Holz, Hans Heinz

Lebensdaten
1927 – 2011
Geburtsort
Frankfurt am Main
Sterbeort
Sant’Abbondio (Kanton Tessin)
Beruf/Funktion
Philosoph ; Kunsttheoretiker ; Journalist ; Polyhistor
Konfession
konfessionslos
Normdaten
GND: 118835998 | GND-Explorer | OGND | VIAF
Namensvarianten

  • Holz, Hans Heinz
  • Holz, Hans H.
  • Holz, H. Heinz
  • Holz, Hans-Heinz

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Zitierweise

Holz, Hans Heinz, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/gnd118835998.html#indexcontent [11.07.2026].

CC0

  • Holz, Hans Heinz

    1927 – 2011

    Philosoph, Kunsttheoretiker, Journalist

    Hans Heinz Holz zählt zu den profiliertesten deutschsprachigen marxistischen Philosophen der Zeit nach 1945. Trotz politischer Widerstände und einer konfliktreichen akademischen Laufbahn etablierte er eine originelle Theorie der Widerspiegelung. Seine Arbeiten thematisieren Dialektik, Ontologie und gesellschaftliche Praxis und leisten einen wichtigen Beitrag zur Systematik marxistischer Philosophie; sie tragen darüber hinaus zur philosophischen Selbstverständigung moderner Gesellschaften bei.

    Lebensdaten

    Geboren am 26. Februar 1927 in Frankfurt am Main
    Gestorben am 11. Dezember 2011 in Sant’Abbondio (Kanton Tessin)
    Grabstätte keine
    Konfession konfessionslos
    Hans Heinz Holz, Archiv der Philipps-Universität Marburg (InC)
    Hans Heinz Holz, Archiv der Philipps-Universität Marburg (InC)
  • 26. Februar 1927 - Frankfurt am Main

    1933 - 1945 - Frankfurt am Main

    Schulbesuch (Abschluss: Notabitur)

    Volksschule; seit 1937 Adolf-Hitler-Schule

    1943 - 1944 - Frankfurt am Main

    Vernehmungen durch Gestapo; Untersuchungshaft

    1945 - Frankfurt am Main

    Mitglied

    KPD; Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes

    1945 - 1946 - Bad Homburg vor der Höhe

    u. a. Übersetzer

    Information Control Division (Department der US-Militärbehörde)

    1945 - 1950 - Frankfurt am Main; seit 1947 Mainz

    Studium der Philosophie, Psychologie und Kunstgeschichte

    Universität

    seit 1946 - Frankfurt am Main

    freiberuflicher Journalist

    u. a. Echo der Woche (Wochenzeitung); Mannheimer Morgen; Frankfurter Rundschau; Frankfurter Allgemeine Zeitung; Süddeutsche Zeitung (Tageszeitungen)

    1954 - Mainz

    Universität

    1956 - Leipzig

    gescheiterter Promotionsversuch bei Ernst Bloch (1885–1977)

    Universität

    1957 - 1959 - München

    Übersiedlung; Leiter des Innenpolitischen Ressorts

    Deutsche Woche (Wochenzeitung)

    1960 - 2011 - Männedorf bei Zürich

    Übersiedlung; Korrespondent; freiberuflicher Journalist

    u. a. Die Tat; Frankfurter Allgemeine Zeitung (Tageszeitungen)

    1962 - 1964 - Frankfurt am Main

    Abteilungsleiter des Abendstudios

    Hessischer Rundfunk

    1969 - Leipzig

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität

    1970 - 1979 - Marburg an der Lahn

    Vertretungsprofessor für Wissenschaftliche Politik; seit 1971 ordentlicher Professor für Philosophie

    Universität

    1974 - Ascona (Kanton Tessin)

    Übersiedlung

    1979 - Sant’Abbondio (Kanton Tessin)

    Übersiedlung

    1979 - 1997 - Groningen (Niederlande)

    Professor für Philosophie

    Rijksuniversiteit

    1991 - Sant’Abbondio

    Fondazione Centro di Studi Filosofici

    1994 - Bundesrepublik Deutschland

    Mitglied

    Deutsche Kommunistische Partei

    11. Dezember 2011 - Sant’Abbondio (Kanton Tessin)

    Kindheit, Jugend und Studienjahre

    Holz verbrachte seine Kindheit in Frankfurt am Main und Leipzig. Seit 1933 besuchte er die Volksschule, seit 1937 die Oberschule in Frankfurt am Main. Nach 1939 leistete er mit Mitschülern Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime: 1943 verteilten sie heimlich Flugblätter mit regimekritischen Inhalten in Briefkästen. Nach einer Denunziation wegen Protestaktionen in der Schule wurde Holz mehrfach von der Gestapo vorgeladen und bis 1944 in Untersuchungshaft genommen. Die teilweise Zerstörung des Gefängnisses sowie ein während der Haft erlittener Herzinfarkt bewahrten ihn vor Kasernierung und Versetzung in eine Strafkompanie.

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann Holz für die Information Control Division der US-amerikanischen Besatzungsbehörden zu arbeiten und trat der KPD sowie der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes bei. Seit 1945 studierte er Philosophie, Psychologie und Kunstgeschichte an der Universität Frankfurt am Main, seit 1947 an der Universität Mainz. Ein Versuch, mit einer Arbeit über die Widerspiegelungsmetapher bei den Philosophen Gottfried Martin (1901–1972) und Otto Friedrich Bollnow (1903–1991) promoviert zu werden, scheiterte 1954 an einem nicht bestandenen Rigorosum. Ein weiterer Versuch an der Universität Leipzig mit einer Arbeit über das Verhältnis von „Herr und Knecht bei Leibniz und Hegel“ bei Ernst Bloch (1885–1977) misslang 1956, nachdem Bloch politisch in Ungnade gefallen und emeritiert worden war. Erst 1969 wurde Holz in Leipzig bei Alfred Kosing (1928–2020) und Helmut Seidel (1929–2007) zum Dr. phil. promoviert.

    Journalismus und Publizistik

    Da sich eine akademische Laufbahn nicht verwirklichen ließ, wurde Holz, der seit 1946 regelmäßig Beiträge in Tageszeitungen und Fachzeitschriften veröffentlicht hatte, als Journalist und Publizist tätig. Neben Berichten und Kommentaren schrieb er Rezensionen zu philosophischen Werken, Theaterstücken und Kunstausstellungen. Darüber hinaus setzte er sich mit historischen und systematischen Fragen der Philosophie auseinander, ebenso mit Themen der Sprach- und Rechtsphilosophie, der Ästhetik und der politischen Theorie. 1951 erschien seine erste Monografie über die Philosophie Jean-Paul Sartres (1905–1980). Neben seinen Veröffentlichungen arbeitete Holz als Übersetzer aus dem Französischen und gab Schriften von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) heraus.

    1957 übernahm Holz bei der Wochenzeitung „Deutsche Woche“ die Leitung des Innenressorts. 1960 übersiedelte er in die Schweiz, von wo aus er etwa ein Jahrzehnt lang als Kulturkorrespondent und freier Publizist tätig war. In dieser Zeit schrieb er u. a. für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die „Süddeutsche Zeitung“ und die schweizerische Zeitung „Die Tat“. Daneben arbeitete er von 1962 bis 1964 in Frankfurt am Main als Abteilungsleiter des Abendstudios beim Hessischen Rundfunk.

    In dieser Zeit engagierte sich Holz politisch in der entstehenden Außerparlamentarischen Opposition und trat Mitte der 1960er Jahre als Redner und Publizist gegen die geplanten Notstandsgesetze in der Bundesrepublik auf. Aufgrund seiner Aktivitäten und seiner Nähe zum Marxismus geriet er in den 1960er Jahren in das Visier der Sicherheitsbehörden der Schweiz, die ihn längere Zeit überwachten.

    Universitätskarriere

    Ein wegen Beanstandung der fachlichen Qualifikation von Holz und seiner politischen Haltung als Marxist konfliktreiches Habilitationsverfahren an der Universität Bern endete 1969 mit der Ablehnung seiner Habilitationsschrift über Leibniz. Eine Berufung an die Freie Universität Berlin wurde 1970 durch den Berliner Senator für Wissenschaft und Kunst, Werner Stein (1913–1993), verhindert, was zu öffentlichen Diskussionen über politische Einflussnahme auf universitäre Entscheidungen führte.

    1970 übernahm Holz eine Vertretungsprofessur an der Universität Marburg an der Lahn, wo er 1971 zum ordentlichen Professor für Philosophie berufen wurde, diese auch von einer politischen Kontroverse begleitete Stellung aber erst 1973 antreten konnte. Kritiker wie Günter Zehm (1933–2019), Olof Gigon (1912–1998) und Iring Fetscher (1922–2014) warfen ihm in diesen Auseinandersetzungen seine marxistische Haltung vor, zweifelten seine wissenschaftliche Eignung an und kritisierten, dass er vor 1969 den Doktortitel geführt habe, obwohl er ihn formal noch nicht besaß. Diese Konflikte führten zu studentischen Protesten gegen die Universitätsleitung. 1979 wechselte Holz auf eine Professur an der Universität Groningen (Niederlande), die er bis zur Emeritierung 1997 innehatte. Danach widmete er sich v. a. der Publizistik und Politik. 1994 trat er in die Deutsche Kommunistische Partei ein und prägte ihre Programmatik maßgeblich mit.

    Philosophie

    Holz veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte und Systematik der Dialektik sowie zu Fragen der Sprach- und Rechtsphilosophie. Darüber hinaus beschäftigte er sich mit ästhetischer Theorie und moderner Kunst, mit Problemen der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie mit politischen Fragen. Holz’ Denken war geprägt durch die Auseinandersetzung mit philosophischen Traditionen und Persönlichkeiten, u. a. dem Marxismus sowie Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831), Josef König (1893–1974), Georg Lukács (1885–1971), Bloch und Leibniz, aus denen er die für ihn zentrale Theorie der Widerspiegelung entwickelte.

    Mit dieser Theorie verband Holz eine erneute Hinwendung zu klassischen philosophischen Grunddisziplinen wie Ontologie und Metaphysik. Er verstand Widerspiegelung als grundlegendes Seinsverhältnis, das er mithilfe der Spiegelmetapher erläuterte. Ein Spiegel könne nur Spiegel sein, wenn etwas in ihm erscheine; das Spiegelbild setze also stets die Präsenz eines anderen Gegenstands voraus. Zugleich sei das Spiegelbild niemals identisch mit diesem Gegenstand. Es zeige ihn aus einer bestimmten Perspektive, abhängig vom Standort des Spiegels und des Betrachters. Jedes Erscheinen von Wirklichkeit sei immer perspektivisch vermittelt („Widerspiegelung“, 2003).

    Bewusstsein erscheint in Holz’ Werk als reflexives „In-Sein“ in der Wirklichkeit. Es steht nicht außerhalb dieser, sondern bildet ein Medium, in dem Weltverhältnisse sichtbar und reflektierbar werden. Die Beziehung zwischen Mensch und Welt entstehe nicht zuerst in der reinen Erkenntnis, sondern in der Praxis. Durch ihre Tätigkeiten träten Menschen in Beziehungen zu Dingen, zur Natur und zu anderen Menschen. In diesen Beziehungen spiegelten sich Weltverhältnisse wider, würden aber zugleich verändert.

    Holz verstand Philosophie als spekulative Reflexion über den Zusammenhang von Welt, Erkenntnis und menschlicher Praxis – eine Reflexion, die dem Menschen helfen solle, seine Stellung in der Welt zu verstehen und sich in ihr sowohl theoretisch als auch praktisch zu orientieren.

    Rezeption

    Trotz der thematischen Breite seines Werks und seines ausgeprägten systematischen Anspruchs begründete Holz keine eigene Schule, gleichwohl lässt sich sein Einfluss auf das Denken v. a. von Jörg Zimmer (geb. 1964) und Volker Schürmann (geb. 1960) erkennen. In der DDR blieb Holz – trotz Bemühungen in den 1950er Jahren, dorthin zu übersiedeln – der Zugang zu akademischen Institutionen verwehrt, doch wurde er spätestens seit den 1970er Jahren als ernstzunehmender marxistischer Philosoph wahrgenommen. Seine Arbeiten, insbesondere zur Dialektik, ließen sich in zentrale Fragestellungen der marxistisch-leninistischen Philosophie integrieren. Dennoch blieb seine Stellung ambivalent: Während sein systematischer Zugriff Anerkennung fand, rief seine ausgeprägte Orientierung an ontologischen Fragestellungen auch Vorbehalte hervor.

    In der Bundesrepublik erfolgte die Rezeption v. a. in politisch links orientierten Zusammenhängen und am Rande der etablierten akademischen Philosophie. Holz’ Werk war hier Gegenstand teils scharfer Kontroversen, was sich u. a. in den konfliktreichen Berufungsverfahren zeigte. Mit seiner Berufung nach Marburg an der Lahn verlagerte sich die Rezeption stärker in den akademisch geprägten Marxismus der 1970er und 1980er Jahre. Nach dem Zusammenbruch des sowjetisch geprägten Sozialismus schrumpfte dieses Umfeld jedoch, sodass Holz’ Arbeiten fortan v. a. in kleineren, kommunistisch orientierten und theoretisch spezialisierten Kreisen diskutiert wurden.

    Eine gewisse Unabhängigkeit von diesen politisch begründeten Konjunkturen zeigte Holz’ kunstphilosophische Arbeit, die unter Künstlerinnen und Künstlern kontinuierlich geschätzt wurde. In jüngerer Zeit lässt sich zudem eine erneute Intensivierung der Auseinandersetzung innerhalb und außerhalb der akademischen Philosophie beobachten, insbesondere mit seiner mehrbändigen Dialektikgeschichte sowie seinen Studien zu Leibniz. Parallel dazu gewinnt sein Werk durch englische, französische und spanische Übersetzungen zunehmend internationale Aufmerksamkeit.

    1981–1988 Präsident der Internationalen Gesellschaft für dialektische Philosophie (Ehrenpräsident 1992)
    1986 Ehrenplakette des Vereins Deutscher Ingenieure
    1997 Mitglied der Leibniz-Sozietät
    1997 Dr. h. c., Universität Urbino (Italien)
    seit 2013 Hans-Heinz-Holz-Tagung der Gesellschaft für dialektische Philosophie (jährlich)
    Mitglied der World Academy of Letters
    Honorary Member des International Biographical Centre Advisory Council (Großbritannien)
    Ambassador General der United Cultural Convention (USA)
    International Order of Merit des International Biographical Centre (Großbritannien)
    International Order of Merit der Legion of Honor (USA)
    International Order of Merit des American Biographical Institute (USA)

    Nachlass:

    Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar.

    Weitere Archivmaterialien:

    Universitätsarchiv Frankfurt am Main, 6 705. (Studiumsakte)

    Universitätsarchiv Bern, BB 8.2.251. (Habilitationsakte)

    Universitätsarchiv Leipzig, WR 1969-009. (Promotionsakte)

    Universitätsarchiv Mainz, Best 013-164 u. Best 091–03 059. (Promotionsakte)

    Universitätsarchiv Marburg an der Lahn, Bestand 305 f, Nr. 995. (Personalakte)

    International Institute of Social History, Amsterdam, ARCH04 760. (Dokumente zur Mitarbeit in der Deutschen Kommunistischen Partei)

    Archiv der Fondazione Centro di Studi Filosofici, Sant’Abbondio (Kanton Tessin). (persönliche Dokumente, Fotografien)

    Gedruckte Quellen:

    Karl Christoph Gerber/Rudolf Hunziker/Elisabeth Zillig (Hg.), Dokumentation des Habilitationsverfahrens Hans Heinz Holz in Bern, 1971.

    Hans Heinz Holz, Die Sinnlichkeit der Vernunft. Gespräche mit Arnold Schölzel und Johannes Oehme. Februar 2011, 2017. (P) (Onlineressource)

    Friedrich-Martin Balzer/Helge Speith, Deutsche Misere. Die Auseinandersetzungen um den marxistischen Philosophen Hans Heinz Holz (1970–1974), 2006. (P; Privatdruck)

    Jean-Paul Sartre. Darstellung und Kritik seiner Philosophie, 1951.

    Sprache und Welt. Probleme der Sprachphilosophie, 1953.

    Leibniz, 1958, Nachdr. 1983.

    Macht und Ohnmacht der Sprache. Untersuchungen zum Sprachverständnis und Stil Heinrich von Kleists, 1962, erw. Neuaufl., 2011.

    Griff nach der Diktatur?, 1965. (mit Paul Neuhöffer)

    Gespräche mit Georg Lukács, Wolfgang Abendroth, Hans Heinz Holz, Leo Kofler, hg. v. Theo Pinkus, 1967.

    Herr und Knecht bei Leibniz und Hegel, 1968. (Diss. phil.)

    Widerspruch in China. Politisch-philosophische Erläuterungen zu Mao Tse-tung, 1970.

    Vom Kunstwerk zur Ware. Studien zur Funktion des ästhetischen Gegenstands im Spätkapitalismus, 1972.

    Strömungen und Tendenzen im Neomarxismus, 1972, niederl. 1975.

    Logos spermatikos. Ernst Blochs Philosophie der unfertigen Welt, 1975.

    Die abenteuerliche Rebellion, 1976.

    Hans Josephsohn, 1981.

    Dialektik und Widerspiegelung, 1986.

    Niederlage und Zukunft des Sozialismus, 1991, engl. 1992, tschech. 1999.

    Kommunisten heute. Die Partei und ihre Weltanschauung, 1995.

    Philosophische Theorie der bildenden Künste, 3 Bde., 1996/97.

    Seins-Formen. Über strengen Konstruktivismus, 2001.

    Gesammelte Aufsätze aus 50 Jahren, 2 Bde., 2003.

    Mensch – Natur. Helmut Plessner und das Konzept einer dialektischen Anthropologie, 2003.

    Widerspiegelung, 2003.

    Weltentwurf und Reflexion. Versuch einer Grundlegung der Dialektik, 2005.

    Aufhebung und Verwirklichung der Philosophie, 3 Bde., 2010/11.

    Dialektik. Problemgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart, 5 Bde., 2011.

    Leibniz. Das Lebenswerk eines Universalgelehrten, hg. v. Jörg Zimmer, 2013.

    Leibniz in der Rezeption der klassischen deutschen Philosophie, hg. v. Jörg Zimmer, 2015.

    Freiheit und Vernunft. Mein philosophischer Weg nach 1945, 2015. (Autobiografie)

    Speculum Mundi. Schriften zur Theorie der Metapher, spekulativen Dialektik und Sprachphilosophie, aus dem Nachlass hg. v. Jörg Zimmer, 2017.

    Dialektik und Debatten. Beiträge aus der jungen Welt, 2022.

    Briefwechsel:

    Peter Hacks/Hans Heinz Holz, Nun habe ich Ihnen doch zu einem Ärger verholfen. Briefe. Texte. Erinnerungen, hg. v. Arnold Schölzel, 2007.

    Herausgeberschaft:

    Topos. Internationale Beiträge zur dialektischen Theorie 1–36, 1993–2011.

    Bibliografie:

    Friedrich-Martin Balzer (Hg.), Hans Heinz Holz für Einsteiger und Fortgeschrittene. Erste Gesamtbibliographie mit 2550 Titeln und 500 publizistischen Beiträgen im Volltext zu den Bereichen Kunst und Kultur, Theater und Literatur, Philosophie und Geschichte, Politik und Zeitgeschehen, 2007, 42011. (CD-Rom)

    Reinhard Mocek, Vom Anspruch der Bewahrung. Anmerkungen zu Hans Heinz Holz, in: Utopie kreativ 103/104 (1999), S. 154–164. (Onlineressource)

    Thomas Metscher/Heewon Lee, Marxistische Philosophie und ontologische Ästhetik. Zu Hans Heinz Holz’ Philosophischer Theorie der bildenden Künste, in: Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung 45 (2001), S. 121–131.

    Stefano Garroni, La proposta di Holz: da Leibniz a Marx, in: Marxismo oggi 1 (2002), S. 23–26.

    Thomas Grimm, Linke Vaterlandsgesellen. Sozialisten, Anarchisten, Kommunisten, Raufbolde und andere Unangepasste, 2003, S. 168–193.

    Christoph Hubig/Jörg Zimmer (Hg.), Unterschied und Widerspruch. Perspektiven auf das Werk von Hans Heinz Holz, 2007.

    Thomas Collmer, Notizen zu Hans Heinz Holz, Weltentwurf und Reflexion. In: Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung 73 (März 2008). (Onlineressource)

    Erich Hahn/Silvia Holz-Markun (Hg.), Die Lust am Widerspruch. Theorie der Dialektik – Dialektik der Theorie, Symposium aus Anlass des 80. Geburtstages von Hans Heinz Holz, 2008.

    Hermann Klenner, Ein unverbesserlicher Philosoph, in: Topos. Internationale Beiträge zur dialektischen Theorie 36 (2011). (Onlineressource)

    Richard Sorg, Hans Heinz Holz und die Dialektik, in: Das Argument 297 (2012), S. 436–445.

    Volker Schürmann, Spekulativer Marxismus. Studien zu Hans Heinz Holz. Mit einem Beitrag von Dietmar Dath zu dessen ästhetischer Theorie, 2023.

    Jörg Zimmer, Art. „Holz, Hans Heinz“, in: Metzler Philosophen-Lexikon. (Onlineressource)

    Jörg Zimmer, Reflexive Materialism. The Philosophy of Hans Heinz Holz as Foundation of Materialist Dialectics, in: Historical Materialism: Research in Critical Marxist Theory. (P) (Onlineressource)

    Dokumentarfilm:

    Hans Heinz Holz, 2000, Regie: Thomas Grimm.

  • Autor/in

    Martin Küpper (Berlin)

  • Zitierweise

    Küpper, Martin, „Holz, Hans Heinz“, in: NDB-online, veröffentlicht am 01.07.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118835998.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA