Lebensdaten
1902 – 1972
Geburtsort
Freiburg im Breisgau
Sterbeort
München
Beruf/Funktion
Ethnologe ; Völkerkundler
Konfession
evangelisch,seit 1929 konfessionslos
Normdaten
GND: 119264218 | OGND | VIAF: 9929910
Namensvarianten
  • Baumann, Hermann Hugo
  • Baumann, Hermann
  • Baumann, Hermann Hugo

Objekt/Werk(nachweise)

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Zitierweise

Baumann, Hermann, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd119264218.html [18.05.2024].

CC0

  • Hermann Baumann gilt als einer der wichtigsten Vertreter der kulturhistorischen Ethnologie mit Arbeitsschwerpunkt Afrika. Forschungsreisen führten ihn 1930, 1954 und 1972 nach Angola. Von 1939/40 bis 1945 war er Professor für Völkerkunde an der Universität Wien und von 1955 bis 1967 an der Universität München. Seit 1932 Mitglied der NSDAP, setzte er sich in der Zeit des Nationalsozialismus für die Etablierung seines Fachs als Kolonialwissenschaft auf rassenideologischer Grundlage ein.

    Lebensdaten

    Geboren am 9. Februar 1902 in Freiburg im Breisgau
    Gestorben am 30. Juni 1972 in München
    Konfession evangelisch; seit 1929 konfessionslos
    Hermann Baumann (InC)
    Hermann Baumann (InC)
  • Lebenslauf

    9. Februar 1902 - Freiburg im Breisgau

    ca. 1911 - 1920 - Freiburg im Breisgau

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Oberrealgymnasium

    1920 - 1926 - Freiburg im Breisgau; seit 1921 Berlin

    Studium der Anthropologie, Völkerkunde, Geologie, Geographie und Philosophie

    Universität

    August 1921 - 1927 - Berlin-Dahlem

    Volontär

    Museum für Völkerkunde

    Juni 1926 - Leipzig

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität

    1927 - 1934 - Berlin-Dahlem

    wissenschaftliche Hilfskraft

    Museum für Völkerkunde

    1928 - 1941

    Schriftleiter

    Zeitschrift für Ethnologie

    April 1930 - Dezember 1930 - Angola (portugiesische Kolonie)

    ethnologische Forschungsreise

    1.8.1932 - 1945

    Mitglied

    NSDAP

    1934 - 1939 - Berlin

    Geschäftsführer

    Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte

    1934 - 1939 - Berlin-Dahlem

    Kustos; Abteilungsleiter

    Museum für Völkerkunde

    15.7.1936 - 1939 - Berlin

    Habilitation für Völkerkunde; Dozent

    Universität

    1.11.1939 - 1945 - Wien

    ordentlicher Professor für Völkerkunde

    Universität

    1945 - ca. 1948

    Straßenarbeiter; Sargtischler

    sowjetische Besatzungszone

    18.5.1949 - Mainz

    Einstufung als „Mitläufer“

    Spruchkammer

    1951 - 1954 - Mainz

    Dozent für Völkerkunde

    Universität

    Frühjahr 1954 - Herbst 1954 - Angola

    ethnologische Forschungsreise

    1955 - 30.9.1967 - München

    ordentlicher Professor für Völkerkunde

    Universität

    1963 - 1965 - Berlin

    Vorsitzender

    Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde (heute Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie)

    1972 - 1972 - Angola

    ethnologische Forschungsreise

    30. Juni 1972 - München
  • Genealogie

    Vater Georg Heinrich Baumann 4.4.1865–nach 1938 aus Schopfloch (Mittelfranken); Spezialist für Fußpflege
    Großvater väterlicherseits Mathias Baumann 16.5.1833–12.3.1889 aus Schopfloch; Baumeister; gest. in Freiburg im Breisgau
    Großmutter väterlicherseits Anna Baumann, geb. Lotter 22.2.1830–1.3.1901 aus Schopfloch; gest. in Freiburg im Breisgau
    Mutter Emilie Baumann, geb. Schönberger 6.10.1863–6.1.1922 aus Bötzingen am Kaiserstuhl; gest. in Freiburg im Breisgau
    Großvater mütterlicherseits Christian Schönberger 10.12.1833–22.3.1902 aus Bötzingen am Kaiserstuhl; Landwirt; gest. in Freiburg im Breisgau
    Großmutter mütterlicherseits Maria Magdalena Schönberger, geb. Stein geb. 30.8.1833 aus Bötzingen am Kaiserstuhl; gest. in Oberschaffhausen
    Heirat 3.6.1926
    Ehefrau Käthe Baumann, geb. Manthes geb. 9.2.1900 aus Oranienburg (Brandenburg)
    Schwiegervater Rudolf Manthes geb. 31.5.1870 aus Beelitz (Brandenburg); Lehrer
    Schwiegermutter Elise Manthes, geb. Kurth geb. 8.2.1876 aus Oranienburg
    Kinder ein Sohn
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    Baumann, Hermann (1902 – 1972)

    • Vater

      Georg Heinrich Baumann

      4.4.1865–nach 1938

      aus Schopfloch (Mittelfranken); Spezialist für Fußpflege

      • Großvater väterlicherseits

        Mathias Baumann

        16.5.1833–12.3.1889

        aus Schopfloch; Baumeister; gest. in Freiburg im Breisgau

      • Großmutter väterlicherseits

        Anna Baumann

        22.2.1830–1.3.1901

        aus Schopfloch; gest. in Freiburg im Breisgau

    • Mutter

      Emilie Baumann

      6.10.1863–6.1.1922

      aus Bötzingen am Kaiserstuhl; gest. in Freiburg im Breisgau

      • Großvater mütterlicherseits

        Christian Schönberger

        10.12.1833–22.3.1902

        aus Bötzingen am Kaiserstuhl; Landwirt; gest. in Freiburg im Breisgau

      • Großmutter mütterlicherseits

        Maria Magdalena Schönberger

        geb. 30.8.1833

        aus Bötzingen am Kaiserstuhl; gest. in Oberschaffhausen

    • Heirat

      • Ehefrau

        Käthe Baumann

        geb. 9.2.1900

        aus Oranienburg (Brandenburg)

  • Biografie

    Aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammend, besuchte Baumann das Oberrealgymnasium in Freiburg im Breisgau, wo er nach dem Abitur 1920 ein Studium der Anthropologie, Völkerkunde, Geologie, Geographie und Philosophie begann. 1921 wechselte er nach Berlin und wurde im Juni 1926 bei dem Völkerkundler Karl Weule (1864–1926) an der Universität Leipzig mit der Dissertation „Die materielle Kultur der Azande und Mangbetu“ zum Dr. phil. promoviert. Zu Baumanns akademischen Lehrern gehörten Eugen Fischer (1874–1967), Ernst Grosse (1862–1927), Alfred Vierkandt (1867–1953), Diedrich Westermann (1875–1956) und Bernhard Ankermann (1859–1943), unter dem er bereits seit 1921 in der Afrika-Abteilung des Museums für Völkerkunde in Berlin tätig war. In dieser Abteilung erhielt Baumann 1927 eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft, 1934 stieg er zum Leiter der neu gegründeten Abteilung Eurasien des Berliner Museums für Völkerkunde auf.

    Im Januar 1929 nahm Baumann seine Arbeit im völkischen Kampfbund für Deutsche Kultur auf und trat am 1. August 1932 der NSDAP bei, in der er die politische Führung (Block- und Zellenleiter) verschiedener Berliner Ortsgruppen übernahm. Von 1928 bis 1941 war er Schriftleiter der „Zeitschrift für Ethnologie“ und als Geschäftsführer der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte von 1934 bis 1939 zudem Herausgeber dieses renommierten Fachorgans. Unter seiner Geschäftsführung schloss die Gesellschaft jüdische Mitglieder aus, darunter am 26. November 1938 Franz Boas (1858–1942).

    Im Auftrag des Museums für Völkerkunde Berlin und begleitet von Heinrich Meinhard (1900–1975) unternahm Baumann 1930/31 zum Volk der Chokwe im Nordosten der portugiesischen Kolonie Angola eine ethnologische Forschungsreise, deren Ergebnisse er 1935 veröffentlichte. Aufbauend auf dem von Leo Frobenius (1873–1938) und Ankermann entwickelten Kulturkreisschema für den afrikanischen Kontinent und überzeugt von der Überlegenheit der „nordischen Rasse“, betonte er 1934 die Abhängigkeit der Kultur von der Rasse und stellte eine „hellhäutige Jägerrasse“ an den Anfang der kulturellen Entwicklung Afrikas. Seine Kulturkreiskonzeption beschränkte sich auf den afrikanischen Kontinent, wodurch sie sich von der theologisch und universalistisch orientierten „Wiener Schule“ der Ethnologie unterschied. Seine Habilitationsschrift „Schöpfung und Urzeit des Menschen im Mythus der afrikanischen Völker“ (1936) bot eine neue und erstmals umfassende kulturgeschichtliche Gliederung der rund 2500 Märchen und Mythen Afrikas.

    Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das „Dritte Reich“ wurde Baumann im Oktober 1939 als Nachfolger des aus politischen Gründen entlassenen Wilhelm Koppers (1886–1961) ordentlicher Professor am Institut für Völkerkunde der Universität Wien. Während des Zweiten Weltkriegs im Sinne der NS-Ideologie v. a. mit kolonialen Themen beschäftigt, gab Baumann 1940 mit Richard Thurnwald (1869–1954) und Westermann den Sammelband „Völkerkunde von Afrika“ heraus. In dem von ihm verfassten Teil „Völker und Kulturen Afrikas“ distanzierte er sich von der diachronen Gliederung in Kulturschichten und teilte Afrika in 27 historisch differenzierbare Kulturprovinzen ein. In Anlehnung an Egon von Eickstedt (1892–1965) vertrat er die heute überholte Hamitentheorie, welche die aus Asien stammenden „Hamiten“ als die Kulturbringer für den afrikanischen Kontinent identifizierte. Ein von der Kolonialwissenschaftlichen Abteilung des Reichsforschungsrats angeregtes „Handbuch der afrikanischen Stämme“ unter der Federführung Baumanns, Westermanns und Bernhard Strucks (1881–1971) wurde trotz der Bereitstellung hoher Forschungsgelder nicht realisiert.

    Im April 1945 verließ Baumann das Wiener Institut, floh nach Oranienburg (Brandenburg) und arbeitete in den ersten Nachkriegsjahren u. a. als Straßenarbeiter und Sargtischler in der sowjetischen Besatzungszone. 1948 übersiedelte er nach Westdeutschland und beantragte seine Entnazifizierung bei der Spruchkammer in Mainz, die ihn am 18. Mai 1949 als „Mitläufer“ einstufte. Seit 1951 erhielt er Lehraufträge an der Universität Mainz unter Adolf Friedrich (1914–1956), der sich 1943 bei Baumann in Wien habilitiert hatte. In diesen Jahren entstanden u. a. der Beitrag „Die Rassen Afrikas“ für das von Fritz Valjavec (1909–1960) herausgegebene Handbuch „Historia Mundi“ (1952) sowie der Band „Afrika“ in der populären Buchreihe „Oldenbourgs Abriss der Weltgeschichte“ (1954). Inhaltlich weisen beide Arbeiten sprachliche und inhaltliche Kontinuitäten zu Baumanns Arbeiten der NS-Zeit auf.

    1954 unternahm Baumann mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine zweite Forschungsreise nach Angola. Ein Jahr später wurde er ordentlicher Professor für Völkerkunde an der Universität München, wo er bis zu seiner Emeritierung 1967 lehrte. In seiner international beachteten Studie „Das doppelte Geschlecht“ (1955) dokumentierte er das Phänomen der Bisexualität weltweit und verfolgte seine Ursprünge in sog. archaische Hochkulturen, die er außerhalb Afrikas verortete. 1972 unternahm Baumann eine weitere Reise nach Angola, um die ethnografische Sammlung seiner Reise von 1954 zu bearbeiten, die sich bis heute im Besitz des angolanischen Museu do Dundo befindet. Nach zwei Monaten kehrte er an Malaria erkrankt zurück und starb unmittelbar nach seiner Ankunft in München.

    Baumann hatte zahlreiche Schülerinnen und Schüler, darunter Beatrix Heintze (geb. 1939), Wolfgang Marschall (geb. 1937), Erika Sulzmann (1911–1989) und László Vajda (1923–2010). 1975/79 erschien das zweibändige Werk „Die Völker Afrikas und ihre traditionellen Kulturen“ mit drei aus dem Nachlass stammenden Beiträgen Baumanns, die der vor 1945 entworfenen Einteilung Afrikas in Kulturprovinzen folgen. Der Begriff „Rasse“ wurde in ihnen weitgehend durch den Begriff „Biotypus“ ersetzt.

  • Auszeichnungen

    1958 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Gesellschaft für Sexualkunde, Hamburg-Eppendorf
    1959 Mitglied des Internationalen Instituts für Soziologie, Paris
    1960 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Afrika-Gesellschaft, Bonn
    1960 Ehrenmitglied der Anthropologischen Gesellschaft, Wien
    1961 Vorstandsmitglied der Heinrich-Barth-Gesellschaft, Köln
    1963 wissenschaftlicher Beirat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit
    1963–1965 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde (heute Deutsche Gesellschaft für Kultur- und Sozialanthropologie)
    1965 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München
    1968 Mitglied des Kuratoriums des Frobenius-Instituts, Frankfurt am Main
    Ehrenmitglied der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde, Stuttgart
  • Quellen

    Teilnachlass:

    Frobenius-Institut, Frankfurt am Main. (weiterführende Informationen)

    Weitere Archivmaterialien:

    Archiv der Universität Wien, PH PA 972 (Personalakten); Inst. Ethnologie A. 1.14.

    Bundesarchiv, Berlin-Lichterfelde, R 9 361-I/152; R 76-I/2; R 76-I/2a (Personalakten); R 4901/2183 (Institut für Völkerkunde Wien 1940–1941); R 4901/13 258; NS 15 / 191, Bl. 253–258; NS 15 / 193, Bl. 113–117.

    Archiv der Humboldt-Universität zu Berlin, Inst.Lautfo.01: 27 (Handbuch der afrikanischen Stämme 1942–1944); NS-Doz. 2: ZD I 0057 (Habilitationsakten 1934–1939); UK Personalia: B 090 (Personalakten 1933–1940).

  • Werke

    Monografien:

    Die materielle Kultur der Azande und Mangbetu. Beiträge zur Kulturhistorischen Stellung zweier Völker des nördlichen Kongogebietes, in: Baessler-Archiv. Beiträge zur Völkerkunde 11 (1927), S. 3–129. (Diss. phil.) (Onlineressource)

    Lunda. Bei Bauern und Jägern in Inner-Angola. Ergebnisse der Angola-Expedition des Museums für Völkerkunde Berlin, 1935.

    Schöpfung und Urzeit des Menschen im Mythus der afrikanischen Völker, 1936, Nachdr. 1964. (Habilitationsschrift)

    Hermann Baumann/Richard Thurnwald/Diedrich Westermann (Hg.), Völkerkunde von Afrika. Mit besonderer Berücksichtigung der kolonialen Aufgabe, 1940, überarb. franz. Ausgabe u. d. T. Les peuples et les civilisations de l'Afrique, 1948.

    Koloniale Völkerkunde, koloniale Sprachforschung, koloniale Rassenforschung. Berichte über die Arbeitstagung im Januar 1943 in Leipzig, 1943.

    Afrika (Oldenbourgs Abriss der Weltgeschichte, Bd. 2/A), 1954.

    Das doppelte Geschlecht. Ethnologische Studien zur Bisexualität in Ritus und Mythos, 1955, 21980, Nachdr. 1986.

    Aufsätze:

    Die afrikanischen Kulturkreise, in: Africa. Zeitschrift des Internationalen Instituts für afrikanische Sprachen und Kulturen 7 (1934), H. 2, S. 129–139.

    Die Rassen Afrikas, in: Fritz Valjavec (Hg.), Historia Mundi. Ein Handbuch der Weltgeschichte in zehn Bänden, Bd. 1, 1952, S. 167–173.

    Grundeinsichten der Ethnologie in die neuen afrikanischen Entwicklungen, in: Zeitschrift für Ethnologie 87 (1962), S. 250–263. (Onlineressource)

    Bibliografie:

    Annemarie Laubscher, Publikationsliste von Professor Dr. Hermann Baumann, in: Paideuma. Mitteilungen zur Kulturkunde 13 (1967), S. 5–10.

  • Literatur

    László Vajda, Art. „Baumann, Hermann“, in: Christopher Winters (Hg.), International Dictionary of Anthropologists, 1991, S. 40 f.

    Jürgen Braun, Eine deutsche Karriere. Die Biographie des Ethnologen Hermann Baumann (1902–1972), 1995.

    Beatrix Heintze, Hermann Baumann, in: Christian F. Feest/Karl-Heinz Kohl (Hg.), Hauptwerke der Ethnologie, 2001, S. 36–40.

    Peter Rohrbacher, Die Geschichte des Hamiten-Mythos, 2002.

    Beatrix Heintze, Hermann Baumann, in: dies. (Hg.), Deutsche Forschungsreisende in Angola. Ethnographische Aneignungen zwischen Sklavenhandel, Kolonialismus und Wissenschaft. Kurzbiographien mit Selbstzeugnissen und Textbeispielen, 2007, S. 126–134.

    Wolfgang Marschall, Ein Freund Deutschlands schreibt einem deutschen Emeritus, in: Zeitschrift für Ethnologie 138 (2013), H. 1, S. 85–98.

    Katja Geisenhainer, Art. „Baumann, Hermann (1902–72)“, in: Hilary Callan (Hg.), International Encyclopedia of Anthropology, Bd. 2, 2018, S. 496–500.

    Julia Gohm-Lezuo/Andre Gingrich, Rochaden der Völkerkunde: Hauptakteure und Verlauf eines Berufungsverfahrens nach dem „Anschluss“, in: Andre Gingrich /Peter Rohrbacher (Hg.), Völkerkunde zur NS-Zeit aus Wien (1938–1945), 2021, S. 425–448.

    Julia Gohm-Lezuo, Hermann Baumann. Institutsvorstand für Völkerkunde in Wien 1940–1945, in: ebd., S. 449–470.

    Nachrufe:

    Helmut Straube, Hermann Baumann. 9. Februar 1902–30. Juni 1972, in: Paideuma. Mitteilungen zur Kulturkunde 18 (1972), S. 1–15. (P) (Onlineressource)

    Wolfgang Marschall, Hermann Baumann. 9.2.1902–30.6.1972, in: Tribus. Veröffentlichungen des Linden-Museums, Nr. 21, November 1972, S. 11–13. (P) (Onlineressource)

    Beatrix Heintze, Hermann Baumann. 9.2.1902–30.6.1972, in: Baessler-Archiv. Beiträge zur Völkerkunde N. F. 20 (1972), S. 1–9. (P) (Onlineressource)

    Jürgen Zwernemann, In memoriam Hermann Baumann, in: Afrika und Übersee 56 (1972/73), S. 161–163.

    Leopold Kretzenbacher, Hermann Baumann. 9.2.1902–30.6.1972, in: Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1973. (P) (Onlineressource)

    Eike Haberland, Hermann Baumann. 1902 bis 1972. Schriftleiter der Zeitschrift für Völkerkunde von 1928 bis 1941, in: Zeitschrift für Ethnologie 99 (1974), H. 1/2, S. 1. (Onlineressource)

  • Autor/in

    Peter Rohrbacher (Wien)

  • Zitierweise

    Rohrbacher, Peter, „Baumann, Hermann“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.01.2024, URL: https://www.deutsche-biographie.de/119264218.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA