Bang, Paul

Lebensdaten
1879 – 1945
Geburtsort
Meißen
Sterbeort
Hohenfichte bei Chemnitz
Beruf/Funktion
Publizist ; Finanz- und Wirtschaftstheoretiker ; Staatssekretär ; Politiker ; Jurist
Konfession
evangelisch-lutherisch
Normdaten
GND: 116048905 | GND-Explorer | OGND | VIAF
Namensvarianten

  • Bang, Paul Franz
  • Wilhelm Meister / Pseudonym
  • Spectator / Pseudonym
  • Germanicus / Pseudonym
  • Paul Franz / Pseudonym
  • Eckart Mach / Pseudonym
  • Bang, Paul
  • Bang, Paul Franz
  • Wilhelm Meister / Pseudonym
  • Spectator / Pseudonym
  • Germanicus / Pseudonym
  • Paul Franz / Pseudonym
  • Eckart Mach / Pseudonym
  • Germanicus
  • Spectator
  • Bang
  • Bang, Paul F.
  • Bang, Paul Fr.
  • Bang-Berlin, Paul Franz
  • Bang-Berlin
  • Oberfinanzrat Dr. Bang
  • Bang, Oberfinanzrat Dr.
  • Dr. Bang-Berlin
  • Franz, Paul
  • Mach, Eckart
  • b16
  • b17
  • b18
  • b19
  • https://d-nb.info/gnd/1375106341
  • Wilhelm Meisther / Pseudonym

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Zitierweise

Bang, Paul, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/gnd116048905.html#indexcontent [17.07.2026].

CC0

  • Bang, Paul

    Wirtschaftspolitiker, * 18.1.1879 Meißen, 31.12.1945 Hohenfichte bei Chemnitz. (lutherisch)

  • Genealogie

    V Simon Bang (1855–1928), Oberschulrat;
    M Martha Christine Damm (1857–1915);
    Gvv Heinrich Adam Bang, Gemeindeschäfer;
    Gmv Marie Götz;
    Gvm Johann Gottfried Damm, Gutsbesitzer;
    Gmm Susanne Semmann;
    11.11.1906 Friederun, T des Fabrikbesitzers A. Knöpfel und der Elisabeth Herwig;
    2 S , 1 T.

  • Biographie

    Nach kurzer richterlicher Tätigkeit (Dr. jur. 1904) arbeitete B. von 1911 an im sächsischen Finanzministerium (zuletzt als Oberfinanzrat), verließ aber 1919 den Staatsdienst, weil er die Revolution ablehnte. Er gehörte der Leitung des „Alldeutschen Verbands“, der „Vaterländischen Verbände Deutschlands“ und des „Hauptvereins der Konservativen“ an und bekämpfte in Wort und Schrift, zumal in der Zeitschrift „Deutschlands Erneuerung“, die Finanzpolitik M. Erzbergers und R. Hilferdings, den Dawes- und den Youngplan. Seine Wirtschaftsauffassung verfocht er mit dem 1924 gegründeten „Bund für Nationalwirtschaft und Werksgemeinschaft“ (Zeitschrift 1924–31): Weltwirtschaft ist nicht das Zusammenspiel aller Einzelwirtschafter, sondern der eigenwüchsigen Volkswirtschaften, deren jede mit Rückhalt am Staat organisch gegliedert sein muß; in ihrer untersten Einheit, dem Betrieb als Leistungsgemeinschaft, müssen die Standesinteressen ausgeglichen werden, nicht erst zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden. In der Kritik an der Sozialversicherung traf er sich mit G. Hartz, mit dem er 1932/33 das Monatsblatt „Soziale Erneuerung“ herausgab. 1928-33 war er deutschnationaler Reichstagsabgeordneter und zusammen mit R. G. Quaatz Hauptwortführer der Wirtschaftspolitik A. Hugenbergs. Am 4.2.1933 wurde er von diesem als Staatssekretär ins Reichswirtschaftsministerium berufen, begleitete ihn auf die Weltwirtschaftskonferenz nach London und schied mit ihm aus dem Amt. Fortan wurde sein schriftstellerisches Wirken, besonders auch in Blättern des geistigen Widerstands, scharf überwacht; dreimal entging er nur knapp einer Anklage auf Hochverrat.

  • Werke

    Außer zahllosen Aufsätzen u. Flugschriften vor allem: Volkswirtschaft u. Volkstum, Dt. Wirtschaftsziele, Staat u. Volkstum, Wesen u. Gründung d. Werksgemeinschaft, sämtl. 1925-27; Geld u. Währung, 1932;
    Aphorismen z. Wirtschaftsweisheit, 1937;
    Die farbige Gefahr, 1938.

  • Literatur

    Reichstagshdb. 1930;
    W. v. Müffling, Wegbereiter u. Vorkämpfer f. d. neue Dtld., 1933 (P);
    Wi. X, 1935.

  • Autor/in

    Anton Ritthaler
  • Zitierweise

    Ritthaler, Anton, " Bang, Paul " in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 575 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd116048905.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Bang, Paul Franz

    Pseudonyme: Wilhelm Meister; Spectator; Germanicus; Paul Franz; Eckart Mach

    1879 – 1945

    Publizist, Finanz- und Wirtschaftstheoretiker, Staatssekretär

    Nach seinem freiwilligen Ausscheiden aus dem sächsischen Staatsdienst 1919 wurde Paul Bang zum wichtigsten wirtschaftspolitischen Vordenker des Alldeutschen Verbands und verfasste einflussreiche antisemitische Schriften. Im Mai 1928 wurde er für die Deutschnationale Volkspartei in den Reichstag gewählt, unterstützte den Radikalisierungskurs des Parteivorsitzenden Alfred Hugenberg (1865–1951) und diente 1933 kurzzeitig als Staatssekretär.

    Lebensdaten

    Geboren am 18. Januar 1879 in Meißen
    Gestorben am 31. Dezember 1945 in Hohenfichte bei Chemnitz
    Grabstätte Stadtfriedhof in Göttingen
    Konfession evangelisch-lutherisch
    Paul Bang (InC)
    Paul Bang (InC)
  • 18. Januar 1879 - Meißen

    1889 - 1898 - Schneeberg bei Zwickau

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Gymnasium

    April 1898 - Februar 1902 - Leipzig; Oktober 1898–April 1899 Berlin

    Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre (Abschluss: Erstes juristisches Staatsexamen)

    Universität

    März 1902 - 1906 - Dippoldiswalde bei Dresden; Oelsnitz (Vogtland); Dresden

    Referendar

    11.8.1904 - Leipzig

    Promotion (Dr. iur.)

    Universität

    Juli 1906 - Leipzig

    Zweites juristisches Staatsexamen

    Universität

    August 1906 - Februar 1911 - Freiberg (Sachsen)

    Gerichtsassessor; Hilfsrichter

    Amts- und Landgericht

    1.3.1911 - 31.8.1919 - Dresden

    Referent; Finanzrat; zuletzt Oberfinanzrat

    Sächsisches Finanzministerium

    1915 - 1939

    Mitglied; seit 1920 Mitglied der Hauptleitung

    Alldeutscher Verband (ADV)

    1917 - 1918

    Mitglied

    Deutsche Vaterlandspartei

    1919 - 1933

    Mitglied

    Deutschnationale Volkspartei

    1919 - 1923

    Mitglied

    Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund

    1919 - 1939 - München; seit 1920 Berlin

    Publizist; politischer Aktivist

    seit 1920 - Berlin

    Redakteur; Mitglied des Aufsichtsrats

    Deutsche Zeitung (ADV-Organ)

    1924 - 1934 - Berlin

    Mitgründer; Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

    Deutsche Industriellen-Vereinigung (seit 1926 Bund für Nationalwirtschaft und Werksgemeinschaft)

    Oktober 1927 - Dezember 1939

    Mitherausgeber

    Deutschlands Erneuerung. Monatsschrift für das deutsche Volk

    1928 - 1945 - Berlin

    Abgeordneter der DNVP (Wahlkreis Dresden-Bautzen); seit 1933 „Gast der NSDAP-Reichstagsfraktion“

    Reichstag

    7.2.1933 - 30.6.1933 - Berlin

    Staatssekretär für Wirtschaft

    Reichsministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ernährung

    1943 - Hohenfichte bei Chemnitz

    Übersiedlung

    31. Dezember 1945 - Hohenfichte bei Chemnitz

    Nach dem Besuch des Gymnasiums in Schneeberg bei Zwickau studierte Bang von April 1898 bis Februar 1902 Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Leipzig und Berlin u. a. bei Carl Fricker (1830–1907), Emil Friedberg (1837–1910), Ernst Hasse (1846–1908) und Ludwig Mitteis (1859–1921). Im August 1904 an der Universität Leipzig mit der Studie „Die rechtliche Stellung der Handwerker nach dem Reichsgesetzbuche“ zum Dr. iur. promoviert, arbeitete Bang seit August 1906 als Gerichtsassessor und Hilfsrichter am Amts- und Landgericht in Freiberg (Sachsen) und war von März 1911 bis August 1919 in der volkswirtschaftlichen und politischen Abteilung des sächsischen Finanzministeriums (zuletzt Oberfinanzrat) tätig.

    Als überzeugter Monarchist und Anhänger des Hauses Wettin stand Bang im Kaiserreich der Deutschkonservativen Partei nahe. Der Besuch einer Veranstaltung des von Dietrich Schäfer (1845–1929) initiierten Unabhängigen Ausschusses für einen deutschen Frieden veranlasste ihn 1915 zum Beitritt in den Alldeutschen Verband (ADV). Dank seiner Freundschaft mit Heinrich Claß (1868–1953) wurde Bang 1917 in den Geschäftsführenden Ausschuss des ADV eingebunden, was aufgrund von Bangs Staatsdienst geheim gehalten wurde. In der Folgezeit publizierte er – zunächst unter Pseudonym – finanzpolitische Beiträge in der „Deutschen Zeitung“ sowie in der Zeitschrift „Deutschlands Erneuerung“, die er von Oktober 1927 bis Dezember 1939 mitherausgab.

    Ende August 1919 schied Bang auf eigenen Antrag aus dem Staatsdienst aus und widmete sich danach als Mitglied der Hauptleitung sowie publizistisch hauptberuflich dem ADV. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), beteiligte sich an der Gründung des Deutschen (seit Oktober 1919 Deutschvölkischen) Schutz- und Trutz-Bunds (DSTB) unter der Leitung von Alfred Roth (1879–1948) und trat dem Vorstand des Berliner Nationalklubs von 1919 bei. Bangs Traktat „Judas Schuldbuch“ (1919), veröffentlicht unter dem Pseudonym Wilhelm Meister, avancierte mit rund 30 000 verkauften Exemplaren zu einer zentralen Programmschrift des DSTB und wurde u. a. von Adolf Hitler (1889–1945) in „Mein Kampf“ (2 Bde., 1925/26) rezipiert. Im März 1920 stellte sich Bang den Führern des Kapp-Putsches als Finanzminister zur Verfügung, zog seine Zusage jedoch nach kurzer Zeit zurück.

    Im August 1924 war Bang in Erfurt Mitgründer der Deutschen Industriellen-Vereinigung (seit 1926 Bund für Nationalwirtschaft und Werksgemeinschaft), die in Reaktion auf den Dawes-Plan vehement gegen die Reparationen und die sog. Erfüllungspolitik der Reichsregierung agitierte. Bang fungierte unter dem Vorsitzenden Alfred Möllers (1883–1969) bis 1934 als Geschäftsführer dieser Vereinigung, die v. a. durch mittelständische Betriebe unterstützt wurde.

    Als Finanz- und Wirtschaftstheoretiker lehnte Bang die Vorstellung von einem Antagonismus zwischen Unternehmern und Arbeitern ab und betonte die Bedeutung des Individuums für den Wirtschaftsprozess. Innerhalb einer ständisch organisierten „Werksgemeinschaft“ sollte der Lohn der Arbeitnehmer unter Ausschluss von Gewerkschaften, Streiks und staatlichen Eingriffen mit dem Arbeitgeber verhandelt werden, der – über kapitalistisches Gewinnstreben hinausgehend – dem Wohl von Volkswirtschaft und Volkstum verpflichtet sei. In zahlreichen Publikationen, die z. T. hohe Auflagen erreichten und ihn zu einem der führenden Wirtschaftstheoretiker der radikalen Rechten der Weimarer Republik machten, kritisierte Bang die hohen Sozialausgaben des Staats infolge von Arbeitslosigkeit und Kriegsreparationen. Viele seiner Ideen deckten sich mit den völkischen Wirtschaftskonzepten Alfred Hugenbergs (1865–1951) und dessen Forderungen nach einer bäuerlichen Volkstumspolitik als Grundlage „rassischer“ Erneuerung.

    Auf Vermittlung von Claß arbeitete Bang seit 1925 enger mit Hugenberg zusammen und wurde einer von dessen wichtigsten wirtschaftspolitischen Beratern. Im Vorfeld von Hugenbergs Wahl zum DNVP-Vorsitzenden im Oktober 1928 beteiligte sich Bang führend an den von Wilhelm von Dommes (1867–1959) koordinierten innerparteilichen Bestrebungen, v. a. die DNVP-Landesverbände für das Hugenberg-Lager zu gewinnen. Seit Mai 1928 vertrat Bang die DNVP im Reichstag und hatte wesentlichen Anteil an der Kampagne gegen den Youngplan (1928/29) sowie am Entstehen der sog. Harzburger Front (Oktober 1931), einem Zusammenschluss antidemokratischer Parteien und Verbände unter Einschluss der NSDAP.

    Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde Bang am 7. Februar 1933 Staatssekretär für Wirtschaft in dem von Hugenberg geführten Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ernährung. Aufgrund von Hugenbergs Fokus auf die Landwirtschaft spielte Bangs Ressort jedoch eine untergeordnete Rolle. Kurz nach Hugenbergs Rücktritt als Minister wurde Bang mit Wirkung zum 30. Juni 1933 in den einstweiligen und zum 1. Januar 1934 in den dauernden Ruhestand versetzt. Er blieb bis 1945 „Gast der NSDAP-Reichstagsfraktion“ ohne Parteibuch.

    Kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs bat Bang um eine Verwendung im Reichswirtschaftsministerium, wozu es – trotz der befürwortenden Haltung des Chefs der Reichskanzlei, Hans Heinrich Lammers (1879–1962), und des Reichswirtschaftsministers, Walther Funk (1890–1960) – nicht kam. Anschließend blieb er publizistisch tätig, verfasste Propagandaschriften für den Führungsstab der Luftwaffe und übersiedelte 1943 nach Hohenfichte bei Chemnitz. Bang stand in losen Kontakt mit dem Widerstandskreis um Carl Goerdeler (1884–1945) und wurde nach dem Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944, in das er nicht involviert war, kurzzeitig verhaftet.

    1898 Mitglied der Leipziger Universitätssängerschaft zu St. Pauli
    1915 Mitgründer des Unabhängigen Ausschusses für einen deutschen Frieden, Dresden
    1917 Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses des Alldeutschen Verbands
    1919 Mitglied des Vorstands des Berliner Nationalklubs von 1919
    ca. 1921 Mitglied des Ehrengerichts des Alldeutschen Verbands
    1921 Mitglied des Präsidiums der Vereinigten Vaterländischen Verbände Deutschlands
    ca. 1927 Mitglied des Vorstands der Gesellschaft Deutscher Staat e. V., Jena
    bis 1933 Mitglied des Aufsichtsrats der Vereinigten Industrieunternehmungen AG
    vor 1933 Mitglied des Hauptvereins der Konservativen
    vor 1935 Mitglied des Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten
    1939 Aufnahme in den „Roland“ mit einem durch Paul Bang gestaltetem Familienwappen
    1943 Mitglied des Vorstands der Deutschen Evangelischen Missionshilfe

    Nachlass:

    nicht bekannt.

    Weitere Archivmaterialien:

    Bundesarchiv, Berlin-Lichterfelde, R 8048 (Alldeutscher Verband) u. R 3101 (Reichswirtschaftsministerium, v. a. Bd. 35010: Personalakte Paul Bang).

    Bundesarchiv, Koblenz, N 1231 (Nachlass Alfred Hugenberg) u. R 1507, Bd. 2218 (Reichskommissar zur Überwachung der öffentlichen Ordnung).

    Sächsisches Staatsarchiv-Hauptstaatsarchiv Dresden, Bestand 10851. (Ministerium der Finanzen)

    Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Berlin, VI. HA, Nl Kapp, W. (Nachlass Wolfgang Kapp), Bde. 857 und 872.

    Universitätsarchiv Leipzig, Rep. I, Kap. XVI, Litt. C, Sect. VII, Nr. 62, Bd. 2, S. 392 f. (Eintrag zu Bang im Protokoll über den Studierenden erteilte Studien und Sittenzeugnisse vom 1. Juli bis 31. Dezember 1901)

    Staatsarchiv Leipzig, 21 957, Bd. 187 u. Bd. 653. (Verein Roland)

    Gedruckte Quellen und Quelleneditionen:

    Heinrich Claß, Paul Bang, in: Alldeutsche Blätter v. 19.1.1929, S. 9 f.

    Alfred Möllers, Bang als Wirtschaftspolitiker, in: ebd., S. 10–12.

    Paul Bang, Wie ich zum Alldeutschen Verband kam, in: ebd., S. 12–14.

    N. N., Einiges über den Lebensgang von Oberfinanzrat Dr. Bang, in: ebd., S. 14.

    Hermann Weiß/Paul Hoser (Hg.), Die Deutschnationalen und die Zerstörung der Weimarer Republik. Aus dem Tagebuch von Reinhold Quaatz 1928–1933, 1989.

    Björn Hofmeister (Hg.), Heinrich Claß. Politische Erinnerungen des Vorsitzenden des Alldeutschen Verbandes 1915–1933/36, 2022, S. 176–179.

    Monografien:

    Die rechtliche Stellung der Handwerker nach dem Reichsgesetzbuche, 1904. (Diss. iur.)

    Zehn Jahre Königtum. Ein Rückblick auf die Entstehung des sächsischen Staates während der letzten zehn Jahre, 1915.

    König Friedrich August III. von Sachsen. Ein Lebens- und Charakterbild, 1915.

    Der Bankerott-Friede, 1918. (unter dem Pseudonym Paul Franz)

    Die Grundbedingungen unseres wirtschaftlichen Wiederaufbaues, 1919. (Sonderdruck aus der Zeitschrift „Deutschlands Erneuerung“)

    Judas Schuldbuch. Eine deutsche Abrechnung, 1919, 101924. (unter dem Pseudonym Wilhelm Meister)

    Staatsbankerott oder Erneuerung?, 1920. (Sonderdruck aus der Zeitschrift „Deutschlands Erneuerung“)

    Großdeutschland. Bismarcks Vermächtnis. Ansprache an die unerlösten Brüder in Österreich, 1921. (Sonderdruck aus der Zeitschrift „Deutschlands Erneuerung“)

    Das Ende der deutschen Volkswirtschaft?, 1921.

    „Erfüllungspolitik“, 1922.

    Durch Werksgemeinschaft zur Volksgemeinschaft. Eine Ansprache an die deutsche Industrie, 1923. (Sonderdruck aus der Zeitschrift „Deutschlands Erneuerung“)

    Volkswirtschaft und Volkstum, 1923, 51926.

    Sachverständiges Ende? Kritik der Sachverständigen-Berichte, 1924.

    Staat und Volkstum, 1925, 31930.

    Deutsche Wirtschaftsziele, 1926, 21926.

    Die Deutschen als Landsknechte. Eine Bilanz des neuesten Kurses, 1926, 21928.

    Wilhelm Longert/Paul Bang, Die Grundgedanken der Werksgemeinschaft, 1927, 21927.

    Wilhelm Longert/Paul Bang, Aus der Praxis der Werksgemeinschaft, 1927.

    Wilhelm Longert/Paul Bang, Wie gründet man eine Werksgemeinschaft?, 1927.

    Eine Zwischenbilanz deutscher Politik, 1927, 21928.

    Bauernnot, Volksnot, 1928.

    Organische Wirtschaft, 1929. (Onlineressource)

    Landesverrat als Volksseuche, 1929, 31931.

    Grundsätzliche Wirtschafts- und Sozialfragen, 1930.

    Die Tributversklavung, 1930, 31930.

    Werksgemeinschaft, Berufsstand und Ständestaat. Eine notwendige Auseinandersetzung, 1931.

    Arbeitslosigkeit und Wirtschaft, 1931.

    Sozialpolitik, 1932.

    Geld und Währung. Eine gemeinverständliche Darstellung, 1932, 41933.

    Gestern und heute. Zehn Jahre „Bund für Nationalwirtschaft und Werksgemeinschaft“, 1934.

    Grundursachen der Wirtschaftsnöte, 1936, 31936.

    Aphorismen zur Wirtschaftsweisheit, 1937.

    Die farbige Gefahr, 1938, 21938.

    Die Tschechoslowakei, 1938, 21938. (Sonderdruck aus der Zeitschrift „Deutschlands Erneuerung“)

    Aus Englands Schuldbuch, 1940.

    Amerika. Land und Leute. Volk und Staat, 1941.

    Wie ist es mit dem Geld?, 1941.

    Herausgeberschaften:

    Nationale Wirtschaft. Monatsschrift für deutsche Wirtschaftsführung in Industrie, Landwirtschaft, Handel, Gewerbe und Verkehr, 1924/25.

    Wirtschafts-Nachrichten des Bundes für Nationalwirtschaft. Mitteilungen über Wirtschaftsfragen, 1925–1940.

    Deutschlands Erneuerung. Monatsschrift für das deutsche Volk, 1927–1939. (Mithg.)

    Nationalwirtschaft. Blätter für organischen Wirtschaftsaufbau, Nationalwirtschaft und Werksgemeinschaft, 1932–1935.

    Paul Bang/Reinhold Quaatz (Hg.), Das deutschnationale Freiheitsprogramm, 1932.

    Dieter Niederstedt, Rechtsradikale Wirtschafts- und Gesellschaftsvorstellungen in der Weimarer Republik zwischen Spannschule und Nationalsozialismus unter besonderer Berücksichtigung von Paul Bang, 1970.

    Elke Kimmel, Art. „Paul Bang“, in: Wolfgang Benz (Hg.), Handbuch des Antisemitismus, Bd. 2, 2009, S. 48 f.

    Andreas Peschel, Art. „Paul Bang“, in: Sächsische Biografie, hg. v. Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, 2014. (P) (Onlineressource)

    Fotografie, ca. 1930, Abbildung in: Reichstags-Handbuch. V. Wahlperiode 1930, hg. v. Bureau des Reichstags, 1930, S. 594. (Onlineressource)

    Fotografie, ca. 1930, Abbildung in: Wilhelm Freiherr von Muffling (Hg.), Wegbereiter und Vorkämpfer für das neue Deutschland, 1933, S. 46.

  • Autor/in

    Björn Hofmeister (Berlin)

  • Zitierweise

    Hofmeister, Björn, „Bang, Paul“, in: NDB-online, veröffentlicht am 01.07.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd116048905.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA