Arendt, Erich
- Lebensdaten
- 1903 – 1984
- Geburtsort
- Neuruppin
- Sterbeort
- Michendorf-Wilhelmshorst bei Potsdam
- Beruf/Funktion
- Schriftsteller ; Übersetzer ; Journalist ; Übersetzer ; Librettist
- Normdaten
- GND: 118503901 | OGND | VIAF: 97629443
- Namensvarianten
-
- Arendt, Erich Otto Reinhold
- Arendt, Erich
- Arendt, Erich Otto Reinhold
- Dreetz, Joachim
- Arendt, Ėrich
- Ahrendt, Erich
- Arend, Erich
- b7
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- Raddatz, Fritz J.
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- Strindberg, August
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Arendt, Erich Otto Reinhold
1903 – 1984
Schriftsteller, Übersetzer
Der Lyriker und Übersetzer Erich Arendt, der 1950 aus dem Exil nach Berlin-Ost zurückkehrte, war eine prägende Gestalt der deutsch-deutschen Nachkriegsliteratur. Seine Übersetzungen, v. a. des chilenischen Dichters Pablo Neruda (1904–1973), erschlossen die spanischsprachige Moderne in beiden Teilen Deutschlands. Anerkennung fanden seine späten, freirhythmischen Gedichte, die ihren Blick auf die Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts richteten.
Lebensdaten
Erich Arendt, BSB / Bildarchiv / Fotoarchiv Ohlbaum (InC) -
Autor/in
→Claus Telge (Lüttich)
-
Zitierweise
Telge, Claus, „Arendt, Erich“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.01.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118503901.html#dbocontent
Jugend in Neuruppin und Berliner Vorkriegsjahre
Arendt besuchte seit 1909 die Knaben-Mittelschule in Neuruppin. Nach dem Abitur 1917 absolvierte er das Lehrerseminar und fand 1928 eine Anstellung an einer Lebensgemeinschaftsschule in Berlin-Neukölln. Hier prägten ihn die expressionistischen Strömungen, u. a. Schriftsteller wie August Strindberg (1849–1912), August Stramm (1874–1915) und Frank Wedekind (1864–1918) sowie Maler wie Marc Chagall (1887–1985), Paul Klee (1879–1940) und Franz Marc (1880–1916). Erste literarische Versuche erschienen 1925 in Herwarth Waldens (1878–1941) Zeitschrift „Der Sturm“. 1926 trat Arendt in die KPD, 1928 in den Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller ein. Die Begegnung mit Johannes R. Becher (1891–1958), der Arendts frühe Gedichte 1929 als „Wortgeklingel“ abtat, führte zu einer dichterischen Krise. Mit seiner späteren Ehefrau reiste Arendt im Sommer 1929 nach Südfrankreich und Oberitalien.
Exil
Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 verließen Arendt und seine Ehefrau Berlin und lebten bei dem Kunstsammler Bernhard Mayer (1866–1946) in Ascona (Kanton Tessin), seit 1934 in Pollença auf Mallorca. Bei Beginn des Spanischen Bürgerkriegs 1936 schlossen sie sich der Partit Socialista Unificat de Catalunya in Barcelona an. Arendt trat der katalonischen Division „Carlos Marx“ bei und war freiberuflich als Pädagoge und Publizist tätig. 1938 floh er mit seiner Ehefrau nach Frankreich und wurde als Deutscher im Lager Colombes (Département Hauts-de-Seine) interniert. Nach der Flucht und einem Aufenthalt im Untergrund gelang 1942 die Emigration nach Kolumbien. In Bogotá sicherte das Ehepaar seinen Lebensunterhalt durch den Vertrieb von Süßwaren, die Katja Hayek-Arendt (1900–1979) herstellte. Die Erfahrungen in Spanien und Kolumbien, wo Arendt politisch aktiv war, wurden entscheidend für seine Dichtung, was sich in der Exillyrik (veröffentlicht u. a. in dem Band „Tolú“, 1956) zeigt, und legten durch Begegnungen mit Autoren wie dem kubanischen Dichter Nicolás Guillén (1902–1989) den Grundstein für seine späteren Übersetzungen.
Rückkehr nach Berlin-Ost
1950 übersiedelte Arendt nach Berlin-Ost und veröffentlichte in seinen Bänden „Trug doch die Nacht den Albatros“ (1951) und „Bergwindballade“ (1952) einen Großteil der im Exil entstandenen Gedichte. Die im Vorfeld des Aufstands vom 17. Juni 1953 zunehmenden Repressionen des SED-Regimes schränkten Arendt in seinen Publikationsmöglichkeiten ein, woraufhin er begann, spanischsprachige Lyrik zu übersetzen. Von besonderem Gewicht war 1953 die Übertragung von Pablo Nerudas (1904–1973) „Canto General“ (1950), an der er mit seiner Frau in ihrem Zweitwohnsitz auf der Insel Hiddensee arbeitete und mit der er seinen auch finanziell vorteilhaften Status als von Neruda autorisierter Alleinübersetzer etablierte. Die Arbeitsteilung zwischen Arendt und seiner Ehefrau bildete ein Modell für die Übersetzungspraxis von Interlinearübersetzer und Nachdichter in der DDR.
Die Wohnung der Arendts in Berlin-Ost wurde zu einem internationalen Forum für Intellektuelle, Künstler und Autoren wie Nâzım Hikmet (1902–1963), Simone Signoret (1921–1985), Renato Guttuso (1911–1987) und Jorge Amado (1912–2001). In der Wohnung im Prenzlauer Berg, die Arendt seit Mitte der 1960er Jahre mit seiner Lebenspartnerin, der Malerin Hannelore Teutsch (geb. 1942), bewohnte, fanden regelmäßig Lesungen statt. Für viele Lyrikerinnen und Lyriker der DDR wie Adolf Endler (1930–2009), Sarah Kirsch (1935–2013), Elke Erb (1938–2024), Jürgen Rennert (geb. 1943) und Richard Pietraß (geb. 1946) war Arendt eine zentrale Einflussfigur. 1976 zählte er zu den Unterzeichnern der Protestnote gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns (geb. 1936).
Späte Dichtung
Ähnlich wie der Dichter-Übersetzer Paul Celan (1920–1970), den Arendt bewunderte und der sich bei Karl Krolow (1915–1999) für eine Besprechung der „Flug-Oden“ (1959) einsetzte, sah er sich mit dem Vorwurf der Epigonalität konfrontiert, u. a. durch seinen Wegbegleiter, den Literaturkritiker Fritz J. Raddatz (1931–2015). Die mit seiner Übersetzertätigkeit verbundene Hoffnung auf größere Rezeption seiner Lyrik, v. a. durch Publikationen in der Bundesrepublik, erfüllte sich nicht. Während seine Nachdichtungen wegen ihres hohen Tons geschätzt wurden, stieß dieser in seinen Gedichten paradoxerweise auf Unverständnis. In der DDR konzentrierte man sich auf den „politischen Neruda“ und blendete sein dunkles Frühwerk „Residencia en la Tierra“ (1935) aus. Der Eindruck, Hans Magnus Enzensbergers (1929–2022) Essay „Der Fall Pablo Neruda“ (1957) habe die Rezeption Nerudas in der Bundesrepublik negativ beeinflusst, trifft nicht zu. Vielmehr stimmten Arendt und Enzensberger in ihrer Einschätzung von Stärken und Schwächen Nerudas weitgehend überein, unterschieden sich jedoch deutlich in ihrem Übersetzungsstil, was sich auch in ihrem über ein Jahrzehnt währenden Konflikt um die Übersetzungsrechte niederschlug. Erst 1968 erschien „Poésie impure“, eine bibliophile Auswahl mit Enzensbergers Neruda-Übersetzungen.
Seit Mitte der 1950er Jahre reiste Arendt, wann immer es ihm trotz zeitweise geltenden Reiseverbots für das „westliche Ausland“ möglich war. Aus den Aufenthalten gingen eindrucksvolle Essays und Bildbände hervor. Mit seiner Hinwendung zum Mittelmeerraum rückte seine eigene Dichtung stärker in den Vordergrund. Seine „Ägäis“-Gedichte (1967) verschränkten, im Rückgriff auf den späten Friedrich Hölderlin (1770–1843), archaische und gegenwärtige Wahrnehmungen der griechischen Inselwelt in freien Rhythmen. Antike Stoffe und Landschaften wurden bei Arendt zur Chiffre eines Geschichtspessimismus: für den Verlust von Hoffnung und die Enttäuschung über die Illusion, nach Jahren im Exil in der DDR die Möglichkeit eines gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Neuanfangs gefunden zu haben. Die besondere Bedeutung seines Werks betonten in Ostdeutschland Dichter wie Heinz Czechowski (1935–2009) und Gerhard Wolf (1928–2023), in Westdeutschland Literaturwissenschaftler wie Volker Klotz (1930–2020) und Dichter wie Gregor Laschen (1941–2018). Dennoch konnte sich Arendts Werk in der literarischen Öffentlichkeit nicht durchsetzen, da seine Verbindung von hermetischer und engagierter Dichtung den gängigen Vorstellungen von DDR-Literatur widersprach. In der Literatur- und Übersetzungswissenschaft hat sein Werk in den letzten Jahrzehnten jedoch verstärkt Aufmerksamkeit gefunden.
| 1952 | Nationalpreis der DDR 3. Klasse für Lyrik (auf Vorschlag Johannes R. Bechers, 1891–1958) |
| 1956 | Übersetzerpreis 1. Klasse der DDR |
| 1966 | Johannes-R.-Becher-Preis |
| 1968 | Johannes-R.-Becher-Medaille |
| 1973 | Vaterländischer Verdienstorden in Silber |
| 1983 | Stern der Völkerfreundschaft |
| 1983 | Nationalpreis der DDR 2. Klasse für Kunst und Literatur (auf Vorschlag Christa Wolfs, 1929–2011) |
Nachlass:
Akademie der Künste, Berlin, Erich-Arendt-Sammlung. (Manuskripte, Korrespondenz, Dokumente, Fotografien) (weiterführende Informationen)
Gedichtbände:
Trug doch die Nacht den Albatros, 1951, Neuausg. 2013.
Bergwindballade. Gedichte des spanischen Freiheitskampfes, 1952, Neuausg. 2004.
Tolú, 1956, Neuausg. 1997.
Über Asche und Zeit, 1957.
Gesang der sieben Inseln, 1957, Neuausg. 2002.
Flug-Oden. Der Mensch inmitten von Zeit und Raum, 1959, Neuausg. 2002.
Ägäis, 1967, Neuausg. 1995.
Memento und Bild, 1977, Neuausg. 2007.
Zeitsaum, 1978, Neuausg. 2008.
entgrenzen, 1981, Neuausg. 2005.
Auswahl- und Sammelbände:
Unter den Hufen des Winds. Ausgewählte Gedichte 1926–1965, hg. u. mit e. Vorw. v. Volker Klotz, 1966.
Aus fünf Jahrzehnten. Gedichte von Erich Arendt, hg. u. mit e. Nachw. v. Heinz Czechowski, 1968.
Gedichte, Auswahl u. Nachw. v. Gerhard Wolf, 1973.
Das zweifingrige Lachen. Ausgewählte Gedichte 1921–1980, Auswahl u. Nachw. v. Gregor Laschen, 1981.
Spanien-Akte Arendt. Aufgefundene Texte Erich Arendts aus dem Spanienkrieg, hg. v. Silvia Schlenstedt, 1986.
Gedicht, Essay, Gespräch. Originalaufnahmen, 2003.
Bild- und Reisebände, Reportagen:
Streifzüge durch Bolivien, 1927.
Tropenland Kolumbien, 1954.
Erich Arendt/Katja Hayek-Arendt, Inseln des Mittelmeeres. Von Sizilien bis Mallorca, 1959.
Erich Arendt/Katja Hayek-Arendt, Griechische Inselwelt, 1962
Säule, Kubus, Gesicht. Bauen und Gestalten auf Mittelmeerinseln, 1966.
Griechische Tempel, 1970.
Reise in die Provence. Tagebuchnotizen aus dem Jahre 1929, 1983.
Werkausgabe:
Kritische Werkausgabe, hg. v. Manfred Schlösser, 2 Bde., 2003.
Übersetzungen:
Nicolás Guillén, Bitter schmeckt das Zuckerrohr. Gedichte von den Antillen, 1952.
Pablo Neruda, Der große Gesang, 1953, Neuausg. 1984, 1993.
Pablo Neruda, Die Trauben und der Wind, 1955, Neuausg. 1986.
Pablo Neruda, Zwanzig Liebesgedichte und ein Lied der Verzweiflung, 1958.
Rafael Alberti, Stimme aus Nesselerde und Gitarre. Ausgewählte Lyrik, 1959.
Pablo Neruda, Aufenthalt auf Erden, 1960, Neuausg. 1960, 1973, 1979, 1984, 1993, 2004.
Vicente Aleixandre, Nackt wie der glühende Stein. Ausgewählte Gedichte, 1963.
Miguel Hernández, Gedichte, 1965.
Pablo Neruda, Dichtungen 1919–1965, 2 Bde., 1967.
Walt Whitman, Grashalme, 1969, Neuausg. 1981.
César Vallejo, Funken wie Weizenkörner, 1971.
Luis de Góngora, Soledades, 1973, Neuausg. 1982.
Rafael Alberti, An die Malerei. Poem von der Farbe und der Linie, 1977.
Luis Cernuda, Das Wirkliche und das Verlangen, 1978.
Rafael Alberti, Von den Engeln, 1980, Neuausg. 1984.
Pablo Neruda, Das lyrische Werk, 3 Bde., 1984–1986.
Monografien und Sammelbände:
Gregor Laschen/Manfred Schlösser (Hg.), Der zerstückte Traum. Für Erich Arendt zum 75. Geburtstag, 1978.
Heinz Ludwig Arnold (Hg.), Erich Arendt (Text+Kritik 82/83), 1984.
Suzanne Shipley Toliver, Exile and the Elemental in the Poetry of Erich Arendt, 1984.
Hendrick Röder (Hg.), Vagant, der ich bin. Erich Arendt zum 90. Geburtstag. Texte und Beiträge zu seinem Werk, 1993.
Stefan Wieczorek, Erich Arendt und Peter Huchel. Kleine Duographie sowie vergleichende Lektüren der lyrischen Werke, 2001.
Peter Böthig (Hg.), Menschen sind Worttiere. Erich Arendt 1903–1984. Texte und Bilder. Anlässlich der 100. Wiederkehr seines Geburtstags, 2003.
Nadia Lapchine, Poésie et histoire dans le oeuvre tardive d’Erich Arendt (1903–1984), 2 Bde., 2003.
Stefan Wieczorek, Fotografie, Kunst- und Kulturreflexion, Übersetzung. Transgressive Praktiken und ihre Impulse für das Werk Erich Arendts, 2004.
Martin Peschken, Erich Arendts Ägäis. Poiesis des bildnerischen Schreibens, 2009.
Nadia Lapchine/Francoise Lartillot/Martin Peschken/Stefan Wieczorek (Hg.), Gedächtnis- und Textprozesse im poetischen Werk Erich Arendts, 2012.
Maria Büttner, Nachwort, Festschrift, Widmung. Erich Arendt und die „Mittlere“ Autorengeneration der DDR in 1960er und 1970er Jahren, 2015.
Claus Telge, „Brüderliche Egoisten“. Die Gedichtübersetzungen aus dem Spanischen von Erich Arendt und Hans Magnus Enzensberger, 2017.
Aufsätze und Beiträge:
Gregor Laschen, Poetik des Total-Worts. Zu den Gedichten Erich Arendts, in: ders., Lyrik in der DDR. Anmerkungen zur Sprachverfassung des modernen Gedichts, 1971, S. 9–37.
Fritz J. Raddatz, Vom Menschenpathos zur augenlosen Natur – Erich Arendt, in: ders., Traditionen und Tendenzen. Materialien zur Literatur der DDR, 1972, S. 112–122.
Adolf Endler, Über Erich Arendt, in: Sinn und Form 2 (1973), S. 432–447.
Wolfgang Kießling, Im Tropenland Kolumbien. Erich Arendt, in: ders., Exil in Lateinamerika 1980, S. 352–379.
Michaela Wolf/Georg Pichler, Übersetzte Fremdheit und Exil. Grenzgänge eines hybriden Subjekts. Das Beispiel Erich Arendt, in: Claus-Dieter Krohn (Hg.), Übersetzung als transkultureller Prozess, 2007, S. 7–30.
Marcel Vejmelka, Erich Arendt und die „Entdeckung“ lateinamerikanischer Lyrik in der DDR, in: Andreas F. Kelletat/Aleksey Tashinskiy (Hg.), Übersetzer als Entdecker. Ihr Leben und Werk als Gegenstand translationswissenschaftlicher Forschung, 2014, S. 295–317.
Andreas Kelletat, Schelmgewoge und Lendenmäulchen. Anakreontischer Spätexpressionismus in Erich Arendts Gedicht Venus von Archipenko (1924/27), in: ders., Wem gehört das übersetzte Gedicht? Studien zur Interpretation und Übersetzung von Lyrik, 2022, S. 7–37.
Werner Abel, Übersetzen und Dolmetschen im Krieg. Deutsche Emigrantinnen und Emigranten als Übersetzerinnen und Übersetzer im Spanischen Krieg, in: Aleksey Tashinskiy/Julija Boguna/Tomasz Rozmysłowicz (Hg.), Translation und Exil (1933–1945). Namen und Orte. Recherchen zur Geschichte des Übersetzens, 2022, S. 207–241.
Douglas Pompeu, Übersetzer im Dialog. Spuren einer zwiesprachigen Kunst in den Nachlässen von Erich Arendt und Curt Meyer-Clason, in: Lydia Schmuck/Franziska Humphreys/Anna Kinder/ders. (Hg.), Übersetzungen im Archiv. Potenziale und Perspektiven, 2024, S. 283–308.
Dokumentarfilm:
Regine Kühn/Eduard Schreiber, Tödliches Heilkraut. Erich Arendt. Das letzte Jahr, 2003.
Fotografie v. Hans-Joachim Koch (geb. 1928), Januar 1956, Deutsche Fotothek.
Fotografien v. Isolde Ohlbaum (geb. 1953), 1980, Bayerische Staatsbibliothek München, Bildarchiv.