Lebensdaten
1870 – 1921
Geburtsort
Tarnopol (Galizien, heute Tarnopil, Ukraine)
Sterbeort
Innsbruck
Beruf/Funktion
Arzt ; Anthropologe ; Ethnologe ; Forschungsreisender ; Fotograf
Konfession
römisch-katholisch
Normdaten
GND: 116247983 | OGND | VIAF: 76304458
Namensvarianten
  • Pöch, Rudolf
  • Pöch, Rudolf
  • Pöch, Rudolph
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Zitierweise

Pöch, Rudolf, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116247983.html [28.05.2024].

CC0

  • Rudolf Pöch führte von 1897 bis 1909 Forschungsreisen zum Studium von Infektionskrankheiten sowie rassenanthropologischen Fragen durch und war 1913 als Extraordinarius Begründer des Lehrstuhls für Anthropologie und Ethnographie der Universität Wien. Aufgrund seines Einsatzes moderner Bild- und Tontechnik wird er vielfach als Medienpionier rezipiert. Pöchs zeitgenössisch renommierte Objektsammlungen und seine Untersuchungen von Kriegsgefangenen im Ersten Weltkrieg werden vor dem Hintergrund heutiger ethischer Verhaltenskodizes kritisch bewertet.

    Lebensdaten

    Geboren am 17. April 1870 in Tarnopol (Galizien, heute Tarnopil, Ukraine)
    Gestorben am 4. März 1921 in Innsbruck
    Grabstätte Zentralfriedhof (Ehrengrab) in Wien
    Konfession römisch-katholisch
    Rudolf Pöch, Archiv der Universität Wien (InC)
    Rudolf Pöch, Archiv der Universität Wien (InC)
  • Lebenslauf

    17. April 1870 - Tarnopol (Galizien, heute Tarnopil, Ukraine)

    1878 - 1880 - Wien

    Schulbesuch

    Volksschule

    1880 - 1888 - Wien

    Schulbesuch (Abschluss: Matura)

    Piaristengymnasium (Staatsgymnasium)

    1888 - 1889 - Wien

    Studium der Rechte und Philosophie

    Universität

    1889 - 1895 - Wien

    Studium der Medizin

    Universität

    1891 - 1891 - Zürich

    Studium der Medizin (Sommersemester)

    Hochschule

    1895 - Wien

    Promotion (Dr. med.)

    Universität

    1896 - Wien

    Allgemeines Krankenhaus

    1896 - Wien

    erste Röntgenaufnahmen in der medizinischen Praxis

    Allgemeines Krankenhaus

    1897 - 1897 - Bombay

    Mitglied der ärztlichen „Pest-Kommission“

    Kaiserliche Akademie der Wissenschaften, Wien

    1899 - Paris

    Teilnehmer am 7. Kongress gegen den Alkoholismus

    École de Médecine

    1900 - 1901 - Berlin

    außerordentlicher Hörer (Anthropologie und Ethnologie)

    Universität

    1900 - 1901 - Berlin

    Volontär an der afrikanisch-ozeanischen Abteilung

    Museum für Völkerkunde

    1901 - 1902 - Hamburg

    Studium

    Tropenhygienisches Institut

    1902 - 1902 - west-afrikanisches Küstengebiet; Oberguinea

    Malariastudien als Schiffsarzt der Woermann-Linie

    1904 - 1906 - Neuguinea; Bismarck-Archipel; Australien

    Forschungsreise (refinanziert durch den Sammlungsverkauf)

    1907 - 1909 - südliches Afrika

    Forschungsreise

    Kaiserliche Akademie der Wissenschaften, Wien

    20.4.1910 - Wien

    Habilitation für Anthropologie und Ethnographie

    Universität

    November 1910 - Wien

    Assistent am Physiologischen Institut (mit Zuständigkeit für das Phonogramm-Archiv der Akademie der Wissenschaft)

    Universität

    23.6.1913 - München

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität

    3.7.1913 - 1919 - Wien

    außerordentlicher Professor für Anthropologie; Gründer des Lehrstuhls und des Instituts für Anthropologie und Ethnographie

    Universität

    1914 - 1916 - Wien

    Kriegsdienst

    zweite Abteilung des Verwundetenspitals der Universität

    Juli 1915 - Oktober 1915

    Beurlaubung; Leiter einer Anthropologischen Studienkommission

    k. u. k. Kriegsgefangenenlager

    1916 - 1918

    Leiter Anthropologischer Studienkommissionen (mit Unterbrechungen)

    k. u. k. Kriegsgefangenenlager

    30.1.1919 - 1921 - Wien

    ordentlicher Professor für Anthropologie und Ethnographie

    Universität

    4. März 1921 - Innsbruck
  • Genealogie

    Vater Anton Pöch 1822–1891 Ingenieur; später Eisenbahndirektor der k. k. privilegierten Galizischen Carl-Ludwig-Bahn in Tarnopol (heute Ternopil, Ukraine), 1870/71 verantwortlich für den Streckenbau von Złoczów (Galizien, heute Ukraine) nach Tarnopol (Galizien, heute Tarnopil, Ukraine)
    Großvater väterlicherseits Wenzel Pöch 1781–1838 Mühlenbesitzer in Schnedowitz (Böhmen, heute Snědovice, Tschechien)
    Großmutter väterlicherseits Teresia Beck 1795–1870 aus Schnedowitz
    Mutter Antonie Pöch, geb. Ulbricht 1838–1912 aus Prag; Lehrerin und Leiterin einer Mädchenschule
    Halbschwester Anna Pöch geb. 1854
    Halbschwester Toni Pöch geb. 1857
    Halbbruder Josef Pöch geb. 1859 k. u. k. Hauptmann
    Heirat 10.4.1919 in Wien
    Ehefrau Helene (Hella) Pöch , geb. Schürer von Waldheim 1893–1976 Dr. phil.; Anthropologin und Assistentin Pöchs; 1923–1945 Ausschussrätin der Wiener Anthropologischen Gesellschaft; 1924 in 2. Ehe verh. mit dem Neffen Pöchs, Dr. med. Georg Pöch (1895–1970); 1934–1938 Beziehungen zum Rassenpolitischen Amt der NSDAP, 1938–1945 Gutachterin für das Reichssippenamt; nach 1945 langjährige Flucht, seit 1954 in Sumbawa (Indonesien), 1970 zurück in Wien
    Schwiegervater Friedrich (Fritz) Rudolf Victor Schürer von Waldheim 1866–1935 aus Unterdöbling (heute Wien); Dr. med.; Ausschussrat der Wiener Anthropologischen Gesellschaft; Mitbegründer des Corps Symposion Wien; Sohn des Anton Schürer von Waldheim (1830–1899), 1869–1897 Vorsteher des Wiener Apotheker Hauptgremiums
    Schwiegermutter Caroline (Lina) Fanny Schürer von Waldheim, geb. Marx geb. 1870 aus Wien; Mitglied des Vereins für österreichische Volkskunde
    Schwager Friedrich (Fritz) Schürer von Waldheim 1896–1991 Chirurg in Wien und Graz
    Kinder keine
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    Pöch, Rudolf (1870 – 1921)

    • Vater

      Anton Pöch

      1822–1891

      Ingenieur; später Eisenbahndirektor der k.·k. privilegierten Galizischen Carl-Ludwig-Bahn in Tarnopol (heute Ternopil, Ukraine), 1870/71 verantwortlich für den Streckenbau von Złoczów (Galizien, heute Ukraine) nach Tarnopol (Galizien, heute Tarnopil, Ukraine)

      • Großvater väterlicherseits

        Wenzel Pöch

        1781–1838

        Mühlenbesitzer in Schnedowitz (Böhmen, heute Snědovice, Tschechien)

      • Großmutter väterlicherseits

        Teresia Beck

        1795–1870

        aus Schnedowitz

    • Mutter

      Antonie Pöch

      1838–1912

      aus Prag; Lehrerin und Leiterin einer Mädchenschule

    • Heirat

      in

      Wien

      • Ehefrau

        Helene (Hella) Pöch

        1893–1976

        Dr. phil.; Anthropologin und Assistentin Pöchs; 1923–1945 Ausschussrätin der Wiener Anthropologischen Gesellschaft; 1924 in 2.·Ehe verh. mit dem Neffen Pöchs, Dr. med. Georg Pöch (1895–1970); 1934–1938 Beziehungen zum Rassenpolitischen Amt der NSDAP, 1938–1945 Gutachterin für das Reichssippenamt; nach 1945 langjährige Flucht, seit 1954 in Sumbawa (Indonesien), 1970 zurück in Wien

  • Biografie

    alternativer text
    Rudolf Pöch-Relief (InC)

    Nach der Matura am Wiener Piaristengymnasium begann Pöch 1888 ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wechselte im Jahr darauf zum Studium der Medizin und wurde 1895 zum Dr. med. promoviert. Im Sommersemester 1891, das er an der Universität Zürich verbrachte, erlernte Pöch bei Justus Gaule (1849–1939) neue Mikroskopie-Techniken und begegnete den führenden Vertretern der Antialkoholbewegung, Auguste Forel (1848–1931) und Rudolf Wlassak (1865–1930), sowie dem Rassenhygieniker Alfred Ploetz (1860–1940), die seine weitere Entwicklung beeinflussten.

    1896 wurde Pöch an der II. Medizinischen Universitätsklinik in Wien Assistenzarzt unter Edmund Neusser (1852–1912) und veröffentlichte im selben Jahr vor dem Hintergrund der 1895 erfolgten Entdeckung der Röntgenstrahlen seine erste medizinhistorisch bedeutsame Publikation über die Lokalisation eines Fremdkörpers in der Lunge. Histologisch geschult und von Josef Maria Eder (1855–1944) fotografisch ausgebildet, nahm Pöch 1897 mit Anton Ghon (1866–1936), Heinrich Albrecht (1866–1922) und Hermann Franz Müller (1866–1898) an einer von der k. k. Akademie der Wissenschaften (AW) initiierten Reise zum Studium der Pest nach Bombay teil, wobei seine Aufgaben v. a. die fotografische Dokumentation betrafen. Trotz Protest der lokalen Bevölkerung wurden verstorbenen Pest-Patienten Gewebeproben entnommen, die bei ihrer bakteriologischen Untersuchung in Wien 1898 zur Infektion mehrerer Spitalsmitarbeiter mit Lungenpest führten. Pöchs freiwilliger Einsatz bei deren Pflege und seine fundierten Artikel zur Pest im „Handbuch der speciellen Pathologie und Therapie“ (1900) fanden weithin Anerkennung und führten 1933 zur Anfertigung eines Pöch-Reliefs im Arkadenhof der Universität Wien.

    Um die Jahrhundertwende engagierte sich Pöch intensiv in der internationalen Antialkoholbewegung, indem er 1899 mit Richard Thurnwald (1869–1954) den Wiener Verein der Abstinenten gründete, im selben Jahr am Kongress gegen den Alkoholismus in Paris teilnahm und 1901 den Folgekongress in Wien mitorganisierte. In dieser Zeit orientierte sich Pöch akademisch um, studierte 1900/01 als außerordentlicher Hörer Anthropologie und Ethnologie bei Felix von Luschan (1854–1924) in Berlin und absolvierte ein Volontariat an der von Luschan geleiteten afrikanisch-ozeanischen Abteilung des Völkerkundemuseums. Am Hamburger Institut für Schiffs- und Tropenkrankheiten (ISTK) bei dem Marinearzt Bernhard Nocht (1857–1945) weiter ausgebildet, unternahm Pöch 1902 auf Anregung von Adolph Woermann (1847–1911) und mit Unterstützung des ISTK eine Forschungsreise entlang der Westküste Afrikas, die dem Studium der Malaria (und der Chinin-Prophylaxe) sowie anderer Tropenkrankheiten galt. Pöch nutzte diese Reise auch für ethnografisches Beobachten und das Sammeln ethnografischer Objekte.

    Von 1904 bis 1906 bereiste Pöch für rassenanthropologische Studien Neuguinea, den Bismarck-Archipel und Australien, von 1907 bis 1909 folgte eine Forschungsreise in das südliche Afrika. Beide Expeditionen basierten auf der Annahme, die autochthonen Menschengruppen dieser Regionen würden bald durch Assimilation verschwunden sein. Pöch führte Körpermessungen durch und fertigte Weichteilabformungen, Fotografien sowie Film- und Tonaufnahmen an, die in dieser Form weltweit einzigartig waren. Zudem erwarb er zahlreiche ethnografische Objekte, Gesteinsproben, pflanzliche und tierische Belegexemplare sowie menschliche Skelett- und Weichteilreste, die dem Naturhistorischen Museum in Wien sowie dem Anatomischen und dem Physiologischen Institut der Universität Wien überantwortet wurden. Heute stehen diese im Brennpunkt der Debatte um die Herkunft und den Umgang mit kolonialzeitlichem Sammlungserbe.

    Im April 1910 mit dem Kompendium „Berichte über die Reise nach Neuguinea von 1904–1906“ für Anthropologie und Ethnographie habilitiert, erhielt Pöch eine Assistentenstelle am Physiologischen Institut mit besonderer Verwendung für das Phonogramm-Archiv der AW. 1913 folgte mit der Dissertation „Studien an Eingeborenen von Neu-Südwales und an australischen Schädeln“ die Promotion zum Dr. phil. bei Rudolf Martin (1864–1925) an der Universität München sowie Pöchs Ernennung zum außerordentlichen Professor für Anthropologie und Ethnographie an der Universität Wien.

    Während des Ersten Weltkriegs diente Pöch von 1914 bis 1916 im Verwundetenspital der Universität Wien und führte auf Anregung seines Mentors Carl Toldt (1840–1920) und im Auftrag der Wiener Anthropologischen Gesellschaft von 1915 bis 1918 rasseanthropologische Untersuchungen in österreichisch-ungarischen, deutschen und rumänischen Kriegsgefangenenlagern durch. Dabei ergänzte er die bis dahin nach Alphonse Bertillon (1853–1914) standardisierte zweiteilige fotografische Erfassung des Gesichts um eine perspektivische Dreiviertel-Ansicht des Profils zur Erfassung von Einzelmerkmalsdetails. Diese Methode wurde in den 1920er und 1930er Jahren von Pöchs Schülerinnen und Schülern auch bei erbbiologischen Familienuntersuchungen, bei Vaterschaftsdiagnosen sowie rassenkundlichen Bevölkerungsuntersuchungen angewandt und zur „Wiener Schule der Anthropologie“ stilisiert. Pöchs an mehr als 7 000 Gefangenen vorgenommene Untersuchungen fanden zeitgenössisch Anerkennung, werden heute jedoch aufgrund der ihnen zugrundeliegenden rassenanthropologischen Forschungsfragen und Rahmenbedingungen kritisch beurteilt.

    Seit Januar 1919 war Pöch ordentlicher Professor für Anthropologie und Ethnographie der Universität Wien sowie korrespondierendes Mitglied der AW. Zu seinen Schülerinnen und Schüler zählen u. a. Hella Pöch (1893–1976), Michael Hesch (1893–1979), Josef Wastl (1892–1968) sowie Josef Weninger (1886–1959) und dessen Frau Margarete Weninger (1896–1987). Ein bedeutender Teil seines Nachlasses – darunter auch tausende Fotografien und Befundblätter, detaillierte Berichte und Aufzeichnungen, penible Funddokumentationen und Korrespondenz – wurde von 1927 bis 1961 in der 14 Bände umfassenden Reihe „Rudolf Pöchs Nachlaß“ von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben. Eine Gesamtbeurteilung seines Wirkens unter Berücksichtigung der kontemporären, fachspezifischen internationalen Entwicklungen steht noch aus.

  • Auszeichnungen

    1898 Ritterkreuz des Franz Joseph-Ordens
    1898 Doppelt große goldene Salvatormedaille der Stadt Wien
    1898 Silberne Gesellschaftsmedaille der k. k. photographischen Gesellschaft, Wien
    1901 Mitglied der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
    1904/05 Mitglied der Gesellschaft für Rassenhygiene, Berlin
    1907 korrespondierendes Mitglied der k. k. Geographischen Gesellschaft, Wien (1910 Ehrenmitglied)
    1910 Ehrenmitglied der k. k. Geographischen Gesellschaft, Wien
    1910 Goldene Voigtländermedaille der k. k. photographischen Gesellschaft in Wien, seit 1873 für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Photographie
    1911 korrespondierendes Mitglied des Vereins für Erdkunde, Leipzig
    1916 Ehrenzeichen II. Klasse vom Roten Kreuz mit Kriegsdekoration für besondere Verdienste um die militärische Sanitätspflege
    1919 korrespondierendes Mitglied der k. k. Akademie der Wissenschaften, Wien
    1921 Präsident der Anthropologischen Gesellschaft (gewählt für die nächste Periode)
    1931 Pudolf-Pöch-Gasse, Wien (2013 stufte eine Historikerkommission den Straßennamen als „Fall mit Diskussionsbedarf“ ein)
    1933 Rudolf Pöch Denkmal, Arkadenhof der Universität Wien
    korrespondierendes Mitglied der Royal Society of South Africa, Kapstadt
    Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für experimentelle Phonetik, Wien (Schriftführer)
  • Quellen

    Teilnachlässe:

    Universität Wien, Department für Evolutionäre Anthropologie. (Foto-, Dia- und Reprosammlung, Osteologische Sammlung, Cast- und Moulagesammlung, Sonderdrucke, Korrespondenz)

    Naturhistorisches Museum Wien, Anthropologische Abteilung. (Bildquellen, Neu Guinea Korrespondenzbücher und kleine Hefte, Filmkamera und Teile der Fotoausrüstung, Sonderdrucke)

    Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien. (Tondokumente)

    Weltmuseum, Wien. (Ethnografika)

    Filmarchiv Austria, Wien. (Filmaufnahmen angefertigt bei Forschungsreisen und Lageruntersuchungen)

    Privatsammlung Dr. Peter Pöch. (Familienunterlagen, Stammbaum, Zeitungsausschnitte)

    Weitere Archivmaterialien:

    Archiv der Universität Wien, Personalakte 2811 (Pöch Rudolf) u. 2898 (Helene Pöch-Schürer).

    Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, Allgemeine Akten, u. a. 1906/383; 1907/194; 1908/8, 504, 643, 723, 844, 965; 1909/829, 737, 679, 599, 454, 401, 301, 60. (Anträge und Berichte Pöchs über seine Afrika Forschungsreise)

    Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, Akten 1897–1923, Mappe 1-8. (u. a. Sitzungsprotokolle Comité für die Bombay-Expedition)

    Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, Pöch-Kommission, Mappen 1–3. (Akten der Kommission zur Aufarbeitung des Pöch-Nachlasses)

  • Werke

    Monografien:

    Hermann F. Müller/Rudolf Pöch, Die Pest (Nothnagels Handbuch für spezielle Pathologie und Therapie, Bd. 5), 1900.

    Wie steht heute die Frage nach der Abstammung des Menschen?, 1903.

    Hans Benndorf/Rudolf Pöch, Zur Darstellung phonographisch aufgenommener Wellen, 1911.

    Studien an Eingeborenen von Neu-Südwales und an australischen Schädeln, 1915. (Diss. phil.)

    Phonographische Aufnahmen in den k. u. k. Kriegsgefangenenlagern, 1916. (Onlineressource)

    Technik und Wert des Sammelns phonographischer Sprachproben auf Expeditionen, 1917.

    Aufsätze und Artikel:

    Ein Fremdkörper in der Lunge. Localisation mit den Röntgen´schen Strahlen, in: Wiener klinische Wochenschrift 46 (1896), S. 1–9.

    Geschnitzte Figuren aus Deutsch-Neu-Guinea, in: Globus 79 (1901), S. 352–354.

    Über das Verhalten der weißen Blutkörperchen bei Malaria, in: Zeitschrift für Hygiene und Tropenkrankheiten 42 (1903), S. 563–626.

    Ergebnisse einer Reise längs der Küste von Senegambien und Ober-Guinea, in: Archiv für Schiffs- und Tropenhygiene 7 (1903), S. 125–146 u. 153–172.

    Über den Hausbau der Jabimleute an der Ostküste von Deutsch-Neuguinea, in: Zeitschrift für Ethnologie 37 (1905), H. 4, S. 514–518.

    Beobachtungen über Sprache, Gesänge und Tänze der Monumbo anlässlich phonographischer Aufnahmen in Deutsch-Neu-Guinea, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 35 (1905), S. 230–237.

    Erster Bericht von meiner Reise nach Neu-Guinea, in: Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien. Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse 114 (1905), S. 437–453.

    Zweiter Bericht über meine Reise nach Neu-Guinea, in: ebd., S. 689–698.

    Felix M. Exner/Rudolf Pöch, Phonographische Aufnahmen in Indien und in Neu-Guinea, in: ebd., S. 897–904.

    Dritter Bericht über meine Reise nach Neu-Guinea (Neu-Süd-Wales, Britisch-Salomoninseln und British-Neu-Guinea), in: Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien. Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse 115 (1906), S. 601–615.

    Vierter Bericht über meine Reise nach Neuguinea (Niederländisch-Neuguinea), in: ebd., S. 895–903.

    Zweiter Bericht über meine phonographischen Aufnahmen in Neu-Guinea (British-Neu-Guinea vom 7. Oktober 1905 bis 1. Februar 1906), in: Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien. Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse 116 (1907), S. 801–817.

    Reisen in Neu-Guinea in den Jahren 1904–1906, in: Zeitschrift für Ethnologie 39 (1907), H. 3, S. 382–400.

    Travels in German, British and Dutch New Guinea, in: The Geographical Journal 30 (1907), H. 6, S. 609–616.

    Über meine Reisen in Deutsch-, British- und Niederländisch-Neu-Guinea, in: Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin (1907), S. 149–165.

    Einige bemerkenswerte Ethnologika aus Neu-Guinea, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 37 (1907), S. 57–71.

    Rassenhygienische und ärztliche Beobachtungen aus Neuguinea, in: Archiv für Rassen- und Gesellschaftsbiologie 5 (1908), H. 1, S. 46–66.

    Ethnographische Mitteilungen über die Kworafi, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 38 (1908), S. 25–33.

    Berichte über meine Reise nach Südafrika 1907–1909, in: Akademischer Anzeiger, 1908, Nr. 6, S. 69–75; Nr. 9, 123–125; Nr. 14, S. 261–264, Nr. 16, S. 316–323; Nr. 20, S. 434–437; Nr. 26, S. 521-527; Akademischer Anzeiger, 1909, Nr. 4, S. 23–26, Nr. 5, S. 52–56; Nr. 6, S. 64–68; Nr. 8, S. 81 f.; Nr. 11, S. 174–181, Nr. 15/1, S. 243 f.; Nr. 15/2, S. 245–249; Nr. 20, S. 347–349; Nr. 21, S. 361–365; Nr. 26, S. 447 f.; Nr. 27, S. 452 f.

    Untersuchungen von Buschmann-Schädeln und Skeletten aus dem Transvaal-Museum, in: Annals of the Transvaal-Museum 1 (1909), H. 4, S. 3–31.

    Das Photographieren auf anthropologischen Forschungsreisen, in: Photographisches Korrespondenzblatt (1910), Nr. 594, S. 105–115.

    Meine Reise in die Kalahari und meine Buschmannstudien, in: Mitteilungen des Vereins für Erdkunde, 1910, S. 52–77.

    Hygiene im Weltverkehr, in: Karl Andree´s Geographie des Welthandels, Bd. 1, 1910, S. 219–258.

    Reisen im Innern Südafrikas zum Studium der Buschmänner in den Jahren 1907 bis 1909, in: Zeitschrift für Ethnologie 42 (1910), H. 2, S. 357–362.

    Über die Kalahari, in: Verhandlungen der k. k. Zoologisch-botanischen Gesellschaft in Wien (1911), S. 114–122.

    Über die Kunst der Buschmänner, in: Korrespondenz-Blatt der Deutschen Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte 42 (1911), S. 67–70.

    Die Stellung der Buschmannrasse zu den übrigen Menschenrassen, in: Korrespondenzblatt der Deutschen Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte 42 (1911), S. 75–78.

    Zwergvölker und Zwergwuchs, in: Mitteilungen der k. k. Geographischen Gesellschaft in Wien 55 (1912), S. 304–327.

    Zur gegenwärtigen Ausbreitung der chinesisch-indischen Pestepidemie, in: Wiener Medizinische Wochenschrift 33 (1912), S. 2190–2199.

    Rudolf Pöch (1912). Beschreibung und Gebrauchsanweisung zur Type IV des Archivphonographen, in: Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien 121 (1912), S.1875–1882.

    Die Pest, in: C. Mense (Hg.), Handbuch der Tropenkrankheiten, Bd. 3, 21914, S. 103–157.

    Berichte über die von der Wiener Anthropologischen Gesellschaft in den k. u. k. Kriegsgefangenenlagern veranlaßten Studien, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 45 (1915), S. 219–235; 46 (1916), S. 107–131; 47 (1917), S. 77–100; 48 (1918), S. 145–161.

    Ein Tasmanierschädel im k. k. naturhistorischen Hofmuseum. Die anthropologische und ethnographische Stellung der Tasmanier, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 46 (1916), S. 37–91. (9 Tafeln)

    Zur Ethnographie und Anthropologie des abflusslosen Gebietes Deutsch-Ostafrikas, in: Mitteilungen der k. u. k. Geographischen Gesellschaft in Wien 59 (1916), H. 6, S. 353–361.

    Nach dem Leben geformte Gipsmasken mit Haartracht aus Bamum, Kamerun, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 47 (1916), S. 46–50.

    Lappenschädel aus Muoniovaara, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 48/49 (1918), S. 53–59.

    „Hamitische“ und „semitische“ Rassenmerkmale, in: Berichte des Forschungs-Institutes für Osten und Orient in Wien 2 (1918), S. 1–8. (Sonderdruck)

    Zum heutigen Stand der Abstammungslehre, in: Deutsche Medizinische Wochenschrift 16 (1919), S. 1–9. (Sonderdruck)

    Neue anthropologische Fragestellungen, in: Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft in Wien 62 (1919), S. 193–210.

    Adolf Grohmann/Rudolf Pöch, Beitrag zur Anthropologie Südarabiens, in: Adolf Grohmann (Hg.), Südarabien als Wirtschaftsgebiet, Bd. 4, 1920, S. 1–12. (Sonderdruck)

  • Literatur

    Monografien:

    Martin Legassick/Ciraj Rassool, Skeletons in the Cupboard. South African Museums and the Trade in Human Remains. 1907–1909, 2000, S. 9–37.

    Miriam Reichel, Das rezente Tansania-Konvolut der osteologischen Sammlung des NHM Wien. Eine anthropologische Analyse im wissenschaftshistorischen Kontext, 2010. (Onlineressource)

    Britta Lange, Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915–1918. Anthropologische und ethnografische Verfahren im Lager, 2013, bes. S. 52–162.

    Anette Hoffmann, Kolonialgeschichte hören. Das Echo gewaltsamer Wissensproduktion in historischen Tondokumenten aus dem südlichen Afrika, 2020.

    Aufsätze und Artikel:

    Heinrich Reichel, Rudolf Pöch als Arzt, in: Wiener klinische Wochenschrift 14 (1933), S. 1–5.

    Josef Weninger, Das Denkmal für Rudolf Pöch an der Universität Wien, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft 63 (1933), S. 252–263.

    Josef Weninger, 25 Jahre Anthropologisches Institut an der Universität in Wien, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft 68 (1938), S. 191–205.

    Josef Wast, Rudolf Pöch. Seine Bedeutung als Arzt und Naturforscher, in: ders., Neu-Guinea, Land und Leute, 1940, S. 37–46.

    Margarete Weninger, Rudolf Pöch zum 40. Jahrestag seines Todes (1870–1921), in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 91 (1961), S. 142 f.

    Ingrid Moschner, Zur Quellensituation des ethnographischen Pöch-Nachlasses. Ozeanienreise 1904–1906, in: Wiener Ethnohistorische Blätter 6 (1973), S. 43–59.

    Paul Spindler, Die Filmaufnahmen von Rudolf Pöch, in: Annalen des Naturhistorischen Museums Wien 78 (1974), S. 103–108.

    Paul Spindler, Die Filmkamera von Rudolf Pöch. Von den Anfängen der kinematographischen Dokumentation in der Anthropologie, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 105 (1975), S. 53–55.

    Walter Graf, Drei Kriegsgesänge von der NO-Küste Neuguineas aus dem Jahre 1905, in: Peter Baumann/Rudolf Maria Brandl/Kurt Reinhard (Hg.), Neue ethnomusikologische Forschungen. Festschrift Felix Hoerburger zum 60. Geburtstag, 1977, S. 221–235.

    Johann Szilvássy, Ein österreichischer Forscher. Rudolf Pöch – Arzt, Ethnograph und Humanbiologe, in: Universum 35 (1980), H. 8/9, S. 273–278.

    Johann Szilvássy/Paul Spindler/Herbert Kritscher, Rudolf Pöch – Arzt, Anthropologe und Ethnograph, in: Annalen des Naturhistorischen Museums Wien 83 (1980), S. 743–762.

    Gert Rosenberg, Reise in eine ferne Vergangenheit, in: Parnass 3 (1983), H. 6, S. 32–43.

    Dietrich Schüller, Das Pöch-Tonfilm-Projekt. Ein erster Entwurf, in: Wiener Ethnohistorische Blätter 27 (1984), S. 157–159.

    Andrea Gschwendtner, Als Anthropologe im Kriegsgefangenenlager – Rudolf Pöchs Filmaufnahmen im Jahre 1915. Film P2208 des ÖWF 1991, in: Wissenschaftlicher Film. Zeitschrift für alle Bereiche der wissenschaftlichen Kinematographie 42 (1991), S. 105–118.

    Sylvia Kirchengast/Gabriele Weiss, Rudolf Pöch, in: Wilfreid Seipel (Hg.), Die Entdeckung der Welt – die Welt der Entdeckungen. Ausstellungskatalog des Kunsthistorischen Museums Wien, 2001, S. 373–380.

    Brigitte Fuchs, Pöch, Hella, in: Brigitta Keintzel/Ilse Korotin (Hg.), Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben – Werk – Wirken, 2002, S. 587–589.

    Margit Berner, Die „rassenkundlichen“ Untersuchungen der Wiener Anthropologen in Kriegsgefangenenlagern 1915–1918, in: Zeitgeschichte 30 (2003), H. 3, S. 124–136.

    Gerda Lechleitner, Art. „Pöch, Rudolf‟, in: Österreichisches Musiklexikon online, 2005. (Onlineressource)

    Maria Teschler-Nicola, Aspekte der Erbbiologie und die Entwicklung des rassenkundlichen Gutachtens in Österreich bis 1938, in: Heinz Eberhard Gabriel/Wolfgang Neugebauer (Hg.), Vorreiter der Vernichtung? Eugenik, Rasenhygiene und Euthanasie in der österreichischen Diskussion vor 1938, 2007, S. 99–138, bes. S. 117.

    Maria Teschler-Nicola, Die Wiener Pestexpedition 1897. Rudolf Pöchs erste Forschungsreise, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 136/137 (2007), S. 75–105.

    Maria Teschler-Nicola, Volksdeutsche and Racial Anthropology in Interwar Vienna. The „Marienfeld Project“, in: Marius Turda/Paul Weindling (Hg.), Blood and Homeland. Eugenics and Racial Nationalism in Central and Southeast Europe. 1900–1940, 2007, S. 55–82.

    Martin Legassick/Ciraj Rassool, Gestörte Totenruhe. Dr. Pöchs Umtriebe in Südafrika und Österreichs moralische Verpflichtung zur Repatriierung, in: Indaba. Das SADOCC-Magazin für das südliche Afrika 58 (2008), S. 20–23.

    Maria Teschler-Nicola, Rudolf Pöch’s osteologische Lehr- und Forschungssammlung im Spannungsfeld von Wissenschaft und Ethik, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft Wien 141 (2011), S. 51–66.

    Maria Teschler-Nicola, Das forMuse-Projekt und die Beforschung und Restitution überseeischer menschlicher Skelettreste in Wiener Sammlungen, in: Holger Stoecker/Thomas Schnalke/Andreas Winkelmann (Hg.), Sammeln, Erforschen, Zurückgeben? Menschliche Gebeine aus der Kolonialzeit in akademischen und musealen Sammlungen, 2013, S. 259-278.

    Britta Lange/Andre Gingrich, Gefangene Stimmen, internierte Körper. Rudolf Pöch, die Wünsdorf-Reise 1917 und die Frage der Geschichte der Völkerkunde, in: Anthropos 109 (2014), S. 599–612.

    Martin Legassick, South African Human Remains and the Politics of Repatriation reconsidering the Legcy of Rudolf Pöch, in: Martin Legassick (Hg.), Hidden Histories of Gordonia. Land dispossession and Resistance in the Northern Cape. 1800–1990, 2016, S. 147–158.

    Sophie Schasiepen, Die „Lehrmittelsammlung“ von Dr. Rudolf Pöch an der Universität Wien. Anthropologie, Forensik und Provenienz, in: Zeitschrift für Kulturwissenschaften. Forensik 6 (2019), Nr. 1, S. 15–28. (Onlineressource)

    Sophie Schasiepen, Art. „Pöch, Rudolf“, in: Österreichisches Biographisches Lexikon. Online-Edition, 2021. (Onlineressource)

    Hilary Howes, Superiority Complex. Rudolf Pöch’s Interpretations of Archaeological Finds at Wanigela, in: Hilary Howes/Tristen Jones/Matthew Springs (Hg.), Uncovering Pacific Pasts. Histories of Archaeology in Oceania, 2022, S. 201–221.

    Nachrufe:

    Michael Haberlandt, Nachruf auf Prof. Dr. Rudolf Pöch, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 51 (1921), S. 12 f.

    Eugen Oberhummer, Rudolf Pöch (gestorben am 4. März 1921). Nachruf bei der Trauerfeier am 11. Mai 1921, in: ebd., S. 95–104. (W)

    Robert Stigler (1921). Professor Dr. Robert Pöch. Nachruf, in: Wiener Medizinische Wochenschrift 71 (1921), Nr. 12, S. 573–575.

    Otto Schlaginhaufen, Rudolf Pöch, in: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 460 v. 29.3.1921.

    Richard Thurnwald, Rudolf Pöch, in: Archiv für Anthropologie. N. F. 19 (1922), S. 1–7.

  • Onlineressourcen

  • Porträts

    Fotografie, 1919/20, Archiv der Universität Wien, Bildarchiv, Signatur: 106.I.2580.

    Fotografie, ca. 1920, Naturhistorisches Museum Wien, Fotoarchiv der Anthropologischen Abteilung, Signatur: PHOT 38 150.

  • Autor/in

    Maria Teschler-Nicola (Wien)

  • Zitierweise

    Teschler-Nicola, Maria, „Pöch, Rudolf“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.10.2023, URL: https://www.deutsche-biographie.de/116247983.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA