Lebensdaten
1880 – 1963
Geburtsort
Aachen
Sterbeort
Rom
Beruf/Funktion
Jesuit ; Priester ; Moraltheologe ; Katholischer Theologe
Konfession
römisch-katholisch
Normdaten
GND: 126463018 | OGND | VIAF: 40370338
Namensvarianten
  • Franziskus
  • Franciscus
  • Franz Joseph; Franz Xaver
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Objekt/Werk(nachweise)

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Zitierweise

Hürth, Franz, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd126463018.html [25.05.2024].

CC0

  • Der deutsche Jesuit Franz Hürth lehrte als Professor für Moraltheologie am Jesuitenkolleg in Valkenburg (Niederlande) und seit 1936 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Hürth war Konsultor des Heiligen Offiziums und ein einflussreicher moraltheologischer und kanonistischer Berater sowie Ghostwriter der beiden Päpste Pius XI. (1857–1939) und Pius XII. (1876–1958).

    Lebensdaten

    Geboren am 5. Oktober 1880 in Aachen
    Gestorben am 29. Mai 1963 in Rom
    Grabstätte Grabmal der Gesellschaft Jesu auf dem Campo Verano in Rom
    Konfession römisch-katholisch
    Franz Hürth, APECESJ (InC)
    Franz Hürth, APECESJ (InC)
  • Lebenslauf

    5. Oktober 1880 - Aachen

    1890 - 1896 - Aachen

    Schulbesuch bis Obersekunda

    Kaiser-Karls-Gymnasium

    1896 - 1898 - Blyenbeck (Niederlande)

    Noviziat

    Jesuitisches Ausbildungshaus

    1898 - 1900 - Exaten (Niederlande)

    Juniorat

    Jesuitisches Ausbildungshaus

    13.8.1899 - Exaten

    Tonsur und Niedere Weihen

    Jesuitisches Ausbildungshaus

    1900 - 1903 - Valkenburg (Niederlande)

    Studium der Philosophie

    Collegium Maximum (Ignatiuskolleg)

    1903 - 1908 - Feldkirch (Vorarlberg)

    Interstitz; Magisterium

    Stella Matutina (Jesuitenkolleg)

    1908 - 1912 - Valkenburg

    Studium der Theologie

    Collegium Maximum (Ignatiuskolleg)

    30.4.1911 - Valkenburg

    Subdiakonatsweihe

    Collegium Maximum (Ignatiuskolleg)

    1.5.1911 - Valkenburg

    Diakonatsweihe

    Collegium Maximum (Ignatiuskolleg)

    3.9.1911 - Valkenburg

    Priesterweihe

    Collegium Maximum (Ignatiuskolleg)

    1912 - 1913 - Freinberg (Linz, Oberösterreich)

    Terziat

    Gymnasium Collegium Aloisianum

    2.2.1914 - Valkenburg

    Letzte Gelübde

    Collegium Maximum (Ignatiuskolleg)

    1913 - 1914 - Valkenburg

    Dozent für Philosophie (Logik und Erkenntniskritik)

    Collegium Maximum (Ignatiuskolleg)

    1914 - Valkenburg

    Professor für Moraltheologie

    Collegium Maximum (Ignatiuskolleg)

    1915 - 1916 - Berlin

    Spezialstudium des Zivilrechts und der Medizin

    Universität (Philosophische Fakultät)

    1917 - 1918 - München

    Spezialstudium des Zivilrechts

    Universität (Philosophische Fakultät)

    1918 - 1935 - Valkenburg

    Professor für Moraltheologie

    Collegium Maximum (Ignatiuskolleg)

    1921 - Vatikanstadt (Rom)

    Gastsemester

    Konzilskongregation; Religiosenkongregation; Sakramentenkongregation; Appolinare; Angelicum, Gregoriana

    1931 - 1936 - Aachen

    Dozent für Moraltheologie

    Diözesanseminar

    1935 - Rom

    Lehrauftrag: Spezialkurs Moraltheologie für Doktoranden

    Päpstliche Universität Gregoriana

    1936 - 1960 - Rom

    Professor für Moraltheologie

    Päpstliche Universität Gregoriana

    1936 - 1963 - Vatikanstadt

    Konsultor

    Heiliges Offizium

    1948 - 1951 - Vatikanstadt

    Mitglied der Vorbereitungskommission zur Fortsetzung des Ersten Vatikanischen Konzils

    Heiliges Offizium

    1942 - 1950 - Vatikanstadt

    Mitglied der geheimen Vorbereitungskommission für die Dogmatisierung der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel (1950)

    Heiliges Offizium

    1960 - 1962 - Vatikanstadt

    Mitglied der Theologischen Vorbereitungskommission des Zweiten Vatikanischen Konzils

    Heiliges Offizium

    29. Mai 1963 - Rom
  • Genealogie

    Vater Hermann Joseph Hürth 1847–1935 Architekt, Baumeister in Aachen
    Großvater väterlicherseits Nikolaus Hürth
    Großmutter väterlicherseits Gertrud Hürth, geb. Schumacher
    Mutter Wilhelmine Hürth, geb. Fleischhauer 1849–1883
    Stiefmutter Maria Margaretha Hürth, geb. Oidtmann 1862–1943
    Großvater mütterlicherseits Hubert Fleischhauer Landwirt
    Großmutter mütterlicherseits Elisabeth Fleischhauer, geb. Boes
    Bruder Joseph Nikolaus Hürth 1876–1876
    Bruder Theodor Hürth 1877–1944 Priester, Generalpräses der Kolpingfamilie, Geheimkämmerer Seiner Heiligkeit
    Bruder Eduard Hürth 1879–1914 Priester, Jesuit
    Schwester Wilhelmine (Minchen) Hürth geb. 1882
    Halbschwester Christine Hürth 1887–1980 Lehrerin
    Halbschwester Josefine Sofie Hürth 1887–1963
    Halbbruder Joseph Hürth 1889–1914 Diplom-Ingenieur, Regierungsbaurat, Regierungsbauführer
    Halbbruder Hermann Hürth 1889–1965 Stadtbaumeister
    Halbbruder Mathias Heinrich Hürth 1891–1891
    Diese Grafik wurde automatisch erzeugt und bietet nur einen Ausschnitt der Angaben zur Genealogie.

    Hürth, Franz (1880 – 1963)

    • Vater

      Hermann Joseph Hürth

      1847–1935

      Architekt, Baumeister in Aachen

      • Großvater väterlicherseits

        Nikolaus Hürth

      • Großmutter väterlicherseits

        Gertrud Hürth

    • Mutter

      Wilhelmine Hürth

      1849–1883

      • Großvater mütterlicherseits

        Hubert Fleischhauer

        Landwirt

      • Großmutter mütterlicherseits

        Elisabeth Fleischhauer

    • Bruder

      Joseph Nikolaus Hürth

      1876–1876

    • Bruder

      Theodor Hürth

      1877–1944

      Priester, Generalpräses der Kolpingfamilie, Geheimkämmerer Seiner Heiligkeit

    • Bruder

      Eduard Hürth

      1879–1914

      Priester, Jesuit

    • Schwester

      Wilhelmine (Minchen) Hürth

      geb. 1882

  • Biografie

    Hürth wuchs in Aachen auf, wo er bis zur Obersekunda das Kaiser-Karls-Gymnasium besuchte, um dann mit seinem Bruder Eduard der Gesellschaft Jesu in Blyenbeck (Niederlande) beizutreten. Hier genoss er die klassische jesuitische Ausbildung, wurde 1911 zum Priester geweiht und legte 1914 seine Letzten Gelübde ab. Danach studierte er an der Berliner und Münchner Universität Zivilrecht und Medizin. Seit 1918 lehrte er als Professor für Moraltheologie am Ignatiuskolleg in Valkenburg (Niederlande) und von 1931 bis 1936 zusätzlich am Diözesanseminar in Aachen. 1936 wurde Hürth Konsultor im Heiligen Offizium und übernahm den Lehrstuhl für Moraltheologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, wo er bis zu seinem Tod in der jesuitischen Kommunität wohnte. Als Hochschullehrer prägte er eine Reihe bedeutender Theologen wie Bernhard Häring (1912–1998), Hans Küng (1928–2021) und Karl Rahner (1904–1984).

    Hürth war von einem juridischen Denken geprägt, seine Theologie neuscholastisch und stark auf das kirchliche Lehramt zentriert. Bereits Ende der 1920er Jahre brachte er sich als Verteidiger der päpstlichen Lehre dezidiert in den moraltheologischen, bioethischen und rechtlichen Diskurs in Fragen der Ehe- und Sexualmoral ein. In den jesuitischen Zeitschriften „Scholastik“ und „Stimmen der Zeit“ lieferte er sich einen wissenschaftlichen Schlagabtausch über die Frage der gesetzlichen Zwangssterilisation und Abtreibung sowie der katholischen Ehelehre mit Joseph Mayer (1886–1967), aber auch mit Matthias Laros (1882–1965).

    In Rom wurde Hürth zu einer „Säule des Heiligen Offiziums“ und unter Papst Pius XII. (1876–1958) seit 1939 zum Ghostwriter zahlreicher Dokumente des päpstlichen Lehramts. Bereits Pius XI. (1857–1939) hatte ihn beauftragt, einen Entwurf für die Eheenzyklika „Casti connubii“ (1930) zu erarbeiten. Im Zusammenhang mit der geplanten Indizierung von Adolf Hitlers (1889–1945) „Mein Kampf“ und der Vorbereitung eines Rassen-Syllabus im Heiligen Offizium verfasste Hürth 1935 ein Gutachten, das den fundamentalen Widerspruch zwischen der nationalsozialistischen Rassentheorie und dem christlichen Menschenbild offenlegte. Später war er an zahlreichen Indizierungsprozessen beteiligt. Unter Papst Pius XII. schrieb Hürth die Entwürfe für 47 moraltheologische und kanonistische Allokutionen, wie den der Ansprache an den italienischen Hebammenkongress 1951 samt der darin erstmalig formulierten päpstlichen Erlaubnis der Verhütungsmethode nach Ogino-Knaus.

    Hürth gehörte neben Augustin Bea (1881–1968), Gustav Gundlach (1892–1963), Wilhelm Hentrich (1887–1972) und Robert Leiber (1887–1967) zum informellen Netzwerk deutscher Jesuiten, die Pius XII. um sich scharte. Er war Mitglied der Kommission zur Fortsetzung des Ersten Vatikanums und der geheimen theologischen Spezialkommission zur Vorbereitung des von Pius XII. am 1. November 1950 in der Bulle „Munificentissimus Deus“ unfehlbar verkündeten Dogmas der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Darüber hinaus war er als Konsultor in die Erarbeitung der großen theologischen Enzykliken Pius‘ XII. „Mystici corporis“ (1943), „Divino afflante spiritu“ (1943), „Mediator Dei“ (1947), „Humani generis“ (1950), „Sacra virginitas“ (1954) sowie der Apostolischen Konstitution „Sacramentum ordinis“ (1947) involviert.

    Obgleich Hürth zeitlebens weitgehend ein anonymer Zuarbeiter blieb, publizierte er regelmäßig die offiziösen Kommentare zu den päpstlichen Verlautbarungen in den jesuitischen Zeitschriften „Scholastik“ und „Periodica de re canonica et morali“.

    Noch im hohen Alter wurde Hürth 1960 Mitglied der Theologischen Vorbereitungskommission des Zweiten Vatikanums, wo er maßgeblicher Verfasser der Schemata „De ordine morali“ und „De castitate, virginitate, matrimonio, familia“ war, die mitunter eindeutig die klassische Ehezwecklehre (Zeugung und Erziehung von Nachkommenschaft) verteidigten. Auf die weitere Entwicklung des Konzils hatte er jedoch keinen Einfluss mehr.

  • Auszeichnungen

    1955 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    1956 ordentliches Mitglied der Päpstlichen Akademie für Theologie
  • Quellen

    Nachlass:

    Archivio della Pontificia Università Gregoriana, Rom, Fondo „Hürth“. (Privatnachlass)

    Archiv der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten, München, Abt. 2: Akten des Provinzials und seines Sekretariats, Abt. 4: Schriftgut verschiedener Provenienz, Abt. 47: Nachlässe, Abt. 48: Abgaben von Werken und Einrichtungen, Abt. 6: Besondere Sammlungen, Abt. 8: Bildliche Überlieferung.

    Weitere Archivmaterialien:

    Institut Ingenbohl, Provinzarchiv der Mutterprovinz der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz, Brunnen (Kanton Schwyz, Schweiz).

    Universitätsarchiv der Ludwig-Maximilians-Universität München, Personalstand Wintersemester 1917/18.

    Archivum Romanum Societatis Iesu, Rom.

    Archivio Apostolico Vaticano, Vatikanstadt.

    Archivio della Congregazione per la Dottrina della Fede, Vatikanstadt.

    Archivio Storico della Segreteria di Stato, Sezione per i Rapporti con gli Stati, Vatikanstadt.

    Archivio di Santa Maria dell’Anima, Rom.

    Nennungen in Schematismen:

    Annuario Pontificio, 1937–1963.

    Catalogus sociorum et officiorum. Provinciae Germaniae Inferioris Societatis Iesu, 1897–1964.

    Rufo Mendizàbal, Catalogus Defunctorum in renata Societate Jesu ab anno 1814 ad annum 1970, S. 537. (Onlineressource)

  • Werke

    Monografien und veröffentlichte Vorlesungsskripte:

    De VII. Mandato. Praelectionum Theologiae Moralis dispositiones. Ad usum privatum, 1922.

    De Statibus. Notae ad praelectiones Theologiae moralis. Ad usum privatum, 1946.

    De Sacramentis. Notae ad praelectiones Theologiae moralis. Ad usum privatum, 1947.

    Pedro Maria Abellán/Franz Hürth, De Principiis, de Virtutibus, et Praeceptis, Pars I. Notae ad Praelectiones Theologiae moralis. Ad usum privatum Auditorum, 1948.

    Pedro Maria Abellán/Franz Hürth, De Praeceptis, Pars. II. Notae ad Praelectiones Theologiae moralis. Ad usum privatum Auditorum, 1948.

    Aufsätze und Kommentare:

    Zur Frage des Tötungsrechtes aus Notstand, in: Scholastik 4 (1929), S. 534–560.

    Zum Eingriffsrecht in das keimende Leben, in: Stimmen der Zeit 116 (1929), S. 33–47.

    Gesetzliche Sterilisation, in: Stimmen der Zeit 116 (1929), S. 360–375.

    Tuto doceri non potest, in: Scholastik 5 (1930), S. 260–267.

    Revolutionierung der Ehe, in: Scholastik 5 (1930), S. 578–588.

    Lehräußerungen der Kirche. Litterae encyclicae „Casti connubii“ Pii Pp. XI. (AAS 22 [1930] S. 539–592; cf. 604 f.), in: Scholastik 6 (1931), S. 248–255.

    De sterilitate physiologica, in: Nouvelle revue théologique 58 (1931), S. 673–689.

    Der Wille zum Kind. Zur Frage nach der sittlich zulässigen Ausnutzung der tempora agenneseos, in: Chrysologus 7 (1932), S. 816–827, 880–900, Separatdr. 1932.

    Zur Enzyklika „Casti connubii“ (Deutung oder Fehldeutung ihres Sinnes?), in: Scholastik 7 (1932), S. 81–89.

    Ehe-Enzyklika und eugenische Sterilisation, in: Scholastik 7 (1932), S. 564–567.

    Suprema Sacra Congregatio Sancti Officii. Decretum, 22 Feb. 1940 (L’Osservatore Romano, 25 Feb. 1940); Decretum, 2 Dec. 1940 (AAS 32 [16 Dec. 1940] S. 553 f.). Annotationes, in: Periodica de re canonica et morali 29 (1940), S. 149b–149h, S. 345–354.

    De viro ut subiecto unico validae ordinationis sacrae, in: Periodica de re canonica et morali 31 (1942), S. 5–12.

    Suprema Sacra Congregatio Sancti Officii (AAS 36 [20 Apr. 1944] S. 103). Decretum. De finibus matrimonii. Annotationes, in: Periodica de re canonica et morali 33 (1944), S. 219–228.

    La fécondation artificielle. Sa valeur morale et juridique, in: Nouvelle revue théologique 68 (1946), S. 402–426.

    Constitutio Apostolica. De Sacris Ordinibus Diaconatus, Presbyteratus, Episcopatus. (AAS 40 [1948], S. 5–7). Textus et commentarius, 1948.

    Contenuto e significato della Costituzione Apostolica sopra gli Ordini Sacri, in: La Civiltà Cattolica 99 (1948), S. 614–623.

    Dubia matrimonialia, in: Periodica de re canonica et morali 38 (1949), S. 207–234.

    Instructio Supremae Sacrae Congregationis Sancti Officii ad locorum Ordinarios de motione oecumenica. (AAS 42 [31 Ianuarii 1950], S. 142). Annotationes, in: Periodica de re canonica et morali 39 (1950), S. 204–209.

    Litterae Encyclicae. Leo XIII et Pius XI. De Matrimonio christiano „Arcanum divinae sapientiae“ 10 Febr. 1880, „Casti connubii“ 31 Dec. 1930 (Series Theologica 25), 1953.

    De nova disciplina ieiunii eucharistici. Constitutio Apostolica „Christus Dominus“ necnon Instructio SS. Officii (6 Ian. 1953) (AAS 45 [16 Iunii 1953], S. 15–24, 47–51). Textus et commentarius, 1953.

    Episcoporum triplex munus. Observationes ad respectivas Allocutiones Pontificias mense Maio et Novembri 1954, in: Periodica de re canonica et morali 43 (1954), S. 231–251.

    De re matrimoniali. Allocutiones SS. D. N. Pii PP. XII ad membra Conventus „Unione Cattolica Italiana Ostetriche“ (29 Oct. 1951); et ad membra „Fronte della famiglia“ (26 Nov. 1951); cum versione Latina et adnotationibus (Series Theologica 30), 1955.

    Instructio Supremae Sacrae Congregationis Sancti Officii de Ethica situationis (AAS 48 [2 Febr. 1956], S. 144 f.). Annotationes, in: Periodica de re canonica et morali 45 (1956), S. 140–204.

    De praesentia Christi in Eucharistia, in: Periodica de re canonica et morali 46 (1957), S. 141–163.

    Negarsi alla violenza. Il premunirsi rientra nel diritto alla difesa legittima, in: Studi Cattolici 5 (1961), H. 27, S. 64–67.

    Bibliografie:

    Marcellinus Zalba, Scripta R. P. Francisci Hürth, S. I., in: Periodica de re canonica et morali 49 (1960), S. 409–416.

    Matthias Daufratshofer, Das päpstliche Lehramt auf dem Prüfstand der Geschichte. Franz Hürth als „Holy Ghostwriter“ von Pius XI. und Pius XII., 2021, S. 605–616.

  • Literatur

    Monografien:

    Karl Golser, Gewissen und objektive Sittenordnung. Zum Begriff des Gewissens in der neueren katholischen Moraltheologie, 1975, S. 25–30.

    Stjepan Schmidt, Augustin Bea. Der Kardinal der Einheit, 1989, S. 185 u. 379.

    Anton Rauscher (Hg.), Wider den Rassismus. Entwurf einer nicht erschienenen Enzyklika (1938). Texte aus dem Nachlaß von Gustav Gundlach SJ, 2001, S. 23.

    Ingrid Richter, Katholizismus und Eugenik in der Weimarer Republik und im Dritten Reich. Zwischen Sittlichkeitsreform und Rassenhygiene, 2001.

    Hans Küng, Erkämpfte Freiheit. Erinnerungen, 2002, S. 108–112, 195, 262 f., 273, 345 f. u. 575.

    Alexandra Teuffenbach, Die Bedeutung des subsistit in (LG 8). Zum Selbstverständnis der katholischen Kirche, 2002.

    Giacomo Martina, Storia della Compagnia di Gesù in Italia (1814–1983), 2003, S. 315 u. 327.

    Yves Chiron, Pie XI (1857–1939), 2004, S. 207.

    Peter Godman, Hitler and the Vatican. Inside the Secret Archives that reveal the New Story of the Nazis and the Church, 2004, S. 59–69, 73, 84–90, 94–97, 99 f., 104 u. 159.

    Paul Collins, The Modern Inquisition. Seven Prominent Catholics and their Struggles with the Vatican, 2004, S. 49–51.

    Dominik Burkard, Häresie und Mythus des 20. Jahrhunderts. Rosenbergs nationalsozialistische Weltanschauung vor dem Tribunal der Römischen Inquisition, 2005, S. 182–201.

    Alexandra Teuffenbach, Sebastian Tromp S.J. Konzilstagebuch mit Erläuterungen und Akten aus der Arbeit der Theologischen Kommission, II. Vatikanisches Konzil, Bd. 1, 2006, S. 57–64, 897 u. 933 f.

    Hubert Wolf/Klaus Unterburger (Hg.), Eugenio Pacelli. Die Lage der Kirche in Deutschland 1929. Der Schlussbericht des Nuntius vom 18. November 1929, 2006, S. 75, 92, 127 u. 129.

    Hubert Wolf, Papst und Teufel. Die Archive des Vatikan und das Dritte Reich, 2008, S. 285–298.

    Karim Schelkens, Catholic Theology of Revelation on the Eve of Vatican II. A Redaction History of the Schema De fontibus revelationis (1960–1962), 2010, S. 56, 58–60, 63, 66–69, 72 f., 81, 84 f., 224, 228 u. 281.

    Alexandra Teuffenbach, Pius XII. Neue Erkenntnisse über sein Leben und Wirken, 2010, S. 257–264.

    Klaus Schatz, Geschichte der deutschen Jesuiten (1814–1983), Bd. 3, 2013, S. 67 f., 113, 118A, 216–220, 285 u. 352 f.

    Klaus Schatz, Geschichte der deutschen Jesuiten (1814–1983), Bd. 4, 2013, S. 113 f., 124 u. 304.

    Othmar Plöckinger (Hg.), Schlüsseldokumente zur internationalen Rezeption von „Mein Kampf“, 2016, S. 77–79 u. 105.

    Saretta Marotta, Gli anni della pazienza. Bea, l‘ecumenismo e il Sant‘Uffizio di Pio XII, 2019, S. 83, 89 f., 126, 140, 352–355, 357, 426, 503, 643 u. 661.

    Jessica Scheiper, Zensur im Dienst des Priesterbildes. Der „Fall Crottogini“, 2019, S. 198, 224, 229 f., 232, 235–238, 244 f., 256–258, 260 f., 289 u. 317.

    Michael Florian Pfister, Ein Mann der Bibel – Augustin Bea SJ (1881–1968) als Exeget und Rektor des Päpstlichen Bibelinstituts in den 1930er und 1940er Jahren, 2020, S. 117 u. 362.

    Matthias Daufratshofer, Das päpstliche Lehramt auf dem Prüfstand der Geschichte. Franz Hürth als „Holy Ghostwriter“ von Pius XI. und Pius XII., 2021.

    Markus Friedrich, Die Jesuiten. Von Ignatius von Loyola bis zur Gegenwart, 2021, S. 109.

    Unselbstständige Schriften:

    Joseph Komonchak, Der Kampf für das Konzil während der Vorbereitung (1960–1962), in: Giuseppe Alberigo/Klaus Wittstadt (Hg.), Geschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils (1959–1965), Bd. 1, 1997, S. 189–401, hier S. 278–291.

    Hubert Wolf, Pius XI. und die „Zeitirrtümer“. Die Initiativen der römischen Inquisition gegen Rassismus und Nationalsozialismus, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 53 (2005), S. 1–42, hier S. 13 f.

    Alexandra Teuffenbach, Il „diario conciliare“ di Franz Hürth SJ, in: Annuarium Historiae Conciliorum 42 (2010), S. 317–350.

    Alexandra Teuffenbach, Der Einfluss der Jesuiten der Päpstlichen Universität Gregoriana auf Papst Pius XII., in: Dominik Burkard/Wolfgang Weiß (Hg.), Katholische Theologie im Nationalsozialismus, Bd. 1/2, 2011, S. 395–440, hier S. 421–425.

    Lucia Pozzi, I gesuiti e i discorsi dei papi. L’allocuzione di Pio XI alle ostetriche del 1951, in: Michaela Catto/Claudio Ferlan (Hg.), I gesuiti e i papi, 2016, S. 49–75.

    Lucia Pozzi, The Encyclical „Casti connubii“ (1930): The Origin of the Twentieth Century Discourse of the Catholic Church on Family and Sexuality, in: Cecile Vanderpelen-Diagre/Caroline Sägesser (Hg.), La Sainte Famille. Sexualité, filiation et parentalite dans l’Eglise catholique, 2017, S. 41–51.

    Matthias Daufratshofer, Magisterii authentici interpretes. Augustin Bea, Franz Hürth und das päpstliche Lehramt, in: Clemens Brodkorb/Dominik Burkard (Hg.), Der Kardinal der Einheit. Zum 50. Todestag des Jesuiten, Exegeten und Ökumenikers Augustin Bea (1881–1968), 2018, S. 171–189.

    Josef Schuster, Franz Hürth SJ (1880–1963), in: Dominik Burkard/Wolfgang Weiß (Hg.), Katholische Theologie im Nationalsozialismus, Bd. 2/1, 2018, S. 173–189.

    Jessica Scheiper, Wilhelm Hentrich (1887–1972) – Bibliothekar Pius‘ XII. und Konsultor des Sanctum Officium. Eine biographische Skizze, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 130 (2019), S. 352–386, hier S. 356, 378 f.

    Hubert Wolf, Ludwig Kaas und Eugenio Pacelli. Politik für die Kirche – Politik in der Kirche, in: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 72 (2020), S. 301–324, hier S. 317 f.

    Matthias Daufratshofer, „Ganz vertraulich!“ – Pacelli, deutsche Jesuiten und die römische Entscheidung zur Mensur 1925, in: Hubert Wolf/Holger Arning/Sascha Hinkel (Hg.), Der römische Blick. Eugenio Pacelli und seine Nuntiaturberichte aus der Zeit der Weimarer Republik, 2021, S. 201–237.

    Lexikonartikel:

    Stephan Feldhaus, Art. „Hürth, Franz“, in: Walter Kasper (Hg.), Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. 5, 31996, Sp. 340.

    Clemens Carl, Art. „Hürth, Franz“, in: Michael Quisinsky/Peter Walter (Hg.), Personenlexikon zum Zweiten Vatikanischen Konzil, 2012, S. 138 f.

    Philip Schmitz, Art. „Hürth, Franz“, in: Charles Edwards O’Neill/Joaquín María Domínguez (Hg.), Diccionario Histórico de la Compañía de Jesús. Biográfico-tematico, 2001, Bd. 2, S. 1984.

    Nachrufe:

    Marcellinus Zalba, In memoriam P. Francisci Hürth S.I., in: Periodica de re canonica et morali 52 (1963), S. 411–416.

    Paul Sträter, P. Franz Hürth. I. Jugendjahre und Valkenburger Tätigkeit, in: Mitteilungen aus den Deutschen Provinzen 20 (1963–1965), S. 445–447.

    Wilhelm Bertrams, P. Franz Hürth. II. Die Zeit in Rom 1935–1963, in: Mitteilungen aus den Deutschen Provinzen 20 (1963–1965), S. 447–452.

    Todesanzeige Franz Hürth, in: Osservatore Romano, Nr. 124 v. 30.5.1963, S. 4.

  • Onlineressourcen

  • Porträts

    Fotografie, Archiv der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten, München, Abt. 800, Nr. 9.

    Fotografie, vermutlich 1940er Jahre, Archiv der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten, München, Abt. 800, Nr. 518.

    Gruppenfotografie, Jubiläumsfest in der „Stella Matutina“ in Feldkirch, 1929, Archiv der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten, München, Abt. 800, Nr. 4467.

    Fotografie Hürth als Mitglied der Vorbereitungskommission auf dem Petersplatz, 1950, Archivio della Pontificia Università Gregoriana, Rom, 2724A.4, fol. 4.

    Gruppenfotografie Vorbereitungskommission für die Dogmatisierung der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel mit Pius XII., 1950, Archivio della Pontificia Università Gregoriana, Rom, 2724A.4, fol. 3.

  • Autor/in

    Matthias Daufratshofer (Münster)

  • Zitierweise

    Daufratshofer, Matthias, „Hürth, Franz“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.10.2022, URL: https://www.deutsche-biographie.de/126463018.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA