Lebensdaten
unbekannt
Beruf/Funktion
brandenburgische Familie
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 137404549 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Diest, van
  • Diest
  • Diest, van

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Zitierweise

Diest, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd137404549.html [13.11.2019].

CC0

  • Leben

    Zur Familie gehören auch: Heinrich van Diest (1595–1673), Professor der Theologie in Harderwijk, und sein Sohn Samuel (1631–1694), Professor der Theologie in Harderwijk und Deventer.

  • Literatur

    (für beide) ADB V;
    NNBW IV, 1918, Sp. 504 f. (W, L);
    RGG.

  • Autor/in

    Hans Saring
  • Familienmitglieder

  • Empfohlene Zitierweise

    Saring, Hans, "Diest" in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 663 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd137404549.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    *)Wir fügen hier noch drei Artikel an, von denen der erste und zweite sich leider bei einer Versendung zeitweilig verloren hatten, der dritte, wie das Todesdatum ergibt, erst geschrieben werden konnte, als der betr. Bogen der Allgem. deutschen Biogr. bereits gedruckt war. Diest. Von dieser erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts geadelten niederdeutschen Familie haben zwei Mitglieder in der brandenburgischen Geschichte unter dem Kurfürsten Georg Wilhelm und unter dem großen Kurfürsten eine gewisse Rolle gespielt. Der eine, Johann D., war Regierungsrath in Cleve schon in der Zeit des erstgenannten Fürsten und hat unter ihm und seinem Nachfolger theils in den ständischen Verwicklungen dieses Landes, theils bei den politischen Verhandlungen mit den Niederlanden nicht unwichtige Dienste geleistet. Ein unruhiger, etwas streitsüchtiger Mann, wofür er galt, ist er, obwol der brandenburgischen Regierung zugethan, doch derselben oft sehr unbequem gewesen, auch nachdem der große Kurfürst seine Verdienste dadurch geehrt hatte, daß er ihn 1652 zum Vicekanzler des Herzogthums Cleve ernannte.

    Ein anderer, Friedrich Wilhelm v. D., wurde im Decbr. 1680 Nachfolger Blaspeil's auf dem Gesandtschaftsposten im Haag und hat dort etwa ein Jahrzehnt lang, neben anderen Gesandten, die brandenburgischen Geschäfte geführt; er ist später als Regierungspräsident von Cleve gestorben.

    • Literatur

      Einiges Detail über beide findet sich in Pufendorf's Geschichte des großen Kurfürsten, sowie im III. und V. Bde. der Urkunden und Actenstücke zur Geschichte des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg.

  • Autor/in

    Erdmannsdörffer.
  • Empfohlene Zitierweise

    Erdmannsdörffer, Bernhard, "Diest" in: Allgemeine Deutsche Biographie 5 (1877), S. 513-514 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd137404549.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA