Lebensdaten
unbekannt
Beruf/Funktion
Gelehrte
Konfession
jüdisch
Normdaten
GND: 118968106 | OGND | VIAF: 220675211
Namensvarianten
  • Philippson

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Zitierweise

Philippson, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118968106.html [30.10.2020].

CC0

  • Leben

    Die Familie, die besonders bekannt wurde durch Ludwig (s. 1), den Gründer und langjährigen Herausgeber der „Allgemeinen Zeitung des Judenthums“, kann ihre Wurzeln bis in das 16. Jh. zurückführen. Josua Heschel ben Josef (Josua ben Joseph Falk, ca. 1578 Wilna – 1648 Krakau), der den Beinamen „Charif“ („der Scharfsinnige“) trug, war Rabbiner in Grodno, Tiktin, Przemysl und Lemberg und 1640-44 Oberrabbiner in Krakau, wo er großen Einfluß auf den Treffen der Vierländersynode und in der jüd. Rechtsprechung Polens ausübte; in Fragen der Talmudinterpretation galt er als Autorität. Sein Werk „Maginne Schlomo“, das aus Novellen zu acht Talmud-Traktaten besteht, wurde erst 1715 in Amsterdam von seinem Urenkel Eljakam Getz, Rabbiner in Posen, publiziert. Bekannt wurde Falk durch seine Responsen „Pene Jehoschua“ (Das Antlitz d. Josua), nach denen er ebenfalls benannt wurde. Ein Teil dieser bis heute bedeutenden religionsgesetzlichen Entscheidungen wurde 1715 von Getz in Amsterdam herausgegeben, ein weiterer Teil erschien 1860 in Lemberg (s. L). Von seinen sechs Kindern heiratete eine Tochter Abraham Halevi aus Krakau, den Marschall der Vierländersynode von 1684. Ein Enkel dieses Paares war der Schriftgelehrte Jakob Josua Falk (auch: Jakob Josua ben Zwi Hirsch oder Herschel, Jakob Josua von Krakau, 1680/81 Krakau oder Wandhimschel – 1756 Offenbach), Talmudkenner und Autorität in Fragen der Halacha, der auch nach dem Titel einiger seiner Responsen „Pene Jehoschuah II.“ genannt wurde. Zunächst Generalinspektor des jüd. Unterrichtswesens in Lemberg, wirkte er als Rabbiner in verschiedenen Gemeinden Polens, als Oberrabbiner in Berlin (1731–34), Metz (1734–39) und Frankfurt/M. (1740–50/51), das er als Gegner der Lehren des Pseudomessias Sabbatai Zwi (1626–76) und des Oberrabbiners Jonathan Eibenschütz (1690–1764) verlassen mußte (s. L). Seine Nachfahren lebten Mitte des 18. Jh. in Arnswalde (Neumark). Sein Enkel Pheibisch (Phöbus) Uri Moses aus Arnswalde ( 1794), auch Rabbiner Philipp Moses Arnswald genannt, heiratete nach Sandersleben in Anhalt-Dessau Rebecca (1754–1827), die Tochter des aus Prag vertriebenen Loeb Schuster. Deren Kinder waren die ersten, die im Zuge der Emanzipation den Namen „Phöbus“ in „Philipp“ eindeutschten und sich „Philippson“ nannten. Ihr Sohn Moses (ben Uri Phöbus bzw. Philippson, 9.5.1775 Sandersleben – 20.4.1814 Dessau) trug mit seinen Bibelübersetzungen, Kommentaren und Schriften wesentlich dazu bei, die deutsche Schriftsprache unter Juden zu verbreiten und die Verbindung mit der deutschen Kultur zu fördern. Der spätere Schriftsteller, Drucker und Verleger besuchte mit 12 Jahren die Jeschiwa in Halberstadt und setzte später seine Talmud-Studien in Braunschweig und in Frankfurt/Oder fort. Als Lehrer unterrichtete er seit 1799 an der jüd. „Freischule“ (seit 1802 hzgl. Franzschule) in Dessau und suchte den Kindern im Sinne der Aufklärung selbständiges Denken und Arbeiten zu vermitteln. Bereits schriftstellerisch tätig, gründete er auf Vorschlag seiner späteren Frau Marianne Levi-Wust (1785–1849) eine Druckerei für hebr. Bücher und druckte Bibelübersetzungen in Deutsch mit hebr. Buchstaben – auch, um sein karges Einkommen zu verbessern. Moses verfaßte u. a. 1808 das weit beachtete Lesebuch „Kinderfreund und Lehrer, Ein Lehr- und Lesebuch für die Jugend jüd. Nation und für jeden Liebhaber der hebr. Sprache“(2 T., 1808/11) und gab die Zeitschrift „Der neue Sammler“ heraus. Er starb, bevor er sein deutsch-hebr./hebr.-deutsches Lexikon fertigstellen konnte (s. W, L). Von seinen vier Kindern studierte der älteste Sohn, Phöbus Moritz (1807–70), in Halle Medizin (Dr. med.) und praktizierte als Arzt und kgl. Sanitätsrat 35 Jahre in dem Landstädtchen Klötze (Altmark). Neben zahlreichen medizinischen Fachbeiträgen gab er 1823 eine überarbeitete Auflage des „Kinderfreund“ heraus, beteiligte sich an Bibelübersetzungen seines Bruders Ludwig und schrieb Romane und Novellen, die z. T. in andere Sprachen übersetzt wurden (s. W, L). Sein einziger Sohn Moritz (1833–77) studierte in Jena, Berlin und Wien Medizin, praktizierte in Berlin und war als preuß. Armeearzt in den Schlachten bei den Düppeler Schanzen (1864), Königgrätz (1866) und Sedan (1870) eingesetzt. Der zweite Sohn des Moses ( 1814) war der bekannte Rabbiner und Publizist Ludwig (1811–89, s. 1), sein jüngster Sohn Julius (1814–71) war Kaufmann in Magdeburg. Von den sechs Kindern des Julius studierte Emil (1851–1906) moderne Sprachen und Komparatistik in Bonn, Berlin und Leipzig, wo er promoviert wurde; er unterrichtete 1874-86 am Philanthropin in Frankfurt/M. und wurde dann Direktor der jüd. Jacobson-Schule in Seesen (s. W, L); Robert (1858–1942 Theresienstadt) studierte in Bonn, Leipzig und Berlin Philosophie und Klassische Philologie und wurde 1881 in Berlin in Klassischer Philologie promoviert; er unterrichtete kurze Zeit am Philanthropin, dann am Wilhelmsgymnasium in Magdeburg. Er verfaßte beachtete Arbeiten zur antiken Philosophie, wie z. B. zur Stoa, zur epikureischen Rechtsphilosophie und deren Rezeption durch Cicero (s. W, L). Robert hatte drei Söhne, von denen Julius (1894–1944, s. 4) als Widerstandskämpfer hervortrat. Seine Brüder waren der Bildhauer Ernst (1897–1917 ⚔) und der Kaufmann Dr. Werner (1908–1958 Cookstown, Nordirland). Von den neun Kindern Ludwigs schlugen der älteste Martin Emanuel (1846–1916, s. 2) und der jüngste Alfred (1864–1953, s. 3) die Hochschullaufbahn ein. Sein Sohn Franz Moses (12.3.1851 Magdeburg – 6.7.1929 Paris) spielte als Bankier in Brüssel eine führende Rolle in der Finanzwelt und beeinflußte die wirtschaftliche Entwicklung Belgiens maßgeblich. Er finanzierte zahlreiche Firmen in Belgien und beteiligte sich sowohl an der belg. Kolonialpolitik (1909 Gründung d. Banque du Congo Beige), als auch am Ausbau des jüd. Kolonialsystems in Argentinien und Brasilien. Er war langjähriges Mitglied in der Synagogenverwaltung Brüssels und im Consistoire central israélite de Belgique, dessen Präsident er 1918 wurde. Seit 1896 vertrat er die jüd. Gemeinde Brüssels, deren Präsident er zeitweise war, im Verwaltungsrat der Jewish Colonization Association; auch hier war er seit 1901 Vizepräsident und seit 1919 Präsident. Als Philanthrop unterstützte er soziale Einrichtungen, finanzierte als Kunstliebhaber den Kauf vieler Kunstobjekte für öffentliche Museen Brüssels und engagierte sich als Vorsitzender der Société des amis des Musées Royaux de Belgique und in der Commission du Musée Communal de Bruxelles und der Commission d'Art Ancien des Musées Royaux des Beaux Arts de Belgique (s. L). Franz hatte eine Tochter Gabrielle (1877–1935) und drei Söhne, von denen Maurice (1877–1938) Professor für Zoologe und Physiologe an der Univ. Brüssel war und Jules (1881–1961) in das Bankhaus eintrat. Der Sohn von Maurice, Paul (1910–78), wurde ebenfalls Bankier und Präsident der jüd. Gemeinde in Brüssel (1945–63) sowie 1963 Präsident des Consistoire central israélite de Belgique.

    Paula (1874–1949), Tochter des Moritz und Enkelin des Ludwig, unterzeichnete während ihres Medizinstudiums in Zürich eine an den Bundesrat gerichtete Petition, die um Zulassung von Frauen zum Medizinstudium in Deutschland nachsuchte. Sie gehörte zu den ersten Frauen, die in Straßburg, Freiburg und Breslau das Studium fortsetzen konnten. Nach der Approbation (1903) und Promotion (1904) in Breslau praktizierte sie seit 1907 als Kinderärztin in Frankfurt/M. Als sie nach 1933 ihren Beruf nicht mehr ausüben durfte, wandte sie sich im Basler Exil der Altertumswissenschaft zu und veröffentlichte mehrere wissenschaftliche Arbeiten zur griech. Mythologie (s. W, L). Johanna (1887-1986), eine Enkeltochter des Julius, war bis 1933 als Oberstudienrätin im Schulrat der Stadt Berlin, dann an jüd. Schulen tätig. Auch als Frauenrechtlerin hervorgetreten, emigrierte sie nach England und unterrichtete hier Englisch für Flüchtlinge beim „Jewish Refugee Committee“. Nach dem Krieg veröffentlichte sie Arbeiten zur deutsch-jüd. Geschichte, zum Antisemitismus und zur Familiengeschichte (s. W, L). Dora (1896-1980), eine Tochter Alfreds, bis 1933 Studienrätin in Berlin, wurde mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter nach Theresienstadt deportiert und kehrte 1945 nach Bonn zurück, wo sie sich am Wiederaufbau der Synagogengemeinde beteiligte und 1954 die Bonner Gesellschaft für christl.-jüd. Zusammenarbeit mitgründete, deren Vorstand sie viele Jahre angehörte (s. L). Ihre Schwester Eva (1899–1962 Amsterdam), promovierte Juristin und Sozialarbeiterin, überlebte die NS-Zeit in einem Versteck in den Niederlanden.

    Der jüngere Bruder von Moses ( 1814), Simon (1778–1848), war Lehrer an der jüd. Freischule in Dessau und später Handelsmann. Er hatte aus zwei Ehen fünf Söhne und eine Tochter, die die Elterngeneration eines anderen Zweiges der Familie P. bildeten. Ein Sohn des Simon war der Lehrer und Schriftsteller Dr. phil. Gustav (1814–80). Seit 1842 unterrichtete er an der Franzschule in Dessau, die aufgrund seiner Ideen reformiert wurde. 1849 wurde Gustav als Delegierter zur ersten Verfassungsgebenden Versammlung von Anhalt gewählt (s. W, L). Sein Bruder Dr. med. Moritz Moses (Simon) (1822-98), kgl. Kreiswundarzt, war Militär- und Polizeiarzt in Mainz und Wiesbaden; seine vier Kinder wurden ev.-ref. getauft. Sein Enkel, Ernst Alfred (1900–92), das Kind seines jüngsten Sohnes Dr. med. dent. Ernst Moritz (1871–1924), hatte in Bonn, München und Köln deutsche und engl. Philologie und Geschichte studiert. 1922 wurde er in Köln promoviert, 1928 habilitiert und Privatdozent für engl. Philologie an der Univ. Köln. Nach|mehreren Forschungsaufenthalten und Lehraufträgen an amerik. Universitäten wanderte er 1933 in die USA aus und wurde 1935 bzw. 1947 Professor für Germanistik an den Universitäten in Ann Arbor (Michigan) und Urbana (Illinois) (s. W, L).

  • Werke

    zu Moses: Übers.: J. Eiche, Sprüche Salomons u. Geschichten aus Talmud u. Midrasch, 1804; Übers., Kommentator u. Hg.:
    Zwölf kl. Propheten, 1804. – Zu Phöbus: Anweisung z. Erkenntnis, Verhütung u. tätigen Hilfsleistung in Betreff d. asiat. Cholera, 1831;
    Btrr. z. d. Unterss. üb. d. Cholera Morbus, 1832;
    Die Sommerkrankheiten im J. 1831, 1832;
    Podalirius, Zwanglose Hh. als Btrr. z. Kritik d. älteren u. neueren Arzneikde., Propädeutik u. Enz. d. Med., 1832;
    Über d. Gesichtslagen d. Kindes b. d. Geburt u. d. Anwendung d. Kopfzange b. dems., 1864;
    Die Vertreibung d. Juden aus Spanien u. Portugal, in: Israelit. Predigt- u. Schulmagazin, hg. v. Ludwig P;
    Die Marannen, in: Allg. Ztg. d. Judenthums, 1855 (Überss. in mehrere Sprachen);
    Der unbek. Rabbi, 1859 (engl. Übers.); Hg.:
    Hygiea, Bll. f. Freunde d. Gesundheit u. d. Fam.glücks, 1935. – Zu Emil: Der Mönch v. Montaour, Ein Provencal. Troubadour, Diss. Leipzig 1873;
    Israel Jacob, Ein Bild aus d. Jüd. Leben d. Achtzehnten Jh., 1903. – Zu Robert: Stud. z. Epikur u. d. Epikureern, Im Anschluß an Wolfgang Schmidt (†), hg. v. C. J. Classen (mit Nachruf u. Bibliogr. [über 100 Art., Rezensionen u. Essays]). – Zu Paula (meist auch in ital. Übers.): Geneal. als mytholog. Form, Stud. z. Theogonie d. Hesiod, 1936;
    Griech. Gottheiten in ihren Landschaften, 1939;
    Der Kosmos d. Okeanos, 1940;
    Thessal. Mythol., 1944;
    Die vorhomer. Gestalt d. Odysseus, in: Mus. Helveticum 9, 1947;
    Mein Weg z. Griechentum, in: K. Gutzmer, Die P. in Bonn, 1991, S. 133-62. – Zu Johanna: Über d. Ursprung u. d. Einf. d. allg. gleichen Wahlrechts in Dtld., 1913;
    The P, A German-Jewish Family 1775-1933, in: Year Book Leo Baeck Inst. VII, 1962, S. 95-118;
    Ludwig P. u. d. Allg. Ztg. d. Judenthums, in: Das Judentum in d. Dt. Umwelt 1800-1850, 1977. – Zu Dora: Ber. üb. d. Deportation u. d. Überleben in Theresienstadt 1942-1945, in: Frauenleben im NS-Alltag. hg. v. A. Kuhn, 1994, S. 303-20. – Zu Gustav: Die Judenfrage v. Bruno Bauer näher beleuchtet, 1843;
    Esther, 1843 (Übers. v. Racines Esther);
    Gesch. d. Hzgl. Franzschule in Dessau, 1869;
    Geschriebene Phot. aus d. Ersten Israelit. Synode in Leipzig, 1896 (anonym). – Zu Ernst-Alfred: Der Märchentypus v. Kg. Drosselbart, in: Folklore Fellows Communication, Diss. Köln 1922 (Hg. v. d. Finn. Ak. d. Wiss., No. 50, Helsingfors 1923);
    Die Geneal. d. Götter in german. Rel., Mythol. u. Theol., in: Illinois Studies in Language and Lit. 37, H. 3, 1953; Hg.:
    Benjamin Neukirch Anthol. Herrn v. Hoffmannswaldau u. andrer Deutschen auserlesener u. bisher ungedr. Gedichte, 2 T, 1697 (mit A. G. de Capua;
    Neudr. in 2 Bdn., 1961/65);
    Texte d. späten MA u. d. frühen Neuzeit, 1956-72;
    Journal of English and German Philology, 1957-71.

  • Literatur

    J. Philippson, The P, A German-Jewish Family 1775-1933, in: Year-Book Leo Baeck Inst. VII, 1962, S. 95-118 (bes. zu Phoebus. Julius, Paula, Alfred, Ludwig, Emil, Franz);
    K. Gutzmer (Hg.), Die P. in Bonn, 1991. |

  • Quellen

    Qu Leo-Baeck Inst. New York; Archiv d. Geogr. Inst. d. Univ. Bonn. – Zu Josua Heschel u. zu Jacob Josua von Krakau: The Jewish Enc. VII; Jüd. Lex. III; Enc. Jud. 1971; Wininger II; B. Sapphra; Ludwig P, Ein Gedenkbl. zu seinem 100. Geb.tag, in: Ost u. West, Ill. Mschr. f. d. gesamte Judentum XI, 1911, S. 1077-88; M. Graetz, Jüd. Aufklärung, in: Dt.-Jüd. Gesch. in d. Neuzeit, I, hg. v. M. Breuer u. M. Graetz, 1996, S. 181, 209, 244-47 (zu Jacob Josua). – Zu Moses: G. Salomon, Lebensgesch. d. Herrn M. P, 1814; Phöbus P., Biogr. Skizzen, 1. H., 1864; M. Kayserling, Moses Mendelssohn, 21888; The Jewish Enc. IX, ca. 1905; Wininger V; M. Graetz, Jüd. Aufklärung, in: Dt.-Jüd. Gesch. in d. Neuzeit, I, hg. v. M. Breuer u. M. Graetz, 1996, S. 251-344. – Zu Phöbus: Allg. Ztg. d. Judenthums 34, Nr. 17; The Jewish Enc. IX, ca. 1905; Jüd. Lex., begr. u. hg. v. G. Herlitz u. B. Kirschner, IV,/1, 1927 (Nachdr. 1982); Wininger V; BLÄ; The Universal Jewish Enc. VIII, 1942. – Zu Emil: The Jewish Enc. IX, ca. 1905. – Zu Robert: A. Voglianos, In Memoria di R. P, 1949; W. Schmid, in: Actes du Congrès Association Guillaume Budé, 1969, S. 169-72; ders., in: Zs. f. phil. Forsch. 3, 1948, S. 113-15. – Zu Franz: The Jewish Enc. IX, ca. 1905; Wininger V; The Universal Jewish Enc. VIII, 1942; Enc. Jud. 1971; J. Bolle, in: Biogr. Nat. Belg., Suppl., 1980, Sp. 632-639. – Zu Paula: Enc. Jud 1971; W. Kallmorgen, 700 J. Heilkde. in Frankfurt a. M., 1936; K. Hoesch, Die Bemühungen in Dtld. tätiger Ärztinnen um d. Approbation v. 1877-1900, in: Med. Hist. Journal 30, 1995, S. 353-76; B. Drexler-Gorman, Verlorene Welten, in: H. Bareuther u. a. (Hg.), Med. u. Antisemitismus, 1998, S. 117-45; E. Seidler, Verfolgte Kinderärzte 1933-1945, 2000 (P). – Zu Johanna: Information published by the Association of Jewish Refugees in Great Britain, Juni 1977, S. 10; Leo Baeck Inst Jerusalem u. J. Walk (Hg.), Kurzbiogrr. z. Gesch. d. Juden 1918-1945, 1988, S. 294. – Zu Dora: A. Mehmel, in: 100 J. Frauenstudium, Frauen d. Rhein. Friedrich-Wilhelms-Univ. Bonn, hg. v. A. Kuhn u. a., 1996, S. 200-04. – Zu Gustav: The Jewish Enc. IX. ca. 1905. – Zu Ernst-Alfred: BHdE II; KGL; G. Haenicke u. Th. Finkenstaedt (Hg.), Anglistenlex. 64, 1992.

  • Portraits

    zu Ludwig, Martin, Franz, Alfred, Paula u. Dora: Archiv d. Geogr. Inst. d. Univ. Bonn.

  • Autor/in

    Astrid Mehmel
  • Familienmitglieder

  • Empfohlene Zitierweise

    Mehmel, Astrid, "Philippson" in: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), S. 395-397 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118968106.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA