Lebensdaten
1897 – 1967
Geburtsort
Lichtenfels (Oberfranken)
Sterbeort
Streitberg (Wiesenthal)
Beruf/Funktion
Rechtsanwalt ; Politiker ; Bundesminister ; Bundestagsvizepräsident ; Jurist
Konfession
römisch-katholisch
Normdaten
GND: 118524348 | OGND | VIAF: 74644089
Namensvarianten
  • Dehler, Thomas

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Zitierweise

Dehler, Thomas, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118524348.html [04.12.2022].

CC0

  • Kritische Würdigung

    Thomas Dehler, in der Weimarer Republik politisch im Linksliberalismus engagiert und verheiratet mit einer jüdischen Frau, verteidigte seit 1933 als Anwalt vom NS-Staat verfolgte Personen und gehörte einer liberalen Widerstandsgruppe an. In den 1950er Jahren zählte er als erster Bundesjustizminister und dritter FDP-Vorsitzender zu den bekanntesten liberalen Politikern. Seine Karriere wurde aber immer wieder durch seine ungestüme Rhetorik beeinträchtigt.

    Lebensdaten

    Geboren am 14. Dezember 1897 in Lichtenfels (Oberfranken)
    Gestorben am 21. Juli 1967 in Streitberg (Wiesenthal)
    Grabstätte Friedhof in Lichtenfels
    Konfession römisch-katholisch
    Thomas Dehler, Imago Images (InC)
    Thomas Dehler, Imago Images (InC)
  • Lebenslauf

    14.·Dezember 1897 - Lichtenfels (Oberfranken)

    1904 - 1907 - Lichtenfels

    Schulbesuch

    Katholische Volksschule

    1907 - 1911 - Lichtenfels

    Schulbesuch

    Privatrealschule (heute Meranier Gymnasium)

    1911 - 1916 - Bamberg

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Königliches Altes Gymnasium (heute Kaiser-Heinrich-Gymnasium)

    1916 - 1918 - Flandern (Belgien)

    Kriegsfreiwilliger

    12. bayrisches Feldartillerie-Regiment

    1918 - 1920 - München; Freiburg im Breisgau; Würzburg

    Jurastudium (Abschluss: Erstes Staatsexamen)

    Universität

    1920 - Würzburg

    Promotion (Dr. iur.)

    Universität

    1920 - Würzburg

    Mitglied

    Deutsche Jungdemokraten; Deutsche Demokratische Partei (DDP)

    1920 - 1923 - Lichtenfels (Oberfranken); Bamberg; München

    Referendar

    Amtsgericht; Landgericht; Polizeidirektion; Stadtrat; Anwaltskanzlei

    1923 - München

    Zweites Staatsexamen

    1924 - München

    Zulassung als Rechtsanwalt

    Landgericht I und II; Oberlandesgericht

    1924 - 1926 - München

    Rechtsanwalt

    Sozietät (mit Siegfried Adler, geb. 1875)

    1926 - 1930 - Bamberg

    Rechtsanwalt

    Sozietät (mit Josef Werner, geb. 1858)

    1926 - 1933 - Bamberg

    Ortsgruppenvorsitzender

    DDP, seit 1930 Deutsche Staatspartei

    1931 - 1943 - Bamberg

    Rechtsanwalt

    eigene Kanzlei

    1938 - 1938 - Nürnberg

    Inhaftierung

    Geheime Staatspolizei (Gestapo)

    1939 - 1940 - Polen; Westfront

    Kriegsdienst

    Nachschubbataillon 573

    1944 - 1944 - Rositz (Altenburger Land, Thüringen)

    Zwangsarbeit

    Organisation Todt

    1945 - 1946 - Bamberg

    Landrat

    Landkreis Bamberg

    1945 - 1947 - Bamberg

    Generalstaatsanwalt

    Oberlandesgericht

    1946 - 1947 - München

    Generalankläger

    Kassationshof beim Bayerischen Staatsministerium für Sonderaufgaben

    1946 - 1956 - München

    Landesvorsitzender

    FDP Bayern

    1946 - 1949 - München

    Abgeordneter der FDP

    Bayerischer Landtag

    1947 - 1949 - Bamberg

    Oberlandesgerichtspräsident

    Oberlandesgericht

    1948 - 1949 - Bonn

    Mitglied

    Parlamentarischer Rat

    1949 - 1967 - Bonn

    Abgeordneter der FDP

    Bundestag

    1949 - 1953 - Bonn

    Bundesminister der Justiz

    Bundesregierung

    1953 - 1957 - Bonn

    FDP-Fraktionsvorsitzender

    Bundestag

    1954 - 1957 - Bonn

    Bundesvorsitzender

    FDP

    1960 - 1967 - Bonn

    Vizepräsident

    Bundestag

    21.·Juli 1967 - Streitberg (Wiesenthal)
  • Genealogie

    Vater Georg Dehler 1850–1921 Metzgermeister, Gastwirt, Brauer
    Großvater väterlicherseits Johann Dehler 1816–1890 Wundarzt; 1849 Führer eines freiwilligen Volkswehrkorps in Lichtenfels, 1851–1869 Mitglied des Magistrats ebenda; 1866 Metzgermeister, Brauer und Gastwirt
    Mutter Elisabeth Dehler, geb. Güttler 1861–1932 Gastwirtin
    Bruder Michael Dehler gest. 1916
    Bruder Hans Dehler Arzt
    Bruder Josef Wolfgang Dehler gest. 1939 Metzgermeister, Wirt
    Heirat 14.12.1925 in München
    Ehefrau Irma Dehler, geb. Frank 24.9.1898–8.3.1971 aus Steinach an der Saale, jüdisch
    Schwiegervater Lazarus Frank 1.4.1862–19.10.1942 aus Steinach an der Saale, jüdisch, Vieh- und Pferdehändler, im September 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert
    Schwiegermutter Clara (Klara) Frank, geb. Ansbacher 29.4.1863–1936 aus Jochsberg (Mittelfranken); 1865 in Leutershausen, 1905 in Bad Kissingen, Mitglied des DDP-Ortsverbands ebenda; Suizid
    Kinder eine Tochter
    Schwager Julius Frank 17.5.1889–1991 Fremdsprachenlehrer, Studienrat in Nürnberg und Primasens; emigrierte nach England, später in die USA, Dozent an der Universität, kehrte 1972 nach München zurück
    Schwägerin Thea Gebhardt, geb. Frank 17.3.1891–1985 seit 1905 in Bad Kissingen, studierte in Würzburg und München Literatur und Kunstgeschichte; seit 1916 verheiratet mit Fritz Gebhardt, Leutnant, Exportchef der Motorenfabrik Deutz; emigrierte 1938 in die Schweiz
    Schwägerin Paula Jordan, geb. Frank 17.5.1889–25.11.1941 seit 16.12.1921 verheiratet mit Siegfried (Fritz) Jordan (18.7.1889–25.11.1941), Kunsthändler in München; beide im November 1941 nach Litauen deportiert und in Kowno (Kauen) von SS-Einsatzgruppen ermordet
    Schwager Nathan, etwa ab 1924 Hans Frank 16.2.1896–5.11.1971 Geschäftsmann, u. a. 1924 in Konstantinopel; emigrierte im April 1939 nach London, im Januar 1940 nach New York; Beamter bei der UNO
    Neffe Klaus Dehler 1926–2005 Sohn des Bruders Hans; Arzt, Landtagsabgeordneter, FDP-Landesvorsitzender in Bayern
  • Biografie

    Dehler wurde in eine mittelständische Metzger- und Gastwirtsfamilie geboren, die zweien ihrer vier Söhne ein Universitätsstudium ermöglichte. Nach einem verkürzten Abitur und neben seinem Kriegseinsatz als Sanitätssoldat studierte er Medizin in München und Würzburg, dann Jura an denselben Universitäten sowie in Freiburg im Breisgau und wurde 1920 in Würzburg zum Dr. iur. promoviert. In München, wo er 1923 auch das Zweite Staatsexamen ablegte, wurde er nach eigener Aussage stark durch den Staats- und Kirchenrechtler Karl Rothenbücher (1880–1932) beeinflusst.

    Dehler begann sein politisches Engagement als Student im Umfeld der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP), deren demokratischer Nationalismus ihn ebenso prägte wie die Erfahrungen der Münchner Räterepublik und der Anfänge der NSDAP. Über die DDP-Jugendorganisation, die Deutschen Jungdemokraten, und das Reichsbanner „Schwarz-Rot-Gold“ kam er u. a. mit Ernst Lemmer (1898–1970) und Heinrich Landahl (1895–1971) in Kontakt. Dehler gehörte dem Vorstand des Münchner Ortsvereins an und kandidierte in Oberbayern 1924 für den Land- und Reichstag; nach seiner Übersiedlung übernahm er 1926 den Vorsitz der DDP-Ortsgruppe in Bamberg, den er bis zur erzwungenen Selbstauflösung der Partei 1933 innehatte. Einerseits durch seine Heirat mit einer Jüdin, andererseits durch seinen jüdischen Bamberger Sozius Josef Werner (geb. 1858) baute Dehler Beziehungen zu jüdischen Deutschen auf, die er nach 1933 nicht abbrach und deren Interessen er, z. B. in „Arisierungsverfahren“, weiter vertrat. 1939 übernahm er mit einem Mitarbeiter der Galerie die Kunstgalerie Jordan & Co. seines Schwagers Siegfried (Fritz) Jordan (1889–1941) in der Prinzregentenstraße in München, da dieser sein Gewerbe abmelden musste. Er geriet ins Visier sowohl der NS-Presse als auch der NS-Sicherheitsorgane, was 1938 zu einer kurzzeitigen Inhaftierung durch die Nürnberger Gestapo führte. Seine Mitte der 1930er Jahre einsetzenden Widerstandsaktivitäten im Umkreis ehemaliger Weimarer „Jungdemokraten“, der „Robinsohn-Strassmann-Gruppe“, die er bis in die 1940er Jahre auf lokaler Ebene fortsetzte, blieben zwar verborgen, dennoch wurde Dehler seit Beginn des Zweiten Weltkriegs zunehmend ausgrenzt, seine anwaltliche Tätigkeit immer weiter unterbunden und er 1944 nach kurzzeitigem Kriegsdienst 1939/40 zur Organisation Todt zwangsdienstverpflichtet.

    Nach Kriegsende begann Dehlers rasanter beruflicher und politischer Wiederaufstieg, der ihn, beteiligt am parteipolitischen und rechtsstaatlichen Wiederbeginn in Bamberg, an die Spitze der Bamberger Staatsanwaltschaft und der bayerischen FDP sowie in den Landtag führte; bei der Gründung des FDP-Bundesverbandes wurde er Ende 1948 in den engeren Vorstand gewählt. Sein Hauptaugenmerk galt zu diesem Zeitpunkt der Verfassungsgebung in Bonn, auf die er als bayerisches Mitglied des Parlamentarischen Rates und dessen Redaktionsausschusses vielleicht am stärksten von den sechs FDP-Politikern Einfluss nahm. Danach galt Dehler als der FDP-Rechtsexperte und wurde, 1949 als bayerischer FDP-Spitzenkandidat in den Bundestag eingezogen, im ersten Kabinett Konrad Adenauers (1876–1967) mit der Leitung des Justizministeriums betraut.

    Neben dem Aufbau des eigenen Ministeriums, bei dem Dehler auch auf Beamte mit NS-Vergangenheit zurückgriff, und seiner vehementen und erfolgreichen Abwehr von Bestrebungen zur Wiedereinführung der Todesstrafe galt seine Tätigkeit v. a. der Errichtung einer Verfassungsgerichtsbarkeit. Das 1951 eröffnete Bundesverfassungsgericht, dessen Ansiedlung in Karlsruhe er durchsetzte, entsprach nicht in allem seinen Vorstellungen, da er aufgrund des Verfahrens bei der Richterernennung eine „politische Gerichtsbarkeit“ befürchtete und sich in den Auseinandersetzungen um den Deutschland-Vertrag 1952 darin bestätigt sah. Da er aber nicht nur in diesem Zusammenhang mit einer sehr kämpferischen Rhetorik auftrat, wurde er u. a. auf Drängen seiner Parteifreunde Theodor Heuss (1884–1963) und Hermann Höpker Aschoff (1883–1951) von Adenauer 1953 nicht erneut in die Regierung berufen.

    Stattdessen übernahm Dehler Ende 1953 den Fraktionsvorsitz im Bundestag und wenig später auch den Parteivorsitz; als Vertreter des süddeutschen Linksliberalismus und überzeugter Marktwirtschaftler galt er als geeignet, die tiefgespaltene FDP zu einen und neben dem Bundeskanzler besser zu profilieren. Dehler nutzte hierfür die Deutschland-Politik, in der er einen strikt am Vorrang der Wiedervereinigung ausgerichteten Kurs verfolgte. Das brachte ihn in Konflikt mit Adenauers Westpolitik, der 1955 in der Saarfrage offen ausbrach und Anfang 1956 zum Bruch der Regierungskoalition führte, wobei die FDP ihre Minister und 30 % ihrer Bundestagsabgeordneten verlor, als Dehler sie in die Opposition führte. Dadurch bereits angeschlagen, sorgten auch seine gefürchteten „Sonntagsreden“ dafür, dass seine innerparteiliche Position unterminiert wurde. Anfang 1957 musste er Fraktions- und Parteivorsitz abgeben, da sich die Parteigremien mit dem neuen Vorsitzenden Reinhold Maier (1889–1971) eine bessere Ausgangsposition für die Bundestagswahl versprachen.

    Seitdem war Dehler einfacher Abgeordneter, seit 1960 Bundestagsvizepräsident, der immer wieder mit Einzelaktionen auf sich aufmerksam machte, u. a. mit einer außenpolitischen Fundamentalkritik an Adenauer Ende Januar 1958, einem Treffen mit Nikita Chruschtschow (1894–1971) bei einer Moskau-Reise im September 1963 und seinem Plädoyer im März 1965 für eine zwanzigjährige Verjährungsfrist auch bei NS-Verbrechen. Obwohl für ihn der „Schlüssel zur Wiedervereinigung“ in Moskau lag, stand der überzeugte Anti-Sozialist den Anfängen der Entspannungspolitik skeptisch gegenüber. Er starb wenige Tage, nachdem er sich für Walter Scheel (1919–2016) als Nachfolger des von ihm wenig geschätzten Erich Mende (1916–1998) an der Spitze der FDP ausgesprochen hatte. Dessen Nachfolger Hans-Dietrich Genscher (1927–2016) wiederum sah in Dehler seinen wichtigsten politischen Ziehvater und setzte 1976 die Benennung der FDP-Parteizentrale nach ihm durch.

  • Ehrungen, Auszeichnungen und Mitgliedschaften

    1926 Mitglied der Freimaurerloge „Zur Verbrüderung an der Regnitz“, Bamberg (Meister vom Stuhl 1929)
    1947 Ehrenbürger von Lichtenfels (Oberfranken)
    1961 Bayerischer Verdienstorden
    1964 Wolfgang-Döring-Medaille
    1976 Thomas-Dehler-Haus der FDP, Bonn, 1999 Berlin (2017 umbenannt)
    1985 Thomas-Dehler-Preis der Thomas-Dehler-Stiftung (unregelmäßig)
    1997 Briefmarke der Deutschen Post zum 100. Geburtstag
    • Quellen

      Nachlass:

      Archiv des Liberalismus, Gummersbach, N 1 u. N 53.

      Stadtarchiv Bamberg, D 1042. (Teilnachlass)

      Bundesarchiv, Koblenz, B 141. (Bundesjustizministerium)

      Gedruckte Quellen:

      Udo Wengst (Bearb.), FDP-Bundesvorstand. Die Liberalen unter dem Vorsitz von Thomas Dehler und Reinhold Maier, Sitzungsprotokolle 1954-1960, 1991.

      Thomas Hertfelder/Jürgen C. Heß (Hg.), Streiten um das Staatsfragment. Theodor Heuss und Thomas Dehler berichten von der Entstehung des Grundgesetzes, 1999.

      Helmut Löttel (Bearb.), Adenauer und die FDP, 2013.

      Volker Stalmann (Bearb.), Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag. Protokolle 1949–1969, 2 Bde., 2016.

    • Werke

      Die Begründung des Strafurteils, 1920. (Diss. iur. masch. Würzburg)

      Vom liberalen Recht, in: Kulturpolitik und Menschenbildung. Festschrift für Paul Luchtenberg, 1965, S. 55–70.

      Reden und Aufsätze, 1969.

      Bundestagsreden, 1973.

      Lob auf Franken. Ein Bekenntnis, 1966, Neuausg. 2000.

      Friedrich Henning (Hg.), Theodor Heuss: Lieber Dehler! Der Briefwechsel mit Thomas Dehler, 1983.

    • Literatur

      Monografien:

      Wolfram Dorn/Friedrich Henning (Hg.), Thomas Dehler. Begegnungen, Gedanken, Entscheidungen, o. J. [1977].

      Friedrich Klingl, „Das ganze Deutschland soll es sein!“ Thomas Dehler und die außenpolitischen Weichenstellungen der fünfziger Jahre, 1987.

      Detlef Rilling, Thomas Dehler, eine politische Biographie – ein Leben in Deutschland, 1988.

      Horst Sassin, Liberale im Widerstand. Die Robinsohn-Strassmann-Gruppe 1934–1942, 1993.

      Udo Wengst, Thomas Dehler (1897-1967). Eine politische Biographie. 1997. (L, P)

      Haus der Geschichte der Bundesrepublik (Hg.), Thomas Dehler und seine Politik, 1998.

      Lutz Nickel, Dehler – Maier – Mende. Parteivorsitzende der FDP, 2005.

      Manfred Görtemaker/Christoph Safferling (Hg.), Die Akte Rosenburg. Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Zeit, 2016.

      Aufsätze:

      Friedrich Henning, Thomas Dehler (1897–1967), in: Fränkische Lebensbilder, hg. v. Alfred Wendehorst/Gerhard Pfeiffer, Bd. 10, 1982, S. 239–257.

      Udo Wengst, Thomas Dehler, in: Torsten Oppelland (Hg.), Deutsche Politiker 1949–1969, Bd. 1, 1999, S. 141–151.

      Jürgen Frölich, Zwischen Reich und FDP, Bundesverfassungsgericht und Sozialismus. Theodor Heuss an Thomas Dehler am 25.11.1952, in: Ines Soldwisch/ders. (Hg.), Theodor Heuss im Original. Ausgewählte Dokumente in der Analyse, 2013, S. 91–106.

      Matthias Stickler, Thomas Dehler (1897–1967) als Korporationsstudent – Anmerkungen zu einem bisher wenig beachteten Thema, in: Oliver Mohr (Hg.), 150 Jahre Coburger Convent, 2018, S. 345–367.

      Udo Wengst, Thomas Dehler in den Beratungen über die bayerische Verfassung 1946 und das Grundgesetz von 1949, in: Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung 32 (2020), S. 93–108.

      Lexikonartikel:

      Udo Wengst, Art. „Dehler, Thomas“, in: Udo Kempf/Hans-Georg Merz (Hg.), Kanzler und Minister 1949–1998. Biografisches Lexikon der deutschen Bundesregierungen, 2001, S. 198–202.

      Udo Wengst, Art. „Dehler, Thomas“, in: Rudolf Vierhaus/Ludolf Herbst (Hg.), Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949–2002, Bd. 1, 2002, S. 137.

      Peter Kaupp, Art. „Dehler, Thomas“, in: Helge Dvorak (Hg.), Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft, Bd. 1, T. 9, 2021, S. 24–26. (L)

    • Onlineressourcen

    • Porträts

      Gemälde v. Jan Schlesinger (geb. 1935), 1978, FDP-Bundesgeschäftsstelle, Bonn, Abbildung in: Neue Bonner Depesche 6 /1978, S. 8.

      110 Pfennig Briefmarke d. Deutschen Post v. 1997, Entwurf v. Gerd Aretz (1930–2009).

  • Autor/in

    Jürgen Frölich (Bonn)

  • Zitierweise

    Frölich, Jürgen, „Dehler, Thomas“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.10.2022, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118524348.html#dbocontent.

    CC-BY-NC-SA