbüttel.

    Politisches Engagement, musikalisches Wirken und Tätigkeit als Zeitzeugin

    Im Juni 1978 trat Bejarano in die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (später Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, VVN-BdA) ein. In dieser Zeit entstand ein größeres Interesse an ihrer Person und der Geschichte des „Auschwitzer-Mädchenorchesters“ auch bei einem nichtjüdischen Publikum; Bejarano wurde zu einer Führungsfigur der VVN-BdA im Übergang von einem Verfolgtenverband hin zu einer die nachfolgenden Generationen einschließenden Organisation. Unter ihrer Präsidentschaft als Bundesprecherin 1990/92 schaffte die VVN-BdA einen Neuanfang als breites Bündnis, das an das bestehende linke antikapitalistische Programm anschloss.

    Seit den frühen 1980er Jahren trat Bejarano als Sängerin der Friedensbewegung auf, v. a. am 11. September 1982 vor 200 000 Besuchern mit jiddischen Liedern bei „Künstler für den Frieden“ in Bochum sowie 1987 in Vancouver (British Columbia, Kanada). Seit 1987 nahm sie Alben jiddischer und antifaschistischer Lieder mit ihren Bands „Siebenschön“ (u. a. „S dremlen Feigl ojf di Zwajgn / Vögel träumen auf den Zweigen“) und „Coincidence“ (gegründet 1988), hier mit ihren beiden Kindern, auf. Ihr mehrsprachiges Repertoire umfasste neben Folk, Pop, Jazz und Klassik hauptsächlich jiddische Lieder, mit denen sie das Interesse für jüdisches Kulturerbe wachhalten wollte.

    Im Juni 1986 gründete Bejarano das Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik als Zusammenschluss der Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zur Erinnerung an die dortigen Verbrechen. Bei ihrer Aktion „Internationales Tribunal Kindermord am Bullenhuser Damm“ im April 1986 in Hamburg wurde sie von Martin Hirsch (1913–1992), Lea Rosh (geb. 1936), Günther Schwarberg (1926–2008) und Elsa Werner (1911–2012) unterstützt. Von 1983 bis 1988 unternahm sie mehrere Studienfahrten in die DDR, trat 1985 in die Deutsche Kommunistische Partei ein und besuchte im selben Jahr die Gedenkstätte des ehem. Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau.

    Anfang der 1990er Jahre verstärkte Bejarano ihre in den späten 1970er Jahren begonnene Tätigkeit als Zeitzeugin in Schulen und Gedenkstätten wie dem Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und dem Erinnerungsort der Firma Topf und Söhne in Erfurt. Ihre Mahnungen und Forderungen an Regierungspolitik und Gesellschaft, u. a. 2006 als Unterzeichnerin der Berliner Erklärung der Vereinigung „Schalom 5767“, thematisierten die Beendigung weltweiter Kriege, die Friedensbemühungen in Israel und Palästina sowie die Etablierung kritischer Erinnerungskultur an den Nationalsozialismus. Ende der 1990er Jahre intensivierte Bejarano ihre Verbindungen zu Antifa-Gruppen; ihre antizionistischen Äußerungen gegenüber der israelischen Regierung folgten der antiimperialistischen Leitlinie der VVN-BdA und resultierten aus ihrer Enttäuschung über den Staat Israel. Bis in das hohe Alter verband sie die Themen Israel/Palästina, Flucht, Migration, Kritik an Kapitalismus, Nazismus und Autoritarismus mit ihrer Lebensgeschichte. Von 2009 bis zu ihrem Tod hatte sie mehr als 1000 Auftritte mit der Kölner Hip-Hop-Gruppe „Microphone Mafia“, in denen sie ihre Erinnerungen als Überlebende der Shoah und Opfer rassistischer Übergriffe in der Bundesrepublik mit den Erfahrungen der postmigrantischen Generation verband.

    1994 Biermann-Ratjen-Medaille für kulturelle Verdienste der Freien und Hansestadt Hamburg
    2004 Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte
    2008 Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
    2008 Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland; 2012 Großes Bundesverdienstkreuz
    2010 Herbert-Wehner-Medaille der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
    2012 Clara-Zetkin-Frauenpreis der Partei Die Linke
    2013 Blue Planet Award der Ethecon – Stiftung Ethik und Ökonomie
    2014 Giesberts-Lewin-Preis der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
    2014 Ehrenbürgerin der Stadt Saarlouis
    2016 Preis für Solidarität und Menschenwürde des Bündnisses für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde, Berlin
    2019 Ehrendenkmünze in Gold des Hamburger Senats
    2021 Studierendenwohnanlage Esther Bejarano-Haus, Hamburg (weiterführende Informationen)
    2021 Esther Bejarano-Haus. Zentrum für Kinder, Jugend, Familie, Saarlouis (weiterführende Informationen)
    2022 Esther-Bejarano-Straße, Koblenz
    2023 Esther Bejarano-Schule, Hamburg-Bahrenfeld
    2023 Esther Bejarano-Festival, Koblenz
    2025 Esther Bejarano-Platz, Neu-Ulm (weiterführende Informationen)
    2026 Esther-Bejarano-Straße, Hamburg-Ottensen

    Nachlass:

    Archiv der Forschungsstelle für Zeitgeschichte, Hamburg, BA 006. (weiterführende Informationen)

    Schriften:

    „Man nannte mich Krümel“. Eine jüdische Jugend in den Zeiten der Verfolgung, hg. v. Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik e. V., 1989.

    Esther Bejarano/Birgit Gärtner, Wir leben trotzdem. Esther Bejarano. Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden, 2004, 32007. (P)

    Antonella Romeo (Hg.), Erinnerungen. Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen rechts, 2013, 22016, Neuaufl. 2019. (P)

    „Das Haus brennt“. Esther Bejarano spricht, hg. v. Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V., 2024.

    Diskografie:

    S dremlen Feigl ojf di Zwajgn / Vögel träumen auf den Zweigen. Lieder aus dem Widerstand, 1987.

    Coincidence, Lider fars Lebn – Lieder für das Leben, 1995.

    Bejarano & Microphone Mafia, Per la Vita, 2012.

    Bejarano & Microphone Mafia, La Vita Continua, 2013.

    Benet Lehmann, Überleben, um zu erinnern. Der lange Weg der Esther Bejarano, in: Blätter für deutsche und internationale Politik 67 (2022), H. 2, S. 109–121.

    Benet Lehmann, Esthers Spuren. Die Geschichte der Shoah-Überlebenden Esther Bejarano und der Kampf gegen Rechtsextremismus, 2024. (Qu, W, L, P)

    Sybille Baumbach/Kirsten Schaper, Der Nachlass von Esther Bejarano, in: Zeitgeschichte in Hamburg. Jahrbuch der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg 2024 (2024), S. 118–132. (Qu, P) (Onlineressource)

    Benet Lehmann/Yves Müller, Beiträge von jüdischen Kommunistinnen und Kommunisten zur Erinnerungskultur der Bundesrepublik am Beispiel von Emil Carlebach und Esther Bejarano, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2025 (2025), S. 165–187.

    Dokumentarfilm:

    Wo der Himmel aufgeht. Bejarano und Microphone Mafia in Kuba, 2018, Regie: Tobias Kriele. (weiterführende Informationen)

    Fotografien, Privatalbum Familie Bejarano, 1923–ca. 1964, Abbildungen in: Benet Lehmann, Esthers Spuren. Die Geschichte der Shoah-Überlebenden Esther Bejarano und der Kampf gegen Rechtsextremismus, 2024, S. 16, 50, 82 u. 98.

    Fotografien, Archiv der Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg, BA 006.

  • Autor/in

    Benet Lehmann (Berlin)

  • Zitierweise

    Lehmann, Benet, „Bejarano, Esther“, in: NDB-online, veröffentlicht am 01.07.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd129280976.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA