Lebensdaten
1920 – 2005
Geburtsort
Heidelberg
Sterbeort
Bergisch Gladbach-Bärbroich
Beruf/Funktion
Journalist ; Kommunikationswissenschaftler ; Arzt ; Chefredakteur ; Publizist ; Zeitungswissenschaftler
Konfession
römisch-katholisch
Normdaten
GND: 118745662 | OGND | VIAF: 61566044
Namensvarianten
  • Roegele, Otto Emil Karl Bonifazius
  • Roegele, Otto
  • Roegele, Otto Emil Karl Bonifazius
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Zitierweise

Roegele, Otto, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118745662.html [31.01.2023].

CC0

  • Nach Ende des Zweiten Weltkriegs zunächst als Arzt tätig, avancierte Otto B. Roegele seit 1948 als Chefredakteur des „Rheinischen Merkurs“ zu einem führenden Journalisten der frühen Bundesrepublik. 1963 wurde er auf den Lehrstuhl für Zeitungswissenschaft der Universität München berufen und legte ein breit gefächertes wissenschaftliches Werk vor. Darüber hinaus übernahm er Leitungsfunktionen in kirchlichen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Organisationen.

    Otto B. Roegele (InC)
    Otto B. Roegele (InC)
  • Lebensdaten

    Geboren am 6. August 1920 in Heidelberg
    Gestorben am 6. September 2005 in Bergisch Gladbach-Bärbroich
    Grabstätte Friedhof Herkenrath in Bergisch Gladbach
    Konfession römisch-katholisch
  • Lebenslauf

    6.·August 1920 - Heidelberg

    1926 - 1938 - Bruchsal bei Karlsruhe

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Volksschule; Schloß-Gymnasium (humanistisch)

    1932 - Bruchsal

    Mitglied

    Bund Neudeutschland (ND)

    1938 - 1940 - München; Heidelberg; Erlangen

    Studium der Medizin und Philosophie (Hauptfach Geschichte)

    Universität

    1.4.1939 - 10.10.1939

    Reichsarbeitsdienst

    März 1941 - Juli 1942 - Ostfront; Smolensk; Heidelberg; Heppenheim

    Kriegsdienst; Verwundung und Erkrankung; Lazarett- und Krankenhausaufenthalte

    Infanterie-Regiment Nr. 34

    1942 - 1945 - Straßburg; 1944/45 Heidelberg

    Weiterführung des Studiums; Abstellung zu einer Studentenkompanie

    Universität; 3. Sanitäts-Offiziers-Ergänzungs-Abteilung

    2.4.1945 - Tübingen

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität Straßburg (nach Tübingen ausgelagert)

    24.4.1945 - München

    Promotion (Dr. med.)

    Universität

    26.4.1945 - München

    Bestallung als Arzt

    Bayerisches Staatsministerium des Innern

    Ende April 1945 - Garmisch-Partenkirchen

    Feldunterarzt; Assistenzarzt der Reserve

    Lazarett

    1.5.1945 - 17.6.1945 - Ludwigshafen

    Truppen-/Lagerarzt

    US-Internierungslager

    Herbst 1945 - Frühjahr 1946 - Karlsruhe

    Mitorganisator und z. T. Referent von „Volksbildungskursen“ (ökumenisches Bildungswerk)

    Katholische Arbeitsgemeinschaft Karlsruhe

    6.8.1945 - 7.9.1946 - Karlsruhe

    Medizinalassistent

    Neues Vincentius-Krankenhaus

    15.10.1946 - 31.8.1948 - Heidelberg

    Volontärassistent (halbe Stelle)

    Ludwig-Krehl-Klinik

    1945 - 1948

    Berichterstatter

    u. a. Rhein-Neckar-Zeitung

    März 1946 - 1948

    Berichterstatter für Nordbaden (US-Zone)

    Rheinischer Merkur

    1.9.1948 - 1949 - Koblenz

    Redakteur (Ressortleitung Kulturpolitik)

    Rheinischer Merkur

    1949 - 1963 - Koblenz; Köln

    Chefredakteur

    Rheinischer Merkur

    27.9.1951 - 29.10.1951 - u. a. Washington, DC, Atlanta, Universität Notre Dame

    Aufenthalt in den USA auf Einladung des High Commissioner for Germany

    1963 - 2005

    Herausgeber (seit 1980 Mitherausgeber)

    Rheinischer Merkur

    1963 - 1985 - München

    Professor für Zeitungswissenschaft

    Universität

    1963 - 1985 - München

    Vorstand

    Institut für Zeitungswissenschaft, seit 1974 Institut für Kommunikationswissenschaft (Zeitungswissenschaft)

    1964 - 1968

    Kommentator

    Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Fernsehsendung „Der Kommentar“

    1965 - 1966 - Salzburg

    Lehrauftrag für Publizistik

    Universität

    1967 - 1969 - München

    Gründungsrektor

    Hochschule für Fernsehen und Film

    1967 - 1988 - München

    Abteilungsleiter

    Hochschule für Fernsehen und Film

    1972 - 2005

    Mitbegründer und Mitherausgeber

    Communio. Internationale Katholische Zeitschrift

    1974 - 1976 - München

    Dekan des neu gebildeten Fachbereichs Sozialwissenschaften

    Universität

    1988 - 1988 - Eichstätt

    Lehrstuhlvertretung für Journalistik

    Universität

    6.·September 2005 - Bergisch Gladbach-Bärbroich
  • Genealogie

    Vater Otto Roegele 24.7.1882–25.7.1958 Gymnasialprofessor
    Großvater väterlicherseits Bonifaz Rögele 14.3.1837–15.5.1908 Kulturmeister (Güteraufseher)
    Großmutter väterlicherseits Pauline Rögele, geb. Graf 14.12.1842–18.2.1915 Hausfrau
    Mutter Elisabeth Roegele, geb. Winter 5.10.1898–27.12.1966 Hausfrau
    Großvater mütterlicherseits Karl Winter 1.11.1859–13.3.1919 Kaufmann im Weinhandel
    Großmutter mütterlicherseits Marie Winter, geb. Loës 13.9.1869–28.12.1948 Kauffrau im Weinhandel
    Bruder Gottfried Roegele 23.9.1926–11.5.1999 Oberstudienrat
    Bruder Bernhard Roegele geb. 3.1.1930 Modemacher
    Heirat 17.4.1948 in Karlsruhe
    Ehefrau Gertrude Mathilde Roegele, geb. Kundel 9.11.1921–19.12.2010 Dr. med., Ärztin
    Schwiegervater Jakob Kundel 15.4.1875–1.4.1954 Direktor der Badischen Landeswirtschaftsbank (Bauernbank)
    Schwiegermutter MathildeKundel, geb. Kohlbecker 30.4.1888–21.5.1970 Hausfrau
    Sohn Clemens Roegele geb. 11.5.1949 Dipl.-Ing.
    Sohn Bernhard Roegele geb. 9.8.1950 Studienrat
    Sohn Franz Roegele geb. 24.12.1952 Dr. med., Arzt
  • Biografie

    Roegele wuchs in einer bildungsbürgerlichen, im süddeutschen Katholizismus verwurzelten Familie auf und besuchte seit 1930 das humanistische Schloßgymnasium in Bruchsal bei Karlsruhe. Seit 1932 Mitglied des katholischen Jugendbunds Neudeutschland (ND), war ihm in dieser Zeit der Religionslehrer Gustav A. Kempf (1890–1972) ein wichtiger Mentor. Obwohl der ND 1939 im gesamten Reichsgebiet verboten wurde, existierte die Bruchsaler Gruppe auf Initiative von Hans Bausch (1921–1991), mit dem Roegele eine lebenslange Freundschaft verband, unter dem Namen „Christopher“ zwei Jahre im Verborgenen weiter. Nach Aufdeckung durch die Gestapo und einem Verfahren vor dem Landgericht Karlsruhe wurden mehrere Beteiligte inhaftiert oder mit anderen Sanktionen belegt. Roegele, dessen Verfahren eingestellt wurde, hat das Schicksal der Gruppe in dem Buch „Gestapo gegen Schüler“ (1994) dokumentiert.

    Nach dem Abitur 1938 begann Roegele in München ein Studium der Medizin und Geschichte, musste dieses jedoch nach kurzer Zeit unterbrechen, zunächst wegen Abordnung zum Arbeitsdienst, später wegen Einzug zum Kriegsdienst an der Ostfront. Nach einer Verwundung und anschließenden Lazarettaufenthalten setzte er zum Wintersemester 1942/43 sein Studium in Straßburg fort und wurde im April 1945 bei Günther Franz (1902–1992) zum Dr. phil. sowie bei Fritz Eichholtz (1889–1967) und August Wilhelm Forst (1890–1981) zum Dr. med. promoviert.

    Nach Ende des Zweiten Weltkriegs zunächst als Arzt an verschiedenen Kliniken und als freier Mitarbeiter regionaler Zeitungen tätig, wechselte Roegele im Herbst 1948 als Ressortleiter für Kulturpolitik in die Redaktion der zwei Jahre zuvor von Franz Albert Kramer (1900–1950) gegründeten Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“, die sich auf der Basis christlicher Überzeugungen für eine föderalistische Republik engagierte. 1949 wurde Roegele Chefredakteur der Zeitung, die mit ihrem Eintreten für eine freiheitlich-soziale Marktwirtschaft, für die Verständigung mit Frankreich und für die europäische Einigung die Politik Konrad Adenauers (1876–1967) unterstützte und inspirierte.

    1963 nahm Roegele einen Ruf als ordentlicher Professor für Zeitungswissenschaft an die Universität München als Nachfolger Hanns Brauns (1893–1966) an. In seiner Antrittsvorlesung befasste er sich mit den Etablierungs- und Identitätsproblemen des Fachs und betonte die Bedeutung der Zeitungswissenschaft als Integrationsdisziplin mit geistes- und sozialwissenschaftlichen Bezügen. Roegele förderte bis zu seiner Emeritierung 1985 die Hinwendung zur Empirie und unterstützte die Einführung eines neuen berufsbezogenen Studiengangs für Journalisten sowie die Entwicklung eines Fernstudien-Projekts im Medienverbund, das 1975 abgeschlossen und in den folgenden Jahren erfolgreich eingesetzt wurde. Sein umfangreiches wissenschaftliches Werk reicht vom Themenfeld Religion – Kirche – Kommunikation über Mediengeschichte und Medienentwicklung bis zu Kommunikationspolitik und Medienethik.

    Von 1964 bis 1968 nahm Roegele – anfänglich im Wechsel mit Ralf Dahrendorf (1929–2009), Thomas Ellwein (1927–1998) und Klaus Mehnert (1906–1984) – in der wöchentlichen ZDF-Sendung „Der Kommentar“ Stellung zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Von 1967 bis 1969 war er Gründungsrektor der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film, deren Abteilung „Gesellschaftliche Kommunikation und studium generale“ (später „Kommunikationswissenschaft und Ergänzungsstudium“) er bis 1988 leitete. Regelmäßig hielt er auch dort Lehrveranstaltungen ab.

    Während seiner Zeit als akademischer Lehrer blieb Roegele dem „Rheinischen Merkur“ als (Mit-)Herausgeber, Kommentator, Berichterstatter und Kritiker verbunden. Zwischen 1946 und 2005 veröffentlichte er dort mehr als 1000 Artikel. Im Journalisten sah er eine Art Auftragsverwalter unserer Neugier. Sein journalistisches Wirken und sein Menschenbild waren geprägt von tiefer Religiosität sowie von Toleranz für andere Denk- und Lebensstile. Neben dem publizistischen und wissenschaftlichen Werk ist sein langjähriges Engagement in kirchlichen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Organisationen und Kommissionen bemerkenswert, in denen er häufig Leitungspositionen einnahm.

  • Auszeichnungen

    1948 Mitbegründer der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (1951–1990 Vorstand, z. T. Vorsitzender)
    1953–1976 Mitglied im Centre Européen de Documentation et d'Information
    1957–1991 Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Geschäftsführender Ausschuss (zeitweilig), Arbeitskreis Presse
    1962–2005 Mitglied des Wissenschaftlichen Vorstands bzw. der Wissenschaftlichen Kommission der Kommission für Zeitgeschichte
    1963 Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Zeitungswissenschaft (1965–1975 Vorstand, z. T. Vorsitzender), seit 1972 Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
    1965 Ritterkreuz der französischen Ehrenlegion
    1967 Dr. phil. h. c., Universität von Navarra, Pamplona (Spanien)
    1967 C. d'Honneur de la Commanderie du Bontemps de Médoc et des Graves
    1967/1970–1997 Mitglied des Kuratoriums und des Richtlinienausschusses der Akademie für Politische Bildung, Tutzing
    1968 Bayerischer Verdienstorden
    1968 Mitinitiator des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp)
    1971–1983 Mitbegründer und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Kommunikationsforschung (München)
    1971–1975 Teilnehmer der gemeinsamen Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland, Sachkommission Erziehung, Bildung, Information (Würzburg)
    1982 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    1982 Großes Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich
    1986 Großer Leopold Kunschak-Preis
    1986 Bayerische Verfassungsmedaille in Gold
    1987 Franz von Sales-Tafel der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands
    1990 Ehrenmedaille der Stadt Bruchsal
    1992 Ritterkreuz des Ordre des Arts et des Lettres
    1993 Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
    1993 Ehrenmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission
    2000 Komturkreuz des Gregorius-Ordens (Zivilklasse)
    Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission, Ausschuss Massenkommunikation, 1980–1988 Vollzugsausschuss
    Mitglied der International Association for Media and Communication Research (1970–1974 stellvertretender Generalsekretär)
    Berater der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz
    • Quellen

      Nachlass:

      Familienbesitz. (Hauptnachlass)

      Archiv der Kommission für Zeitgeschichte, Bonn. (Teilnachlass)

    • Werke

      Monografien und Herausgeberschaften:

      Ein Beitrag zur Frage des Pikrinsäure-Icterus, 1945. (Diss. med.)

      Damian Hugo Graf Schönborn als Diplomat im Dienste von Kaiser und Reich 1708–1719, 1945. (Diss. phil.)

      Die Ritter von Hohenbaden. Die Lebensgeschichte des Markgrafen Bernhard, 1951, 41955.

      Bruchsal wie es war. Stadtgeschichte und Bilddokumentation, 1955, 31976.

      Was erwarten wir vom Konzil? Gedanken eines Laien, 1961.

      Die Zukunft der Massenmedien, 1970.

      Medienpolitik – und wie man sie macht, 1973, 21974.

      Ursula Jacobi/Günter Nahr/Wolfgang R. Langenbucher/Otto B. Roegele/Marta Schönhals-Abrahamsohn, Manager der Kommunikation. Die Rolle des Chefredakteurs im Spannungsfeld von Verlag, Redaktion und Leser. Der Zeitungsverleger im Strukturwandel der Presse, 1977.

      Was wird aus dem gedruckten Wort? Vom Lesen als Bürgerpflicht, 1977.

      Neugier als Laster und Tugend, 1982.

      Gestapo gegen Schüler. Die Gruppe „Christopher“ in Bruchsal, 1994, 22000.

      Plädoyer für publizistische Verantwortung. Beiträge zu Journalismus, Medien und Kommunikation, hg. v. Petra E. Dorsch-Jungsberger/Walter Hömberg/Walter J. Schütz, 2000.

      Aufsätze und Artikel:

      Der deutsche Katholizismus im sozialen Chaos, in: Hochland 41 (1949), H. 3, S. 205–233, engl. in: Blackfriars 30 (1949), Nr. 356, S. 504–519.

      Art. „Görres, Guido“, in: Neue Deutsche Biographie 6 (1964), S. 531 f. (Onlineressource)

      Art. „Görres, Joseph von“, in: Neue Deutsche Biographie 6 (1964), S. 532–536. (Onlineressource)

      Was dürfen die Kontrolleure? Randbemerkungen zum Thema Presse und Gewaltenteilung, in: Publizistik 10 (1965), H. 3, S. 348–355.

      Die Zeitungswissenschaft im Streit der Fakultäten, in: Publizistik 11 (1966), H. 3/4, S. 390–398.

      Kommunikationspolitik. Grundlagen, Werte, Ziele, in: Elisabeth Noelle-Neumann/Winfried Schulz (Hg.), Publizistik, 1971, S. 76–89.

      Verantwortung des Journalisten, in: Peter Schiwy/Walter J. Schütz (Hg.), Medienrecht. Stichwörter für die Praxis, 1977, S. 207–215.

      Massenmedien und Regierbarkeit, in: Wilhelm Hennis/Peter Graf Kielmansegg/Ulrich Matz (Hg.), Regierbarkeit. Studien zu ihrer Problematisierung, Bd. 2, 1979, S. 177–210.

      Kein Schiff nach Tarschisch. Bemerkungen über „Selbstbild“ und „Fremdbild“ des Priesters in unserer Zeit, in: Communio 9 (1980), H. 6, S. 501–517.

      Der Publizist Karl Marx, in: Venanz Schubert (Hg.), Karl Marx (1818–1883). Eine Ringvorlesung der Universität München, 1984, S. 17–63.

      Ausbreitung, Lähmung, Konsolidierung. München 1963–1985, in: Arnulf Kutsch/Horst Pöttker (Hg.), Kommunikationswissenschaft autobiographisch. Zur Entwicklung einer Wissenschaft in Deutschland, 1997, S. 62–109.

      Der „Medienpapst“, in: Communicatio Socialis 38 (2005), H. 3, S. 287–290.

      Bibliografie:

      Walter Hömberg, Otto B. Roegele. Auswahlbibliographie 1945–2005, in: Communicatio Socialis 38 (2005), S. 425–443. (umfasst selbstständig erschienene Schriften, größere Aufsätze und Rezensionen mit Ausnahme der Beiträge für den „Rheinischen Merkur“)

    • Literatur

      Erhard Schreiber/Wolfgang R. Langenbucher/Walter Hömberg (Hg.), Kommunikation im Wandel der Gesellschaft. Otto B. Roegele zum 60. Geburtstag, 1980, 2., rev. u. erw. Aufl. 1985.

      Maria Löblich, Das Menschenbild in der Kommunikationswissenschaft. Otto B. Roegele, 2004.

      Hans Maier, Lotse in den Stürmen der Zeit. Arzt, Journalist, Medienwissenschaftler. Erinnerungen an einen Gründervater der deutschen Nachkriegspublizistik, in: Rheinischer Merkur, Nr. 37 v. 15.9.2005, S. 2.

      Walter Hömberg, Nachruf: Otto B. Roegele (6.8.1920–6.9.2005), in: Publizistik 50 (2005), S. 482–484.

      Karl-Joseph Hummel, Otto B. Roegele (1920–2005) in: Jürgen Aretz/Rudolf Morsey/Anton Rauscher (Hg.), Zeitgeschichte in Lebensbildern, Bd. 12, 2007, S. 201–213 u. 242.

      Clemens Siebler, Art. „Roegele, Otto Bernhard“, in: Baden-Württembergische Biographien 4 (2007), S. 295–300. (Onlineressource)

    • Onlineressourcen

  • Autor/in

    Walter Hömberg (München)

  • Zitierweise

    Hömberg, Walter, „Roegele, Otto“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.10.2022, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118745662.html#dbocontent.

    CC-BY-NC-SA